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  4. Newbiefragen zu Schallplatten

Phasendrehung bei unterschiedlichen Pressungen

  • derTHOMMESisses
  • 9. Februar 2026 um 10:16
  • derTHOMMESisses
    Anfänger
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    • 9. Februar 2026 um 10:16
    • #1

    Moin,

    ich habe folgendes Phänomen: Bei Pressungen der gleichen Platte aus verschiedenen Ländern habe ich nachweisbar eine Phasendrehung von 180°.

    Die Story: Seit Ewigkeiten besitze ich eine "Barclay James Harvest - Gone To Earth" (DISCOGS: [r13866615]). Vor ein paar Wochen habe ich in einem Plattenladen die Wühlkiste durchstöbert und vier Ausgaben dieser Platte gefunden (diesmal alles Deutsche Ausgaben, Discogs-Release müsste ich noch mal recherchieren).

    Ein abendliches Testhören, ob die Scheiben noch zu gebrauchen sind, erwies sich aufgrund der Menge als unflexibel. Daher habe ich alle fünf Platten (die eine französische und die vier deutschen) in einem Rutsch digitalisiert (Kette: DUAL CS741 mit Goldring/ProJect-System, Technics SU-3500 als Phono-PreAmp, MOTU HDX-SDI (mit stabilem Farbbalken als VideoQuelle) als A/D-Wandler, MACpro mit REAPER als DAW). Alles an einem Tag, ohne irgendetwas zwischen den Digitalisierungen zu ändern.

    Nun wollte ich für einen ABX-Test die Tracks synchron übereinander legen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die deutschen Fassungen um 180° in der Phase gedreht sind (oder die französichen sind gedreht...).

    Ich habe einen ScreenShot erstellt, auf dem man das schön sehen kann (Barclay James Harvest - Gone To Earth Side 1 Track 4 bei ca. 1:14 Minuten). Nun steht BJH nicht gerade für percussiv-starke Attacks, aber bei anderen Acts kann ich mir vorstellen, dass harte Anschläge zumindest anders klingen, als wenn diese in der richtigen Phase abgespielt werden. Hat jemand schon mal ähnliches festgestellt?


    lg

    thommes

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  • ake
    Berufspessimist, der meist recht behält
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    • 9. Februar 2026 um 11:40
    • #2
    Zitat von derTHOMMESisses

    aber bei anderen Acts kann ich mir vorstellen, dass harte Anschläge zumindest anders klingen, als wenn diese in der richtigen Phase abgespielt werden

    Die Fachwelt ist sich ziemlich einig, daß die absolute Phase nicht hörbar ist. Ich habe z.B. auch einen DA-Wandler, an dem man per FB die absolute Phase umschalten kann. Klanglicher Unterschied ist zumindest mit meiner favorisierten Musik absolut Null. Und: Du weißt auch bei keinem Verstärker und bei keinem Lautsprecher, ob er nicht die absolute Phase dreht...

    Gruß
    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 9. Februar 2026 um 11:47
    • #3

    Das kann man ja auch recht einfach probieren, indem man an beiden Lautsprechern + und - vertauscht.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • RobertGY
    alles eingetütet
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    • 9. Februar 2026 um 12:03
    • #4

    Ich besitze auch einen Vorverstärker, wo man die Phase umschalten kann.
    Für mich ist da kein Unterschied hörbar.

    viele Grüße Robert

  • Baba Yaga
    mag’s minimalistisch
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    • 9. Februar 2026 um 12:08
    • #5

    Von Chesky gibt es Test-Aufnahmen mit u.a. normaler und invertierter Polarität. Da kann man testen, ob man Unterschiede hört.

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  • loricraft
    best in life is free
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    • 9. Februar 2026 um 12:52
    • #6

    wenn man es doch hört, ist es:


    die Steigerung von “perfectly satisfactory playback” zu

    “optimum transient and spatial clarity”

    Allerbeste Grüße lori


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    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
    PS: Hört mehr Jazz

    .... und daran wird noch gearbeitet:
    https://www.discogs.com/user/loricraft/collection?header=12&limit=25&page=100

  • Juergen_B
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    • 9. Februar 2026 um 13:47
    • #7
    Zitat von derTHOMMESisses

    Nun steht BJH nicht gerade für percussiv-starke Attacks, aber bei anderen Acts kann ich mir vorstellen, dass harte Anschläge zumindest anders klingen, als wenn diese in der richtigen Phase abgespielt werden. Hat jemand schon mal ähnliches festgestellt?

    Ja, bei guten Aufnahmen und geeigneter Wiedergabekette kann man gerade bei percussiven Instrumenten schonmal einen Unterschied hören. Der Anschlag klingt dann etwas belegt und matter. Eher so nach 'Plopp' als ein 'Tock'.

    VG Jürgen

  • volkmar II
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    • 9. Februar 2026 um 14:11
    • #8
    Zitat von ake

    Die Fachwelt ist sich ziemlich einig, daß die absolute Phase nicht hörbar ist.....Du weißt auch bei keinem Verstärker und bei keinem Lautsprecher, ob er nicht die absolute Phase dreht...

    Wenn das bei einem passiert sollen sich die Frequenzen gegenseitig aufheben, hohl und irgendwie seltsam Räumlich klingen.

    Zitat von Baba Yaga

    Von Chesky gibt es Test-Aufnahmen mit u.a. normaler und invertierter Polarität. Da kann man testen, ob man Unterschiede hört.

