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  1. Analogue Audio Association
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Plattenspieler Marke Eigenbau

  • sunrisebrasil
  • 10. Januar 2026 um 18:37
  • sunrisebrasil
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    • 10. Januar 2026 um 18:37
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe mir vorgenommen, meinen ersten Plattenspieler selbst zu bauen. Als junger Student war das schon immer ein Wunsch von mir, aber wie das Leben so spielt, hat es zeitlich und finanziell nie so richtig gepasst. Jetzt, im zarten Alter von etwas über 60 soll es so weit sein.

    Vor einiger Zeit bin ich bei der Suche nach einem neuen DIY-Projekt wieder auf dieses Thema gestoßen – und habe gemerkt: Das Interesse ist immer noch da. Vielleicht sogar mehr als früher.

    Ich bin hier im Forum noch relativ neu und bisher eher als stiller Mitleser unterwegs gewesen. Das soll sich nun ändern. Ich eröffne diesen Thread einerseits, weil ich glaube, dass das Projekt für den einen oder anderen interessant sein könnte – und andererseits, weil ich als Anfänger im Bereich Analog-HiFi sicher von euren Erfahrungen profitieren werde.

    Mein Ansatz ist bewusst lernorientiert: Ich möchte mich Schritt für Schritt in die Materie einarbeiten, sowohl technisch als auch handwerklich. Dabei nutze ich unter anderem moderne Werkzeuge wie CAD und auch KI-gestützte Recherche – nicht als Ersatz für echtes Wissen, sondern als Ergänzung, um Zusammenhänge besser zu verstehen und mich systematisch einzuarbeiten.
    Dafür habe ich als absouter CAD Neuling in den Winterferien die Schulbank gedrückt und mir erste CAD Kenntisse angeeignet, Das NEtz ist ja voll von guten Kursen.

    Warum dieses Projekt? Ganz einfach: Ich arbeite gern handwerklich, und nach mehreren Jahren Haussanierung habe ich Lust, wieder etwas Feinmechanisches zu machen – mit überschaubarer Größe, aber technisch anspruchsvoll.

    Ich verfolge einen bewusst iterativen Ansatz: Nicht erst monatelang theoretisieren, sondern relativ früh ein funktionierendes Grundmodell aufbauen und dieses anschließend schrittweise verbessern.

    Beispiele:

    • Drehzahl zunächst manuell kontrollieren, später eventuell mit aktiver Regelung
    • Füße zunächst als Eigenbau, später ggf. durch professionellere Lösungen ersetzen

    Realistisch rechne ich mit etwa 6–12 Monaten bis zu einem ersten lauffähigen Prototypen – ich habe keinen Zeitdruck und möchte den Weg genießen.

    Geplant ist ein Riementriebler als Masselaufwerk, optisch eher in Richtung Micro Seiki BL-91 als Nottingham Spacedeck.

    Erste Bilder vom CAD Entwurf habe ich mal beigefügt, bin gespannt wie es Euch gefällt.

    Ich freue mich über jeden Hinweis, jede Erfahrung und auch über konstruktive Kritik – insbesondere von den erfahrenen Mitgliedern hier im Forum. Wenn ihr meint, dass ich irgendwo in eine Sackgasse laufe, sagt es gern offen.

    Viele Grüße

    Markus

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    Carpe diem! Tempo fugit!

  • K.Dieter
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    • 10. Januar 2026 um 18:52
    • #2

    Hallo Markus,

    viel Spass beim Basteln :thumbup:

    Viele Grüße
    Dieter

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    Wenn Du deine Zukunft planst und dein Schicksal lachend vom Stuhl fällt.....8o

  • volkmar II
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    • 10. Januar 2026 um 19:19
    • #3

    Wenn das Lager und der Teller fertig ist wird alles andere nebensache, über meinem war ich keine 10 Wochen, hatte allerdings Lager, Teller und Arm aus einem TD 850 schon da liegen, zweiter Arm ist in Planung, viel freude beim Bauen!

    gruß Volkmar

    AAA Mitglied

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  • tobelix
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    • 10. Januar 2026 um 19:23
    • #4

    Hi Markus ,

    auch ich wünsche Dir viel Freude beim Basteln:thumbup:

    Welches Bugdet hast Du denn so eingeplant? Zumindest die Motorgeschichte wird nicht günstig ,wenn es gut werden soll... Der Motor ist bei dem angedachten Konzept ziemlich entscheidend . Hier im Forum gibt es einge Beiträge zB. zur Motoreinheit vom Rainer Horstmann, die selbst hochwertige Laufwerke nochmal weit nach vorn gebracht hat .

