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Musical Fidelity A1s clone - Erfahrungen und Tips

  • Efeu
  • 5. Februar 2026 um 14:42
  • Aronaut
    Plattenfräsefan
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    Beiträge
    1.564
    • 7. Februar 2026 um 19:12
    • #81
    Zitat von Muggel

    Interessant! Kommt noch Raum und Raumgröße als Faktor dabei, aber dass class A mit der Leistung generell auch mit etwa 85dB LS gut funktionieren können hätte ich nicht gedacht.

    Die 2. Wege mit 85db waren ca. 20 m2, höre Abstand ca. 2m bis 2,5 wenn ich mich richtig erinnere. Das ist aber schon ein paar Jahre her.

    Richtige zur Sache ging es mit Breitbänder in einen Tqwt Gehäuse :)

  • LordHelmi
    Anfänger
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    20
    • 21. Februar 2026 um 08:36
    • #82

    Hallo Hi-Fi Freunde

    da es hier ja um die Erfahrungen zum A1 geht, kann ich an dieser Stelle ja mahl von meinen Erfahrungen berichten.

    Ich kann es kurz machen und nur sagen das ich sehr zufrieden bin. Da ich aber testen wollte was noch geht, habe ich einige Veränderungen vorgenommen.

    Nun möchte ich euch einmal schildern wie es mir gegangen ist.

    Ich habe mir den Fidelity A1 Clone von Breeze über Ali Express gekauft um in das Thema Verstärker selbstbau einzusteigen. Nach dem Einspielen machte er echt schon viel Spaß.

    Schritt 1: Es wurden die 8,2yF Siebkondensatoren geben Mundorf Mlytic 22000yF, 40V getauscht. Von unten habe ich dann noch WIMA MKP4 0,22 yF parallel zu den Mlytic geschaltet.

    Das Ergebnis war: Mehr Auflösung und der Klang wurde analytischer.

    Schritt 2: Pro Halbwelle wurden dann WIMA FKP1 0,1F parallel gelegt. Bisher wurden alle Arbeiten nur an der Netzteilplatine durchgeführt.

    Das Ergebnis war: Der Verstärker wurde deutlich schneller und Dynamischer.

    Schritt 3: Auf Grund der sehr hohen Wärmeentwicklung (Das Gummi in den Füßen des Verstärkers wird extrem weich) habe ich ein größeres Gehäuse besorgt und alles umgebaut. Dabei habe ich gleich Platz für einen zweiten Trafo vorgesehen und die Bereiche über eine Kupferplatte von einander getrennt. Vor dem Zusammenbau habe ich auf der Verstärkerplatine die 1000yF Kondensatoren durch Nitchicon KG ersetzt. Diese Kondensatoren habe ich zuvor für die Eingangskondensatoren gehalten. Nach einer Analyse der Schaltung ist nun klar, dass die Kondensatoren auf der Verstärkerplatine die Spannung stabilisiert. Des weiteren habe ich die Leistungstransistoren vermessen und musste feststellen das sie schon sehr gut gemätscht waren. Mega.

    Das Ergebnis war: Ein warmer Klang mit weniger Auflösung.

    Schritt 4: Jetzt ging es an alle Kondensatoren auf der Verstärkerplatine. Die Eingangskondensatoren wurden gegen Clarity Cap CSA 10yF 250V getauscht, alle anderen wurden durch Elna Audio SILMIC II ersetzt. Hier musste etwas getrixt werden und die Bohrungen auf der Platine aufgebohrt werden. Durch den Platzmangel konnten nicht alle Kondensatoren direkt auf die Platine gesetzt werden. Sie mussten an anderer Stelle fixiert und übe die langen Beine verlötet werden. Anschließend brauchen die Clarity Cap eine Einspielzeit von ca. 100 Stunden. Der Klang verändert sich während der Zeit. Ich habe dabei auch immer darauf geachtet das der Verstärker nicht 100 Stunden durch läuft, sondern habe ihn auch immer wieder mal für Stunden ausgeschaltet, damit die Kondensatoren sich wieder entladen.

    Das Ergebnis war: Wieder mehr Auflösung und etwas weniger Wärme. Die Stimmen sind ein Traum. Der Klang ist sehr sauber. Bei hohen Lautstärken wird der Bass etwas schwammig.

    Das jetzige Ergebnis wurde zu dritt mit anderen Verstärkern an einer Röhren Vorstufe an Standlautsprechern mit ca. 90dB Wirkungsgrad getestet. Die anderen Endstufen waren sehr hochwertige Diy. Pass Endstufen die ein vielfaches mehr gekostet haben. Der Erbauer hat immer oben ins Regal gegriffen und meinte nach dem Vergleich das der A1 Clone besser klingt als seine Pass Endstufen.

