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Serien- und Parallel-Schaltung der Heizung von Röhren

  • Toni31
  • 25. November 2025 um 09:14
  • Toni31
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    • 25. November 2025 um 09:14
    • #1

    Damit eine Röhre funktioniert, muss sie geheizt werden. Dafür sind die Heizdrähte zuständig.

    Nun darf man die Heizdrähte bestimmter Röhren in Reihe schalten (z.B. die P-Serie), bei anderen Röhren ist das laut Datenblatt nicht zugelassen und sie sollen nur in Parallel-Schaltung betrieben werden. Und bei einigen Röhren dürfen die Heizdrähte sowohl parallel als auch seriell betrieben werden.

    Dass die Anheizzeit bei der Serien-Schaltung eine wichtige Rolle spielt, ist verständlich. Warum aber auch Röhren mit derselben Bezeichnung nicht in Serien-Schaltung betrieben werden sollen (dürfen?) ist unklar.

    Kennt jemand die Kriterien, nach denen entschieden wurde, welche Heizart einzusetzen ist?

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • UBV
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    • 25. November 2025 um 19:12
    • #2

    Hallo,

    Bei Allstromgeräten wurde Die Heizung immer immer in Serienschaltung ausgeführt.

    Die Röhren wo die Bezeichnung mit P oder U beginnt wurden extra dafür entwickelt.

    Diese Röhren haben auch unterschidlich hohe Heizspannungen wobei Der Heizkreis immer eine Stromreglung hatte.

    Gruß Bertram

  • Toni31
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    • 25. November 2025 um 19:27
    • #3
    Zitat von UBV

    Hallo,

    Bei Allstromgeräten wurde Die Heizung immer immer in Serienschaltung ausgeführt.

    Die Röhren wo die Bezeichnung mit P oder U beginnt wurden extra dafür entwickelt.

    Diese Röhren haben auch unterschidlich hohe Heizspannungen wobei Der Heizkreis immer eine Stromreglung hatte.

    Gruß Bertram

    Das ist ja bekannt.

    Aber warum soll eine E86C nur parallel betrieben werden

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    eine EF86 dagegen sowohl parallel, als auch seriell?

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    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • mk_
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    • 25. November 2025 um 19:30
    • #4
    Zitat von UBV

    ...

    wobei Der Heizkreis immer eine Stromreglung hatte.

    ...

    Hast Du dafür Beispiele?

    Zitat von Toni31

    ...

    Dass die Anheizzeit bei der Serien-Schaltung eine wichtige Rolle spielt, ist verständlich.

    ...

    Damit hast Du die Antwort doch schon gegeben.


    Gruß

  • Toni31
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    • 25. November 2025 um 19:33
    • #5
    Zitat von mk_

    Damit hast Du die Antwort doch schon gegeben.

    Ne, das ist doch keine Erklärung. Warum sollen z.B. 2 E86C nicht in Reihe geschaltet werden?

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • mk_
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    • 25. November 2025 um 19:43
    • #6

    Die E86C ist ja z.B. eine UHF-Triode...und wurde seinerzeit höchstwahrscheinlich nicht für NF benutzt. Dann muß man evtl. die HF daran hindern, sich im ganzen Heizkreis auszubreiten. Stelle ich mir bei Serienheizung schwieriger vor.

    Aber die definierte, gleiche Anheizzeit ist für Serienheizung schon wichtig. Dafür muß die Heizung aber auch ausgelegt sein. Wenn man zwei Röhren des gleichen Herstellers in Serie heizt, sollte es da aber keine Probleme geben, wenn man die in Serie heizt, auch wenn es nicht so im DaBla steht.


    Gruß

  • Toni31
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    • 25. November 2025 um 20:53
    • #7
    Zitat von mk_

    HF daran hindern

    Ich denke, es hat nichts mit HF zu tun.
    Das zeigt ein anderes Beispiel: EF804 geeignet für seriell und parallel und die EF804S nur parallel.

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    Der einzige Unterschied dürfte die Beschichtung der Kathode sein oder das Material der Kathode selbst.

    Hmm?

    LG Toni

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    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
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    • 25. November 2025 um 21:16
    • #8

    Ist die -S evtl für eine deutlich enger tolerierte Heizspannung spezifiziert?!

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Toni31
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    • 25. November 2025 um 21:19
    • #9

    Ja schon, dachte ich am Anfang auch, dass das der Grund wäre; warum auch immer.

    Allerdings gibt es bei den Langleberöhren mit den engeren Toleranzen ebenso nur Parallel- als auch Seriell- oder Parallel-Betrieb. Ich finde da jedenfalls keine Logik dahinter.

    LG Toni

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    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • UBV
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    • 26. November 2025 um 17:27
    • #10
    Zitat von mk_

    Hast Du dafür Beispiele?

    dafür war der Eisen-URDOX-Widerstand oder später ein Heißleiter zuständig.

