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Knosti (manuell) - Plastik-Abrieb - Platten versaut?

  • pixel-shock
  • 5. Februar 2026 um 09:09
  • Farinelli
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    • 12. Februar 2026 um 16:38
    • #61

    Zitat pixel-shock:

    "Was aber viel interessanter ist: Ich habe die Flüssigkeit 2x gefiltert (mit dem dabei liegenden Trichter und dem Filter-Papier von Knosti) beim Waschen"

    Ein echt unterhaltsamer Thread.

    Kleine Empfehlung: Niemals diese viel zu kleinen Filter-Papierchen verwenden, sondern ein Tempotaschentusch oder Papierküchentuch so falten, daß es den Filtertrichter bis zum oberen Rand mehrlagig ausfüllt. Den kann man dann durchaus immer wieder trocknen lassen und mehrfach verwenden, er ist einigermaßen dicht, und nach einiger Zeit sammelt sich dort all der Mist, der sonst am Knosti-Blättchen vorbei zurück in die Soße fließt.

    Niemals Spülmittel verwenden, bloß Aqua Dest und Isopropanol. Und von letzterem nicht zuviel.

    Am besten sind die neueren Kurbelrädchen, aber ohne die Gummi-O-Ring-Dichtungen. Und nicht 1- 2mal, sondern durchaus dreißig- fünfzigmal drehen. Und meistens lohnt sich nach dem Trocknen ein zweiter Reinigungsgang.

    Ziegenhaarbürsten zwischendurch immer von Flusen befreien. Aqua Dest und in kleinen Mengen Isopropanol nachfüllen, die Filtersoße bleibt bei mir, bis auf gelegentliche Labelfarben, völlig klar und rückstandsfrei.

    Das Abtrocknen im Knosti-Gestell dauert halt etwas länger (eher zwei bis drei Stunden, je nach Raumklima), reicht aber m.E. völlig aus. Ich habe damit ausgezeichnete Ergebnisse erzielt.

    :) Thorsten

  • pixel-shock
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    • 12. Februar 2026 um 16:57
    • #62
    Zitat von Farinelli

    Ein echt unterhaltsamer Thread.

    Bitte nicht lustig machen 8o - wusste keinen Rat mehr, daher hier der Thread :/

    Zitat von Farinelli

    Niemals diese viel zu kleinen Filter-Papierchen verwenden, sondern ein Tempotaschentusch oder Papierküchentuch so falten, daß es den Filtertrichter bis zum oberen Rand mehrlagig ausfüllt.

    Ja der Tipp ist echt wichtig - hätte ich selbst drauf kommen müssen, habe ja gesehen, wie das Papier drin liegt, aber so richtig drüber nachgedacht habe ich nicht.

    Ich konstruiere mir grade nen eigenen Trichter mit Filter, wo dann die hier reinkommen (die habe ich zu Hauf rumliegen, woher weiß ich selbst nicht): https://carfitrepair.com/scr-siebe/

    Zitat von Farinelli

    Niemals Spülmittel verwenden

    Habe ich noch nie gemacht - hatte mal irgendwo gelesen, dass die Tenside(?) da ein Problem sind. Daher gar nicht erst versucht ;)

    Zitat von Farinelli

    Am besten sind die neueren Kurbelrädchen, aber ohne die Gummi-O-Ring-Dichtungen.

    Ich habe auch nen neues Set Ersatzteile mitbestellt ... aber das ist leider so doof verpackt, dass ich es nicht aufmachen mag - wegen Rückgabe.

    Aber meine Kurbel und die beiden Schalen waren ja bei der Knosti (V2) so dabei und da sollte das eigentlich passen?

    Wenn ich die Dichtungen weg lasse, dann suppen mir die Label ja noch mehr voll, als sie das ohnehin schon tun, weil der Durchmesser der Dichtungen zu gering ist (meiner Meinung nach). Wie machst du das?

    Zitat von Farinelli

    Und nicht 1- 2mal, sondern durchaus dreißig- fünfzigmal drehen.

    10x war bei mir die "magische Zahl" 8o - kann aber sein, dass das halt doch zu wenig war - oder grade gut, um die Platten nicht noch mehr zu versauen.

    Zitat von Farinelli

    Und meistens lohnt sich nach dem Trocknen ein zweiter Reinigungsgang.

    Das habe ich jetzt mit dem UV Bad gemacht und meiner neuen "Knosti-Gabel". Das Gemisch habe ich für je 20 Platten genutzt und dann getauscht bzw. entsorgt.

    Zitat von Farinelli

    Ziegenhaarbürsten zwischendurch immer von Flusen befreien.

    "Fummelst" du da einfach die Flusen raus oder gibt's da was nen Kniff, den ich noch nicht kenne ;)

    Zitat von Farinelli

    Das Abtrocknen im Knosti-Gestell dauert halt etwas länger (eher zwei bis drei Stunden, je nach Raumklima), reicht aber m.E. völlig aus.

    Das Ding nutze ich nicht - da ist mir die Chance echt zu hoch an den Kanten hängen zu bleiben - die Gummiüberzieher sind doch relativ hart finde ich.

