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  1. Analogue Audio Association
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  4. Plattenspieler

CEV BD 2000 brummt, Vermutung Motorlager Gummi

  • Tristan
  • 4. März 2026 um 09:31
  • Tristan
    Anfänger
    Beiträge
    10
    • 4. März 2026 um 09:31
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe einen Alten CEC BD2000 den ich gern erhalten möchte. Im Moment störe ich mich etwas dran, dass der Motor seine Schwingungen bis zur Nadel über trägt.


    Folgendes habe ich herausgefunden:

    - Das federnd aufgehängte Chassis schwingt mit der Frequenz die auch aus dem Lautsprecher kommt.

    - Das Geräusch ist da, sobald der Motor an ist und die Nadel auf der Platte aufsetzt. Sobald die Nadel angehoben ist, ist das Geräusch weg. Es ist unerheblich ob der Riemen eingehängt ist oder nicht.

    - Bei entferntem Riemen habe ich festgestellt, dass der Plattenteller ebenfalls in der selben Frequenz schwingt wie das Chassis und das Geräusch aus dem Lautsprecher.

    - Das Geräusch ändert sich nicht, wenn man mit den Fingern in die Nähe des Tonarmes kommt.

    - Motor und Chassis liegen nirgendwo an der Zarte an.


    Zum Aufbau:

    Der Plattenspieler sitzt in einer Verstärkten Teak-Holz Zarte. Der Motor ist mit an langen Schrauben, auf denen Gummilager sitzen, am Chassis befestigt. Die Gummilager sind so konstruiert, dass sie sowohl in die Senkrechte als auch zur Seite wirken. Die Kraftübertragung erfolgt direkt vom der Stufenwelle des Motors per Riemen auf den Plattenteller.

    Der Tonarm ist neu verkabelt mit 4 einzelnen Kabeln und einer Erde. Der Anschluß erfolgt über Cinch/RCA und Erde. Das Chassis oder das Tellerlager ist nicht geerdet


    Vermutung:

    Gummilager in dir letzten 55 Jahre etwas ausgehärtet und die Schwingungen werden deshalb seitlich nicht mehr ausreichend gedämpft, auf die Schraube übertragen und dann über das Chassis, das Plattenteller-Lager, den Plattenteller auf die Nadel.


    Lösungsversuch:

    Korkmatte auf den Teller --> kein Erfolg, vermutlich erfolgt die Übertragung auch über die Achse

    Ledermatte auf den Teller --> kein Erfolg, vermutlich erfolgt die Übertragung auch über die Achse

    Kork und Ledematte auf den Teller --> kein Erfolg, vermutlich erfolgt die Übertragung auch über die Achse

    Verschraubung Plattentellerlager mit Silikonbeilagen versucht zu Entkoppeln --> auch nicht erfolgreich

    Neue Gummilager aus TPU (sehr dünn und inne ohne Füllung) gedruckt, zu steif (das druckbaren TPU scheint zu hart)


    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich im Rahmen der Analyse folgendes schon probiert habe:

    - das Lager des Plattenteller nochmal mit Öl versorgt habe. Hatte der Vorbesitzer auch schon gemacht --> kein Erfolg

    - Plattentellerlager und Chassis geerdet über Erdungskabel --> zusâtzliches Brummen


    Hat jemand eine Idee, was ich hier machen könnte. Hat jemand eine Idee wo ich ein passendes Gummilager her bekomme, durch was ich das alte sonst ersetzen kann, welche sonstige kreative Lösung funktionieren könnte oder wo ich einen Denkfehler habe.


    Viele Grüße

    Dateien

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  • fosch
    nicht mehr ganz neu
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    • 4. März 2026 um 11:04
    • #2

    Hallo Tristan,

    der BD 2000 ist ein Einstiegsdreher, aber hübsch anzuschauen. Wäre schade, wenn man den nicht hinbekommt.

