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  4. Newbiefragen zum Tonarm / Tonabnehmer

Für welchen Tonarm sollte ich mich entscheiden?

  • Milchkaffee
  • 26. Februar 2026 um 20:46
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    • 2. März 2026 um 15:53
    • #61

    Ich benutze den Korf Tonarm TA-SF9R mit großer Begeisterung auf meinem Brinkmann Balance. Er ersetzte bei mir den Graham Phantom III, SME 3009R und Koshin GST 801. Er spielt deutlich klarer, räumlicher und präziser, als die vorher aufgezählten Tonarme. Das bemerkenswert am Korf Tonarm ist, die Compliance spielt in einem weiten Bereich keine Rolle. Sowohl das Ortofon Vero mit Boron/Shibata, Ortofon Virtus mit Boron/MR, Madrigal Carnegie One, Goldring IGC 920, Shure Ultra 500 mit Ultra Nadel, Shure V15 V mit Boron/SAS usw. zeigen im Korf Tonarm klangliche Leistungen, die mit anderen Tonarmen so nicht möglich waren. Lediglich der Moerch DP 6 zeigt bei Systemen mit hoher Compliance eine ähnliche Leistung, ohne den Korf jedoch ganz zu erreichen.


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    Mit musikalischen Grüßen

    Tom

  • Milchkaffee
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    • 2. März 2026 um 18:20
    • #62

    Hallo Tom,

    Was sprach jetzt für die gebogene Ausführung? Optische Gründe oder klangtechnische?

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    • 2. März 2026 um 18:59
    • #63

    Die abnehmbare Headshell.

  • Milchkaffee
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    • 2. März 2026 um 19:03
    • #64

    Gibt es einen Tonabnehmer den du für den Arm empfehlen könntest?

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    • 2. März 2026 um 22:35
    • #65

    Besonders gut präsentieren sich die Ortofon Systeme Vero mit Obray Namiki Shibata und Virtus mit Boron Ogura PA Vital. Ein gebrauchter Generator dieser Systeme lässt sich relativ leicht besorgen. Diese Systeme spielen auf extrem hohen Niveau und klingen unheimlich musikalisch. Mein Lieblingssystem ist allerdings ein Shure Ultra 500 mit Original Einschub Ultra 500 S Das ist im Korf Arm Musik pur. Auch Alexey Korf schätzt dieses System in seinen Armen. Auf Grund seiner Empfehlung habe ich es erworben und kann dies bestätigen.

  • Pangea
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    • 3. März 2026 um 09:02
    • #66

    Äusserst interessant. :meld:

    Das ist jetzt mit Mike der zweite User der einen Korf Tonarm mit ca. 28gr eff. Masse (mit dem Keramik H.S.) mit high compliance T.A. betreibt.

    Gruß

    Andreas

    „Seltsam? Aber so steht es geschrieben …“

  • U.H.
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    • 3. März 2026 um 09:48
    • #67

    :sorry: , aber ich wage zu bezweifeln, dass ein Shure Ultra 500 optimal an einem derart schweren Tonarm läuft. Das Shure ist für Tonarme vom Typ SME Series III (Audio Technica AT1100, Mission 774, Denon DA-401, Infinitiy Black Widow, ...) konstruiert.

    Aber wenn's trotzdem gefällt, ... *Schulter*zuck* ...

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    • 3. März 2026 um 10:07
    • #68

    Das Shure Ultra 500 läuft am Korf Tonarm TA-SF9R besser, als am Moerch DP 6 mit dem  Tonarmrohr PRECISION 9" Red dot (effektive Masse 7,5 g), das für Systeme mit hoher Compliance ausgelegt ist. Diese Aussage treffe ich für einen Brinkmann Balance mit den massiven Tonarmbasen. Auch ein Goldring IGC 920 zeigt seine besondere Qualität am Korf Tonarm, obwohl es nach der alten Compliance-Theorie nicht funktionieren sollte. Die Testansätze von Alexey Korf bestätigen das Gegenteil.

  • TORN
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    • 3. März 2026 um 10:36
    • #69

    Ein SME 309 würde funktionieren oder sogar ein Project Carbon Arm. Aber wenn man sich im Netz so umschaut, sitzt doch fast immer ein Kuzma drauf.

  • mkoerner
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    • 4. März 2026 um 10:12
    • #70
    Zitat von U.H.

    :sorry: , aber ich wage zu bezweifeln, dass ein Shure Ultra 500 optimal an einem derart schweren Tonarm läuft. Das Shure ist für Tonarme vom Typ SME Series III (Audio Technica AT1100, Mission 774, Denon DA-401, Infinitiy Black Widow, ...) konstruiert.

