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ECC83 Wandern die Werte noch?

  • Maxi
  • 15. Januar 2026 um 15:57
  • Maxi
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    • 16. Januar 2026 um 22:16
    • #21

    Auf der BTB-Seite habe ich das zum matchting gefunden.

    "Wir matchen mit dem Roetestsystem (Stand 2026: Roetest V11) und ermitteln beim Matching immer alle relevanten Parameter wie Strom, Steilheit, Innenwiderstand, Gitterströme."

    Kann mir jemand die Parameter mal etwas aufschlüsseln? Ich glaube, ich muss mich in die Materie mal einlesen ... =O


    Gruß
    Max

    „Ich muss das Fahrzeug doch ausprobieren!" [Kalle Grabowski]

    VeloRocker


  • AlexK
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    • 16. Januar 2026 um 23:01
    • #22

    ab Seite 15

    https://www.tiffe.de/roehren/Elektronik_und_R%C3%B6hren_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger_3.pdf

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • HB1971
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    • 17. Januar 2026 um 01:31
    • #23
    Zitat

    Auf der BTB-Seite habe ich das zum matchting gefunden.

    "Wir matchen mit dem Roetestsystem (Stand 2026: Roetest V11) und ermitteln beim Matching immer alle relevanten Parameter wie Strom, Steilheit, Innenwiderstand, Gitterströme."

    Ich besitze selbst den Roetest V11 und V10 in letzter Ausbaustufe.

    Mit diesem Gerät ist es möglich sehr variabel zu messen.

    Ob der Prüfer jetzt die Vorgaben des Röhrenherstellers bzw. des originalen Datenblattes benutzt oder seine eigenen Parameter definiert ist so nicht nachprüfbar.

    (Die gemessenen 1,70 mA im Arbeitspunkt weisen allerdings darauf hin)

    Die Info das es ein "Roetest" ist, sagt also noch nichts aus über die "Richtigkeit" der Prüfparameter, denn Diese kann man im Tester selbst hinterlegen.


    Bezüglich deiner Messung.

    Sicher ist dein Messegerät von eher einfacher Natur, besitzt keine stabilisierten Spannungen etc..

    Eine Röhre kann seine Werte durch Nutzung verändern oder sagen wir besser stabilisieren.

    Das ist gängige Praxis beim sog. "Einbrennen".


    ABER:

    Das eine schwache Röhre den Zuwachs erhält und im Gegensatz die stärkere Röhre etwas an Potenz verliert, so dass sich ein gematchtes Pärchen bildet ist für mich so nicht nachvollziehbar.

    So wie du es schon selbst gemessen hast, die Messwerte werden sich etwas verändern ggf. stabilisieren, aber nur in gewissen Grenzen und keine grundlegende Neubewertung erfahren.

    Grüße, Heiko

    P.S.: Falls du deine Röhren mal genau vermessen haben möchtest, kannst Du dich gern per PN an mich wenden.

    Einmal editiert, zuletzt von HB1971 (17. Januar 2026 um 01:37)

  • hoersen
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    • 17. Januar 2026 um 09:22
    • #24
    Zitat von Maxi

    Billiger sind die ja leider auch nicht, wenn ich mir die Preise von NOS-Ware anschaue.

    NOS muss ja nicht sein. gute gebrauchte/getestet tun es ja auch noch jahrelang. in meinen amps werkelt nicht eine einzige NOS vorröhre! (9 an der zahl).

    Horst

  • RobertGY
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    • 17. Januar 2026 um 10:16
    • #25

    Dann nehme ich an, solche Messungen sind reine Marketing-Gags?

    Sagen nichts über die Röhren aus?
    Das waren die beiden letzten E88CC, die ich mit Protokoll erhalten habe, nur so als Beispiel für gemachtes Paar:

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    viele Grüße Robert

  • Online
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    • 17. Januar 2026 um 11:06
    • #26
    Zitat von RobertGY

    Sagen nichts über die Röhren aus?

    Dir ist aber schon klar, dass die Röhren gegenüber dem Datenblatt um 10 % bzw. mehr als 10% abweichen!?

