Hat jemand einmal die Leira von Rauna of Sweden gehört, also diese Betonlautsprecher mit der skurrilen Form, die eher an Schiffsausrüstung erinnert? Ich kenne lediglich einen rund 40 Jahre alten Audio-Test, der damals recht gut ausfiel. Ab und zu werden die Dinger ja noch gebraucht angeboten und zwei Mal durfte ich sie auch schon in Natura sehen, allerdings nicht hören.
Betonsirene
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Ein Foto wäre fein.
......gerade gefunden
cooles 80er-Jahre Design.

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Die dürften schon sehr gut klingen…habe selber keine aus Beton aber 2 Paar aus Schiefer und eins aus Marmor.
Sollten die gleichen Eigenschaften haben wie Beton, nämlich ein nicht resonierendes Gehäuse.
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Hallo,
auf dem Bild ist die "Ymer" nicht die "Leira".
Ich habe ein Paar seit über 20 Jahren eingelagert, klingt wirklich klasse.
Gruß
Andreas -
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Waere gut. Meine Adresse ist in Thailand.





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Danke für die Antworten. In welche Richtung geht der Klang denn? Und sind die LS anspruchsvoll, was die Elektronik angeht? Und wie sieht es mit Ersatzteilen aus? Habe ein paar Detailfotos entdeckt, worauf die Fertigung ein wenig hemdsärmlig wirkt. Die Hochtöner sehen aus, als wären sie schief eingeschraubt, aber kann optische Täuschung sein.
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Hallo,
da mein Beitrag als Angebot gewertet und gelöscht wurde, ist hier ein erneuter informativer Beitrag zum Thema.
Ich hatte damals einen guten Kontakt zu Andreas Guhde (Cantare Audio), der meine Leira auf noch bessere Seas Chassis und externer serieller Weiche umbaute.
Sie klingen mit dem damaligen Camtech V101/Der Verstärker, später mit SAC Igel klasse.
Auch an der Verarbeitung kann ich nichts kritisieren.Die original Seas Chassis/Weiche habe ich aber ebenfalls gut eingelagert.
Gruß
Andreas
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Interessant, aber eigentlich ein anderer Lautsprecher mit derartigen Veränderungen.
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Die Weichen waren ja gerade die Finesse. Jetzt hast du Betonkorpus-Do-it-yourself- Lautsprecher.

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Hi,
ich hatte mal die Leira II . In weiß lackiert ein bildschöner Lautsprecher. Die verbauten Chassis waren sehr weiche Polypropylenmembranen für Bass und HT. Ein sehr warmer ,angenhmer Klang und noch recht trocken im Bass-wohl durch die Hilfe des schweren Gehäuses . Die HT mußten mal getauscht werden-ich glaube da war was mit dem Ferrofluid..(?) Die Reparatur hat ewig gedauert. Jetzt habe ich eine Audium Comp 5 ,die optisch recht ähnlich ist aber um LÄNGEN besser klingt ,bei ähnlicher Größe . Aber die Leira von Rauna of Sweden war schon kultig -die Firma scheint es immer noch zu geben...
Schöne Grüße, Tobias
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Die Weichen waren ja gerade die Finesse. Jetzt hast du Betonkorpus-Do-it-yourself- Lautsprecher.

Hallo,
sie haben ihren Grundcharakter behalten, nur auf höherem Niveau!
Da ich alles sorgfältig eingelagert habe, habe ich nachgeschaut, was ist die Finesse an dieser Weiche?
Was nichts daran ändert, dass es ein toller LS ist und wohl aufgrund des außergewöhnlichen Designs unterbewertet war.
Ich habe sie preislich vergleichbaren Mission und Spendor vorgezogen!Gruß
Andreas
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was ist die Finesse an dieser Weiche?
Suuuuuper aufwändig das Ding! 😉
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Das war leider damals immer das Problem.
Tolles Design, erstaunlich guter Klang,- und leider eine grott-o-ide Verarbeitung bzw. eine komplette Fertigungsarmut.
Schade eigentlich.
Mit einer besseren Materialität und Herstellungsqualität könnten Sie heute wieder viele
Abnehmer finden.
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Apropos Abnehmer: eine kurze Suche im Netz hat erstaunlich viele Kleinhersteller ergeben, die noch mit Beton arbeiten. Zumeist allerdings relativ konventionelle Formen. Außer einer Firma namens Rehform, die einen originellen Breitbänder anbietet, dazu auch Möbel (u.a. einen "Handyschrein") aus Beton. Nun ja, bei einer Einrichtung komplett aus Beton sollte man sich nicht wundern, wenn man eine Tages unverhofft beim Nachbarn eine Etage tiefer mit auf dem Sofa sitzt.
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Die heutig möglichen Materialien für Beton oder auch Keramik/Kunstharz haben zahlreiche Kleinhersteller für Vasen, Teller oder ähnlichen Utensilien entstehen lassen. Sieht super hochwertig aus, fasst sich toll an und ist kein großer Aufwand mehr.
Deshalb: Das Design der Leira ist so zeitlos, dass sie auch heute noch ein Hingucker ist.
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Definitiv. Design-Ikonen. Ich sah sie einmal in einem perfekt eingerichteten Haus aus den späten 1960er Jahren, das vom Baustil irgendwo zwischen Bauhaus und Brutalismus angesiedelt war.
