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  1. Analogue Audio Association
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LP 12 Bedrok

  • jpetek
  • 29. Januar 2026 um 18:30
  • Geschlossen
  • sam.hain
    Part-Time Punk
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    • 31. Januar 2026 um 10:37
    • #81

    Das einzige was hier meiner Meinung nach abschreckende Wirkung hat, sind deine Einlassungen in jedem Thema, bei dem die Schlagworte LP12 oder Platine Verdier fallen. Da kommst du sofort wie ein Wachhund aus der Hütte gelaufen. Und diese Fanboys verstehst du gut zu provozieren. Find ich mittlerweile ziemlich nervtötend. Denk vielleicht mal über deine eigene Außenwirkung nach.

    Gruß

    Marc

    where is the string that Theseus laid, find me out this labyrinth place

  • U.H.
    Dideldum!
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    • 31. Januar 2026 um 10:39
    • #82

    :on:

    Einer hat erwähnt, dass das Bearbeiten von Holzwerkstoffen mit einer CNC-Fräse wegen der Hitzeentwicklung problematisch ist und vermutete, dass die Bedrok-Zarge mit Wasser "geschnitten" werde. Für mich - in Sachen Holzbearbeitung von keiner Ahnung getrübt - hört sich das zumindest plausibel an.

    Ich habe mal gegoogelt. Ich habe aber keine eindeutigen Bilder gefunden, wie die Bedrok-Zarge entsteht.

  • Online
    sansui78
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    • 31. Januar 2026 um 10:42
    • #83
    Zitat von Aronaut

    Dann kuck dir mal die Zarge von innen an, ich würde mal behaupten -> das ist Ordentlich :) & nicht nur einfach Bretchen;)

    Ordentlich? Wie soll eine CNC denn anders arbeiten? Das ist ein vollautomatisierter Prozess, eine waschechte Linn-Cash-Cow. Minimaler Aufwand, maximale Marge. Der Rest ist Markting-Sprech, der über Fanboys viral verbreitet wird. Das haben die perfektioniert, muss man neidlos eingestehen 👍

  • Baba Yaga
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    • 31. Januar 2026 um 10:46
    • #84

    Wenn ich weiter in meine Analog-Kette investieren würde, wäre Bedrok die erste Wahl. Die Klangverbesserung ist schon erstaunlich.
    Das Material ist so hart und dicht, dass es CNC bearbeitet werden muß. Daher auch keine Holzschrauben. Es ist wohl eine spezielle Variante von Panzerholz, die Linn hier nutzt.

  • aberlouer
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    • 31. Januar 2026 um 10:50
    • #85

    Wenn ich hier so lese, was diese Zarge an klanglichen Verbesserungen bringt, wird sie doch viel zu billig verkauft.

    Gruß Rainer

    Einen Sozialstaat erkennt man daran, dass er die Armut bekämpft und nicht die Armen!

    und

    Es ist schwer die Welt ehrenamtlich zu retten, wenn andere sie hauptberuflich zerstören!

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    sansui78
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    • 31. Januar 2026 um 10:55
    • #86
    Zitat von aberlouer

    Wenn ich hier so lese, was diese Zarge an klanglichen Verbesserungen bringt, wird sie doch viel zu billig verkauft.

    Man wundert sich doch, dass es immer noch jede Menge Leute gibt, die sich dieses Klangspektakel entgehen lassen und ihrem LP12 eine Standardzarge zumuten.

  • Baba Yaga
    mag’s minimalistisch
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    • 31. Januar 2026 um 10:59
    • #87
    Zitat von U.H.

    :on:

    Einer hat erwähnt, dass das Bearbeiten von Holzwerkstoffen mit einer CNC-Fräse wegen der Hitzeentwicklung problematisch ist und vermutete, dass die Bedrok-Zarge mit Wasser "geschnitten" werde. Für mich - in Sachen Holzbearbeitung von keiner Ahnung getrübt - hört sich das zumindest plausibel an.

    Ich habe mal gegoogelt. Ich habe aber keine eindeutigen Bilder gefunden, wie die Bedrok-Zarge entsteht.

    Holz, Harz - Wasser ? Gefahr das das Material aufquillt, müßte nachbearbeitet werden, nciht exakt genug. Nein, es wird CNC genutzt.

