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Keith Jarrett: Köln Concert (50th Anniversary) - sehr schlechte Pressung

  • jwitzsch
  • 27. Dezember 2025 um 14:09
  • jhr
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    • 22. Februar 2026 um 12:05
    • #41
    Zitat von Vincono

    Lieber Joachim,

    allerdings möchte ich anmerken, bei den alten Pressungen gab es keine Probleme, da diese einwandfrei gepresst waren! Meine Sammlung besteht lediglich aus Pressungen der 50er,60er und 1970er Jahre. Die ECM-Platten habe ich hier im Forum komplett verkauft.

    Viele Grüße

    Reinhard

    Lieber Reinhard,

    bei meinen alten ECM-Platten gab es ja (wie berichtet) auch keine Pressfehler. Vorsichtshalber wollte ich ich aber nicht pauschalisieren und behaupten, dass früher nie Pressfehler vorgekommen sind. Z.B. hatte ich in der 7-LP Box der DGG mit den Schubert Streichquartetten, gespielt von dem Melos Quartett, eine Platte mit einem Pressfehler. Die Box hatte ich dann im Laden getauscht und wieder eine Box mit demselben (kleinen) Pressfehler erhalten, nach einem Preisnachlass habe ich die Box behalten (ich habe sie noch immer).

    Viele Grüße

    Joachim

  • Aronaut
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    • 22. Februar 2026 um 12:10
    • #42

    Also meine Pressung , ECM 1064/65St (2301 065) ist bis auf leichten Höhenschlag von der 2. Platte c/d vollkommen in Ordnung.

    Gruß: Matze

  • jhr
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    • 22. Februar 2026 um 14:17
    • #43

    Bei meinen Exemplaren der Konzerte in Köln (ECM 1064/65 ST, 1975) und Bremen / Lausanne (ECM 1035-37 ST, 1973) von Jarrett gibt es weder Pressfehler noch welliges Vinyl.

    -- Joachim

  • Deep Groove
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    • 22. Februar 2026 um 15:40
    • #44
    Zitat von Doc No

    Klang halt wie ein kleiner Yamaha-Flügel 😏🤣 war aber ein verstimmter und teildefekter Bösendorfer (defekte Tasten und klemmende Pedale). Der Klavierstimmer holte noch das letzte aus dem Instrument heraus - und Jarrett ließ sich ebenfalls „umstimmen“ (😂) doch aufzutreten.

    Das ist wohl nicht der aktuelle Stand der Kenntnis:

    Zitat

    In vielen älteren Quellen hieß es, Jarrett habe dann auf einem Bösendorfer-Stutzflügel gespielt, der im Opernbetrieb nur für die Probenarbeit verwendet wurde, verstimmt war und bei dem die Pedale und einige Tasten klemmten.[5] Neueren Recherchen zufolge ist diese Version allerdings zweifelhaft: Nach Aussagen der Firma Bösendorfer handelt es sich bei dem von Jarrett gespielten Instrument vielmehr um einen sogenannten Bösendorfer-225-Halbkonzertflügel aus dem Jahr 1969, der sich in einem guten Zustand befand.[6][7][8] (Wikipedia)

    Viele Grüße

    Thomas

  • Doc No
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    • 22. Februar 2026 um 16:15
    • #45
    Zitat von Deep Groove

    Das ist wohl nicht der aktuelle Stand der Kenntnis

    Das ist ja spannend! Die „neue“ Quelle ist ein Interview mit Herrn Brück von Bösendorfer:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Doc No
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    • 22. Februar 2026 um 16:23
    • #46

    Allerdings betont Herr Brück, dass er beim häufigen hören des Konzertes nie bemerkte, das es ein Bösendorfer ist, den er da hört??? Weil der Flügel eben nicht typisch wie ein intakter Bösendorfer klingt.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Mal sehen, was dann „allerneuste“ Forschung ergeben wird. Wobei die Quellenlage ja mit zunehmender Zeit schlechter werden sollte.

    Bösendorfer hat Fotos des Konzertes ausgewertet, und meint damit aktuell den Flügel neu indentifiziert zu haben.