    Schritt 5: Tausch des Transformators gegen zwei Toroidy Audio Grade 2x18V 200VA. Die paßten noch ins Gehäuse. Dann wurden noch die Lautsprecherklemmen und die Cinchbuchsen durch hochwertigere ersetzt.

    Das Ergebnis war: Der Bass bleibt sauber und vielleicht noch etwas mehr Leichtigkeit in der Musik. Ich bin mit dem Projekt sehr zufrieden. Die Kosten beliefen sich am Ende auf nicht ganz 1000 Euro, ca. 100 Euro sind alleine Versandkosten.

    Ich hoffe ich war einigermaßen verständlich.

    Gruß

    Matthias

  • Efeu
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    • 21. Februar 2026 um 09:06
    • #83

    Hallo Matthias

    Danke für den schönen Bericht. Ja, man kann sich da schon ganz schön austoben. Respekt!

    Um so schöner natürlich, wenn es dann, wie bei Dir, auch 'was bringt...

    Die Hauptsache ist aber, dass es einem Spaß und Freude macht. Glückwunsch!

    Ich bin gesundheitlich leider ziemlich eingeschränkt, so dass ich für so ein Projekt einfach nicht die Kraft habe. Aber egal. Meine kleinen Modifikationen haben mich auch schon sehr glücklich gemacht.

    Hast Du mitgelesen? Das mit der Isolierung der Schrauben würde mich besonders interessieren, warum das so ist.

    LG, Uwe

    Wenn Du einen Schaltplan hast (egal in welcher Form), würde ich mich sehr über eine Kopie freuen...

    Einmal editiert, zuletzt von Efeu (21. Februar 2026 um 09:16)

  • Christoph Held
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    • 21. Februar 2026 um 13:18
    • #84

    Moin,

    meiner wird hoffentlich gleich zugestellt.
    Habe zwischenzeitlich den Ur-A1 mal wieder angeschlossen, der spielt auch nett.
    Mal schauen was der Clone so kann.


    Gruss
    Christoph

    AAA Mitglied

    2 Mal editiert, zuletzt von Christoph Held (21. Februar 2026 um 16:32)

  • Efeu
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    • 21. Februar 2026 um 17:56
    • #85

    Hallo Christoph

    Das ist dann sicher sehr interessant, wie die beiden im Vergleich spielen.

    Bitte berichte auch über evtl. Brummen oder sonstige Auffälligkeiten. Wenn Du schon länger mitgelesen hast, weißt Du ja, was ich meine...

    Viel Spaß beim Testen, Uwe

  • Efeu
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    • 5. März 2026 um 14:38
    • #86

    Christoph Held

    Hallo Christoph

    Ist er mittlerweile angekommen?

  • Christoph Held
    Electric Mayhem
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    • 5. März 2026 um 17:58
    • #87

    Moin,

    Zitat von Efeu

    Ist er mittlerweile angekommen?

    jepp, ist auch schon ein bisschen gelaufen.
    Klingt auf jeden Fall nach Class A, ich muss aber noch weiter testen.
    Der wird aber noch eine Ecke wärmer als sein Urvater.


    Gruss
    Christoph

    AAA Mitglied

  • Efeu
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    • 5. März 2026 um 18:08
    • #88

    Danke Christoph

    Meiner wird um die 42 Grad warm.

    Kommt mir jetzt garnicht so arg vor.

    Dann wünsche ich Dir auf jeden Fall viel Spaß damit. Du kannst ja mal berichten, ob Du z.B. die Lautstärke-Potis aus dem Signalweg genommen hast, oder ob sonst noch etwas auffälliges ist. (Leises Brummen aus den LS, etc.) Wenn Du möchtest...

    LG, Uwe

  • Christoph Held
    Electric Mayhem
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    • 5. März 2026 um 18:39
    • #89

    Moin Uwe,

    Brummen hab ich bis jetzt noch keins gehört, muss ich mal drauf achten.
    Was bringt denn das abklemmen der Potis klanglich ?


    Gruss
    Christoph

    AAA Mitglied

  • Efeu
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    • 5. März 2026 um 19:13
    • #90

    Das kann ich Dir ehrlich garnicht sagen :)

    Ich habe es sofort nach dem Auspacken gemacht. Erstens brauche ich sie nicht und zweitens hab ich so ein besseres Gefühl...

    Außerdem will ich eine schlichte Holzfront drauf setzen, da wären sie auch im Weg.

  • darkblack60
    Anfänger
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    1
    • 14. April 2026 um 17:31
    • #91

    Hallo Matthias,

    danke für deinen Bericht. Könntest Du noch bitte kurz herausdeuten, welcher der Eingangs-

    kondensator ist? Bin irgendwie nicht fündig geworden. Der Verstärker liegt zerlegt vor mir.:)

    Ich danke dir!


    Mike

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