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HMS Wandsteckdose (Was für eine Sauerei!)

  • sth
  • 21. Februar 2026 um 15:35
  • sth
    zeitlos
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    • 21. Februar 2026 um 15:35
    • #1

    Moin!

    Eigentlich wollte ich zwei Wanddosen von hms verkaufen, aber schön waren die nicht mehr.

    Zwar kein Nikotin, aber halt nicht mehr in einem wirklich schönem Verkaufszustand. Die Phase war markiert, halt das Übliche.

    Flux sauber machen und gut ist, dachte ich.

    Die Blende und den dunkleren Einsatz abgeschraubt und noch gedacht: Hmm, irgendwie klebt der dunkle Einsatz.

    Auch der Aufdruck 'for hms' klebt und wenn man mit dem Daumen drüber reibt, verschwindet er.

    Die Blende ist ok und die Rückseite glänzt wie eh und je.

    In Spülmittel und Wasser eingeweicht und dann die Überraschung gesehen: Der gesamte dunkle Einsatz ist nun aussen komplett klebrig und das schlimmer als vorher. Ähnlich wie FBs und Gehäuse von Logitec.

    Nun bekomme ich diesen Schmodder nicht mehr ab! :cursing:

    Ich wusste wohl dass diese Sauerei bei Logitec u.a. üblich war, aber bei Steckdosen? Da andere Steckdosen in dem Zimmer ganz normal aussehen, denke ich mir, dass die Teile von hms irgendwie beschichtet waren/sind?

    Also:

    Ehe ich da mit irgendwelchen Mittelchen rangehe, meine Frage:

    Jemand einen Tipp, wie ich die dunklen Einsätze wieder so hinbekomme, dass es wie auf der Rückseite aussieht?

    Danke Stephan

    Zeitlos

  • FrankG
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    • 21. Februar 2026 um 16:08
    • #2

    Hms fragen, oder gibt es die nicht mehr?

    Vielleicht können sie dir neue Abdeckungen zuschicken.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Golum
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    • 21. Februar 2026 um 16:08
    • #3

    Das ist vermutlich keine Sauerrei sondern wenn das Material UV Strahlungen ausgesetzt ist.

    Hatte ich bei Lautsprecher.

    Vorher

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    Nachher

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  • AndreasL
    äh ... ja!
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    • 21. Februar 2026 um 16:38
    • #4

    … wie hast Du das hingekriegt, womit?

    Als ad nauseam bezeichnet man (...) den Argumentationsfehler, nachdem eine Behauptung solange – (...) – wiederholt wird, bis sie als wahr akzeptiert wird, ohne dass jedoch ein Beweis geführt wurde, der die Behauptung bestätigen würde (Wikipedia)

  • tiga
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    • 21. Februar 2026 um 16:46
    • #5

    Wenn Kunststoff klebrig wird, habe ich oft gute Fortschritte mit Spiritus gemacht. Ein wenig einweichen und dann mit nem Lappen abreiben. Das hilft gegen kaputten Soft-Lack recht gut.

    Klebriges Nextel konnte ich mich Renuwell, also mit Möbelpolitur entkleben. Hatte ich mal irgendwo gelesen und wollte es erst nicht glauben. Klappt aber erstaunlich gut.

    Gruß

    Jan

    plattenspieler-forum.de  Geraffel

    Si vis pacem, para bellum

    Platten in NM abzugeben

  • Golum
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    • 21. Februar 2026 um 16:58
    • #6
    Zitat von AndreasL

    … wie hast Du das hingekriegt, womit?

    Meinst Du mich?

  • sth
    zeitlos
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    • 21. Februar 2026 um 17:25
    • #7

    Moin!

    Ja, Ersatz anfragen könnte man, aber ich wollte die Teile halt verkaufen.

    Aber, wie gesagt, in dem Zustand möchte ich die keinem zumuten.

    Spiritus könnte ich mal versuchen, bin mir aber nicht sicher, ob dass das Trägermaterial angreift und diese schwarze Abdeckung dann matt und stumpf wird?

    Ich mach den Test und versuche vorsichtig auf der Rückseite mit Spiritus abzureiben.

    Erst'ma vielen Dank! ( ... und ja, sind Luxusprobleme! ;))

    Jrooß Stephan

    Zeitlos

  • AnTonaus
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    • 21. Februar 2026 um 17:27
    • #8

    ..das "klebrig-werden" von gummierten/beschichteten Oberflächen ist leider nicht allzu selten - hierzu mit Reinigungstipps:

    klebrige Oberflächen reinigen - PA-Forum
    in unserem jahresurlaub, der in wenigen wochen beginnt, wollte ich endlich mal eine schöne audioaufnahme von der atlantik-brandung machen. schon vor vielen…
    paforum.de



    Auch bei den klassischen, alten Ketron-Alleinunterhalter-Keyboards ist das leider ein "Standard" :(


    Polierte- Grüße,
    AnTon

  • Christoph Held
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    • 21. Februar 2026 um 17:29
    • #9

    Moin,

    such mal bei YT nach "Softlack entfernen."