    Es bleibt spannend. Zukünftige wird man ggf. den Toningenieur für den Klang verantwortlich machen…

    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • 3x9
    Testet ständig
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    • 22. Februar 2026 um 16:29
    • #47

    Die übermittelte Story von dem Konzert beinhaltet ja auch, dass Keith sein vom Management bereitgestelltes Flugticket nach Köln verkauft hat (um das Geld für sich zu sparen) und in einem alten R4 die ganze Nacht aus dem Süden Europas (weiss nicht mehr genau, wo er war) angereist ist. Er soll wohl entsprechend unausgeschlafen gewesen sein. Vielleicht müsste der Flügel darunter leiden.

    VG Bernd

    Wir hatten früher ja nichts!

  • solong
    Irrgast
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    • 22. Februar 2026 um 16:45
    • #48

    Das alles ist ja unerhört! Ein von einer unerfahrenen Agentin angelockter Pianist fährt die ganze Nacht lang bis an den Rhein, wo es dann nicht mal was zu essen gibt, und spielt unausgeschlafen ein über die Zeit spätes Konzert auf einem kaputten Instrument.

    Soviel Unbill auf zwei Platten gepresst. Ich glaube, ich stelle meine Ausgabe in Quarantäne. Am Ende verdirbt die noch meine Bill Evans-Platten…

    Viele Grüsse,
    Mario

    Tape my head and mike my brain, stick that needle in my vein. (Thomas Pynchon)

  • Techniclassic
    Klangschrauber
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    • 22. Februar 2026 um 16:51
    • #49

    ....aufgenommen mit 2 U67-Mikrofonen von Neumann auf einer Telefunken M5... (so mein Kenntnisstand)

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • Deep Groove
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    • 22. Februar 2026 um 17:21
    • #50
    Zitat von Techniclassic

    ....aufgenommen mit 2 U67-Mikrofonen von Neumann auf einer Telefunken M5... (so mein Kenntnisstand)

    Das ist wohl gesichert.

    Laut Manfred Eicher waren allerdings weder er und noch weniger Keith anfangs von der Aufnahme überzeugt. Erst nach mehrmaligen hören einer von Band überspielten Compact-Kassette auf der Autofahrt in die Schweiz kamen sie zur Überzeugung die Aufnahme zu veröffentlichen. Und die Nachbearbeitung im Studio tat laut Eicher ihr übriges. Quelle: BR Klassik

    Viele Grüße

    Thomas

  • plattenteller
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    • 22. Februar 2026 um 17:26
    • #51
    Zitat von solong

    Das alles ist ja unerhört! Ein von einer unerfahrenen Agentin angelockter Pianist fährt die ganze Nacht lang bis an den Rhein, wo es dann nicht mal was zu essen gibt, und spielt unausgeschlafen ein über die Zeit spätes Konzert auf einem kaputten Instrument.

    Mal wieder ein Beispiel dafür, dass die künstlerisch schlechteste Platte mitunter die kommerziell erfolgreichste sein kann. Vermutlich übersteht man die ganzen Pressfehler und den kaputten Flügel ohenhin nur, wenn der Hörraum von Räucherstäbchen und Patchouli eingenebelt ist und man zuvor eine Runde Erich Fromm gelesen hat.

  • Interplay
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    • 22. Februar 2026 um 18:00
    • #52

    Ist denn nach neuester Forschung überhaupt gesichert, dass Keith Jarrett der Pianist war? Ich meine, vielleicht sah er ja ihm ja nur ähnlich? Und was, wenn das Konzert gar nicht in Köln, sondern z.B in Düsseldorf stattgefunden hat? Dann müßte man doch korrekterweise vom Düsseldorf-Concert sprechen?

    Ein Glück, dass man immerhin schon das Instrument als Klavier identifizieren konnte, auch wenn die Firma nicht ganz klar zu sein scheint. Das ist schon mal ein guter Ausgangspunkt für weitergehende Recherchen.

    eine Stereoanlage, zwei Ohren und viele Platten

  • Techniclassic
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    • 22. Februar 2026 um 18:04
    • #53
    Zitat von Interplay

    Ist denn nach neuester Forschung überhaupt gesichert, dass Keith Jarrett der Pianist war? Ich meine, vielleicht sah er ja ihm ja nur ähnlich? Und was, wenn das Konzert gar nicht in Köln, sondern z.B in Düsseldorf stattgefunden hat? Dann müßte man doch korrekterweise vom Düsseldorf-Concert sprechen?

    Ein Glück, dass man immerhin schon das Instrument als Klavier identifizieren konnte, auch wenn die Firma nicht ganz klar zu sein scheint. Das ist schon mal ein guter Ausgangspunkt für weitergehende Recherchen.

