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  1. Analogue Audio Association
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Lautsprecher mit zwei (!) Subwoofer kombinieren?

  • volkmar II
  • 11. Dezember 2025 um 14:44
  • volkmar II
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    • 11. Dezember 2025 um 14:44
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich überlege mein Stereosetup bestehend aus zwei kleinen Kompaktlautsprechern und einem Subwoofer mit noch einem Sub zu erweitern, nicht weil ich unzufrieden wäre, im gegenteil aber man hat ja so seine vorstellungen es könnte ja vielleicht hi und da doch noch.....dann wäre zumindest auch vom rein pragmatischen her betrachtet der andere noch "freie Subausgang" (L + R) in Arbeit, kostet natürlich wieder Kohle und ich weiß nicht ob es wirklich was bringt, möglicherweiße ja ein rückschritt?

    Hab natürlich etwas Angst das der Bass insgesamt dabei überhand nimmt, momentan ist mein Aktiver Sub aus gründen einer optimalen Klangperformance auf die ich besonders viel wert lege äusserst zurückhaltend ausgesteuert, man kann beim berühren der 12 Zoll Membran beim Musikhören kaum Auslenkungen registrieren, und level erhöhen bringt nichts, dann wirkt der Bass wieder zu aufgebläht, poltert mir zu sehr ins klanggeschehen.

    Vielleicht hat ja schon jemand in der richtung Erfahrungen sammeln können, gibt es ideen oder Argumente für oder wieder?

    gruß Volkmar

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  • ElvisJunkie
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    • 11. Dezember 2025 um 14:49
    • #2

    Zwei Subwoofer sind besser als einer.

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

  • volkmar II
    ex nirvana suchender
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    • 11. Dezember 2025 um 14:52
    • #3

    Sicher?

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    • 11. Dezember 2025 um 15:01
    • #4

    Bei mir ließen sich zwei Subwoofer (beide das gleiche Model) leichter integrieren als ein einzelner. Ich fand auch das Klangergebniss besser, weil der Bass besser im Raum verteilt war.

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

  • music is my escape
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    • 11. Dezember 2025 um 15:07
    • #5
    Zitat von volkmar II

    Sicher?

    Ja.

    Die Einrichtung ist aber auch nicht trivial, zumindest wenn man ein gewisses Level erwartet.

    Ich würde heutzutage so etwas vermutlich ausschließlich auf digitalem Wege angehen, anders hat man zumindest in normalen Wohnräumen nur eine geringe Chance auf das mögliche Optimum.

    Die relevanten Parameter sind auf rein analogem Weg nur äußerst schwierig so zu beeinflussen, dass das Ganze wirklich kohärent spielt - von der dafür benötigten Aufstellung ganz zu schweigen.

    Das Erreichen eines sinnvollen Frequenzgangs ist dabei nur ein (und zumeist das geringste) Problem.

    Aber wie gesagt ist der individuelle Anspruch/ das eigene Empfinden maßgeblich.

    VG,
    Thomas
    :)

  • Dilbert-2
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    • 11. Dezember 2025 um 15:09
    • #6

    Ist das nicht auch das empfohlene Setup von Mr. Floyd Toole?

    Frank

  • music is my escape
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    • 11. Dezember 2025 um 15:10
    • #7
    Zitat von ElvisJunkie

    Bei mir ließen sich zwei Subwoofer (beide das gleiche Model) leichter integrieren als ein einzelner. Ich fand auch das Klangergebniss besser, weil der Bass besser im Raum verteilt war.

    Das ist auch meine Erfahrung.

    Je mehr Schallquellen in den unteren Lagen, umso gleichmäßiger die Raumanregung.

    Unter dem Gesichtspunkt ergibt auch mit mehreren Subwoofern die Wiedergabe eines Monobasses Sinn, was die Möglichkeiten einer sinnvollen Aufstellung der Subs im Raum noch einmal entscheidend erweitern kann.

    MfG,
    Thomas

  • RobertGY
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    • 11. Dezember 2025 um 15:11
    • #8

    Hab in einer meiner Anlagen 2 REL mit am laufen, recht tief angekoppelt (nur 4 oder 5 Klicks bei dem Freq. Regler gedreht. Das dürften 35Hz oder weniger sein.

    Jeweils in den 2 gegenüberliegenden Raumecken aufgestellt.

    Abgeglichen und eingemessen mit REW, damit der Bass nicht zu mächtig wird und die Phase stimmt. Ich musste die Subs für perfekte Phase und Laufzeit jeweils aus den Ecken ziehen, bis es einrastete.

    Seitdem kein Dröhnen mehr und trockeneren Tiefbass.

