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Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

  • Lu30
  • 19. November 2025 um 08:14
  • AndreasS
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    • 20. November 2025 um 12:44
    • #21

    Hallo Toni,

    Deine Grafik sieht ja grausig aus: der Frequenzbereich unter 20 Hz und über 20 kHz fehlt. Man sieht nur die Polstellen und nicht die Nullstellen.

    Die 100 pF und 36 kΩ und die 100 nF am Schirmgitter schaffen dominante Pole an den Grenzfrequenzen, welche für die Stabilität der Gegenkopplung notwendig sind.

    Gruß Andreas

  • Marcus67
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    • 20. November 2025 um 13:50
    • #22
    Zitat von Toni31

    Das macht er sehr wohl. Hier mal die Frequenzgänge mit C12 von 100 nF bis 500 nF. Je kleiner C12, desto früher der Abfall:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Empfehlung von 470 nF ist durchaus OK. Was viel schlimmer ist, ist der 100 pF in der Anodenzuleitung. Der 3 dB Frequenzgang geht nur bis 11 kHz!
    Die Brillianz des Verstärkers kann auch durch die Gegenkopplung dann nicht mehr erreicht werden.

    Ich würde die 100 pF entfernen, die Gegenkopplung auftrennen und dann den Frequenz- und Phasengang messen. Und abhängig von den Ergebnissen dann entscheiden, wie die Gegenkopplung aussehen soll.

    Wie hast Du das ermittelt ? Für mich gesehen ist der C12 das letzte Glied des Netzteils, welches die Schirmgitterspannung siebt/glättet, sonst nichts.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
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    • 20. November 2025 um 14:06
    • #23
    Zitat von Marcus67

    Für mich gesehen ist der C12 das letzte Glied des Netzteils, welches die Schirmgitterspannung siebt/glättet, sonst nichts.

    Diese Annahme ist aber nicht richtig.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Marcus67
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    • 20. November 2025 um 14:12
    • #24
    Zitat von Toni31

    Diese Annahme ist aber nicht richtig.

    Dann mach mal bitte den Erklärbär für mich, falls Du möchtest.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
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    • 20. November 2025 um 15:10
    • #25
    Zitat von Marcus67

    Dann mach mal bitte den Erklärbär für mich, falls Du möchtest.

    Du hast PN

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Lu30
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    • 21. November 2025 um 09:09
    • #26

    Danke Toni für diese Grafik. Das bestätigt meine Höreindrücke und hilft mir bei weiteren Modifikationen.

    Schöne Grüße

  • Zitronenfalter
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    • 21. November 2025 um 15:10
    • #27

    Als Mitleser würde mich durchaus interessieren, wie die Grafik erzeugt wurde.
    Stammt sie aus einer Simulation der gesamten Verstärkerschaltung ?

    -3dB @11kHz ...:/

    Gruß Klaus

  • Marcus67
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    • 21. November 2025 um 15:33
    • #28

    Das habe ich den Toni auch im PN gefragt.

    Die Antwort steht noch aus ...

    Der Frequenzgang in der Grafik ist sicherlich nicht die gesamte Schaltung des Verstärkers, sondern höchstwahrscheinlich nur die Pentoden-Eingangsstufe alleine, ohne Überalles-GK aber mit dem C20 in Situ.

    So gesehen wäre der Abfall -3dB bei 11kHz durchaus plausibel m.Mn.n.


    VG

    Marcus

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
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    • 21. November 2025 um 15:52
    • #29
    Zitat von Marcus67

    Die Antwort steht noch aus ...

