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Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

  • Lu30
  • 19. November 2025 um 08:14
  • Lu30
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    7
    • 19. November 2025 um 08:14
    • #1

    Liebe Freundinnen und Freunde gepflegten Musikgenusses,

    welche Funktion hat denn der Kondensator zwischen dem Schirmgitter und der Kathode bei der Eingangsstufe des Dynavox VR70?

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Anscheinend hat er eine Filterwirkung, aber mit welchem Widerstand zusammen?

    Schöne Grüße

  • Toni31
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    • 19. November 2025 um 09:00
    • #2

    Der Bezugspunkt für alle Eigenschaften und Daten einer Röhre ist immer die Kathode, nicht die Masse oder Erde der Schaltung.

    Damit die Ia-Ua Kennlinien der Röhre gültig sind, muss die Spannung zwischen Schirmgitter und Kathode absolut stabil sein. Daher wird der Kondensator C12 zwischen Schirmgitter und Kathode geschaltet. Der Wert richtig sich nach der tiefsten vorkommenden Frequenz und wird wie folgt berechnet: C12>>1/(2*Pi*f*R37).

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • AndreasS
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    • 19. November 2025 um 10:05
    • #3

    Hallo Toni, dem R37 liegt noch der Innenwiderstand zwischen G2 und Kathode parallel - daher kann C12 ruhig etwas größer gewählt werden.

    Gruß Andreas

  • Toni31
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    • 19. November 2025 um 10:13
    • #4

    >> ist das mathematische Symbol für sehr viel größer!

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Marcus67
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    • 19. November 2025 um 10:14
    • #5

    Der ist zur Glättung der Schirmgitterspannung dort (Siebglied CRC: C4, R37, C12)

    Normalerweise wäre er auf Masse gelegt, aber weil über R20 eine Gegenkopplung erfolgt, liegt er auf Katodenpotential.


    VG

    Marcus

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • AndreasS
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    • 19. November 2025 um 12:34
    • #6
    Zitat von Marcus67

    ...aber weil über R20 eine Gegenkopplung erfolgt, liegt er auf Katodenpotential.

    Völlig richtig: da der Schirmgitterstrom nicht über den gesamten Bereich proportional zum Anodenstrom ist wird so sein Einfluss auf die Gegenkopplung ausgeschaltet.

    Gruß Andreas

  • Toni31
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    • 19. November 2025 um 13:28
    • #7
    Zitat von Marcus67

    Normalerweise wäre er auf Masse gelegt

    Normalerweise wird er nicht auf Masse gelegt, sondern an die Kathode, da sonst die maximale Verstärkung der Pentode nicht erreicht wird. Das gilt besonders dann, wenn der Schirmgitterstrom im Verhältnis zum Anodenstrom recht hoch ist.

    LG Toni

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  • Marcus67
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    • 19. November 2025 um 13:35
    • #8
    Zitat von Toni31

    Normalerweise wird er nicht auf Masse gelegt, sondern an die Kathode, da sonst die maximale Verstärkung der Pentode nicht erreicht wird. Das gilt besonders dann, wenn der Schirmgitterstrom im Verhältnis zum Anodenstrom recht hoch ist.

    Doch, wenn Rk kapazitiv überbrückt ist (oder gar nicht vorhanden ist wg. neg. Gitterspannung durch Anlaufstrom), was durchaus normal ist, dann liegt Cs auf Masse.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
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    • 19. November 2025 um 13:39
    • #9
    Zitat von Marcus67

    Doch, wenn Rk kapazitiv überbrückt ist, was durchaus normal ist, dann liegt Cs auf Masse.

    Dann gibt es aber auch keine Wechselspannungs-Gegenkopplung mehr durch Rk. ;)

    LG Toni

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    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Marcus67
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    • 19. November 2025 um 13:50
    • #10
    Zitat von Toni31

    Dann gibt es aber auch keine Wechselspannungs-Gegenkopplung mehr durch Rk. ;)

    Deswegen habe ich ja auch normalerweise geschrieben, also ohne die Gegenkopplung. Nur so als Einzelstufe gesehen. Rein akademisch/theoretisch.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • frihu
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    • 19. November 2025 um 13:55
    • #11

    Moin

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: In diesem Fall hat Toni meine Zustimmung.

    Der C hat normalerweise immer auf K zu liegen. Liegt der C auf Masse, dann ist ein (kleiner) Schirmgitterwiderstand anzuraten.

    In diesem Sinne

  • Marcus67
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    • 19. November 2025 um 14:00
    • #12

    Ok, jetzt entfernen wir uns ...

    Ich wollte ursprünglich nur sagen, daß C12 den letzten C einer Siebkette darstellt und daß normalerweise Cs von Siebketten ja auf Masse liegen. In diesem Fall jedoch nicht, weil es eine Spannungs- und Stromgegenkopplung über R20 gibt.