    Gruss
    Christoph

    AAA Mitglied

  • Wopper
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    • 21. Februar 2026 um 17:45
    • #10

    Hab hiermit gute Erfahrungen gemacht:

    https://www.amazon.de/3M-Industrial-Cleaner-Maintenance-Cleaning/dp/B001BG03SQ/ref=asc_df_B001BG03SQ?mcid=4c6365223aa73901ab04b17e285872f2&th=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=696321262712&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=5436179358083734362&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9060719&hvtargid=pla-421566853570&hvocijid=5436179358083734362-B001BG03SQ-&hvexpln=0

    Gruß Uwe

  • monk
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    • 21. Februar 2026 um 18:56
    • #11
    Zitat von AnTonaus


    Auch bei den klassischen, alten Ketron-Alleinunterhalter-Keyboards ist das leider ein "Standard" :(

    Polierte- Grüße,
    AnTon

    Oh spannend, erzähl mal.
    Hochzeiten? ;)

    Grüsse in Weiss
    Michael

    EMT - Korf - Technics - MK Analogue - Nagra - PSI

  • Rillenflutscher
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    • 21. Februar 2026 um 19:21
    • #12

    so eine HMS - Schukosteckdose liegt hier auch noch rum, mit ebenso sich auflösender Gummierungsbeschichtung. Der Grund warum ich das Ding noch nicht zum Verkauf angeboten habe

  • FrankG
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    • 21. Februar 2026 um 19:29
    • #13

    Darf man fragen, weshalb die Steckdosen bei euch nicht mehr benutzt werden.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Relinbrink
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    • 21. Februar 2026 um 19:41
    • #14

    Mein Tip

    DM Nagelackentferner

    Damit mache ich das bei alten Kameras immer.

  • AndreasL
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    • 21. Februar 2026 um 20:08
    • #15
    Zitat von Golum

    Meinst Du mich?

    Ja… diese Softlackseuche … macht immer mehr Probleme.

    Danke

    Als ad nauseam bezeichnet man (...) den Argumentationsfehler, nachdem eine Behauptung solange – (...) – wiederholt wird, bis sie als wahr akzeptiert wird, ohne dass jedoch ein Beweis geführt wurde, der die Behauptung bestätigen würde (Wikipedia)

  • AnTonaus
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    • 21. Februar 2026 um 20:53
    • #16
    Zitat von monk

    Oh spannend, erzähl mal.
    Hochzeiten? ;)


    Die Ketron (~ Solton) waren (und sind!) in der Tat alleinunterhaltend bei einer seniorigen Nachbarin im Betrieb (mit Gesang dazu zuletzt wohl auch im Duo auftretend).
    Sie hat reichlich Freude daran und macht auch anderen damit Freunde (mittlerweile vorrangig Auftritte z.B. in Pflegeheimen oder sonstigen sozialen Einrichtungen).
    "Ernsthafter" gehts bei ihr aber auch (eher selten) am Piano forte zu, durchaus nicht schlecht.

    Für die Dame galt es schon, die vertrauten Keboards auf "Vorrat" zu kaufen, weil Reparaturen teuer sind und die Gebrauchtpreise letztlich auch nur auf Höhe der Voranschlags-Kosten liegen...die Fliegenfallen-Oberfläche war da das kleinere Übel (bedienbar blieb das ganze ja) ;)



    Bei mir selber warens "in der Jugend" neben dem Piano eher Synthies (als Anfang ein gebrauchter Mini Korg 700S - hätte mir "heute" fast in einem nostalgischen Anfall die Neuauflage gekauft ;) ) - und irgendwann war anderes vermeintlich wichtiger.

    Jahrzehnte später kamen wieder Masterkeyboards (klassische Doepfer und auch ein - neu leider nicht mehr erhältliches - Lachnit) ins Haus plus Expander oder halt gleich aus dem Rechner.
    Beschäftigung damit und Ernsthaftigkeit dabei? Nun, alles im eher bescheidenen Rahmen meiner Möglichkeiten (sowohl zeitlich als auch mittlerweile von der Physis her).