    Ein Subwoofer alleine spielt aber nicht so gut, egal welchen ich an oder abstelle. Nur beide zusammen oder beide aus spielt gut.

    Wichtig ist eine tiefe Ankopplung an die LS und den Pegel nicht zu weit aufzudrehen, und ich fand immer geschlossene Subs besser als Bassreflex. (Bei mir spielen geschlossene LS und geschlossene REL).

    viele Grüße Robert

  • ElvisJunkie
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    • 11. Dezember 2025 um 15:18
    • #9

    Robert hat meine Erfahrungen mit REL Subwoofern wesentlich besser und ausführlicher ausgeführt. Einzige Einschränkung: ich habe kein REW benutzt, sondern ein Pegelmess-App auf meinem Handy & meine Ohren. War zeitaufwändig, aber digitales Teufelszeug kommt mir nicht in meine Kette. ;)

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

    Einmal editiert, zuletzt von ElvisJunkie (11. Dezember 2025 um 15:59)

  • music is my escape
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    • 11. Dezember 2025 um 15:26
    • #10
    Zitat von RobertGY

    Wichtig ist eine tiefe Ankopplung an die LS und den Pegel nicht zu weit aufzudrehen, und ich fand immer geschlossene Subs besser als Bassreflex.

    Auch das seh ich ähnlich.

    Gerade in analogen SetUps kann es vorteilhaft sein, die Lautsprecher im Vollbereich spielen zu lassen und den Sub erst darunter sanft einzukoppeln.

    Oftmals erwartet man von einer optimalen Subwoofereinbindung ein Mehr an Bass - das ist nicht zwingend so und häufig passiert sogar das Gegenteil, weil der Raum gleichmäßiger angeregt und Moden dadurch entschärft werden, was einen vermeintlich schlankeren, in Wahrheit aber richtigeren weil saubereren und konturierteren Bassbereich hervorbringt.

    MfG

  • CarlausKs
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    • 11. Dezember 2025 um 15:32
    • #11

    Hallo Volkmar,

    ich stand vor einiger Zeit vor derselben Frage. Zumal mein kleiner Hörraum von knapp 12 qm schnell die Bässe Überhand nehmen lässt, was ich aber mit der digitalen Raumkorrektur meines Lyngdorf-Verstärkers in den Griff bekommen habe.

    Ich habe zunächst mit einem Lyngdorf-Subwoofer gehört, zusätzlich zu meinem beiden Kudos-Lautsprechern, später ergab sich die Gelegenheit, einen gebrauchten 2. Subwoofer desselben Typs zu ergänzen. Die Räumlichkeit im Klangbild nimmt deutlich zu, insgesamt wirkt der Klang homogener, letztlich aber natürlich auch abhängig von den Einstellungen zur Übernahmefrequenz und der Lautstärke, ob es zu basslastig wird.

    Ich habe derweil auf zwei REL-Subwoofer gewechselt, auch hier derselbe deutlich positive Effekt mit zwei Subwoofern im Vergleich zur Einzelgestellung: mehr Räumlichkeit, mehr Homogenität.

    Ich kann Dir aus meiner praktischen Erfahrung also nur zuraten, es einmal mit zwei Subwoofern zu wagen.

    Vorweihnachtliche Grüße

    Carsten

  • Online
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    • 11. Dezember 2025 um 15:47
    • #12
    Zitat von ElvisJunkie

    aber digitales Teufelszeug kommt mir nicht in meine Kette. ;)

    Ich behaupte nicht, dass es nur mir dem digitalen Teufelszeug geht, aber es ist sehr viel einfacher und in aller Regel deutlich besser als rein analog. Ob es ohne (digitale) Entzerrung funktioniert ist reine Glücksache und vom Raum abhängig. Mit extremen raumakustischen Massnahmen geht es vielleicht. Aber das Zeug wird dann wirklich groß.

    Ich habe auch zwei 18" Subwoofer - natürlich digital entzerrt ;). Zwei Subwoofer funktionieren bei mir auch besser als einer.

    Vermutlich wären mehrere (kleinere) Subwoofer noch besser. Die könnte man perfekt im Raum verteilen.

    DBA wäre damit vielleicht auch möglich.

    Grüße

    Mike

  • jonas@psychedelic
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    • 11. Dezember 2025 um 15:49
    • #13

    Bei der Subwoofer-Integration würde ich niemals auf DSP verzichten.

    Die Lösung, die z.B. mein Merovinger Subwoofer bietet, ist total einfach zu bedienen.
    REW + Messmikro + Subwoofer Software. Da kriegt man den Dreh schnell raus.

