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Dynavox VR70: Kondensator zwischen Schirmgitter und Kathode

  • Lu30
  • 19. November 2025 um 08:14
  • Marcus67
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    • 23. November 2025 um 15:52
    • #81
    Zitat von frihu

    Das der VR70 ein Dynaco-Clone ist, sollte klar sein. Hier ist das Original. Da ist noch etwas verbaut, was später weggelassen wurde bzw. bei vielen Kopien gar nicht beachtet wurde... ;)

    frihu

    Jaja, der R 330k ist da und "R37" ist mit 1,5M viel größer ...

    Oh und dann ist da noch der 390pF vom Schirmgitter zur GK.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus67 (23. November 2025 um 16:03)

  • mk_
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    • 23. November 2025 um 23:03
    • #82
    Zitat von Toni31

    Na dann mach sie doch dick! :D:D:D

    Aber gern.

    Im Gegensatz zu manchem Mitschreibern hier, hatte ich solch einen VR70e schon. Habe viel gemessen und seinerzeit (schon 13 Jahre her) sogar mal die Übertrager ausgemessen.

    Und eben diese sind gutes Mittelmaß. Nicht High-End, aber auch kein Schrott.

    Habe darauf basierend sogar eine komplette Simulation erstellt... und eben festgestellt, daß mit der Schaltung alles richtig ist.

    Die hier viel besprochenen Pegelabfälle sind dem Verstärker in der Realität fremd:

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    Das sind dann mal gerade 0,5dB bei 20Hz und 20kHz. Naja... wer's hört...

    Und ja, der Dämfungsfaktor dieses Amps ist absolut lausig. Real habe ich da etwas mehr als 2Ohm Ausgangsimpedanz bei 1kHz gemessen. Das liegt aber nicht an den diversen Korrekturgliedern, sondern an der Schaltung selbst. Mehr als ~10dB Gegenkoppelung lassen sich eben mit dieser einfachen Schaltung nicht realisieren. Die einzelne Pentode vorn bringt einfach zu wenig Verstärkung, um in einer UL-Schaltung genügend Überschuß für eine sinnvolle Gegenkoppelung zu generieren. Auch ist die ganze Sache etwas hochohmig, was zu vermehrten Phasenfehlern im Hochton führt. Die Übertrager sind jedenfalls nicht der Flaschenhals.

    Aber für den aufgerufenen Preis macht das Dingens eine brauchbare Figur. Nur sollten da eben röhrentaugliche Lautsprecher dran, nix neumodisches 3- und mehr-Wege mit dicken Fahrradschläuchen als Membransicken und 20mmHub für die Bässe... besser Hörner mit großflächiger leichtfüßiger Pappmembrane für die Bässe (z.B. Klipsch Herritage) oder gar Breitbänder...

    Dann klingt der Kleine sogar recht brauchbar.

    Gruß

  • MartinR
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    • 25. November 2025 um 11:04
    • #83

    Hallo zusammen,

    Zitat von Marcus67

    Normalerweise wäre er auf Masse gelegt, aber weil über R20 eine Gegenkopplung erfolgt, liegt er auf Katodenpotential.

    Zitat von AndreasS

    Völlig richtig: da der Schirmgitterstrom nicht über den gesamten Bereich proportional zum Anodenstrom ist wird so sein Einfluss auf die Gegenkopplung ausgeschaltet

    Zitat von Toni31

    Normalerweise wird er nicht auf Masse gelegt, sondern an die Kathode, da sonst die maximale Verstärkung der Pentode nicht erreicht wird. Das gilt besonders dann, wenn der Schirmgitterstrom im Verhältnis zum Anodenstrom recht hoch ist.

    Nur damit ich es auch verstanden habe.

    Was würde eigentlich passieren, wenn man eine lokale Gegenkopplung an der Kathode einer Pentode hat (Rk ohne Ck) und den Schirmitterkondensator gegen Masse legt?

    Der gegen Masse gelegte Schirmgitterkondensator schaltet praktisch die Gegenkopplung über den gesamten Bereich aus und es wirkt als ob der Kathodenwiderstand mit einem Kondensator überbrückt ist?

    Viele Grüße
    Martin

  • Marcus67
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    • 25. November 2025 um 11:52
    • #84

    Martin,

    man findet solches Tun zeitweise sogar in älterer Literatur. Ich hab' das bisweilen immer als "Fehler" oder "Inkonsequenz" abgetan, aber wer weiß ?

    Lt. reiner Lehre, wo die Katode den Bezugspunkt darstellt, gehörte Cs (hier C4) an die Katode:

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    VG

    Marcus

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  • Toni31
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    • 25. November 2025 um 13:08
    • #85
    Zitat von MartinR

    Der gegen Masse gelegte Schirmgitterkondensator schaltet praktisch die Gegenkopplung über den gesamten Bereich aus und es wirkt als ob der Kathodenwiderstand mit einem Kondensator überbrückt ist?

    Dem ist nicht so!

    Zur Beantwortung der Frage betrachten wir nur wechselspannungsmäßig eine Pentode ohne einen Kondensator am Schirmgitter und ohne einen Kathoden-Kondensator. Diese Anordnung hat folgende Verstärkung:

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    mit Ra = Anodenwiderstand, Rk = Kathodenwiderstand, S = Steilheit, Ig2 = Schirmgitterstrom, Ia = Anodenstrom

    Wenn jetzt ein Kondensator vom Schirmgitter gegen Masse geschaltet wird, dann ändert sich an dieser Formel nichts, da der Schirmgitterstrom weiter vom Gitter 1 gegenüber der Kathode gesteuert wird und über RK fließt. Das bedeutet, dass sich die Wechselspannung am Schirmgitter gegenüber der Kathode ändern kann.

