Ja, bestimmt.
Einfacher und noch schneller: Mit Skala am Tonarm zuvor eingestellt. Das ist optische Kontrolle. Mit Messplatte akustisch Kontrolle ( muss nicht sein).
Bei typ. 1,5gr +/- 1/4gr ist das eine Range, da passt ja jedes Schätzeisen mehrfach rein.
Ich denke die Konstrukteure vor Jahrezehntten haben sich bestimmt gedacht, dass eines fernen Tages mit dem Arpanet wissenschaftliche Foren vom Himmel fallen werden, die nachweisen,was sie alles falsch gemacht haben. Besser eigentlich: richtig gemacht. So etwas hat man nicht gebraucht. Technics hatte mal eine Waage meines Wissens. Denke die kam ohne Batterien aus.
Noch ein Erfahrungswert. Ab der mpfohlenen Auflagekraft bis zur max. Auflagekraft ergibt ein gutes Ergebnis. Also bei 1,5gr tendenziell in Richtung auf 1,75gr. Was macht dann die Waage? Aus Verzweiflung sich abschalten?
Ob 1,5 oder 1,6 oder 1,75 bestimmen dann die Nebengeräusche. Dafür hat zB die alte AAA Testaufnahme.
Das beste an der AAA-Platte ist die Antiskating-Zone. Wichtiger als 0,05-0,10 gr Auflagekraft. Das ist irrelevant.
Liegt der Arm auf der blanken Vinylfläche in der Mitte gut, ist der Tonarm sehr gut eingestellt. Geht sogar mit einfachen AS per Fadengewicht sehr gut. Ziemlich grob, sollte man meinen. Und auch hier: die Konstrukteure wussten wie es geht.