    Tut es inkl. excellentem Tracking. Ich habe auch einen Black Widow und im Korf klingt es eindeutig besser und trackt besser (100µ statt 90µ). Nur Dezentrierte Platten sollte man so nicht abspielen, das führt zu aufschwingen und letztlich springen. Verwellungen sind nicht ganz so problematisch, vermutl. aufgrund des Flexlagers...

    Wobei mir ein Technics 205Mk4 mit Jico SAS/R etwas besser gefällt als ein U500 mit Originalnadel und ein XL-70 würde ich sogar als deutlich besser einschätzen.

    Seeing is believing...

    --- Ich höre hiermit und zwar das.

    Es gilt wie immer: das ist meine Meinung. Sie muss deshalb weder für andere passen noch erhebt sie Anspruch absolute Wahrheit zu sein.

  • U.H.
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    • 4. März 2026 um 10:43
    • #71
    Zitat von mkoerner

    Nur Dezentrierte Platten sollte man so nicht abspielen, das führt zu aufschwingen und letztlich springen. Verwellungen sind nicht ganz so problematisch, vermutl. aufgrund des Flexlagers...

    An dem von dir beschriebenen Effekt sieht man in der Praxis den Hintergund, warum 1. die generelle Empfehlung gilt, Tonabnehmer und Tonarme so aufeinander abzustimmen, dass die Resonanzfrequenz im Bereich von 8 - 12 Hz (andere geben auch 7 - 14 Hz an) liegen sollte; und warum 2. manche Tonarmhersteller die Möglichkeit anbieten, mit Hilfe von Dämpfung die Amplitude der Resonanz zu reduzieren und das Ausschwingen der Resonanz zu beschleunigen.

    Die effektive Masse hat nach meiner bisherigen Beobachtung keinen eindeutigen Einfluss (beispielsweise im Sinne "je höher die effektive Masse, desto besser die Abtastfähigkeit") auf die Abtastfähigkeit. Ich habe dagegen öfter (aber nicht immer!) die Beobachtung gemacht, dass (vermeintlich) simplere Tonarme (konkret der Tonarm vom Technics SL-1200MK2) bessere Abtastwerte mit dem selben System ermöglichen als mitunter weltweit hochgelobte Exoten.

    Einmal editiert, zuletzt von U.H. (4. März 2026 um 11:19)

  • merler
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    • 4. März 2026 um 13:49
    • #72
    Zitat von Milchkaffee

    Der Einwand ist sicher berechtigt. Das hat was von; was war zuerst, Huhn oder Ei? :) Ich hatte den EMT HSD 006 ins Auge gefasst, um jetzt mal ein Modell zu nennen. Budget max. 2000,-€ (mit viel Aua :) )

    An meinem Korf habe ich am liebsten das EMT (JSD P 6.0) - könnte also passen.

    Marc

    Das Reh springt hoch, das Reh springt weit

    Warum auch nicht - es hat ja Zeit

    (H.E.)

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    • 4. März 2026 um 14:02
    • #73

    Oder du besorgst dir ein Shure Whitelabel und ne Jico JICO N-110HE SAS/S und kriegst vor Staunen was mit so wenig Geld geht den Mund nicht mehr zu. Würde ich sogar dem HSD vorziehen. (Die größeren EMT wiederum, das wärs...)

    --- Ich höre hiermit und zwar das.

    Es gilt wie immer: das ist meine Meinung. Sie muss deshalb weder für andere passen noch erhebt sie Anspruch absolute Wahrheit zu sein.

  • merler
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    • 4. März 2026 um 14:57
    • #74
    Zitat von mkoerner

    Oder du besorgst dir ein Shure Whitelabel und ne Jico JICO N-110HE SAS/S und kriegst vor Staunen was mit so wenig Geld geht den Mund nicht mehr zu. Würde ich sogar dem HSD vorziehen. (Die größeren EMT wiederum, das wärs...)

    Gibt es das Sure nur mit SME-Anschluss? Würde nicht an jedem Korf funktionieren...

    Marc

    Das Reh springt hoch, das Reh springt weit

    Warum auch nicht - es hat ja Zeit

    (H.E.)

  • Milchkaffee
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    • 4. März 2026 um 15:20
    • #75

    Ich möchte nochmals nachhaken was meine angedachten Tonarme betrifft. Das Thema ist so ein bisschen abgedriftet. Der Korf scheint von den Rückmeldungen her am positivsten anzukommen. Wie verhält er sich aber im direkten Vergleich zum Kuzma Stogi (ohne S und Reference)? Und wo würdet ihr den Sorane SA 1.2 einordnen? Hat hier wer diese Modelle direkt vergleichen können? Sind das am Ende Unterschiede die nur messtechnisch nachweisbar sind? Oder ist das auch hörbar?