    ...viel Spaß beim Forschen!

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
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  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 22. Februar 2026 um 18:12
    • #54

    Selbst wenn es Willi Milliwitsch auf der Melodika gespielt hat, mir gefällt die Platte sehr gut. Die Musik zieht mich richtig in ihren Bann. Ich glaube nicht, dass die Platte künstlerisch schlecht ist. Im Gegenteil. Wenn ich sie mit meinen anderen Platten von Keith Jarrett vergleiche, dann hat sie die meiste musikalische Magie.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Interplay
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    • 22. Februar 2026 um 18:17
    • #55
    Zitat von FrankG

    Selbst wenn es Willi Milliwitsch auf der Melodika gespielt hat, mir gefällt die Platte sehr gut.

    Eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit kann man tatsächlich nicht leugnen. Mal nach Bildern googlen. Also Schnäuzer und Haare passen schon mal und Willy Millowitsch war ja auch nachweislich in Köln zu der Zeit, wer weiß…

    eine Stereoanlage, zwei Ohren und viele Platten

  • Deep Groove
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    • 22. Februar 2026 um 18:24
    • #56
    Zitat von Techniclassic

    ....aufgenommen mit 2 U67-Mikrofonen von Neumann auf einer Telefunken M5... (so mein Kenntnisstand)

    Was mich sehr interessieren würde ist wie Martin Wieland die beiden U67 platziert hatte. Es hört sich zumindest für mich so an als wurde deutlich enger als sonst üblich (z.B. Bremen/Lausanne) mikrofoniert. Möglicherweise um die fehlende Größe des Flügels zum Imperial zu kompensieren. Ich denke auch dadurch kommt diese involvierende Energie zustande, die die Aufnahme so besonders macht.

    Viele Grüße

    Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von Deep Groove (22. Februar 2026 um 18:30)

  • hirnfried
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    • 22. Februar 2026 um 19:07
    • #57
    Zitat von Interplay

    Ist denn nach neuester Forschung überhaupt gesichert, dass Keith Jarrett der Pianist war? Ich meine, vielleicht sah er ja ihm ja nur ähnlich? Und was, wenn das Konzert gar nicht in Köln, sondern z.B in Düsseldorf stattgefunden hat? Dann müßte man doch korrekterweise vom Düsseldorf-Concert sprechen?

    Ein Glück, dass man immerhin schon das Instrument als Klavier identifizieren konnte, auch wenn die Firma nicht ganz klar zu sein scheint. Das ist schon mal ein guter Ausgangspunkt für weitergehende Recherchen.

    Ich habe seit der digitalen Ausgabe von 2011 so meine Zweifel:

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    dan
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    • 22. Februar 2026 um 19:48
    • #58
    Zitat von plattenteller

    ... die künstlerisch schlechteste Platte ...

    auweia ... keene Ahnung von nüscht ... aber davon jede Menge.

    ******* TFYQA ******

  • wbe
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    • 22. Februar 2026 um 21:01
    • #59

    Ich hatte die LP auf Kassette überspielt. Eine Zeitlang fand ich die - so als must have - es sei unbedingt wichtig, diese gehört haben zu müssen. Auch um mitreden zu können. Heute, in der Retrospektive, fand ich die Aufnahme leider schnell langweilig, langatmig und wenig interessant. Auch Jahre später konnte ich die mir in einem Zug nicht mehr anhören.

    Etwas ähnliches habe ich mit Shakti's Joy erlebt. Wer die in einem Zug durchhören konnte, tja, der war ein Held.

    Es gab viele Aufnahmen aus der Zeit, wo sich Künstler austoben wollten oder mussten. Mir fällt das Genesis "The Lamb lies down on broadway" ein. Zu ihrer Zeit toll. Heute kann ich die kaum mehr noch anhören.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • Techniclassic
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    • 22. Februar 2026 um 21:19
    • #60
    Zitat von Deep Groove

    Was mich sehr interessieren würde ist wie Martin Wieland die beiden U67 platziert hatte. Es hört sich zumindest für mich so an als wurde deutlich enger als sonst üblich (z.B. Bremen/Lausanne) mikrofoniert. Möglicherweise um die fehlende Größe des Flügels zum Imperial zu kompensieren. Ich denke auch dadurch kommt diese involvierende Energie zustande, die die Aufnahme so besonders macht.

    Da gibt es leider kein Foto, auf dem das erkennbar ist.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
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