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  4. Newbiefragen zu Schallplatten

Vinyl Materialien/Varianten

  • Cica-Pimenta
  • 31. Januar 2026 um 16:52
  • Cica-Pimenta
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    • 31. Januar 2026 um 16:52
    • #1

    Um meine Discogs-Sammlung zu ergänzen, habe ich die konfigurierbaren Zusatzfelder um das Vinyl-Material erweitert.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    • PVC (Standard Black)
    • Colored/Effect Vinyl
    • Virgin Vinyl (rein Neu-PVC)
    • Recycled Vinyl
    • Clear Crystal Vinyl (ohne Carbon Black)
    • SuperVinyl (MoFi)
    • Bio/Eco Vinyl
    • Clarity Vinyl / UHQR (klar)
    • Shellac
    • Styrol
    • OneStep
  • Frank Wonneberg
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    • 2. Februar 2026 um 13:01
    • #2

    Hallo Christoph,

    nette Idee … aber du mischst in deiner aktuellen Liste Material und Verfahren. Außerdem listest du "Markenbegriffe", die als Marketing-Mittel ein Synonym für standardisiertes Material darstellen.

    So bspw. UHQR als MoFi für japanisches Material via JVC … dazu gehört dann aber auch der JVC-Prozess, denn dieses Material ist nur in ihrer eigenen Fabrik in einem geschlossenem Verfahren verwendet worden.

    Nicht alle transluzenten Materialien aus den 1980ern sind MFSL-, MoFi- oder UHQR-Vinyl … da haben damals auch Herstellern in den USA experimentiert.

    Selbst die Teldec hatte mal ein schwarzes Material, das im Gegenlicht tiefrot durchsichtig ist …

    Das heute andere Anbieter auch UHQR labeln, ist eher kontraproduktiv.

    Ebenso wie Greenyl … auch ein Markenname … für PET und Spritzguß … von einem kleinen italienischen Anbieter … größer hingen EcoRecord von Sonopress …

    Besser wäre es, du recherchierst die Industriebezeichnungen der Seltenen Erden, oops, das war ein Witz … also der Sondermaterialien, die damals und heute in Umlauf sind.

    Zwischen Bio und Eco existieren auch Differenzen.

    Nur wenige durchsichtige klare Platten sind HiRes.

    Schellack ist ein Material und zugleich Kategorie der "alten 78er" …

    Styrol ist ein anderes Material, das auch anders verarbeitet wird.

    In deiner Liste fehlt PET (Material), das im Spritzguß (Verfahren) verarbeitet wird.

    Da sind wir wieder bei den Verfahren, dazu gehört bspw. One Step.

    Bei Discogs wird seit Jahren an den Details gefeilt. Vielleicht schaffst du ja dort den Durchbruch … aber obacht, da lauert an jeder Ecke ein Blockwart, der reguliert …

    Was bspw. bei der Zuordnung und Bezeichnung "Acetat-Lack-Schnitt" massiv ausgelobt wird. Praktisch basieren alle Industriell gefertigten Schallplatten, wenn nicht in DMM geschnitten, auf Aufzeichnungsplatten, die mit einer Nitrose-Acetat beschichtet sind. Besser wäre es gewesen, die DMM Platten zu benennen und den Rest zu pauschalsieren.

    Tatsächlich haben sich die Lackfolien ja seit den 1930ern auch verändert. Bei einigen Platten, Schneidstudios könnte man sogar verbindlich die verwendeten Folien benennen. Aber was hätte das für einen Sinn. Außer als Nerd? Wie auch immer, villeicht beliest du dich zu den Verfahren und Materialien.

    Wenn du es sachlich haben willst, solltest du an dem System feilen. Dann vielleicht auch noch nach Markennamen. Übrigens bezeichnen die Hersteller von Vinyl auch die Farben witzig. Dazu dann noch die Marketing-Fuzzis der Schallplattenlabel. Außerdem dann auch noch mehrfarbig oder mit Muster!

    Viel Vergnügen.


    Hier noch ein Link zu einem der führenden Hersteller für Vinyl Compounds in Europa. Super neue Fabrik, super sauber, super nachhaltig, super in allen Belangen.

    Vinyl Record Compounds
    Als führender Lieferant von Compounds für Vinyl-Schallplatten verstehen wir die spezifischen Anforderungen.
    plastchem.nl

    Apropos. Das in EUR hergestellte Vinyl unterscheidet sich in vielfacher Hinsicht von dem Material, was derzeit noch in USA bspw. bei Acoustic Sounds verarbeitet wird und aus einer Chemifabrik in Fernost stammt … in diesem Vinyl sind noch Bestandteile, die in EUR schon seit zwei Jahrzehnten verboten sind … Aber das ist ein anderes Thema …

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    • 2. Februar 2026 um 13:13
    • #3

    Hallo Frank,

    hast Du für die Aussagen im letzten Absatz noch Verweise, wo das tiefer behandelt wird?

    Viele Grüsse,
    Mario

    Tape my head and mike my brain, stick that needle in my vein. (Thomas Pynchon)

  • Frank Wonneberg
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    • 2. Februar 2026 um 13:41
    • #4

    Wie gesagt, das ist ein anderes Thema und paßt hier nicht hin. Dazu noch ein überaus hochkomplexes Thema, das von den Chemischen Herstellern nicht durchgängig offen gelegt wird.

    In Europa gibt es dazu die besten Infos. Sh. Link. Für PET gibt es weltweit exzellente Zertifikate, das sind Qellen und Inhaltsstoffe transparent und stabil.