    Teller , Lager und Chassis sind in meinen Augen recht einfach umzusetzten,aber der Antrieb ist schon speziell .....

    Ich würde-nachdem ich die Qualitäten eines Sony TTS 6000 erkannt habe -zumindest einen zugekauften Direktantriebsmotor als Option nicht verwerfen

    Schöne Grüße, Tobias

  • sunrisebrasil
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    • 10. Januar 2026 um 20:58
    • #5
    Zitat von volkmar II

    Wenn das Lager und der Teller fertig ist wird alles andere nebensache, über meinem war ich keine 10 Wochen, hatte allerdings Lager, Teller und Arm aus einem TD 850 schon da liegen, zweiter Arm ist in Planung, viel freude beim Bauen!

    gruß Volkmar

    ja; das Lager ist nicht ohne, ich denke, ich werde es drehen lassen, ich habe da vielleicht einen Dreher an der Hand, der schuldet mir noch nen Gefallen ;)

    Viele Grüße

    Markus

    Carpe diem! Tempo fugit!

    Einmal editiert, zuletzt von sunrisebrasil (10. Januar 2026 um 21:12)

  • sunrisebrasil
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    • 10. Januar 2026 um 21:11
    • #6
    Zitat von tobelix

    Hi Markus ,

    auch ich wünsche Dir viel Freude beim Basteln:thumbup:

    Welches Bugdet hast Du denn so eingeplant? Zumindest die Motorgeschichte wird nicht günstig ,wenn es gut werden soll... Der Motor ist bei dem angedachten Konzept ziemlich entscheidend . Hier im Forum gibt es einge Beiträge zB. zur Motoreinheit vom Rainer Horstmann, die selbst hochwertige Laufwerke nochmal weit nach vorn gebracht hat .

    Teller , Lager und Chassis sind in meinen Augen recht einfach umzusetzten,aber der Antrieb ist schon speziell .....

    Ich würde-nachdem ich die Qualitäten eines Sony TTS 6000 erkannt habe -zumindest einen zugekauften Direktantriebsmotor als Option nicht verwerfen

    Schöne Grüße, Tobias

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    Hmm, das mit dem Budget ist so ein Thema, aus anderen Selbstbauprojekten (Gitarrenbau) weiß ich, dass Selber bauen meist nicht billiger ist , als fertig kaufen, vor allem, wenn man die Anschaffung der notwendigen Werkzeuge mit einrechnet. Von der Arbeitszeit (ist ja Hobbyzeit ;) ) ganz zu schweigen.

    Aber ganz grob rechne ich für das Material für den ersten Prototypen incl. bearbeitung mit 500 -1000 (ohne System). Danach, wenn's weiter geht, schauen wir mal, wo mein geldbeutel das Limit setzt. :D

    Bei Rainer Horstmann habe ich schon reingeschaut, die Preise waren nicht ohne. Deshalb dachte ich:. "fang mal mit einem Glockenankermotor von Faulhaber an". In der Bucht einen 3557K020 CS geschossen. Auf den zweiten Blick hätte ich vielleicht einen anderen nehmen sollen. Zunächst starte ich mal ungeregelt, später mit selbstkonzipierter Regelung. Bin echt gespannt, wie weit ich damit kommen werde :/.

    Direktantrieb "from scratch" schließe ich aber erst mal aus, da traue ich mich nicht ran. Der Erste soll deshalb einen Riemenatrieb bekommen.

    Viele Grüße

    Markus

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  • sunrisebrasil
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    • 10. Januar 2026 um 21:24
    • #7

    Hallo zusammen,

    als Ergänzung zu meiner Projektvorstellung möchte ich das Konzept etwas technischer eingrenzen, um gezielter Feedback und Anregungen zu bekommen.