    Wenn dagegen ein Kondensator (wirksam für alle Frequenzen!) vom Schirmgitter gegen die Kathode geschaltet wird, dann liegen sowohl Kathode und Schirmgitter auf gleichem Potenzial (wechselspannungsmäßig!). Dadurch wird der Schirmgitterstrom Ig2 = Null und obige Formel geht in folgende bekannte Form über:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Bedeutet, dass die Verstärkung nun größer geworden ist.

    Egal wo der Schirmgitter-Kondensator hingelegt wird, eine Gegenkopplung kann also immer am Kathoden-Widerstand eingespeist werden.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Marcus67
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    • 25. November 2025 um 14:57
    • #86

    Merci, Toni für die Formeln :thumbup:

    Ah ja, mit Cs auf Masse veringert sich also die max. Verstärkung der Pentode (ein wenig).

    Aber, gibt es sonst noch Nachteile oder Vorbehalte dafür/dagegen ?


    VG

    Marcus

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  • MartinR
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    • 26. November 2025 um 11:48
    • #87

    Hallo,

    auch von mir einen herzlichen Dank für die Erklärung.

    Nur, ich habe 2dB mehr Verstärkung gemessen, wenn der Cg2 auf Masse geht. LTSpice simuliert etwas weniger als 1dB.

    Marginal, aber immerhin ;)

    Viele Grüße
    Martin

  • Marcus67
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    • 26. November 2025 um 11:56
    • #88

    Martin,

    habe ich das richtig verstanden ?

    Deine Meßwerte korrelieren nicht mit der Formeltheorie ?

    Die Simulation über Spice jedoch schon ... ?

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
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    • 26. November 2025 um 12:23
    • #89
    Zitat von MartinR

    Hallo,

    auch von mir einen herzlichen Dank für die Erklärung.

    Nur, ich habe 2dB mehr Verstärkung gemessen, wenn der Cg2 auf Masse geht. LTSpice simuliert etwas weniger als 1dB.

    Marginal, aber immerhin ;)

    Viele Grüße
    Martin

    Zeig hier mal den Schaltplan davon.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • MartinR
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    • 26. November 2025 um 21:26
    • #90

    Hallo zusammen,

    Zitat von Marcus67

    habe ich das richtig verstanden ?

    Deine Meßwerte korrelieren nicht mit der Formeltheorie ?

    Die Simulation über Spice jedoch schon ... ?

    Die Simulation macht bei Cg2 auf Masse 1dB mehr als bei Cg2 auf die Kathode.

    Zitat von Toni31

    Zeig hier mal den Schaltplan davon.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Viele Grüße
    Martin

  • Toni31
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    • 26. November 2025 um 21:39
    • #91

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Lu30
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    • 28. November 2025 um 19:26
    • #92

    Liebe Musik- und Elektronikfreunde,

    erstmal vielen Dank für die bisherige, tiefschürfende Diskussion.
    Ich möchte zu meinem ursprünglichen Anliegen zurückkommen: Der Dynavox soll ohne Über-alles-Gegenkopplung betrieben werden. Am Eingangspoti kann man zwar die Eingangsspannung runterregeln, aber das macht ja keinen Sinn, erst runterregeln und dann stark verstärken. Mit einer lokalen Spannungsgegenkopplung an der Eingangsstufe möchte ich den Verstärkungsfaktor dieser Stufe auf etwa 20 beschränken.

    Hier - https://www.radiomuseum.org/lf/dwl/346/D_F…genkopplung.pdf - habe ich folgendes gefunden.



    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    RG bildet mit R1 den Spannungsteiler, müsste also bei ca. 10 MOhm liegen.

    Kann das funktionieren?

    Schöne Grüße

  • AndreasS
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    • 29. November 2025 um 07:20
    • #93
    Zitat von Lu30

    Der Dynavox soll ohne Über-alles-Gegenkopplung betrieben werden.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Eine derartige Minderung der Verstärkung lässt sich einfacher erreichen, indem man die Eingangspentode als Triode beschaltet: Gitter 2 mit der Anode verbinden, Vorwiderstand und Abblock-C am Schirmgitter entfernen.

    Ein Betrieb ganz ohne Gegenkopplung ist bei Pentoden in der Endstufe nicht sinnvoll, da infolge des hohen Innenwiderstandes die niederen Frequenzen stark bedämpft werden.

    Gruß Andreas

  • Marcus67
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    • 29. November 2025 um 08:27
    • #94

    Um ohne Über-Alles-Gk ein akzeptables Ergebnis zu erreichen, sollte vor allem auch die Ausgangsstufe so niederohmig wie möglich sein: Eingangsstufe als Triode schalten, Endröhren ebenfalls als Trioden ggf. im reinen A-Betrieb betreiben, ÜT am niederohmigsten Ausgang abgreifen usw. ...

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Toni31
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    • 29. November 2025 um 09:09
    • #95

    Lu30

    Für eine Verstärkung von 20 müsste der neue Widerstand einen Wert von ca. 15 kOhm haben. Kann man so machen, allerdings handelt man sich damit einen erheblichen Nachteil ein:

    * der Eingangswiderstand der Schaltung nach dem Poti beträgt dann ca. 700 Ohm und der Koppelwiderstand zwischen Gitter 1 und dem Poti müsste dann ca. 10 uF betragen.

    * damit wird auch die Quelle dann bei voll aufgedrehtem Poti mit ca. 700 Ohm belastet!

    Der einzige Vorteil einer solchen lokalen Gegenkopplung liegt in dem geringeren Klirrfaktor.

    Am besten Du lässt den Verstärker so wie er im Original ist.

    LG Toni

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