wenn der Hörraum von Räucherstäbchen und Patchouli eingenebelt ist und man zuvor eine Runde Erich Fromm gelesen hat.
Warst Du schon mal im Shirokko in München? Das beschreibt das damalige Sortiment recht gut.
wenn der Hörraum von Räucherstäbchen und Patchouli eingenebelt ist und man zuvor eine Runde Erich Fromm gelesen hat.
Warst Du schon mal im Shirokko in München? Das beschreibt das damalige Sortiment recht gut.
Da gibt es leider kein Foto, auf dem das erkennbar ist.
Was schätzt du? Niere und 30 - 40cm über den Saiten?
Was schätzt du? Niere und 30 - 40cm über den Saiten?
Ja, das denke ich.
Der eigentliche Skandal ist, dass Jarrett die ersten 4 Noten… geklaut hat.
Er hat einfach den Saalgong nachgespielt, der zum Platznehmen aufgefordert hat. Und der Rest ist Geschichte.
Zu dem Zeitpunkt in dem ich die LP das erste Mal in die Hand bekommen hatte, etwa 1982-1985, war mir nicht bekannt, unter welchen chaotischen Umständen die Aufnahme entstand.
Aus der Improvisation her, ist es ein kleines Wunder, wie erfolgreich es wurde. Hab neben ein wenig neben Wikipedia überfliegen in die Aufnahme reingehört.Ein Wunder,dass da etwas zusammen hängend etwas hausgekommen ist. Das ist zweifellos eine Leistung Jarretts. Den Eindruck den ich hatte, nach all den Jahren. noch haften hatte, kam mir wieder hoch.
Mir fällt so ein Künstler ein, Andreas Vollenweider.
Der eigentliche Skandal ist, dass Jarrett die ersten 4 Noten… geklaut hat.
Er hat einfach den Saalgong nachgespielt, der zum Platznehmen aufgefordert hat. Und der Rest ist Geschichte.
Auch darüber gibt es andere Geschichten. Angeblich soll es eine Glocke von der gegenüber befindlichen 4711 Fabrik gewesen sein.
Wer weiß.
Auch darüber gibt es andere Geschichten. Angeblich soll es eine Glocke von der gegenüber befindlichen 4711 Fabrik gewesen sein.
Wer weiß.
Auf jeden Fall für mich kaum vorstellbar, sich einfach so hinzusetzen und volles, improvisiertes Konzert abzuliefern. Bin mir nicht sicher, ob jeder Jazzpianist sowas hinkriegt ohne in bekannte Melodien zu verfallen.
ohne in bekannte Melodien zu verfallen.
ich stelle mir gerade vor, er hätte kurz vorher noch die Muppets gesehen ..."Mah-Na Mah-Na Patipi tipi" ![]()
Jeder Jazzpianist bekommt wahrscheinlich vieles nicht hin, was man so auf Platte kaufen kann.
Jarrett reiste mit seinen Solokonzerten ja schon seit 1972 durch die Landen und behielt die improvisierten Konzerte bis zu seinem Bühnenabschied bei. Da ist nicht jedes Konzert unbedingt eine Sternstunde des Jazz gewesen. Wenn man sich die Sun Bear Box oder von der Concerts Munich anhört, dann ist das nicht alles unbedingt das gelbe vom Ei. Auch bei seinen Solo-Konzerten, die es als Bootlegs gibt oder die im Radio übertragen wurden.
Es gibt auch viele andere Jazzpianisten, die improvisierte Solokonzerte gegeben haben. Ich selbst durfte davon ein paar miterleben. Hier sieht es mit der Qualität dann ähnlich aus, wie bei Jarrett. Ist halt bei völlig improvisierter Musik generell so, es kann genial sein, aber auch genauso gut das Gegenteil von genial. Man weiß es erst nach dem Konzert.
VG
Olaf
Ich bedanke mich bei Euch. Dieser Thread hat zumindest dazu geführt, dass ich diese Platte nach mehr als 15 Jahren mal wieder aufgelegt habe.
Mir gefällt sie heute besser als vor +15 Jahren.