    Ansonsten ist zu 1 vs. 2 Subwoofer alles gesagt worden.

    Grüße,
    Jonas

    "Das Problem bei Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß, ob sie authentisch sind." -Abraham Lincoln-

  • cptfrank
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    • 11. Dezember 2025 um 15:52
    • #14

    Hallo Volkmar,

    in meiner Anlage habe ich sogar 3 Subs integriert und damit nur die besten Erfahrungen gemacht.

    LG

    Frank

  • Online
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    • 11. Dezember 2025 um 15:55
    • #15

    Wahrscheinlich: Je mehr Subwoofer desto besser. Man sollte sie aber entsprechend, möglichst einzeln, ansteuern können.

    Grüße

    Mike

  • Online
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    • 11. Dezember 2025 um 16:26
    • #16

    Hallo,

    ich hatte mir darüber ja hier auch schon mal Gedanken gemacht.

    Thema

    Für und wieder von zwei Subwoofer

    Hallo,

    kurze Einführung zur Anlage und zum „Problem“

    Ich habe ein sehr kleines Zimmer mit ca. 17qm mit drei Trockenbauwänden und einer Mauerwand.

    Lautsprecher sind die La Frizzanta von Vroemen. Verstärker eine Magnat RV2 Röhre und als Plattenspieler läuft ein Acoustic Solid.

    Laut Besuch von Herrn Vroemen vertragen die Lautsprecher das Aufstellen vor einer Trockenbauwand nicht. Die Wand „pumpt“ und somit verliert sich der Bass. Da ich aber schon gerne Bass hätte und eine Umstellung der Boxen an…
    Audio-Franke
    5. Juni 2025 um 22:16

    Ich habe mir mittlerweile zwei passende Subwoofer von Vroemen reserviert und bin gespannt wie es dann klingt.

    Dabei möchte ich jedoch einen anderen Weg versuchen. Ich werde beide Subs jeweils neben eine Box stellen und bei einer relativ hohen Frequenz einbinden. So Quasi als Aktiv-Lautsprecher Kombi. Bin gespannt...

    Gruß

    Wolfgang

  • music is my escape
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    • 11. Dezember 2025 um 16:56
    • #17
    Zitat von Mike Thomas

    Wahrscheinlich: Je mehr Subwoofer desto besser.

    Da zitier ich doch glatt mal aus einem der Postings über Dir:

    Zitat von music is my escape

    Je mehr Schallquellen in den unteren Lagen, umso gleichmäßiger die Raumanregung.

    Und auch hier:

    Zitat von Mike Thomas

    Ich behaupte nicht, dass es nur mir dem digitalen Teufelszeug geht, aber es ist sehr viel einfacher und in aller Regel deutlich besser als rein analog.

    scheinst Du offensichtlich dieselben Erfahrungen gemacht zu haben wie bereits andere hier im Thread:

    Zitat von music is my escape

    Ich würde heutzutage so etwas vermutlich ausschließlich auf digitalem Wege angehen, anders hat man zumindest in normalen Wohnräumen nur eine geringe Chance auf das mögliche Optimum.

    8o

    Aber wie sagt man so schön: es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.

    Wobei natürlich auch hier gilt: steter Tropfen höhlt den Stein.

    VG,
    Thomas

  • Online
    Mike Thomas
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    • 11. Dezember 2025 um 17:13
    • #18

    Ich wollte vor allem über meine Erfahrungen schreiben. Ich denke je mehr praktische Erfahrungen geteilt werden desto besser und höhlt meinetwegen auch den Stein.

    ;)

    Mike

  • volkmar II
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    • 11. Dezember 2025 um 17:37
    • #19
    Zitat von cptfrank

    Hallo Volkmar,

    in meiner Anlage habe ich sogar 3 Subs integriert und damit nur die besten Erfahrungen gemacht.

    LG

    Frank

    Hallo Frank,

    Ich hab noch niemals im leben so nen fetten Sub gesehen wie bei dir vor einiger zeit, das ding war brutal, sag jetzt aber nicht du hast mehrere davon, hab neben deinen Wahnsinns Bausteinen nur einen gesehn, egal, passt ;)

    lieben gruß Volkmar

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  • volkmar II
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    • 11. Dezember 2025 um 21:32
    • #20

    So, hab mich jetzt aufgrund der zahlreichen Positiven Rückmeldungen entschlossen einen zweiten gleichen Sub zu holen!

    Danke erstmal an alle für die Infos, meld mich nach dem integrieren nochmals, wird nicht einfach bei 16 qm (versuchs erstmal ohne Teufelszeug ;) )

    gruß Volkmar

    AAA Mitglied

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