    Die Grafik ist simuliert.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Lu30
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    • 21. November 2025 um 16:45
    • #30

    Guten Abend allerseits,

    mit dieser Methode:

    Sinussignal mit konstanter Vss-Spannung am Eingang des noch nicht modifizierten Verstärkers; Ausgangsspannung an den 4 Ohm Lautsprecherbuchsen mit 5 Ohm Lastwiderstand mit dem Oszi gemessen

    habe ich folgende Werte:

    1 kHz —> 3,1 V

    5 kHz —> 2,7 V

    10 kHz —> 2,1 V (ist ungefähr f3)

    15 kHz —> 1,8 V

    20 kHz —> 1,5 V

    Nach dem Auslöten des Kondensator C20 ergaben sich diese Werte:

    1 kHz —> 3,1 V

    5 kHz —> 2,9 V

    10 kHz —> 2,9 V

    15 kHz —> 2,9 V

    20 kHz —> 2,9 V


    Die Messergebnisse bei 1 kHz scheinen etwas ungenau zu sein.

    Schöne Grüße

  • Marcus67
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    • 21. November 2025 um 16:52
    • #31

    Und das MIT oder ohne der Überalles-GK ?

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Lu30
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    • 21. November 2025 um 17:47
    • #32

    Ohne Gegenkopplung ( was mich ja interessiert!)

    Mit Gegenkopplung ist die Ausgangsspannung relativ konstant.

  • Marcus67
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    • 21. November 2025 um 17:57
    • #33

    Genau, so ist das.

    Irgend einen Grund haben diese Anordnungen (C20+R38) jedoch. Man findet diese Frequenzbandbeschneidungen recht häufig in kommerziellen Verstärkern.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es hat etwas mit den (nicht idealen) Ausgangsübertragern zu tun, welche Streuspitzen und auch Phasendreher im höheren Frequenzbereich aufweisen.

    In Verbindung mit (C20+R36) wird da etwas kompensiert.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Zitronenfalter
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    • 21. November 2025 um 18:25
    • #34

    Beim Mullard 5-10 (EL84-PP) liegen 330p + 10k parallel zum Anoden-R von 120k.

    Hierzu heißt es im Text:

    "A CR network (C1, R1) shunting the anode load produces an advance in phase which increases the stability of the amplifier at high frequencies."

    Dieser Verstärker arbeitet bekanntlich mit recht straffer globaler Gegenkopplung.

    Gruß Klaus

  • Toni31
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    • 21. November 2025 um 19:27
    • #35

    Die bewusste Limitierung eines eigentlich doch gewünschten Frequenzbereiches deutet überwiegend leider auf den Einsatz unzureichender Bauteile in der Gesamtschaltung hin. Beim Röhrenverstärker ist das meist der Ausgangsübertrager.

    Die vorliegende Schaltung mit der ECF82 ist nämlich alles andere als optimal. Der Frequenzgang ist gelinde gesagt eine Katastrophe. Aber es gibt ja eine Lösung dafür und die heißt Gegenkopplung. Anbei mal die Kurven des Frequenzganges, einmal ohne Gegenkopplung und einmal mit einer Gegenkopplung (jeweils über alles), und zwar so dimensioniert, dass sich ein Frequenzgang von annähernd +/- 0,5 dB ergibt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Mit einer Gegenkopplung kann also der Frequenzgang sozusagen eingeebnet werden.
    Und auch die Phase kann damit (vorausgesetzt man weiß, was man da macht) verbogen werden. Eigentlich ist das prima, doch es sind auch Nachteile damit verbunden.

    Eine Gegenkopplung verringert den Ausgangswiderstand des Verstärkers. Wenn die Gegenkopplung aber einen Frequenzgang geradebiegen soll und der nun mal unschön ist, dann spiegelt sich das im Ausgangswiderstand des Verstärkers wider.

    Im Beispiel oben sorgt die Gegenkopplung im Verstärker (angenommen, dass der Rest nach der ECF82 keinen zusätzlichen Frequenzgang mehr macht, sonst wird es noch schlimmer) dafür, dass der 8 Ohm Ausgang dann so einen Innenwiderstand hat:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das ist natürlich nicht so schön und wird auch in Datenblättern nicht erwähnt. Die Ausgangsimpedanz eines Verstärkers (insbesondere eines Röhrenverstärkers) ist aber im Zusammenspiel mit dem Lautsprecher für den Klang mit entscheidend.