  • solong
    Irrgast
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    • 31. Januar 2026 um 11:03
    • #88

    Ich kenne das Material der Bedrok-Zarge nicht. Wenn es aber eine Art Panzerholz sein soll - mein Laufwerk steht auf zwei übereinander liegenden Platten mit 30 mm Stärke. Dickere Platten gab es glaubich gar nicht als Standard Material (Frank hatte danach gefragt). Außerdem wäre eine Platte in den Maßen auch zu schwer gewesen. Das Zeug ist heavy.

    Eine Platte hat Ausschnitte. Diese mussten auf einer CNC gemacht werden. Panzerholz setzt Fräsen schnell zu, kann sein, dass das Werkzeug nach der Bearbeitung unbrauchbar geworden ist. Das treibt die Kosten hoch. Schon normal ist der Preis von dem Zeug plus Bearbeitung stattlich.

    Ein zweites ist, dass Panzerholz nicht wie normales Holz Oberflächen-behandelt werden kann. Evtl. auch nur mit sehr hohem Aufwand. Ich habe meine Platten lackieren lassen. Für eine Stellfläche ist das OK, aber für eine Zarge wäre das zu grob und daher kaum akzeptabel. Hier dürfte entweder das Zargen-Material andere Eigenschaften haben oder der Aufwand ist sehr hoch, um ein ansprechendes Finish zu erhalten. Kosten…

    Klanglich ist selbst die Stellfläche relevant. Die Platten liegen auf einem USM-Regal.

    Viele Grüsse,
    Mario

    Tape my head and mike my brain, stick that needle in my vein. (Thomas Pynchon)

  • hal-9.000
    Hildegard Orgon Akkumulator
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    • 31. Januar 2026 um 11:07
    • #89
    Zitat von aberlouer

    Wenn ich hier so lese, was diese Zarge an klanglichen Verbesserungen bringt, wird sie doch viel zu billig verkauft.

    Ich frag mich sowieso, warum die so billig ist, mind. 50 oder 100.000 EUR sollten es IMHo schon sein, wobei auch das - aber lassen wir das 😉

    Und bei den ganzen Verbesserungen frag ich mich auch, wie schlecht es vorher gewesen sein muss (dabei wars vorher schon immer herausragend) … aber das ist ein Thema was alle(s) betrifft, das hat nix mit Linn zu tun.

    VG
    Mario

  • aberlouer
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    • 31. Januar 2026 um 11:09
    • #90
    Zitat von Baba Yaga

    Nein, es wird CNC genutzt.

    Das denke ich auch. Wie soll man denn ein paar Lagen Holz und eine Menge Leim, das unter Druck und Hitze gepresst wurde, anders bearbeiten?

    Wasser ist auf jeden Fall kontraproduktiv.

    Gruß Rainer

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  • A.M.
    -----
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    • 31. Januar 2026 um 11:17
    • #91

    Es fällt immer wieder das Wort Panzerholz

    Nirgends bei Hinweisen zur Zarge fällt dieses Wort


    Es gibt ( zumindest für mich) genügend Hinweise in Netz um die Zarge um sich zumindest vorzustellen was.... und wie....


    Wirklich so schwer?


    Grüße

    Michael

  • Baba Yaga
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    • 31. Januar 2026 um 11:22
    • #92

    Ja, es ist schwer. Die Linn Zarge hat eine Dichte von ca. 1400kg/m3, das liegt in der Gegend von Panzerholz (ca. 1300kg/m3), auch die Beschreibung der Zusammensetzung paßt

  • aberlouer
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    • 31. Januar 2026 um 11:32
    • #93

    Ist ja nicht so besonders. Selbst Ebenholz hat je nach Sorte eine Dichte von bis zu 1300 kg pro m3

    Gruß Rainer

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  • Baba Yaga
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    • 31. Januar 2026 um 11:43
    • #94

    Mag sein, nur ist Ebenholz als Naturprodukt für den Zweck ungeeignet.

  • Noise
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    • 31. Januar 2026 um 11:49
    • #95
    Zitat von U.H.

    :on:

    Einer hat erwähnt, dass das Bearbeiten von Holzwerkstoffen mit einer CNC-Fräse wegen der Hitzeentwicklung problematisch ist und vermutete, dass die Bedrok-Zarge mit Wasser "geschnitten" werde. Für mich - in Sachen Holzbearbeitung von keiner Ahnung getrübt - hört sich das zumindest plausibel an.

    Das Zeug ist mit Sicherheit CNC bearbeitet.

    Mit dem richtigen Werkzeug und dem richtigen Mitarbeiter kannst du auch Butterkekse oder Gummibärchen fräsen.