    Ein sehr kompaktes Modulsystem (Waldorf KB37) wartet allerdings noch auf Inbetriebnahme - das ist ein "Spleen", den ich mir bei aller Reduktion noch einbilde ;)

    Dazwischen gabs u.a. die sehr interessanten Roli Seaboard (fand ich prima), aber das ist auch Geschichte.
    WItzig waren und sind immer noch die "Joué Play", die leider kürzlich vom Markt verschwanden... :(



    Tja, alles stets mit Neugier und ohne besondere Zwänge oder Verpflichtungen gegenüber irgendjemanden; dafür wäre ich mittlerweile wohl auch nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen.
    Mal sehen, ob ich daraus nochmal irgend etwas mache...muss aber keineswegs sein, da hätte ich noch soviel anderes Zeug, das endlich zu Papier werden möchte ;)


    Mal-sehen- Grüße,
    AnTon

  • monk
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    • 21. Februar 2026 um 21:40
    • #17

    Danke für die ausführliche Antwort Anton, wie alle deine Beiträge sehr geschätzt und wie immer spannend :thumbup::)

    Gruss
    Michael

    EMT - Korf - Technics - MK Analogue - Nagra - PSI

  • AnTonaus
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    • 21. Februar 2026 um 22:17
    • #18
    Zitat von monk

    Danke für die ausführliche Antwort Anton, wie alle deine Beiträge sehr geschätzt und wie immer spannend :thumbup: :)

    ...hehe - und a bisserl viel , vermutlich auch wie fast immer... :D

    Darüber hätte ich sogar fast ein Thema zum Thema vergessen:


    ACETON

    Ist hier ja mehr oder weniger oft als "Problemlöser" (womöglich immer noch auch in Nagellackentfernern) für die "Softlack-Pest" genannt worden; hm, hatte da irgendwie in Erinnerung, dass dieser Stoff nicht völlig unproblematisch wäre...

    ....beim aktuellen Nachlesen ists zwar nicht mehr völlig dramatisch (wird anscheinend nicht als krebeserregend eingestuft: https://www.umweltbundesamt.de/system/files/m…derinnenr_0.pdf ).
    Einige Vorsichtsmaßnamen sollte man aber schon beachten:


    Rauchen sollte man wohl lieber nicht beim hantieren mit Aceton, da leicht entzündlich - ansonsten scheint gut lüften und zumindest Handschuhe tragen eine gute Idee zu sein...und auch den "Rest" des angebrochenen Gebindes sollte man gut belüftet lagern und keiner Hitze aussetzen.


    Hier a bisserl was dazu:

    FB Physik: Chemielabor > Umgang mit Chemikalien: Aceton  
    https://www.richter-frenzel.de/fileadmin/_neu/PDF/Gefahrstoffdatenblaetter/1090_ACETON_Datenblatt.pdf

    Aceton-Paletten-Staplerfahrer-Klaus- Grüße,
    AnTon

  • Rillenflutscher
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    • 21. Februar 2026 um 22:33
    • #19

    eigentlich greift Aceton einige Kunststoffsorten an und macht sie stumpf bis klebrig. Käme also auf einen Versuch an den man auf jeden Fall Rückseitig starten sollte.

  • Rillenflutscher
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    • 21. Februar 2026 um 22:37
    • #20

    Onkel googles KI sagt dazu:

    Sich auflösende, klebrig gewordene Gummibeschichtungen (oft „Soft-Touch-Lack“ genannt) lassen sich mit verschiedenen Mitteln entfernen. Die besten Ergebnisse erzielen Isopropanol, Orangenreiniger oder Backofenreiniger

    Hier sind die wirksamsten Methoden zur Entfernung:

    1. Die besten Reinigungsmittel

    • Isopropanol/Isopropylalkohol (IPA): Das effektivste Mittel. Auf ein Mikrofasertuch geben und die Beschichtung abreiben, bis sie vollständig gelöst ist.
    • Orangenreiniger/Orangenöl: Löst klebrige Schichten sehr gut auf. Das Mittel kurz einwirken lassen und dann abwischen.
    • Backofenreiniger: Eignet sich gut, wenn der Kunststoff empfindlich ist und Alkohol die Oberfläche angreifen könnte.
    • Spiritus: Kann ebenfalls verwendet werden, um die Schicht zu lösen.

    2. Anwendungsschritte

    1. Testen: Das Reinigungsmittel an einer unauffälligen Stelle testen, um sicherzustellen, dass der darunterliegende Kunststoff nicht beschädigt wird.
    2. Auftragen: Das Mittel sparsam auf ein Tuch auftragen (nicht direkt auf das Gerät sprühen, besonders bei Elektronik).
    3. Abwischen: Die klebrige Beschichtung gründlich abreiben, bis sie sich vollständig gelöst hat.
    4. Nachreinigen: Rückstände mit Wasser und etwas Seife entfernen.

    3. Was bei klebrigem Gummi nicht funktioniert

    • Wasser: Hilft nicht gegen die Zersetzung des Materials.
    • Einfaches Abwaschen: Die klebrige Masse verschmiert oft nur, statt entfernt zu werden.

    4. Alternativen

    • Babypuder: Wenn die Gummierung nur leicht klebrig ist, kann Talkum/Babypuder helfen. Es bindet die Feuchtigkeit und nimmt das Klebrige.
    • Abkleben: Alternativ kann die Oberfläche mit hochwertigem Klebeband (z.B. Gaffer-Tape) überklebt werden, was jedoch eher eine
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