    Eine höhere % Zahl bedeutet nicht besser!

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • hoersen
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    • 17. Januar 2026 um 11:10
    • #27

    na ja, so wie es aussieht, wurde eine messung mit einer einstellung der messparameter vorgenommen.

    hat man z. b. einen sack mit 300 ECCs, steckt alle nacheinander ins messegrät und protokolliert die einzelnen ergebisse. dann packt man die röhren mit z. b. um die 16,5 mA zusammen, die mit ca.15,5 mA, die mit ca. 17 mA usw.

    so hat hat man etliche paare und quartetts mit ähnlich gut beieinander liegenden werten. das erklärt m. e. auch, warum auf den packungen von quartetts/paaren von endröhren bei versch. lieferungen verschiedene mA-angaben zu finden sind. auf einem quartett der marke XY z. b. 45 mA, auf einem paar derselben marke XY z. b. dann 42 mA oder gar 50 mA.

    SO stelle ICH mir das vor und liege damit vielleicht auch falsch...

    Horst

  • RobertGY
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    • 17. Januar 2026 um 11:18
    • #28

    Ein Problem sind bei mir halt auch die Kosten.
    2 Röhren Vorstufen, mit je 12 Röhren.

    Eine brauch 8 12-AX7 oder halt EC83 und 4 E88CC.

    Die andere auch 12, 6x 12AX7A und 6x - 12AT7.

    Kann mir mal ja einer gerne sagen, was er er da für einen Satz perfekt gemachte Sätze haben möchte, am liebsten NOS.

    Ich geh schon mal ein Säckchen Maple oder Krügerrand holen 🙂

    viele Grüße Robert

  • Online
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    • 17. Januar 2026 um 11:26
    • #29
    Zitat von hoersen

    na ja, so wie es aussieht, wurde eine messung mit einer einstellung der messparameter vorgenommen.

    hat man z. b. einen sack mit 300 ECCs, steckt alle nacheinander ins messegrät und protokolliert die einzelnen ergebisse. dann packt man die röhren mit z. b. um die 16,5 mA zusammen, die mit ca.15,5 mA, die mit ca. 17 mA usw.

    so hat hat man etliche paare und quartetts mit ähnlich gut beieinander liegenden werten. das erklärt m. e. auch, warum auf den packungen von quartetts/paaren von endröhren bei versch. lieferungen verschiedene mA-angaben zu finden sind. auf einem quartett der marke XY z. b. 45 mA, auf einem paar derselben marke XY z. b. dann 42 mA oder gar 50 mA.

    SO stelle ICH mir das vor und liege damit vielleicht auch falsch...

    genauso wird es gemacht. Die Röhren stimmen dann in einem Punkt der Kennlinie (fast) überein. Wie die anderen Punkte der Kennlinien dann übereinstimmen ist ????

    LG Toni

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    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • hoersen
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    • 17. Januar 2026 um 11:38
    • #30
    Zitat von RobertGY

    Ein Problem sind bei mir halt auch die Kosten.
    2 Röhren Vorstufen, mit je 12 Röhren.

    hol dir lieber ne andere vorstufe! ;)

    die minimax von eastern electric hat z. b. nur zwei ECCs (eine je kanal -"matchen" gänzlich überfüssig!). außerdem klingt sie extrem gut!

    Horst

  • RobertGY
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    • 17. Januar 2026 um 11:47
    • #31

    Einer der Hersteller brennt die angeblich 100-150Std ein, und misst diese dann für ein Matching.

    Aber was das für Werte sind, kennt auch nur er?

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    viele Grüße Robert

  • AlexK
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    • 17. Januar 2026 um 13:03
    • #32
    Zitat von hoersen

    hat man z. b. einen sack mit 300 ECCs, steckt alle nacheinander ins messegrät und protokolliert die einzelnen ergebisse. dann packt man die röhren mit z. b. um die 16,5 mA zusammen, die mit ca.15,5 mA, die mit ca. 17 mA usw.

    Wie lange soll das denn dauern , wenn man wie ich jede Röhre 10 - 20 Minuten auf dem Tracer lässt und die Messung zur Kontrolle mehrfach wiederholt :( ?