    Der aktuelle Stand meiner Planung sieht folgendermaßen aus:

    Grundkonzept

    • Antrieb: Riementriebler
    • Motor: Faulhaber (3557K020CS)
    • Bauweise: Masselaufwerk
    • Entwicklungsansatz: iterativ – zunächst funktionsfähig, dann schrittweise Optimierung

    Chassis / Zarge

    • Zunächst Aufbau in Multiplex-Siebdruckplatte 48 mm stark
    • Später eventuell Umstieg auf Schiefer oder Hybridaufbau
    • Fokus auf Dämpfung und Entkopplung

    Plattenteller

    • Material: Erst Multiplex-Siebdruckplatte auch 48 mm Stark, dann PMMA
    • Ziel: ausreichend Masse + günstige Dämpfungseigenschaften
    • Mattenkonzept noch offen

    Lager

    • Wird extern gedreht
    • Bauform klassisch oder seht Ihr vorteile bei Inverted?

    Tonarm

    • 9" oder 12" (Hmm, :/ Big is beautiful)
    • Holzarm (habe noch Palisander und Mahagoni )
    • Lagerung:
      • Unipivot oder
      • Faden-gedämpfte Konstruktion
    • Geometrie: ich dachte da an Baerwald

    Prototyping Tonarm

    • Lagerungsteile, Halterungen etc. zunächst 3D-gedruckt
    • Später Umstieg auf dauerhafte Materialien

    Regelung / Elektronik

    • Erste Phase: manuelle Kontrolle (Stroboskop)
    • Später: geschlossene Regelung mit Drehzahlerfassung
    • Art der Regelung noch offen

    Ich bin mir bewusst, dass ich hier vermutlich an mehreren Stellen gleichzeitig in „Fettnäpfchen“ trete – genau deshalb würde ich mich über Hinweise freuen, wo ich mir unnötige Komplexität auflade oder klassische Fehler mache.

    Insbesondere interessieren mich eure Einschätzungen zu:

    • Faulhaber-Motoren im Plattenspielerbetrieb
    • Lager Konzept (klassisch oder inverted?), Stahlkugel auf POM?
    • Holztonarm-Konzepte
    • Unipivot vs. Fadenlager
    • Sinnvolle Reihenfolge der Entwicklungsschritte

    Danke vorab schonmal für euren Input, bin gespannt :).

    Viele Grüße

    Markus

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    • 11. Januar 2026 um 00:44
    • #8

    Hallo (Vor)Namensvetter,

    Schöne Sache das.

    Lass dich nicht von Kommentaren zum Thema Kosten/Nutzen aus dem Konzept bringen ;)

    Eigene Erfahrung und feste Überzeugung:

    Das Gefühl etwas selbst entworfen, gebaut und zum Laufen gebracht zu haben, ist unbezahlbar.

    Ich bin hier auf Empfang und freue mich auf einen schönen Faden. :thumbup:

    Achja, Faulhaber… ist der Motor Kugel- oder Gleitgelagert?

    Ich würde aus Gründen der Laufruhe ( Rumpeln der Lagerkugeln) immer einen Gleitgelagerten bevorzugen.

    Liebe Grüße, Markus

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    • 11. Januar 2026 um 08:30
    • #9

    Hallo Markus,

    so geht’s mir auch, selbst erdacht und selbst gemacht ist was ganz Besonderes.

    Der Faulhaber scheint kugelgelagert zu sein. Deine Argumentation mit der Laufruhe leuchtet mir allerdings ein. Das hatte ich nicht bedacht. Danke für den Hinweis. Dann kommt das gleich mal auf die Liste möglicher Tuningmassnahmen :/. Ich werde dann mal Ausschau halten, was die Bucht so anbietet.

    viele Grüße

    Markus

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    • 11. Januar 2026 um 11:14
    • #10
    Zitat von sunrisebrasil

    ... möglicher Tuningmassnahmen :/. Ich werde dann mal Ausschau halten, was die Bucht so anbietet.

    viele Grüße

    Markus

    Der Motor der Telefunken S500/600 sind nicht die schlechtesten. Zudem mit Tachogenerator für eine eventuelle Regelschleifer. Hätte ich sogar noch rumliegen...