    Nutze grade meinen eigenen Halter und den Halter, der bei dem Vevor US Bad dabei war, der funktioniert echt gut und ich zuletzt habe ich eh nur max. 3-4 Platten im US Bad gehabt. Trocknungszeit war ca. 30-45min - mein Microfasertuch hat doch leider sehr gefusselt und ich habe es dann sein gelassen die Platten abzutupfen.

    Liebe Grüße
    Tino

    Denon GR-555, Wharfedale Super Linton, Audio Technica LP120XUSB ('19er BJ) mit Ortofon 2M Blue

  • Farinelli
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    • 12. Februar 2026 um 17:14
    • #63

    Entfusseln geht z.B. mit feinen Kämmen, oder den Pfoten. Ich erwähne das hier bloß, weil sich die eine Bürste einmal für längere Zeit partout nicht mehr aus dem Gehäuse rausziehen ließ. Als es mir endlich gelang, hing schon mal ne Menge Haarzeugs drin.

    Ich hab eine ganz alte Knosti, bei der an beiden Kappen die Gewinde durchdrehten. Hab mir daher ein neues (Kurbel-)Set gegönnt. Die Drehachsen-Schlaufen fehlen am Bottich, ich drücke das mit der freien Hand fest. Die tollen O-Ring-Dichtungen führten immer dazu, daß ich die Kappen hinterher partout nicht mehr abbekam. Die Entfernung des O-Rings auf der Kurbelseite führte zu Wassereintritt am Label der kurbelabgewandten Kappe. Wenn man beide Dichtungen wegläßt, schließen die beiden Kappen hinreichend dicht, wenn man sie nicht ganz locker läßt.

    :) Thorsten

  • pixel-shock
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    • 12. Februar 2026 um 17:26
    • #64
    Zitat von Farinelli

    Entfusseln geht z.B. mit feinen Kämmen, oder den Pfoten.

    ok, ich nehme so einen Läusekamm, ist das feinste, was ich zu Hause habe 8)

    Zitat von Farinelli

    Ich erwähne das hier bloß, weil sich die eine Bürste einmal für längere Zeit partout nicht mehr aus dem Gehäuse rausziehen ließ.

    DAS habe ich jedes Mal, wenn die Bürsten nass sind - ist jedes Mal ein richtiges Gefummel die rauszubekommen.

    Zitat von Farinelli

    Die tollen O-Ring-Dichtungen führten immer dazu, daß ich die Kappen hinterher partout nicht mehr abbekam.

    Ja die Reibung von den Dichtungen ist schon ordentlich - habe ne Weile gebraucht da ein Maß zu finden beim Festdrehen.

    Zitat von Farinelli

    Wenn man beide Dichtungen wegläßt, schließen die beiden Kappen hinreichend dicht, wenn man sie nicht ganz locker läßt.

    Ah, siehst du, das habe ich noch nicht probiert - kam mir nicht in den Sinn, da war es für mich einfacher selbst welche zu drucken ^^

    Liebe Grüße
    Tino

    Denon GR-555, Wharfedale Super Linton, Audio Technica LP120XUSB ('19er BJ) mit Ortofon 2M Blue

  • Gerald2
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    • 12. Februar 2026 um 19:37
    • #65
    Zitat von pixel-shock

    Trocknungszeit war ca. 30-45min - mein Microfasertuch hat doch leider sehr gefusselt und ich habe es dann sein gelassen die Platten abzutupfen.

    Mit dem Trocknen an der Luft habe ich damals vor 20 Jahren keine guten Erfahrungen gemacht. Obwohl ich 2 Knostis hatte und bei second hand Platten mit Vorwäsche und Hauptwäsche gearbeitet habe, ist immer ein Teil der nicht ganz sauberen Reinigungsflüssigkeit im Ständer wieder festgetrocknet. Dazu dann möglicherweise auch etwas unvermeidbarer Staub aus der Umgebung. Das hat dann dazu geführt dass die Platten nicht völlig Nebengeräuschfrei waren. Mit dem Abtrocknen mit Microfasertuch wurde es dann deutlich besser auch wenn man nicht die Reinigungsqualität einer richtigen Plattenwaschmaschine erreicht.

  • pixel-shock
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    • 12. Februar 2026 um 20:33
    • #66

    Mit der Knosti-Flüssigkeit hatte ich das auch mit den Rückständen. Mit meiner aktuellen Mischung hatte ich bei knapp 60 Platten auf 4-5 tropfen an der Auslaufrille.
    Absaugen würde natürlich mehr bringen.