    MfG , A .

    P.S.: Ich habe ca. 600 E88CC/CCa/E188CC/ECC88 :D:D:D

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

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    • 17. Januar 2026 um 13:23
    • #33
    Zitat von AlexK

    Wie lange soll das denn dauern , wenn man wie ich jede Röhre 10 - 20 Minuten auf dem Tracer lässt und die Messung zur Kontrolle mehrfach wiederholt :( ?

    dann erkläre doch bitte wie lange/kurz es die röhrenhersteller machen?

    Zitat von AlexK

    P.S.: Ich habe ca. 600 E88CC/CCa/E188CC/ECC88

    ich empfehle gel. einen blick in den personalausweis und dann überschlägig die kalkulation, ob man die häppchenweise vollständige abgabe selbst noch erlebt oder dann "am ende" den ganzen rotz en bloc verscherbeln muss. insbesondere, wenn dann noch hunderte andere ECCs dazu kommen.

    aber vielleicht freuen sich ja auch die erben über den nachlass...

    Horst

  • hoersen
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    • 17. Januar 2026 um 13:41
    • #34

    außerdem: wenn die röhren doch angeblich herstellerseitig 24/48/72 oder 150 h (die ich nicht glaube) eingebrannt werden, würde ich einem hiwi die noch heiße röhre aus dem einbrenn-paneel - in dem dutzende bis hunderte röhren vor sich hinglühen - ziehen und dann umgehend in die messvorrichtung stecken lassen.

    warum sollte sie darin dann darin noch 10-20 min. schmoren? außerdem könnte ja jeder sockel per taster mit einem RPG verdrahtet sein. dann liest man kurz per tastendruck den emissionswert ab und weiter geht´s mit der nächsten röhre. so würde ICH es vermutl. als röhrenhersteller organisieren.

    mit dem einzelnen einstecken einer kalten röhre in ein RPG machst du dich als hersteller doch lächerlich bis pleiteverdächtig!

    Horst

  • RobertGY
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    • 17. Januar 2026 um 14:15
    • #35

    Könnte man anhand der Daten vom Service Manual und der Schaltung Röhren selektieren und abstimmen?

    Müsste man dem Lieferanten dann sowas zur Verfügung stellen?

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    viele Grüße Robert

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    • 17. Januar 2026 um 14:22
    • #36
    Zitat von hoersen

    (die ich nicht glaube)

    Zuerst die Alterungs-Zeiten (Einbrennen) für die reine Fertigung einer (Rundfunk)-Röhre:

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    Nach der Alterung der Röhren folgt eine einzige Messung der Röhreneigenschaft. Dazu wird die Röhre nach der röhrenspezifischen Anheizzeit (5 - 20 Sekunden) vermessen. Es reicht aus, eine einzige Anodenstrommessung bei exakt der vorgeschriebenen Anheizzeit vorzunehmen, da aus dem Messwert dann auf die Eigenschaften der Röhre Rückschlüsse gezogen werden können.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

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  • Maxi
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    • 17. Januar 2026 um 14:44
    • #37

    Moin

    Ich habe BTB heute angeschrieben, und nach einem Prüfprotokoll für das Matching gefragt.

    Mal schauen, ob da etwas kommt.

    Gruß
    Max

    „Ich muss das Fahrzeug doch ausprobieren!" [Kalle Grabowski]

    VeloRocker


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    • 17. Januar 2026 um 14:55
    • #38

    Wird nichts kommen außer, das sie ihre eigenen Verfahren haben.

    viele Grüße Robert

  • hoersen
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    • 17. Januar 2026 um 15:34
    • #39
    Zitat von Maxi

    Mal schauen, ob da etwas kommt.

    kaum, da "betriebsgeheimnis"...

    Horst

  • AlexK
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    • 21. Januar 2026 um 07:14
    • #40
    Zitat von Maxi

    Moin

    Ich habe BTB heute angeschrieben, und nach einem Prüfprotokoll für das Matching gefragt.

    Mal schauen, ob da etwas kommt.

    Gruß
    Max

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    Und ? Gibt es da etwas Neues ?

    MfG , A .

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