    Viele Grüße
    Dieter

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  • Henry
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    • 11. Januar 2026 um 11:31
    • #11

    Hallo Markus,

    viel Erfolg beim Basteln.

    Genau so habe ich auch angefangen.

    Bezüglich Lager würde ich mal überlegen ob du nicht mit einen 10mm Thorens-Lager klarkommst. Die Teile sind wirklich sehr gut.

    Einen Teller könntest du dir dann passend dazu drehen lassen.

    Für die Bearbeitung von Schiefer, kann ich dir Wasserstrahlschneiden empfehlen.

    Hier mal ein Beispiel (Holz mit Schiefer)

    https://www.analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?raw-image/142767-neu-aufgenommen/&size=large

    Gruß

    Henry

  • sunrisebrasil
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    • 11. Januar 2026 um 14:04
    • #12

    Hallo,

    ich danke Euch für die Anregungen,

    Dieter, ich schicke Dir ne PN

    Henry, echt ein wunderschönes Teil! Trifft voll meinen Designgeschmack! Hast Du das gebaut?

    Viele Grüße

    Markus

    Carpe diem! Tempo fugit!

  • Henry
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    • 11. Januar 2026 um 14:12
    • #13
    Zitat von sunrisebrasil

    Hallo,

    ich danke Euch für die Anregungen,

    Dieter, ich schicke Dir ne PN

    Henry, echt ein wunderschönes Teil! Trifft voll meinen Designgeschmack! Hast Du das gebaut?

    Viele Grüße

    Markus

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    Ja, den habe ich selbst gebaut.

    Lager und Teller von Thorens und Motor von DUAL.


    Gruß

    Henry

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    und sie dreht sich doch…
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    • 11. Januar 2026 um 14:44
    • #14

    Hallo Markus,

    es verspricht eine schöne Reise zu werden. Der Weg ist das Ziel.
    Hoffe, wir können dich begleiten.

    Gruß

    Peter

  • sunrisebrasil
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    • 11. Januar 2026 um 16:38
    • #15
    Zitat von Henry

    Ja, den habe ich selbst gebaut.

    Lager und Teller von Thorens und Motor von DUAL.


    Gruß

    Henry

    Das Holz ist wunderschön. ich rate mal: Pflaume? Birne?

    Und das mit dem geraden Headstock und winkligen Einbau des Systems: Große Klasse! Elegant gelöst! Das werde ich mir merken ;)

    Viele Grüße

    Markus

    Carpe diem! Tempo fugit!

    Einmal editiert, zuletzt von sunrisebrasil (11. Januar 2026 um 16:46)

  • sunrisebrasil
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    • 11. Januar 2026 um 17:02
    • #16

    Ich danke Euch für die positiven und ermutigenden Rückmeldungen :merci:.

    Jetzt hätte ich mal eine konkrete Frage:
    was haltet Ihr von dieser Konstruktion der Aufhängung ?

    Calypso DIY Tonearm Project - Introduction
    Build your own Tonearm from 3D printed parts:  Calypso DIY Tonearm Project How it all began: Some years ago when I was a student...
    calypso-tonearm.blogspot.com

    Ich hoffe, ich habe das richtig eingebunden, einfach ein Bildschirmfoto hier einzufügen würde gegen die Forenregeln verstoßen, richtig?

    Die Konstruktion der Aufhängung am Faden hat aus meiner Sicht einige Vorteile:

    1. Stufenlos einstellbare Dämpfung durch höhenverstellbaren Becher mit Dämpfungsöl
    2. Einfach zu bewerkstellende 2 Punkt-Aufhängung, in DIY machbar
    3. das Verdrillen der Fäden hat eine gewisse Anti-Skating-Wirkung oder bilde ich mir das nur ein?


    Einigen Nachteil, den ich hier sehe: Der Arm könnte durch die Reibung der Nadel auf der Platte nach vorne gezogen werden, evtl. könnte das sogar zu einer gewissen Schaukelbewegung führen oder sehe ich das falsch?

    Ist der Erbauer der Konstrkution hier im Forum evtl sogar bekannt?


    Fragen über Fragen...:/

    Audiophile Grüße

    Markus

    Carpe diem! Tempo fugit!