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    • 4. März 2026 um 16:12
    • #76

    Das Sony XL 70 hatte ich mit Originalnadel. In meiner Systemkonfiguration (Raum, Lautsprecher und Elektronik ) klang es deutlich heller und unmusikalischer als das Shure Ultra 500 mit U 500 S Nadel. Ich habe auch noch zwei Madrigal Carnegie One mit Originalnadelbestückung , die ja vom gleichen Entwicklerteam stammen. Das Carnegie One ist im Vergleich zum Sony XL 70 viel ausgewogener, mit ähnlicher Klangtendenz. Zum Sorane SA1.2 und Kuzma Stogi kann ich nichts beitragen, da ich die Tonarme mit dem Korf nie persönlich verglichen habe . Der Korf Tonarm TA-SF9R spielt in meiner Konfiguration deutlich klarer, räumlicher und präziser, als ein Graham Phantom III Tonarm, der deutlich mehr kostet.

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    • 5. März 2026 um 08:49
    • #77
    Zitat von Milchkaffee

    Der Korf scheint von den Rückmeldungen her am positivsten anzukommen. Wie verhält er sich aber im direkten Vergleich zum Kuzma Stogi (ohne S und Reference)? Und wo würdet ihr den Sorane SA 1.2 einordnen?

    Ich habe diese Tonarme nie im direkten Vergleich gehört. Es würde mich auch überraschen, wenn es selbst hier im AAA-Forum jemanden gäbe, der das von sich behaupten kann.

    Überhaupt findet man im Netz sehr wenige Bilder mit Laufwerken von Kuzma, die mit Fremdtonarmen bestückt sind. Es ist eher umgekehrt: Tonarme von Kuzma werden nicht selten auf hochwertigen Laufwerken anderer Hersteller montiert.

    Trotzdem hier mal ein paar Beispiele mit einem Stabi S:

    + Kuzma Stogi (?) (scheint ein nicht mehr produziertes Modell zu sein)

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    + Rega RB250 (sieht so aus, als könne man den Rega nicht weit genug heruntersetzen, um einen beliebigen Tonabnehmer zu betreiben)

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    + Audio Origami PU-7

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    + Alphason HR-100

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    Vielleicht solltest du dein Bedarfsprofil schärfen und für dich folgenden Fragen beantworten:

    1. Willst du einen Tonarm mit fester Headshell oder einen mit abnehmbarer Headshell nach SME? Mit abnehmbarer Headshell ist ein Kuzma Stogi raus.

    2. Wie leicht sind Tonarmbasen für Fremdtonarme für dein Kuzma Stabi S verfügbar?

    3. Was kosten die?

  • Milchkaffee
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    • 5. März 2026 um 09:40
    • #78

    Es werden zur Zeit von Kuzma angeboten:

    -Stogi S

    -Stogi

    -Stogi Reference

    Das sind die drei, die von Kuzma in Frage kommen könnten, ohne das ich am Stabi S zusätzlich etwas verbauen müsste.

    Für Tonarme anderer Hersteller gibt es von Kuzma Tonarmbasen, womit ich ein Großteil der angebotenen Fremdtonarme verwenden kann.

    Ich bin hier also relativ flexibel. Das einzige was fehlt sind Erfahrungswerte zu den aktuell auf dem Markt befindlichen und von mir angefragten Tonarme.

  • nemu
    >>SPU-Fan<<
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    • 5. März 2026 um 10:59
    • #79

    Hallo Milchkaffee,
    ich würde für Deinen Kuzma-Dreher einen “Kuzma Stogi Reference” oder sogar ein “Kuzma 4Point 9” nehmen. Den 4Ppoint 9 bekommst Du gebraucht schon für ca. 3000,- Euro, passt also in Dein Budget. Sehr empfehlenswert!

    An einem Feickert Blackbird betreibe ich selbst einen “Kuzma Stogi Reference 12’’ und einen ‘’Kuzma 4Point 11’’ mit denen ich äußerst zufrieden bin. Da möchte ich nichts anderes haben …

    Von den einpunktgelagerten Kuzma, wie den Stogi S halte ich persönlich nicht viel. DIese sind viel zu frickelig einzustellen.

    Gruß Stephan

    P.S. Es wäre schön, wenn Du uns mal Deinen Namen mitteilst.

    __
    Nemu

    Einmal editiert, zuletzt von nemu (5. März 2026 um 11:05)

  • ChristianW
    Heinz Möck
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    • 5. März 2026 um 12:59
    • #80
    Zitat von U.H.

    + Kuzma Stogi (?) (scheint ein nicht mehr produziertes Modell zu sein)

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    Das ist ein 4point9 ;)

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