    Das Vinyl das GZNA, als GZ in den USA verwendet, ist in Schwarz identisch mit dem aktuellen GZ-Vinyl, das GZ schon seit Supraphon Zeiten selbst anmischt … bei bunten Materiel kauft man weltweit dazu … GZ hat übrigens auch einen eigenen Umweltmanager, der alle Werke koordiniert …

    Für die Fertigungsindustrie (Preßwerke) zählen die Parameter für die Verarbeitung. Dazu gibt es Regelhefte und tradierte Erfahrungen. Man muß auch mit neuen Werkstoffen in Rahmen der technischen Möglichkeiten bleiben. Das betrifft auch das Verhalten beim Abspielen …

    … aktuell sind jedoch Nachhaltigkeit, Recycling, Aufbereitung, Energieaufwand, Energie-Erzeugung die echten Themen. Vor allem die Energiebilanz ist ein wichtiges Thema.

    Gern im AAA Forum diskutierte Themen, wie Klangfarben je Werkstoff oder Verhalten beim Tempern, spielen in der Industrie keine Rolle … oops, noch eine Anmerkung, die hier nicht hingehört.

    … die bunten Scheiben in allen Varianten werden die nächste Jahre massiv dominieren. Leider! Das hängt mit dem Absatz und den Zielgruppen zusammen … aber, das ist auch ein anderes Thema …

    Over and out!

  • Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 2. Februar 2026 um 13:54
    • #5
    Zitat von Frank Wonneberg

    die bunten Scheiben in allen Varianten werden die nächste Jahre massiv dominieren. Leider! Das

    Fürchte ich auch.
    Gibt es eine Auswahl, kaufe ich immer schwarz. Ist mir bunt genug.

  • Cica-Pimenta
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    • 5. Februar 2026 um 14:45
    • #6
    Zitat von Frank Wonneberg

    Hallo Christoph,

    nette Idee … aber du mischst in deiner aktuellen Liste Material und Verfahren. Außerdem listest du "Markenbegriffe", die als Marketing-Mittel ein Synonym für standardisiertes Material darstellen.

    So bspw. UHQR als MoFi für japanisches Material via JVC … dazu gehört dann aber auch der JVC-Prozess, denn dieses Material ist nur in ihrer eigenen Fabrik in einem geschlossenem Verfahren verwendet worden.

    Nicht alle transluzenten Materialien aus den 1980ern sind MFSL-, MoFi- oder UHQR-Vinyl … da haben damals auch Herstellern in den USA experimentiert.

    Selbst die Teldec hatte mal ein schwarzes Material, das im Gegenlicht tiefrot durchsichtig ist …

    Das heute andere Anbieter auch UHQR labeln, ist eher kontraproduktiv.

    Ebenso wie Greenyl … auch ein Markenname … für PET und Spritzguß … von einem kleinen italienischen Anbieter … größer hingen EcoRecord von Sonopress …

    Besser wäre es, du recherchierst die Industriebezeichnungen der Seltenen Erden, oops, das war ein Witz … also der Sondermaterialien, die damals und heute in Umlauf sind.

    Zwischen Bio und Eco existieren auch Differenzen.

    Nur wenige durchsichtige klare Platten sind HiRes.

    Schellack ist ein Material und zugleich Kategorie der "alten 78er" …

    Styrol ist ein anderes Material, das auch anders verarbeitet wird.

    In deiner Liste fehlt PET (Material), das im Spritzguß (Verfahren) verarbeitet wird.

    Da sind wir wieder bei den Verfahren, dazu gehört bspw. One Step.

    Bei Discogs wird seit Jahren an den Details gefeilt. Vielleicht schaffst du ja dort den Durchbruch … aber obacht, da lauert an jeder Ecke ein Blockwart, der reguliert …

    Was bspw. bei der Zuordnung und Bezeichnung "Acetat-Lack-Schnitt" massiv ausgelobt wird. Praktisch basieren alle Industriell gefertigten Schallplatten, wenn nicht in DMM geschnitten, auf Aufzeichnungsplatten, die mit einer Nitrose-Acetat beschichtet sind. Besser wäre es gewesen, die DMM Platten zu benennen und den Rest zu pauschalsieren.

    Tatsächlich haben sich die Lackfolien ja seit den 1930ern auch verändert. Bei einigen Platten, Schneidstudios könnte man sogar verbindlich die verwendeten Folien benennen. Aber was hätte das für einen Sinn. Außer als Nerd? Wie auch immer, villeicht beliest du dich zu den Verfahren und Materialien.

    Wenn du es sachlich haben willst, solltest du an dem System feilen. Dann vielleicht auch noch nach Markennamen. Übrigens bezeichnen die Hersteller von Vinyl auch die Farben witzig. Dazu dann noch die Marketing-Fuzzis der Schallplattenlabel. Außerdem dann auch noch mehrfarbig oder mit Muster!

    Viel Vergnügen.


    Hier noch ein Link zu einem der führenden Hersteller für Vinyl Compounds in Europa. Super neue Fabrik, super sauber, super nachhaltig, super in allen Belangen.

    https://plastchem.nl/de/unsere-prod…ecord-compounds

    Apropos. Das in EUR hergestellte Vinyl unterscheidet sich in vielfacher Hinsicht von dem Material, was derzeit noch in USA bspw. bei Acoustic Sounds verarbeitet wird und aus einer Chemifabrik in Fernost stammt … in diesem Vinyl sind noch Bestandteile, die in EUR schon seit zwei Jahrzehnten verboten sind … Aber das ist ein anderes Thema …

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    Hallo Frank Wonneberg , ich vermute, dass du mit allem recht hast. Die Grenzen meines Wissens sind erreicht. Wenn Du lust hast, kannst du die Liste gerne neu schreiben, korrigieren, neu ordnen ergänzen oder oder oder...

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