    Hast du einen Lieblingshersteller für deine Tücher? Meine fusselten leider sehr. Gehen wirklich nur fürs Auto 😬

    Liebe Grüße
    Tino

    Denon GR-555, Wharfedale Super Linton, Audio Technica LP120XUSB ('19er BJ) mit Ortofon 2M Blue

  • HerEVoice
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    • 12. Februar 2026 um 20:58
    • #67

    Hallo Tino

    Zum filtern kannst du auch einen größeren normalen Haushaltstrichter nehmen und in diesen Kaffefilter passender Größe einlegen die du nach Gebrauch entsorgst. Das diese ihren Dienst verrichten kannst du an der nach und nach langsamer werdenden Filtergeschwindigkeit ersehen.
    So mache ich es und die selbstgemachte Flüssigkeit lässt sich länger verwenden. ( 85% Wasser Bi Destillata, 15% Isoprop 70% und 5 ml Tetenal. Ich wechsle die Flüssigkeit wenn sie anfängt sich zu verfärben ode nicht mehr klar ist.
    Ich benutze den Ständer in dem ich die Platten natürlich vorsichtig einfüge. Lasse sie abtropfen bis sie fast trocken sind und gehe dann mit einem weichen Mikrofasertuch drüber um die Restfeuchte aufzunehmen und Trocknungs- Ablaufspuren zu vermeiden.

    Grüße

    Herbert

    EV Sentry III_SEQ _2xSPL Vitalizer Mk 2-T_EMT TSD 15N SFL_SME 3009III_Platine Verdier_Camtech Phono_Welter ACPP 15_Parasound HCA 1200 II_P/HP 850_ CDP/DAC 1000_Kenwood KT-1100_WiiM Ultra

  • Gerald2
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    • 12. Februar 2026 um 21:06
    • #68
    Zitat von pixel-shock

    Hast du einen Lieblingshersteller für deine Tücher? Meine fusselten leider sehr. Gehen wirklich nur fürs Auto 😬

    Na ja, ich bin ja schon vor 20 Jahren auf Hannl Maschinen umgestiegen. Mit der Knosti habe ich Microfasertücher von Vileda benutzt. Die waren blau und nicht flauschig und haben überhaupt nicht gefusselt. Ich hatte davon mehrere und habe die Platten nur leicht damit abgewischt. Die Platten waren danach nicht völlig trocken. Wenn es um Microfasertücher und Plattenreinigung geht werden ja immer eher flauschige empfohlen weil die tiefer in die Rille kommen. Hier geht es aber eher darum die Flüssigkeit von der gereinigten Platte zu bekommen. Was du auch noch probieren kannst sind Vileda Schwammtücher. Solch eins nehme ich immer zur Vorreinigung auf der Plattenwaschmaschine. Bevor ich die Platte darauf reinige fahre ich leicht mit dem angefeuchteten Tuch über die Platte und entferne den anhaftenden Staub. Die sind aber auch extrem saugfähig. Ich benutze sie auch für die Acrylhauben meiner Plattenspieler und für die Acrylgrundplatte meines Transrotor. Die hinterlassen definitiv keine Kratzer. Ich hatte da mal vor Jahren, als ich meinen Transrotor neu hatte, mehrere Fabrikate auf durchsichtigem Acryl getestet. Die von Vileda waren die einzigen die auch bei stärkerem Druck keine Kratzer hinterlassen haben. In den Packungen sind immer mehrere Farben, die gelben Tücher muss man am Anfang gut auswaschen da sie viel Farbe verlieren. Die Vileda Schwammtücher würde ich an deiner Stelle mal probieren. Wie gesagt, es geht ja nicht um die Reinigung der Platte, sondern nur um die Entfernung der Reinigungsflüssigkeit. Und wenn sie dir nicht gefallen, die sind auch im Haushalt top.

  • pixel-shock
    Audio-Noob
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    • 12. Februar 2026 um 21:25
    • #69
    Zitat von HerEVoice

    Zum filtern kannst du auch einen größeren normalen Haushaltstrichter nehmen und in diesen Kaffefilter passender Größe einlegen die du nach Gebrauch entsorgst. Das diese ihren Dienst verrichten kannst du an der nach und nach langsamer werdenden Filtergeschwindigkeit ersehen.

    Hi Herbert,

    ha. Kaffeefilter sind natürlich auch naheliegend. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht 😉

    Danke dir ☺️

    Zitat von HerEVoice

    ( 85% Wasser Bi Destillata, 15% Isoprop 70% und 5 ml Tetenal.

    Tenetal habe ich nicht mehr gefunden. Hab jetzt ein anderes, komme grade nicht auf den Namen. Steht hier im Thread aber auch irgendwo. Funktioniert eigentlich ganz gut finde ich. Vermutlich hat da eh jeder sein eigenes Rezept 😎

    Zitat von Gerald2

    Die Vileda Schwammtücher würde ich an deiner Stelle mal probieren. Wie gesagt, es geht ja nicht um die Reinigung der Platte, sondern nur um die Entfernung der Reinigungsflüssigkeit. Und wenn sie dir nicht gefallen, die sind auch im Haushalt top.

    Danke dir ☺️ teste ich direkt mal aus. 👍

    Hatte schon wieder vergessen, dass du ne richtige Waschmaschine hast für deine Platten ... 🙌

    Liebe Grüße
    Tino

    Denon GR-555, Wharfedale Super Linton, Audio Technica LP120XUSB ('19er BJ) mit Ortofon 2M Blue

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