Anlässlich des 40. Todestages möchte ich heute an Joe Farrell, den großen Multiinstrumentalisten von "Return To Forever" und vielen anderen Projekten, erinnern.
Über seine Vita schreibt "jazzleadsheets.com":
Joe Farrell ist vor allem als einer der vielseitigsten Musiker seiner Zeit in Erinnerung geblieben. Seine Meisterschaft auf einer Vielzahl von Holzblasinstrumenten wurde nur noch von der enormen Vielfalt der Musikstile und -kontexte übertroffen, in denen er spielte. Farrell, der vor allem als Tenor- und Sopransaxophonist sowie Flötist bekannt war, spielte auch Alt- und Baritonsaxophon, Piccoloflöte, Alt- und Bassflöte, Oboe, Englischhorn, Klarinette und Bassklarinette.
Der in Chicago als Joseph Firrantello geborene Farrell begann schon früh mit dem Flötenspiel. Als er 1960 im Alter von 22 Jahren nach New York zog, war er bereits als Saxophonist in der Chicagoer Szene etabliert. Zu dieser Zeit schloss er sich der Big Band von Maynard Ferguson an, mit der er seine einzige Big-Band-Komposition, Ultimate Rejection, aufnahm. Ebenfalls in den frühen bis mittleren 60er Jahren spielte Farrell mit vielen anderen Jazzgrößen wie Charles Mingus, George Russell und Kenny Dorham. Von 1966 bis 1971 war er Mitglied der Big Band von Thad Jones und Mel Lewis. In dieser Zeit machte er seine erste Aufnahme mit Chick Corea, dessen Debütalbum als Bandleader „Tones For Joan's Bones“. Es war seine Zusammenarbeit mit Corea, die Farrell wirklich bekannt machte, insbesondere die Corea-Alben „Return To Forever“ und „Light As A Feather“ aus dem Jahr 1972.
Obwohl er in den 70er Jahren als Studiomusiker mit einer Vielzahl von Fusion-, Pop- und Bluesmusikern zusammenarbeitete, blieb er ein vollendeter Jazzmusiker und Komponist, wie seine eigenen Alben, darunter der Klassiker „Moon Germs“ aus dem Jahr 1972, zeigen. Joe verbrachte die letzten zehn Jahre seines Lebens hauptsächlich in Los Angeles, wo er weiterhin mit Chick Corea zusammenarbeitete und in vielen verschiedenen Konstellationen Aufnahmen machte.
Joe Farrell starb am 10.01. 1986 in Los Angeles im Alter von nur 49 Jahren.
(aus dem englischen übersetzt mit DeepL.com)
Und BytFM widmet sich ab 14 Uhr in der Sendung "Standrad" (die einzige auf ByteFM, die ich wirklich seit Jahren regelmäßig höre) eine ganze Stunde diesem Musiker:
"Am 10. Januar jährt sich der Todestag von Joe Farrell zum 40. Mal. Er wurde 48 Jahre alt und prägte nicht nur Jazzaufnahmen, sondern auch genreübergreifend als Studiomusiker für Laura Nyro, Aretha Franklin, Art Garfunkel oder The Rascals.
Im Jazz-Kontext war er als Bläser in der Fusion-Supergroup Return to Forever eine tragende Stimme, ebenso wie bei Drummer Elvin Jones, der nach dem Tod von John Coltrane ein Album mit Joe Farrell aufnahm, das sich ausschließlich aus Schlagzeug, Bass und Blasinstrumenten zusammensetzte.
Farrell selbst spielte sehr viele unterschiedliche Blasinstrumente, die beispielsweise von verschiedenen Saxofonen bis zur Flöte reichten.
Mit einigen spannenden Aufnahmen wollen wir an diesen talentierten Künstler erinnern."
Und ich werde jetzt auch gleich mal eins seiner Alben auflegen, ausgewählt habe ich "Joe Farrell Quartet" (1973/ rec. 1970, feat. Chick Corea, Jack DeJohnette, Dave Holland, John McLaughlin)
