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Umbruch in der Branche. Jetzt hat es Cabasse getroffen

  • Thorens 2018
  • 15. März 2026 um 15:32
  • Aronaut
    Plattenfräsefan
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    • 6. April 2026 um 14:04
    • #401

    Irmag

    Es gibt natürlich immer Ausnahmen, wie dein Vater (was ich übrigens sehr gut finde :thumbup:).

    Und ja, für guten Klang braucht man auch nicht unbedingt eine 5k Anlage.

    Früher hatte gefüllt jeder 2. Haushalt eine Schneider Anlage, die zugehörige Platten-, CD Sammlung war dann doch eher enttäuschend.

  • Online
    bionear
    Erleuchteter
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    • 6. April 2026 um 15:06
    • #402

    Seit jetzt doch mal ehrlich, selbst vor 30 Jahren standen große, teure HiFi-Anlagen nur bei „Spinnern“ wie uns.

    Gefühlt gab es ein paar Spinner mehr, aber war es wirklich so?

  • Zitronenfalter
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    • 6. April 2026 um 15:17
    • #403

    Ehrlich gesagt beeindrucken mich (bzw. nehmen mich für sich ein) eher Menschen, die gerne u/o regelmäßig Konzerte besuchen, seien es klassische (Kammermusik...Orchesterwerke) oder Jazz.

    Für mich sind diese Musikgenres Ausdruck wirklicher Hochkultur - auch wenn bei uns gelegentlich-selten auch einmal etwas Pop/Soul/ArtRock usw. usf. gehört wird.

    WAS gehört wird ist m.E. doch hundertmal wichtiger, als die "Anlage", über welche die Musik reproduziert wird.

    Ich habe selbst einige Jahre überwiegend mit einem ´76er Kofferradio oder leicht überarbeiteten Röhrenradios meine Musiksendungen bzw. Konzertübertragungen empfangen. Fragen nach Hifi-Frequenzgang, Lokalisation virtueller Schallquellen, liveartiger Dynamik usw. usf. stellen sich da gar nicht erst und der Kopf kann sich unbelastet voll auf die Kompositionen u. Interpretationen einlassen.

    Ist es nicht eigentlich dies, was wir den jüngeren Menschen vermitteln müssen?

    Spaß an Technik und Stereophonie oder Mehrkanal darf und soll natürlich gerne sein, ist doch eine durchaus nette Begleitbeschäftigung in unserem Hobby.

    Gruß Klaus

  • Desmond
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    • 6. April 2026 um 15:19
    • #404
    Zitat von bionear

    Seit jetzt doch mal ehrlich, selbst vor 30 Jahren standen große, teure HiFi-Anlagen nur bei „Spinnern“ wie uns.

    Ja, teure Anlagen waren selten. Aber die Einsteigeranlagen waren in meinem Bekanntenkreis eigentlich stark vertreten. Kleiner Marantzreceiver mit Kompaktlautsprechern und einem Tapedeck (Bsp.) war schon gut vertreten.

    Damals gab es aber keinen TV-Sound. Durch die Verschmelzung von TV und Sound ist dann bei vielen die Soundbar eingezogen und hat die HiFi-Kette verdrängt. Wir hätten das früher wahrscheinlich auch in Betracht gezogen, wenn es gute Möglichkeiten gegeben hätte.

    Cabasse hat es nach meiner Ansicht verpaßt, preiswertere Systeme anzubieten, die den Spagat (TV / HiFI) besser hinbekommen als Soundbars.

  • Online
    Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 6. April 2026 um 15:28
    • #405
    Zitat von Zitronenfalter

    Für mich sind diese Musikgenres Ausdruck wirklicher Hochkultur

    Snobismus wie er im Buche steht. 🤦‍♂️

  • Irmag
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    • 6. April 2026 um 16:02
    • #406
    Zitat von Fenimore

    Snobismus wie er im Buche steht. 🤦‍♂️

    Zumal Unterhaltungsmusik zum Teil dem Bildungsbürgertum nie gefallen wollte. Revolution und so. Hat nun nach Jahrzehnten die GEMA erkannt und will die Unterteilung in E (ernste Musik) und U (Unterhaltungsmusik) abschaffen. Ab dann gibt es nur noch Musik für alle, ganz ohne Unterteilung. :)

    In anderen Ländern gilt sowieso andere Musik als bei uns als Hochkultur. Nur mal so in die Runde geworfen. :/

  • themrock
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    • 6. April 2026 um 16:06
    • #407
    Zitat von Fenimore

    Snobismus wie er im Buche steht. 🤦‍♂️

    Zustimmung und wenn man es mal auf den Punkt bringt, bringt die ach so verpönte Rock/Pop Musik neue Musik hervor, im Gegensatz zur Klassik, wo Altes zum x millionsten Mal wiederholt wird, man könnte auch sagen gecovert wird😏.