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  • AndreasS
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    • 19. November 2025 um 14:51
    • #13

    Für die Funktion der Pentode ist eine konstante Schirmitterspannung erforderlich - bezogen auf die Kathode. Es gibt viele Möglichkeiten, die Schirmgitterspannung zu erzeugen: Ein Spannungsteiler aus der Betriebspannung, ein Vorwiderstand am Schirmgitter, Zenerdiode oder Gasstabi, extra Netzteil usw. Das Schirmgitter sollte möglichst wenig Signalspannung gegenüber der Kathode erhalten; deswegen wird diese Spannung über einen Bypass-C abgeblockt. Hat der Kathodenwiderstand auch einen Bypass-C, ist alles o.k. Leitet man den Strom einer Zenerdiode oder eines Gasstabis aber auch noch über den Kathodenwiderstand, so verliert man die Möglichkeit, den Gleichstromarbeitspunkt der Röhre durch diesen Widerstand zu stabilisieren. An frihu: ein kleinerer Schirmgittervorwiderstand bringt nur eine höhere Spannung am Schirmgitter.

    Gruß Andreas

  • AndreasS
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    • 19. November 2025 um 17:19
    • #14

    Noch eine Variante der Entkopplung des Schirmgitters beim Gates-Verstärker...

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • Lu30
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    • 20. November 2025 um 09:14
    • #15
    Zitat von AndreasS

    Hallo Toni, dem R37 liegt noch der Innenwiderstand zwischen G2 und Kathode parallel - daher kann C12 ruhig etwas größer gewählt werden.

    Gruß Andreas

    In welcher Größenordnung liegt denn dieser Innenwiderstand? Das ist ja nicht der Ri, der im Datenblatt angegeben ist.

    Schöne Grüße

  • Marcus67
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    • 20. November 2025 um 09:19
    • #16
    Zitat von AndreasS

    Noch eine Variante der Entkopplung des Schirmgitters beim Gates-Verstärker...

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das ist keine Ent-Kopplung, sondern eher eine Ein-Mit-Kopplung.

    Über den Sinn dessen kann man spekulieren, evtl. für mehr Gain.


    VG

    Marcus

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    2 Mal editiert, zuletzt von Marcus67 (20. November 2025 um 09:36)

  • Marcus67
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    • 20. November 2025 um 09:22
    • #17
    Zitat von Lu30

    In welcher Größenordnung liegt denn dieser Innenwiderstand? Das ist ja nicht der Ri, der im Datenblatt angegeben ist.

    Schöne Grüße

    Das ist eigentlich egal. C12 kann und darf ruhig wesentlich größer sein. Schadet nicht. In bekannten Schaltungen geht das bis zu ein paar µF.

    VG

    Marcus

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  • Lu30
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    • 20. November 2025 um 09:58
    • #18

    Zum Hintergrund meiner Frage:

    Eigentlich höre ich seit langer Zeit über eine KT88-Eintakt-Endstufe. Super - selbst nach einer Stunde Hörgenuss, denke ich oft: „Klingt das schön. Was ist ein Saxofon doch für ein göttliches Instrument.“ Die KT88 ist aber in der Leistung beschränkt. Deshalb wollte ich mal eine stärkere Röhre ausprobieren und kaufte eine VR70, die schon mit KT77 bestückt war.

    Höreindruck: schön, fokussiertes kräftiges Klangbild. Das, was ich wollte. Aber nach 20 Minuten kam immer leichte Langeweile auf. Die VR70 ist ein Blender. Erst zieht sie einen in ihrem Bann, aber dann kommt Enttäuschung auf. Woran liegt das?
    Erste Vermutung: Es liegt an der Gegenkopplung. Also geschaut, was passieren könnte, wenn man die Gegenkopplung ablötet. Das habe ich dann auch getan. Die Verstärkung steigt von ca. 30 auf ca. 90. Aber klanglich wird nichts besser. Eine Messung hat ergeben, dass schon ab ca. 7,5 kHz der Frequenzgang gleichmäßig abnimmt. Da ist nichts mehr mit Brillianz im Klangbild.

    Dann habe ich den C20 auf 68pF verkleinert. Deutliche Verbesserung, der Frequenzgang ist nach oben ok. Jetzt fiel aber auf, dass Bass und Grundton zu schwach waren.

    Auf euer Anraten habe ich dann C12 auf 470 nF vergrößert. Das war zu viel des Guten. Die unteren Frequenzen waren aufgebläht und unpräzise. Keine tonale Balance im Klangbild.

    Eine Reduzierung auf 330 nF brachte schon eine Verbesserung, aber immer nach zu viel.

    Und jetzt muss ich warten, bis die bestellten 220 nF geliefert werden.

    Mal schauen, aber eigentlich bin ich skeptisch, ob das noch was wird.

    Schöne Grüße

  • Marcus67
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    • 20. November 2025 um 10:01
    • #19

    Also, ich würde mal behaupten, daß da etwas zu viel Psychoakustik im Spiel war.

    C12 verändert nicht den Frequenzgang.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
    Erleuchteter
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    • 20. November 2025 um 11:07
    • #20
    Zitat von Marcus67

    C12 verändert nicht den Frequenzgang.

    Das macht er sehr wohl. Hier mal die Frequenzgänge mit C12 von 100 nF bis 500 nF. Je kleiner C12, desto früher der Abfall:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Empfehlung von 470 nF ist durchaus OK. Was viel schlimmer ist, ist der 100 pF in der Anodenzuleitung. Der 3 dB Frequenzgang geht nur bis 11 kHz!
    Die Brillianz des Verstärkers kann auch durch die Gegenkopplung dann nicht mehr erreicht werden.

    Ich würde die 100 pF entfernen, die Gegenkopplung auftrennen und dann den Frequenz- und Phasengang messen. Und abhängig von den Ergebnissen dann entscheiden, wie die Gegenkopplung aussehen soll.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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