    Einmal editiert, zuletzt von sunrisebrasil (11. Januar 2026 um 17:24)

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    • 11. Januar 2026 um 18:45
    • #17

    Hallo Markus,

    ich weiss zwar nicht den kenkreten Erbauer dieses Beispiels, aber auch der ist eine Kopie des berühmt/berüchtigten Welltempered Arms.

    Home » Well Tempered Lab

    Über diese Art einen Arm zu bauen habe ich auch schon nachgedacht, dann mich aber an einem Schröder Prinzip versucht

    Album

    bei dem Versuch ist es bislang geblieben. Ich hatte damals nicht genug Geduld, das wirklich präzise genug umzusetzen.

    Fertiggestellt und im regelmäßigen Einsatz habe ich einen Dreher auf Basis Thorens TD 166. Gibt hier auch schon irgendwo Infos darüber.

    Liebe Grüße, Markus

    PS: momentan tüftle ich an Headshells

    Liebe Grüße, Markus

    http://www.analogschmie.de

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  • Dirk
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    • 11. Januar 2026 um 19:37
    • #18

    Das ist einer der interessantesten Tonarme, aber was man so liest und hört, auch einer der am schwersten zu kopierenden Tonarme. So einfach wie man vermuten könnte ist der nicht nachzubauen. Wenn Du einen Fadengelagerten Tonarm bauen möchtest, dann schau Dir unbedingt mal die Schröder Arme an, die werden an einen Faden gehängt und per Magnet zentriert. Dazu gibt es im Netz sogar Bauanleitungen, einfach mal nach Schröder Clone suchen und das Ungewöhnliche ist, Frank Schröder gibt hin und wieder Tipps.

    Das englischsprachige DIY Audioforum ist voll von Tonarmkonstruktionen, selbst luftgelagerte Tangentialarme werden da im Detail vorgestellt.

    VG Dirk

    PS: Lass Dich nicht von Deinem Weg abbringen!:thumbup:Es gibt für jedes mechanische Problem eine Lösung!

    Analog: DL2 + ANALOGSCHMIEDE TA 22.1-9,4" + EMT HSD 006

    Amp: BERENDSEN Blue PRE1+PSU+PPRE1+ 2xES120

    Dig.: BERENDSEN CDP1se, BLUE SOUND Node

    LS: LITHOPHON Cabaret²

    Kabel: BERENDSEN, LAURIN, Holger Becker

  • Tornadone
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    • 11. Januar 2026 um 19:38
    • #19

    Schönes Projekt was ich gerne verfolgen werde. 🙂

    Ich frage mich welcher Plattenspieler momentan im Einsatz ist. Oder hab ich das überlesen?

    So ließe es sich vortrefflich über dessen Stärken und Schwächen sinnieren und daraus die eigenen Ideen entwickeln.

    Viele Grüße

    Roman

  • sunrisebrasil
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    • 11. Januar 2026 um 22:43
    • #20

    Ui ui ui…. da habe ich wohl die Büchse der Pandora geöffnet. Oder wie heist es so schön bei Matrix: Do you want to find out how deep the rabbit hole goes?

    Wohltemperiert, Schröder und dann wäre da ja auch noch der Studo Arm, von den luftgelagerten Tangetialtonarmen ganz zu schweigen.

    Davon habe ich in den 80ern schon gelesen und war schwer beeindruckt.

    Hmm… 🤔 sieht so aus, als ob ich mich da noch etwas einlesen müsste.

    Die Frage ist doch, warum der Wohltemperierte so schwer nachzubauen ist? Das Prinzip ist doch eigentlich einfach, diy tauglich und machbar. Vermutlich liegt die Herausforderung in der Feinabstimmung?

    Aber das dürfte auch für Schröder gelten, oder?


    Tja, aktuell höre ich auf einem Micro Seiki BL 91 mit SME 3009 Mk III. Die Kombi macht nicht so viel falsch. Ok, das Goldring 1006 könnte man gegen was besseres tauschen. Hauptproblem ist aber: ist nicht nicht selbstgebaut, das ist der Fehler 8).

    Audiophile Grüße

    Markus

    Carpe diem! Tempo fugit!

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