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  1. Analogue Audio Association
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  4. Verstärker, Lautsprecher, Zubehör

Magnepan SMG C (SE)

  • rille
  • 28. Januar 2026 um 13:11
  • rille
    Rillengrübler
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    • 28. Januar 2026 um 13:11
    • #1

    Hallo in die Runde

    Vor ein paar Wochen konnte ich gebraucht aber in sehr gutem Zustand die Magnepan bei einem Händler kaufen.
    Dies einfach, weil mich unterschiedliche Lautsprechertypen interessieren und ich solche über längere Zeit bei mir zu Hause ausprobieren will.

    Nun ist die Testphase schon zwei Wochen am laufen. Nach dem ich mehrere Tage mit der Aufstellung verbracht habe und diese nun OK ist, teste ich verschiedene Lautsprecherkabel und Verstärker.

    Verstärker:
    - Neukomm CPA 31 s 65W an 4ohm < 25 A
    - Copland Röhre 2x 50W < 8 A
    Kabel:
    - Wire World Luna 8
    - Neukomm Spider

    Der Copland hat zwei Lautsprecherabgriffe 4 + 8 Acht Ohm bisher habe ich immer den 8 Ohm Ausgang benutzt, nach Recherche im Internet habe ich gesehen, dass die Magnepan eigentlich ein 4 Ohm Lautsprecher ist.

    Nach dem Umstecken auf 4 Ohm stellt sich nun ein massiv bessere Dynamik, "griffigkeit" des Klangbildes ein, da hat der Neukomm bei diesem Lautsprecher etwas das Nachsehen hat.


    Ich bin nicht der Techniker!
    Nun meine Frage, mache ich das richtig mit dem 4 Ohm Anschluss an die Magnepan?
    Warum haben Transistor Verstärker diese Möglichkeit nicht? technisch nicht möglich?

    Vielleicht kennt sich da jemand aus?

    Besten Dank

    Beat

  • Helene
    Schwarzhörer
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    • 30. Januar 2026 um 09:56
    • #2

    Moin,

    das machst Du richtig mit dem 4 Ohm Abschluss.

    Magnepan hat früher seinen Lautsprechern Leistungsanforderungen beigelegt.

    Die empfohlenen Verstärkerleistungen haben sich stets zwischen 100 und 250 Watt bewegt, an 8 Ohm wohlgemerkt, da Maggies aber 4 Ohm Lautsprecher sind heißt das konkret, mit 200 bis 500 Watt pro Kanal an 4Ohm fühlen sie sich erst richtig wohl, darunter funktionieren sie bloß.

    Solltest Du einmal in Deine Überlegungen einbeziehen.

    Beste Grüße
    Michael

    Nachträglich noch den Link eingefügt

    Hochstromfähigkeit - das unterschätzte Verstärker-Leistungsmerkmal
    Ein häufig unterschätztes Leistungsmerkmal beim Verstärker-Kauf ist die sogenannte Hochstromfähigkeit. Was es damit auf sich hat erfahren Sie hier.
    www.hifi-regler.de

    Maggies sind ausgesprochen „stromhungrig“

    Einmal editiert, zuletzt von Helene (30. Januar 2026 um 10:07)

  • benzfan
    Ohne Plan
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    • 30. Januar 2026 um 10:20
    • #3

    Moin

    als Magnepan Besitzer kann ich Michael nur zustimmen .Allerdings ist Leistung bei den Maggies nicht alles , ein stabile Stromlieferfähig ist das A und O.

    Ich habe eine Belcanto Ref 500 nicht 501. Ist ein Class D aber sehr Laststabil


    Michael

    gewerblicher Teilnehmer

    AAA-Mitglied

  • K.Dieter
    Das Leben genießender Krebspatient
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    • 30. Januar 2026 um 17:56
    • #4

    Die

    SMG/C kommen mit 100W bis 150W klar.

    Viele Grüße
    Dieter

    AAA Mitglied

    Wenn Du deine Zukunft planst und dein Schicksal lachend vom Stuhl fällt.....8o

  • Jörg K
    Och nööh… 😎
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    • 30. Januar 2026 um 18:38
    • #5
    Zitat von rille

    - Copland Röhre 2x 50W < 8 A

    - Der Copland hat zwei Lautsprecherabgriffe 4 + 8 Acht Ohm

    Zitat von rille

    Warum haben Transistor Verstärker diese Möglichkeit nicht? technisch nicht möglich?

    Ein Transististorverstärker braucht das nicht, weil er in der Regel, bei vernünftig ausgelegtem Netzteil sowohl mit 4, als auch mit 8 Ω Lasten zurechtkommt. Die Leistungist in dem Fall an 4 Ω nahezu doppelt so hoch. Eine Röhre hat in der Regel einen Ausgangstransformator. Die Anpassung erfolgt über dessen unterschiedliche Abgriffe.

    Das ganz grob, Chat GPT ist da etwas ausführlicher…

    Zitat

    Warum haben Röhrenverstärker unterschiedliche Anschlüsse für 4 Ω oder 8 Ω Lautsprecher?

    1. Das Grundproblem

    • Röhren arbeiten mit sehr hohen Spannungen und hohem Innenwiderstand
    • Lautsprecher brauchen niedrige Spannungen, hohe Ströme und haben niedrige Impedanzen (z. B. 4 Ω oder 8 Ω)

    Direkt zusammenpassen sie also nicht.

    2. Der Ausgangsübertrager

    Röhrenverstärker haben deshalb fast immer einen Ausgangsübertrager (Transformator).

    Der macht zwei Dinge:

    • passt Spannung ↔ Strom an
    • transformiert die Lautsprecherimpedanz auf den optimalen Wert für die Endröhren

    Und genau hier kommen die 4-Ω- und 8-Ω-Anschlüsse ins Spiel.

    3. Warum verschiedene Anschlüsse?

    Der Übertrager hat verschiedene Abgriffe an der Sekundärwicklung:

    • 4-Ω-Abgriff → so ausgelegt, dass ein 4-Ω-Lautsprecher für die Röhre „richtig“ aussieht
    • 8-Ω-Abgriff → entsprechend für 8 Ω

    Obwohl die Lautsprecher unterschiedlich sind, sehen die Röhren immer dieselbe optimale Last, wenn man den richtigen Anschluss benutzt.

    4. Was passiert bei falschem Anschluss?

    Beispiel: 8-Ω-Box an 4-Ω-Abgriff

    • Röhren sehen eine zu hohe Last
    • geringere Leistung, anderer Klang
    • u. U. höhere Spannungen → Stress für Übertrager/Röhren

    Umgekehrt: 4-Ω-Box an 8-Ω-Abgriff

    • zu niedrige Last
    • mehr Strom → Überhitzung, schnellerer Verschleiß

    ➡️ Röhrenamps sind da empfindlicher als Transistoramps.

    5. Bonus: Klang
    Viele Musiker schwören darauf, dass Impedanz-Fehlanpassungen den Klang verändern

    („straffer“, „weicher“, mehr Obertöne) – technisch ist es aber nicht ideal und auf Dauer nicht gesund für den Amp.

    Merksatz:
    Die 4-Ω- und 8-Ω-Anschlüsse sind dafür da, damit der Ausgangsübertrager den Lautsprecher so „übersetzt“, dass die Röhren immer unter optimalen Bedingungen arbeiten.

    Alles anzeigen

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.


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