    Wie machen die das, die Phase der Mikrofone - falls überhaupt möglich - tauschen? Bei mindestens einem Album von Peter Green meine ich so was ähnliches als Pseudoeffekt rauszuhören.

    gruß Volkmar

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    300B Röhren Endstufe Backes & Müller Vorstufe Quad Röhren Phonovorstufe Sono Röhren Kopfhörerverstärker Ultrasone 3D Kopfhörer Teac X-2000M Masterbandmaschine Thorens TD2001 mit AT-ML180 DJY mit AT-33ML + AT-160ML

  • FrankG
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    • 9. Februar 2026 um 14:22
    • #9
    Zitat von volkmar II

    Wie machen die das, die Phase der Mikrofone - falls überhaupt möglich - tauschen?

    Wahrscheinlich nehmen sie ein Tonband, lassen es abspielen und nehmen es auf ein anderes Tonband mit 180° Phase auf. Dazu gibt es einen Schalter oder ein Kabel, wo die Pins 2 und 3 gekreuzt sind.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Arkadin
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    • 9. Februar 2026 um 14:30
    • #10
    Zitat von volkmar II

    Wenn das bei einem passiert sollen sich die Frequenzen gegenseitig aufheben, hohl und irgendwie seltsam Räumlich klingen.

    Das wäre wenn bei EINEM Kanal die Phase gedreht wäre. Darum geht es hier nicht.

    Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  • volkmar II
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    • 9. Februar 2026 um 14:34
    • #11

    Hm

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    • 9. Februar 2026 um 14:35
    • #12
    Zitat von volkmar II

    Wie machen die das, die Phase der Mikrofone - falls überhaupt möglich - tauschen? Bei mindestens einem Album von Peter Green meine ich so was ähnliches als Pseudoeffekt rauszuhören.

    Jeder Mischpultkanal und jeder Mikrofonvorverstärker hat einen Phasenschalter, war zumindest in der guten alten analogen Zeit so.

    LG


    Michael

    Rein menschlich unterwegs!

  • Petti
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    • 9. Februar 2026 um 14:40
    • #13

    Finde schon, dass man das hören kann.

    Allerdings ist es müssig.

    Jede Aufnahme kann mit invertierter Phase gepresst sein.

    Habe absolut keine Lust jede Aufnahme daraufhin abzuhören.

    Meine Vorstufe invertiert die Phase. Also die LS-Kabel ebenfalls invertiert und gut ist.

    "If you haven't heard it, you dont have an opinion"(Ivor Tiefenbrun)

    Liebe Grüße

    Petti

  • volkmar II
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    • 9. Februar 2026 um 14:42
    • #14
    Zitat von M;chele

    Jeder Mischpultkanal und jeder Mikrofonvorverstärker hat einen Phasenschalter, war zumindest in der guten alten analogen Zeit so.

    Dann müssen die das rausgehört haben sonst wärs ja Schwachsinn, oder man kann vielleicht nur was messen?

    gruß Volkmar

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  • M;chele
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    • 9. Februar 2026 um 14:45
    • #15
    Zitat von volkmar II

    Dann müssen die das rausgehört haben

    Absolut richtig!


    LG


    Michael

    Rein menschlich unterwegs!

  • Juergen_B
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    • 9. Februar 2026 um 14:48
    • #16
    Zitat von volkmar II

    Dann müssen die das rausgehört haben sonst wärs ja Schwachsinn

    Oder es war ihnen einfach nur sch....egal. Würde mich bei der Qualität vieler Aufnahmen nicht wundern.

    VG Jürgen

  • M;chele
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    • 9. Februar 2026 um 14:53
    • #17

    Hallo Jürgen, das war wohl eher so gemeint: warum bauen die für Mischpulte und Mikrofonverstärker Phasenumkehrschalter ein, wenn man es nicht hören kann.....


    LG


    Michael

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  • Arkadin
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    • 9. Februar 2026 um 15:32
    • #18

    Beim Mischpult macht da ja auch Sinn da hier u.U. viele Quellen mit unterschiedlichen Phasen gemischt werden. Beim Endprodukt Stereomix gibt es nur noch 0 oder 180 Grad auf beiden Kanälen.

    Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  • derTHOMMESisses
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    • 9. Februar 2026 um 15:35
    • #19

    Oh - danke für die schnellen, vielen Antworten! Etwas kann ich schon dazu sagen:


    Zu den Phasenschaltern am Mixer / Mic-PreAmp: Die sind dafür da, selektiv Einzelsignale zu drehen, wenn bei multi-Mikrofonierung (z.B. ein Snare-Mikro Schlagfell und ein Snare-Mikro Resonanzfell) dort schon gegenphasiges Material auftritt. Dann dreht man bei einem Kanal die Phase. Das passiert bei einigen Instrumenten-Aufnahme-Settings, ist tatsächlich nicht ungewöhnlich. Auf YouTube gibt es viele Tutorials, die genau das mit Audio-Beispielen zeigen (z.B.

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    ).


    Aber darum geht es hier nicht - Interessant ist ja die Tatsache, dass es offenbar phasengedrehte original-Tonträger gibt. Welches ist die richtige Phasenlage?

    Eines ist klar, bei sanften Passagen oder soften Anschlägen wird sich das klanglich nicht auswirken. Meinen ABX-Test wollte ich auch gar nicht auf die Phase bezogen machen, sondern einfach nur testen, welche Platte mir am besten gefällt (Rauschen und Knackser wg. schlechtem Handling) oder ob ich meine alte "Referenz" behalte.

    Natürlich reines zeitliches Luxusproblem... ;)


    so long

    thommes

  • FrankG
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    • 9. Februar 2026 um 15:37
    • #20

    Und wieder was dazu gelernt. Danke Thommes.

    Entspanntes Hören, Frank

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