    Hast der Motor vielleicht eine Unwucht? Da reicht schon eine Abweichung von 1 mm. Dann kämest du mit anderen Gummis auch nicht viel weiter.

    Ich habe gerade mal bei Kleinanzeigen geschaut, mit Geduld bekommst du einen anderen für um die 100 Euro, vielleicht auch einzelne Ersatzteile wie einen Motor. Damit könntest du zumindest Teile vergleichen und ggf. austauschen.

    Gruß

    Frank

  • MonstroMorini
    the Rubberbandman
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    • 4. März 2026 um 11:54
    • #3

    Sind es die? Habe versucht die mit rote Pfeile (^^) an zu deuten.

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    Wenn ja, könnte man gummipuffer einsetzen, die es in vielen großen gibt.

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    Mfgr,
    Rob

    "There is a crack in everything..... That's how the light gets in."

  • Tornadone
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    • 4. März 2026 um 12:09
    • #4

    Hast du denn schon den Motor überholt, d.h. zerlegt, gereinigt und Lager neu befüllt (Vakuum oder Hitze)?

    Viele Grüße

    Roman

  • Tristan
    Anfänger
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    10
    • 4. März 2026 um 13:09
    • #5
    Zitat von MonstroMorini

    Sind es die? Habe versucht die mit rote Pfeile (^^) an zu deuten.

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    Wenn ja, könnte man gummipuffer einsetzen, die es in vielen großen gibt.

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    Ja die sind WS. Aber die haben auch einen Anteil der das Lagerauge des Motors gegen die Schraube isolieren soll. Das sieht also aus wie ein Pilz. Ich schau mal ob ich solche wie auf deinem Bild finde. Danke für den Tipp.

    PS. Ist der auf dem Bild deiner? Wenn ja, konnte ein Bild von dem Microschalter vorne rechts haben, der den Motor startet. Der fehlt bei mir.

  • Tristan
    Anfänger
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    • 4. März 2026 um 13:13
    • #6
    Zitat von Tornadone

    Hast du denn schon den Motor überholt, d.h. zerlegt, gereinigt und Lager neu befüllt (Vakuum oder Hitze)?

    Viele Grüße

    Roman

    Hallo Roman,

    ne der Motor wurde noch nicht geöffnet. "Vakuum oder Hitze" wie funktioniert das?

    Viele Grüße

  • Online
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    • 4. März 2026 um 13:14
    • #7

    Motorlager reinigen und frisch ölen. Mein über 40 Jahre alter Transrotor hatte das auch. Wenn man den Motor angefasst hat, dann hat man die Vibration auch direkt fühlen können. Reinigen und frisch ölen hat da geholfen. Die Gummis sollten aber auch ersetzt, oder wenn nicht mehr zu bekommen mal mit Balistol einreiben....hat bei meinen Gummis was gebracht.

  • Marcus67
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    • 4. März 2026 um 14:44
    • #8

    Falls die Gummilager wirklich hinüber (hart) sein sollten und man keinen neuen, wirklich weichen Ersatz finden kann, dann einfach das alte Gummi aus den Flanschen herausschneiden, die Flansche mit Schleifpapier ordentlich säubern und dann ein neues weiches Gummimaterial einkleben.

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad 22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

  • Tornadone
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    • 4. März 2026 um 16:14
    • #9
    Zitat von Tristan

    Hallo Roman,

    ne der Motor wurde noch nicht geöffnet. "Vakuum oder Hitze" wie funktioniert das?

    Viele Grüße

    Dazu öffnest du den Motor und nimmst die Lagerkugeln heraus oder gleich die ganze Lagerbrücke samt den Kugeln. Nicht mit einem Kugellager verwechseln! Das sind Kugeln aus Sinterbronze (offenporiges Metall) in deren Mittelloch die Achse läuft.

