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Fragen zum ASC 6002 S | Soll im Auftrag verkauft werden | Play-Taste funktioniert nicht

  • U.H.
  • 1. Dezember 2025 um 19:25
  • wbe
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    • 17. Februar 2026 um 17:09
    • #41

    Da fàllt mir mein Beitrag eun


    Zitat von wbe

    Wenn die revidiert ist,ist sie gut.

    (..)

    Ich hätte an so einer Maschine genau null Interesse. So wie die steht ist die früher oder später Werkstattfall oder reif für eine Generalüberholung. Kostet Zeit und Geld,wer es selber kann. Ansonsten lange warten und suchen nach helfender Hand oder Werkstatt.

    Verabschiedet euch von Wunschvorstellungen von Preisvorstellungen a la eBay und Co. Ihr bekommt nur Ärger und unzufriedende Käufer. Trotz Privatausschluss.

    Die ASC ist ein sehr schönes Gerät. Modern konzipiert. Letztlich ist jede Revox B77 oder PR99 ein alter Ackergaul aufbauend von der A77/A77 ORF. Mir war klar, wonach die ASC eine Menge Aufwand nach sich zieht. Weiß niemand, der gefragt werden könnte. Schon deshalb war das Angebot für mich uninteressant. Lediglich bei Revox oder Teac habe ich etwas Einblick. Bei anderen Marken habe ich kein Gefühl mehr.

    Dennoch toll wenn's weitergeht. Wer die erworben hat, kann etwas draus machen. Zu wünschen ist es. Läuft die wieder ist es echt schön.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R, Pioneer PLX-1000.

  • CampaRecord
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    • 18. Februar 2026 um 16:56
    • #42

    Ein weiterer sehr wichtiger Vorteil zugunsten ASC: Ohne Spezialbauteile reparierbar, den Capstanmotor ausgenommen. Es gibt keinen Mikroprozessor und somit keine Programmierung, es gibt auch kein ASC-spezifisches IC-Bauteil. Alles nur Standard-Logik-IC, dafür eben einen ganzen Sack voll.

    Grüße Andreas

    ------------------------------------------------------------------------------------------

    We shall never surrender!

  • wbe
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    • 18. Februar 2026 um 17:24
    • #43

    Ich denke/hörte dass dieser Motor das Problem sein könnte. Keine Ahnung, ob es noch Ersatz gibt.

    Den Sack Standard-ICs ist gut. Falls einer kaputt geht ( eher selten noch) , dann wohl Sockeln. Nicht viele haben Lötpraxis.

    Die ASC ist eine der letzten Generationen, da passt AKAI GX747, Teac X2000, Revox C270, TASCAM BR20 usw - alles die letzten Generationen voll mit Technik.

    Da greife ich lieber zum Traktor A77, die hübsch-hässlichen Teac oder etwas ältere AKAI. Die sind relativ simpel aufgebaut. In den Leistungsdaten vielleicht nicht top. Die sollten hoffentlich flott zu bekommen sein.

    Jede ASC ab 5002 und diese hier waren wirklich gut zu ihrer Zeit. Persönlich morgen ich keine mehr haben. *Eine* Revox und *eine* TASCAM genügt. Vielleicht nicht die besten - dafür in 2025 auf besten technische Stand gebracht, die letzte folgt in wenigen Wochen. Danach war es das mit Tonbandelei. Keine neue mehr, kein Zubehör. Beschaffungsbuch geschlossen für immer.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R, Pioneer PLX-1000.

  • q-tip
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    • 18. Februar 2026 um 20:29
    • #44

    Da ich immer so viel Positives zu ASC gelesen habe, habe ich mir vor einiger Zeit eine defekte 6002 (ohne S) gekauft. Die Fehler konnte ich letztendlich alle beseitigen, war aber aus diversen Gründen nicht einfach. Dann noch alle Frakos erneuert und diverse Trimmer. Ich würde sagen, kein schlechtes Gerät, aber meine Begeisterung hält sich doch etwas in Grenzen.