  • UBV
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    • 26. November 2025 um 18:22
    • #11
    Zitat von Toni31

    Ne, das ist doch keine Erklärung. Warum sollen z.B. 2 E86C nicht in Reihe geschaltet werden?

    hier ein interessanter Link vom Radiomuseum eines Antennenverstärkers von der Firma Wisi.

    https://www.radiomuseum.org/dsp_picture.cfm?Image_Id=612922&tube_pk=4039&imgtyp=U&status=off

    Gruß Bertram

  • Toni31
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    • 27. November 2025 um 08:57
    • #12

    UBV da haben nur Mitglieder Zugriff

    LG Toni

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  • hoersen
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    • 27. November 2025 um 09:03
    • #13
    Zitat von Toni31

    Ich finde da jedenfalls keine Logik dahinter.

    eine logik ist jedenfalls, dass man bei vollverstärkern und endstufen prakt. nur parallelversorgung mit 6,3 V vorfindet, weil man so keine extra wicklung für 12,6 V im netztrafo benötigt.

    Horst

  • AndreasS
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    • 27. November 2025 um 16:48
    • #14
    Zitat von Toni31

    Ich denke, es hat nichts mit HF zu tun.
    Das zeigt ein anderes Beispiel: EF804 geeignet für seriell und parallel und die EF804S nur parallel.

    die EF804S hat einen geringeren Heizstrom als die EF804. Deswegen ist folglich eine geringere Isolation zwischen Faden und Kathode nötig, welche natürlich nicht mit den Spannungen in einer Serienheizkette belastet werden darf.

    Gruß Andreas

  • UBV
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    • 27. November 2025 um 17:17
    • #15
    Zitat von Toni31

    UBV da haben nur Mitglieder Zugriff

    Sorry,

    das Bild zeigt die Parallelschaltung im Heizkreis zweier EC86. Einmal pro Röhre über eine Drossel und der andere Anschluss jeweils an Masse.

    Gruß Bertram

  • Toni31
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    • 27. November 2025 um 19:09
    • #16
    Zitat von AndreasS

    die EF804S hat einen geringeren Heizstrom als die EF804. Deswegen ist folglich eine geringere Isolation zwischen Faden und Kathode nötig, welche natürlich nicht mit den Spannungen in einer Serienheizkette belastet werden darf.

    Gruß Andreas

    Der Wert von Uf/k ist bei der EF804 und der EF804S jeweils 100V, das ist also auch keine Erklärung.

    Übrigens hat Strom recht wenig mit Spannungsfestigkeit zu tun. ;)

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

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  • AndreasS
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    • 28. November 2025 um 09:37
    • #17

    100 Volt Ufk Sind ein Grenzwert genauso wie 0,5 Promille im Straßenverkehr - kein Sollwert. Genauso ist es beim Grenzwert des äußeren Widerstandes zwischen Heizer und Kathode.

    Bei Serienheizung sollte man die erste Röhre stets an das masseseitige Ende der Heizerkette legen; dennoch kann durch unterschiedliche Anheizzeiten in der Serienheizung kurzzeitig die "schnellheizende" Röhre zu viel Heizspannung abbekommen. Telefunken wollte durch die Eingrenzung auf Parallelheizung bestimmt Garantieforderungen für diese teure Röhre ausschließen.

  • Toni31
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    • 2. Dezember 2025 um 10:59
    • #18

    Der vermutliche Grund für die unterschiedlichen Heizungsarten dürfte doch in der Anheizzeit liegen.

    Die Anheizzeit wird wie folgt gemessen:

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    U1 = 4 x die Spannung der empohlenen Heizspannung der Röhre, aufgerundet auf den nächsten ganzzahligen Volt Wert.
    R = 3 x der Widerstand des Heizdrahtes im aufgeheizten Zustand, aufgerundet auf den nächsten ganzzahligen Ohm Wert.

    Die Anheizzeit ist dann definiert als die Zeit, bis (mit obiger Schaltung) 80 % (=U2) der spezifizierte Heizspannung der Röhre erreicht ist.

    Beispiel: Röhre EF94, Heizspannung: 6,3 Volt, Heizstrom: 300 mA, damit Widerstand des Heizdrahtes: 6,3/0,3 = 21 Ohm
    U1 = 26 Volt, R = 21 Ohm, U2 = 80% von 6,3 Volt = 5 Volt.

    Für Röhren mit Serienheizung ist eine Anheizzeit von 11 Sekunden vorgeschrieben.

    Entscheidend für die Anheizzeit ist das Material des Heizdrahtes, sowie die Isolation des Heizdrahtes zur Kathode. Sofern die Anheizzeit nicht diesen 11 Sekunden entspricht, ist die Röhre nicht für Serienspeisung vorgesehen.

    Damit dürfte klar sein, wann und wie Röhren zu beheizen sind. :)

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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