    Wie soll man mit dem Wasserscheider (!) solche 3d Konturen wie auf dem Bild der Fidelity hinbekommen?

    Holzplatte (wie auch immer geartet) beim CNC Menschen auf das Bearbeitungszentrum legen und das schmeisst dann alle X Minuten so ein Teil raus 🤷🏻‍♂️

    Je mehr desto billiger

    Wenn die Platten einzeln geschnitten und dann verleimt wurden ist daswirklich Firlefanz, das kannst du mit der Stichsäge und Oberfräse selbst machen. Lassen 😉

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • Jaromir Jagr
    Pause
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    • 31. Januar 2026 um 11:52
    • #96

    Hallo

    Keiner hat den Herstellungsprozess gesehen, aber jeder weiß es sich nach seinem Horizont zurechtzulegen.

    Nur Mutmaßungen, und dann überzieht man sich gegenseitig.

    Gruß von Eugen

  • Aronaut
    Plattenfräsefan
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    • 31. Januar 2026 um 12:01
    • #97
    Zitat von sansui78

    Ordentlich? Wie soll eine CNC denn anders arbeiten? Das ist ein vollautomatisierter Prozess, eine waschechte Linn-Cash-Cow.

    Auch mit CNC kriegt man schlechte Verarbeitung hin, es bedarf nur das entsprechende Personal oder den entsprechenden Rotstift ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Aronaut (31. Januar 2026 um 12:06)

  • tadao
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    • 31. Januar 2026 um 12:03
    • #98

    Hallo Zusammen,

    als langjähriger Anwender und Verarbeiter möchte ich folgendes beitragen:

    Sog. Panzerholz (dicke Buchefurnierlagen mit Kunstharz getränkt und kreuzweise zur Platte verpresst) kann mit geeigneten Werkzeugen (Schaftfräser) und entsprechenden Drehzahlen mit CNC- Maschinen, wie sie auch in modernen Holz- oder Metallbearbeitungsbetrieben eingesetzt werden bearbeitet werden.

    Soweit ich das aus den Bildern beurteilen kann die Linn-Zarge in 2 Aufspannvorgängen, zuerst von unten (oder umgekehrt) dann von oben mit einer 3-Achs Maschine hergestellt werden. Ein oder mehrere Schrupp- und Bohrgänge arbeiten die Konturen bis auf wenige Zehntel-Millimeter heraus. Im Nachgang wird auf die Endmaße feingeschlichtet.

    Wasserstrahl kann nur durchschneiden, keine Taschen in unterschiedlichen Tiefen.

    Hier ein link zum Hersteller Delignit mit Preisen für Panzerholz: https://www.delignit.de/fileadmin/down…nzerholz_DE.pdf

    Bei Delignit hört die Dicke für Panzerholz bei 70mm auf.

    Das erforderliche Rohmaterial für die Linn Zarge ist sehr wahrscheinlich eine Sonderanfertigung und entsprechend teuer.

    Für mich ist dieser Aufwand für eine Plattenspieler-Zarge nicht nur hinsichtlich der vermeintlich klangverbessernden Eigenschaften, sondern vor allem im Hinblick auf Resourcenschonung, Müllvermeidung und Verwendung von Giftstoffen höchst fragwürdig.

    Freundliche Grüße

    Andreas

  • lontano
    work in progress
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    • 31. Januar 2026 um 12:10
    • #99
    Zitat von tadao

    Für mich ist dieser Aufwand für eine Plattenspieler-Zarge … vor allem im Hinblick auf Resourcenschonung, Müllvermeidung und Verwendung von Giftstoffen höchst fragwürdig.

    Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung. Kannst du da noch spezifizieren, warum?

    Grüße, Jürgen

  • Aronaut
    Plattenfräsefan
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    • 31. Januar 2026 um 12:19
    • #100
    Zitat von tadao

    Für mich ist dieser Aufwand für eine Plattenspieler-Zarge nicht nur hinsichtlich der vermeintlich klangverbessernden Eigenschaften, sondern vor allem im Hinblick auf Resourcenschonung, Müllvermeidung und Verwendung von Giftstoffen höchst fragwürdig.

    Ressourcenschonung/ Müllvermeidung: dafür ist die Menschheit leider zu dämlich, aber sehen wir uns doch die positiven Aspekte an: aus dem Verschnitt lassen sich prima Pellets produzieren

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