    Optik ist Geschmackssache.
    Im Inneren ist es bei der 6002 wirklich sehr eng. Der Capstanmotor ist leider deutlich anfälliger als bei z. B. Revox. Der ganze Aufbau wirkt nicht sehr durchdacht. Wer auch immer sich die Anordnung der Trimmer für die Einmessung ausgedacht hat, muss besoffen gewesen sein. Man muss quasi das ganze Gerät auseinanderbauen um gescheit dranzukommen. Dann kann man es aber nicht mehr gescheit hinstellen, weil es auf der Hauptplatine steht. Und selbst dann hängen noch einige Kabel im Weg, die die Sache erschweren. Zudem hat die Service-Anleitung auch noch einige Fehler.
    Die Einmessung an sich ist auch etwas sparsam gelöst. Für 19 und 38 cm/s gibt es keine getrennte Einstellmöglichkeit. Generell kann man auch keine Korrektur im Hochtonbereich vornehmen. Da ist eine A77 von 1967 deutlich flexibler.
    Wenn das Gerät dann erstmal richtig läuft, ist die Wiedergabe, vor allem bei Fremdaufnahmen 1A. Bei Eigenaufnahmen ist sie auch nicht schlecht, aber überzeugt mich nicht 100%ig. Vielleicht muss ich auch nur versuchen, die Einmessung noch einmal zu verbessern. Die Entzerrungsumschaltung ist schon eine schöne Sache. Dass die Geräte aber normalerweise auch bei 38 cm/s in NAB aufnehmen, macht sie weniger Kompatibel zu anderen Geräten, die fast alle bei 38 cm/s in CCIR aufnehmen.
    ASC war auch wohl selbst nicht so richtig von der Bandzugregelung überzeugt. Sonst würde auf der Anleitung nicht dick draufstehen, dass für Bänder ohne Rückseitenbeschichtung keine Garantie übernommen wird...
    Die VU-Meter sind recht mickrig und zumindest bei meiner recht frühen Version (ohne S) wird während der Aufnahme auch bei Hinterband nur der Vorbandpegel angezeigt. Das war Ende der 70er auch nicht mehr zeitgemäß. Die B77 z. B. schaltet hier auch die VU-Meter um auf den Hinterbandpegel, wodurch Fehler viel schneller auffallen.
    Den Kopfträger kann man zwar schnell tauschen, aber die Einmessung stimmt dann halt überhaupt nicht. Das hat Uher damals viel besser gelöst und die Einstelltrimmer auf den Kopfträger gepackt.
    Warum das Zählwerk in Metern zählt verstehe ich auch nicht. Finde ich wenig praktikabel. Wenn man Meter und Geschwindigkeit weiß, kann man doch auch Minuten und Sekunden anzeigen. Die Speicherung des Zählerstandes ist bei den späteren Geräten auch nicht schön gelöst. Das Zählwerk speichert nicht sondern wird einfach nicht vom Strom getrennt. Entsprechend ist die Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Gerät aus heutiger Sicht eine Katastrophe.

    Gruß
    Robert

    THIS MONOPHONIC MICROGROOVE RECORDING IS PLAYABLE ON MONOPHONIC AND STEREO PHONOGRAPHS. IT CANNOT BECOME OBSOLETE. IT WILL CONTINUE TO BE A SOURCE OF OUTSTANDING SOUND REPRODUCTION, PROVIDING THE FINEST MONOPHONIC PERFORMANCE FROM ANY PHONOGRAPH.

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    • 18. Februar 2026 um 21:47
    • #45

    Die ASC ist halt eine leicht weiterentwickelte Braun Bandmaschine. Also die letzte Evolutionsstufe eines Konzepts aus den 60er Jahren. Ich hätte heute auch keine Lust mehr dazu, eine von Grund auf aufzubauen. Zuviel Aufwand. Revox ist da zwar durchdachter aber auch viel Arbeit.

    Gruß

    Andreas

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    • 18. Februar 2026 um 23:46
    • #46

    ASC selbst hat als Firma in Form einer Callcenter-Entwicklers überlebt. Hatte vor etlichen Jahren noch Kontakt mit denen. Was heute draus geworden ist, oder wer irgendwo noch Teile zB Motoren, lagernd hat, weiß ich nicht.

    Den letzten Beschreibungen nach bekräftigt sich meine Skepsis bei solche Baustellen. Wer eine funktionierende hat, zB Cyrano, ist bestimmt zufrieden.

    "Building from the scratch" ist ein kleines Abenteuer.

    Manche Preise von Bandmaschinen sind inzwischen abenteuerlich. eBay und Kleinanzeigen blättere ich zur Erheiterung durch. Auf der Suche nach Zubehör, zB Leerspulen. Da hilft keine höfliche Nachfrage mehr, die glauben an ihre Fantasiepreise. Ausnahme sind tatsächlich überholte Maschinen mit entsprechenden Nachweis.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R, Pioneer PLX-1000.

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