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Messen von Netzspannung mit dem Oszilloskop ? Wie macht Ihr es ?

  • HB1971
  • 20. Dezember 2025 um 09:08
  • HB1971
    Profi
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    97
    Beiträge
    622
    • 20. Dezember 2025 um 09:08
    • #1

    Für die Reparatur und Prüfung von Geräten nutze ich einen Trennstelltransformator.

    Soweit, so gut.

    Oftmals bin ich aber auch etwas unsicher im Arbeiten, speziell an Schaltnetzteilen oder anderen Komponenten mit Netzspannung.

    Ja, ich habe mir aus Unwissenheit schon einmal ein analoges Hameg zerschossen. X(

    Seitdem bin ich da sehr vorsichtig, was die Verwendung eines Oszis primärseitig im Schaltnetzteil betrifft.


    Eine Möglichkeit wäre das Oszi auch über einen Trenntrafo zu betreiben.

    Variante 1: Da stellt sich bei mir die Frage, ob es derselbe Trenntrafo sein könnte, der auch den Prüfling versorgt ?

    (Ich denke das sollte so nicht sein, da ich mal gelernt habe, dass nur immer ein Gerät an den Trafo anzuschließen ist und im Fehlerfall beider Geräte es auch wieder zu einer gefährlichen Spannungsdifferenz an den Gehäusen kommen kann ?

    Unwahrscheinlich, aber in der reinen Theorie möglich)

    Variante 2: Ein separater Trenntrafo für das Oszi ?

    Variante 3: Ein spezieller differenzialer Tastkopf (leider sehr teuer)


    Wie macht Ihr es ?

    Eure Erfahrung mit diesem Thema würden mich sehr interessieren.


    Ein schönes Wochenende wünscht,

    Heiko

  • Online
    jokeramik
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    • 20. Dezember 2025 um 09:16
    • #2

    Also aus meinem Kenntnisstand heraus ist der Prüfling mit einem Netztrenntrafo zu betreiben. Der Oszi sollte immer geerdet sein um gefährliche Spannungen am Gehäuse zu vehindern.

    Ein Differentialtastkopf ist immer eine gute Wahl.

    VG

  • schnupperabo
    hat fertig ...
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    211
    • 20. Dezember 2025 um 09:38
    • #3
    Zitat von HB1971

    Für die Reparatur und Prüfung von Geräten nutze ich einen Trennstelltransformator.

    Soweit, so gut.

    Oftmals bin ich aber auch etwas unsicher im Arbeiten, speziell an Schaltnetzteilen oder anderen Komponenten mit Netzspannung.

    Ja, ich habe mir aus Unwissenheit schon einmal ein analoges Hameg zerschossen. X(

    Seitdem bin ich da sehr vorsichtig, was die Verwendung eines Oszis primärseitig im Schaltnetzteil betrifft.


    Eine Möglichkeit wäre das Oszi auch über einen Trenntrafo zu betreiben.

    Variante 1: Da stellt sich bei mir die Frage, ob es derselbe Trenntrafo sein könnte, der auch den Prüfling versorgt ?

    (Ich denke das sollte so nicht sein, da ich mal gelernt habe, dass nur immer ein Gerät an den Trafo anzuschließen ist und im Fehlerfall beider Geräte es auch wieder zu einer gefährlichen Spannungsdifferenz an den Gehäusen kommen kann ?

    Unwahrscheinlich, aber in der reinen Theorie möglich)

    Variante 2: Ein separater Trenntrafo für das Oszi ?

    Variante 3: Ein spezieller differenzialer Tastkopf (leider sehr teuer)


    Wie macht Ihr es ?

    Eure Erfahrung mit diesem Thema würden mich sehr interessieren.


    Ein schönes Wochenende wünscht,

    Heiko

    Alles anzeigen

    Moin Heiko,

    es ist keine gute Idee, Oszilloskope über denselben Trenntrafo wie den Prüfling zu betreiben. Wenn du das machst, umgehst du die Schutzkonzepte der beiden Geräte. Im Fehlerfall können trotzdem gefährliche Potentialdifferenzen entstehen. Das hast du ja selbst schon vermutet.

    Wenn du zwei Trafos nimmst, kannst du damit Systeme erzeugen, die zueinander undefinierte Spannungen aufbauen können

    Ich denke, der beste Weg ist tatsächlich ein Differenzialtastkopf oder ein batteriebetriebenes Handheld-Scope. Ich würde dir eigentlich letzteres empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Toni31
    off line
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    Beiträge
    4.925
    • 20. Dezember 2025 um 10:21
    • #4

    Für Messungen im Netzbereich ist ein batteriebetriebenes Multimeter meist völlig ausreichend.

    Schaltnetzteile prüfe ich nicht mit der Netzspannung, sondern ich speise eine Gleichspannung aus einem Labornetzteil (R&S NGPV 300V / 0,6A) ein. Dann sind auch problemlos Messungen mit einem Oszi (mit 100:1 Tastkopf) möglich.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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