    Das Loch wird natürlich gereinigt. Im Idealfall reinigt man die ganze Kugel im Ultraschall oder unter Vakuum. Aber man kann auch einfach neu befüllen.
    Bei der Wärmemethode legt man die Kugeln (oder die ganze Lagerbrücke wenn es platzmäßig geht und nix durch Wärme kaputt gehen kann) in das Öl der Wahl und erhitzt alles zusammen. Die Luft in den Poren dehnt sich aus und perlt nach außen. Wenn nix mehr perlt lässt man alles abkühlen und die Schrumpfung bei niedrigerer Temperatur zieht das Öl in die Poren.

    Das gleiche geht auch im Vakuum bei niedrigeren Temperaturen. Das Prinzip ist das gleiche. Luft wird aus den Poren gesaugt und bei Normaldruck durch das umgebende Öl ersetzt.

    Viele Grüße

    Roman

  • MonstroMorini
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    • 4. März 2026 um 16:49
    • #10
    Zitat

    PS. Ist der auf dem Bild deiner?

    Nein, bild aus dem internet

    ---

    Mfgr,
    Rob

    "There is a crack in everything..... That's how the light gets in."

  • Tristan
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    • 4. März 2026 um 17:30
    • #11

    Hallo Roman,

    danke für die Beschreibung. Was für Öl würdest du hierfür verwenden?

    Viele Grüße

    Tristan

  • Tornadone
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    • 4. März 2026 um 18:10
    • #12

    Also ich nehme Automatikgetriebeöl (ATF). Das ist so schön rot. 😁

    Es geht aber auch nicht zu dickflüssiges Motoröl oder Hydrauliköl. Nicht zuletzt gibt es auch spezielles Sinterlageröl.

    Viele Grüße

    Roman

  • Tristan
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    • 5. März 2026 um 01:50
    • #13

    Hallo Roman,

    das Sinterlagsröl hatte ich vorher auch gesehen. Ich hatte aber die Vermutung, dass du nicht mit einem Öl, bei dem 22ml 16€ kosten, einen Topf voll machst um die Kugeln drin zu kochen

    https://amzn.eu/d/07xd7F23

    Stinkt das Motoren-/Getriebe-Öl nicht?


    Viele Grüße

  • Tornadone
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    • 5. März 2026 um 11:21
    • #14

    Stinkt nicht wirklich. Riecht halt ein wenig.

    Solche audiophilen Kleinmengen würde ich nicht nehmen. Die lassen sich das Umverpacken gut bezahlen. Das Liqui Moly ATF kostet so 12€ für einen Liter und das gibt's in jedem Baumarkt und wahrscheinlich sogar an jeder gut sortierten Tanke.

    Viele Grüße

    Roman

  • ake
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    • 5. März 2026 um 11:53
    • #15

    Hab mal einen DIY-Riementriebler gebaut und habe da den Motor auch auf solchen Gummipuffern aufgehängt wie in Beitrag #3 gezeigt. Das Ergebnis war mechanisches Brummen, genau wie Du es erlebst. Die Abhilfe war genau das Gegenteil zu tun - den Motor fixieren! In Deinem Fall hieße das also, die Gummis rauswerfen und den Motor auf dem Chassis festschrauben.

    Gruß
    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • Toti
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    • 18. März 2026 um 15:24
    • #16

    ich habe auch noch einen BD 2000 und einen BD 6000 beide haben das gleiche Problem wie deiner, der 6000er hat sogar einen Öleinfüllstutzen für die Motorlager. Ich hatte damals überlegt den Motor vom Chassis zu trennen und an die Bodenplatte zu schrauben. War mir dann aber zu aufwändig und habe stattdessen einen 165er Thorens gekauft

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    Grüße Toti

  • wasserkante13
    Anfänger
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    • 26. März 2026 um 14:09
    • #17

    Hatte das bei meinem 4200er auch, hab den dann verkauft und bei meinem 5200er habe ich diese Probleme nicht.

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