    Wäre es nicht nötig solche Klimmzüge wegen möglicher Phasendrehungen im Verstärker zu machen, würde die Ausgangs-Impedanz der Verstärkers so aussehen:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Und das sind schon gravierende Unterschiede.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • frihu
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    • 21. November 2025 um 19:49
    • #36

    Moin

    Zum Selbststudium zwei englischsprachige Verweise in's WWW. Keine Angst, es werden zwar Gitarrenverstärker besprochen, das Prinzip ist für HiFi identisch.

    Einmal hier (3 Teile) und ein anderesmal hier.

    Was den Filter parallel zum Anodenwiderstand betrifft, ist dessen Wirkung rein akustisch so, als ob der Tiefton angehoben wird. Man kann's damit übertreiben (so wie im VR70) oder aber auch homöopathisch dosieren.

    Den Rest verkneife ich mir.

    Grüße an die angeschlossenen Funkhäuser

    frihu

  • Toni31
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    • 21. November 2025 um 20:12
    • #37
    Zitat von frihu

    den Filter

    frihu

    das Filter, das Filter, das Filter, das Filter .....

    Zitat von frihu

    Den Rest verkneife ich mir.

    Das ist vielleicht auch besser so. ;)

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • AndreasS
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    • 22. November 2025 um 07:32
    • #38
    Zitat von Toni31

    Die bewusste Limitierung eines eigentlich doch gewünschten Frequenzbereiches deutet überwiegend leider auf den Einsatz unzureichender Bauteile in der Gesamtschaltung hin.

    ...

    Mit einer Gegenkopplung kann also der Frequenzgang sozusagen eingeebnet werden.

    Eine Gegenkopplung verringert den Ausgangswiderstand des Verstärkers. Wenn die Gegenkopplung aber einen Frequenzgang geradebiegen soll und der nun mal unschön ist, dann spiegelt sich das im Ausgangswiderstand des Verstärkers wider.

    Ja, Toni, so ist das Leben. Bei einem kommerziellen Verstärker bemüht sich der Entwickler trotz Toleranzen der Bauteile einen stabil arbeitendes Gerät zu entwerfen - daher auch die Absenkung der Verstärkung an den Endbereichen.

    Weniger Verstärkung bedeutet geringere Gegenkopplung und damit höhere Ausgangsimpedanz (aber auch Dämpfung der Streuresonanz, alles was Deine Grafik zeigt). Datenblätter geben die nicht her, da Angaben wie Leistung und Ausgangsimpedanz immer für 1 kHz angegeben werden (sieht besser aus).

    Gruß Andreas

  • Marcus67
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    • 22. November 2025 um 10:35
    • #39

    Andreas,

    das hast Du sehr schön in Worte zusammengefasst :thumbup:

    Anzumerken bleibt jedoch, daß diese Bandbreitenbegrenzungen auch bei sehr hochwertigen Geräten zum Einsatz kommen.

    Ich denke da wird im Hinblick auf die (unvermeidlichen) Streuinduktivitäten des AÜ und deren (unvermeidliche) Streuspitze im Frequenzgang bei hohen Frequenzen, eine Kompensation bewirkt. Will heißen, man versucht genau in dem Frequenzbereich, wo der AÜ die Überhöhung aufweist, den Frequenzgang abfallen zu lassen um wieder halbwegs "gerade" Verhältnisse zu haben. Dies "entlastet" auch die Über-Alles-GK, durch ein weniger starkes und weniger komplexes GK-Signal.


    VG

    Marcus

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  • AndreasL
    äh ... ja!
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    • 22. November 2025 um 15:39
    • #40

    … geht wohl beides

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    …

    Als ad nauseam bezeichnet man (...) den Argumentationsfehler, nachdem eine Behauptung solange – (...) – wiederholt wird, bis sie als wahr akzeptiert wird, ohne dass jedoch ein Beweis geführt wurde, der die Behauptung bestätigen würde (Wikipedia)

    Einmal editiert, zuletzt von AndreasL (22. November 2025 um 15:45)

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