  • Arkadin
    Dylanologe
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    • 6. April 2026 um 16:45
    • #408
    Zitat von Zitronenfalter

    Ehrlich gesagt beeindrucken mich (bzw. nehmen mich für sich ein) eher Menschen, die gerne u/o regelmäßig Konzerte besuchen, seien es klassische (Kammermusik...Orchesterwerke) oder Jazz.

    Für mich sind diese Musikgenres Ausdruck wirklicher Hochkultur - auch wenn bei uns gelegentlich-selten auch einmal etwas Pop/Soul/ArtRock usw. usf. gehört wird.

    WAS gehört wird ist m.E. doch hundertmal wichtiger, als die "Anlage", über welche die Musik reproduziert wird.

    Höhere Wiedergabequalität erleichtert aber durchaus den Zugang zu anspruchsvollerer
    Musik. Mit dem Sprung zur Hifi-Anlage und CD fand ich überhaupt erst den Zugang zum
    Jazz und komplexerer Klassik. Mit einem Kofferradio als Medium hätte ich wohl keinen
    Zugang zu Keith Jarrett oder Wofgang Dauner gefunden.

    Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

    Einmal editiert, zuletzt von Arkadin (6. April 2026 um 16:54)

  • Zitronenfalter
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    • 6. April 2026 um 16:55
    • #409

    themrock
    Ach wo - bei meinen auch durchaus einmal ausgedehnteren Radiosessions konnte ich im Laufe der Jahre zahlreiche Uraufführungen erleben. Übrigens auch im Konzertsaal.

    Es gibt auch alljährlich die einschlägigen Events für neue Musik - Witten z.B.

    Und warum soll es “Snobismus“ sein, die großen Werke von z.B. Mahler, Ravel,… wie auch die mit großer kreativer Spielfreude im 20Jhdt. entwickelten Jazzsparten wie Swing, Bebop,… als bewundernswerte kulturelle Schöpfungen wahrzunehmen?

    Das mag jeder für sich anders bewerten, ich habe halt meinem Empfinden Ausdruck gegeben ;)

    Gruß Klaus

    Arkadin : da unterscheiden wir uns.
    Aber schön, daß du den Zugang gefunden hast.
    Bei mir war es übrigens so, daß ich schon viele Jahre auch immer mal Jazz gehört habe, aber lange keinen rechten Zugang zu Miles Davis und Charly Parker fand.
    Irgendwann dann eher nebenher ein paar uralte Aufnahmen gehört - und plötzlich resonierte etwas tief in mir. Hat mich nie mehr losgelassen…:love:

    Einmal editiert, zuletzt von Zitronenfalter (6. April 2026 um 17:02)

  • U.H.
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    • 6. April 2026 um 16:57
    • #410
    Zitat von Arkadin

    Höhere Wiedergabequalität erleichtert aber durchaus den Zugang zu anspruchsvollerer
    Musik.

    Naja, ich weiß nicht ... Belege für diese gewagte These gibt es wahrscheinlich nicht.

  • Doc No
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    • 6. April 2026 um 17:04
    • #411
    Zitat von U.H.

    Naja, ich weiß nicht ... Belege für diese gewagte These gibt es wahrscheinlich nicht.

    Naja, ich weiß zumindest das es Arkadin und mir so geht. 🎶

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Zitronenfalter
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    • 6. April 2026 um 17:09
    • #412

    Es gab vor Jahren einen interessanten Artikel zu diesem Thema von Markus Sauer, immer noch bei stereophile nachzulesen:

    “God is in the Nuances“ 

    Hier habe ich einige Erfahrungen lesen können, die sich mit meinen deckten.

    Ymmv

    Klaus

  • Noise
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    • 6. April 2026 um 17:16
    • #413
    Zitat von U.H.

    Naja, ich weiß nicht ... Belege für diese gewagte These gibt es wahrscheinlich nicht.

    Doch, da ja jeder eine eigene Auffassung von "Anspruchsvoll" hat. Ist ja kein genormter Begriff,nur so eine Worthülse wie "ernsthafter Musikhörer". Ein Titel den man sich gerne selbst verleiht 😉

    Mit dem was hier als "Anspruchsvoll" geadelt wird, kann ich auch mit der besten Anlage nichts anfangen 😂

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • U.H.
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    • 6. April 2026 um 17:30
    • #414

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Zitat von Zitronenfalter

    Es gab vor Jahren einen interessanten Artikel zu diesem Thema von Markus Sauer, immer noch bei stereophile nachzulesen:

    Markus (R.I.P.) hat mir gesagt, er würde den Artikel heute anders schreiben. Er ließ dabei offen, was er ändern würde.

  • skeptiker
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    • 6. April 2026 um 17:48
    • #415
    Zitat von Noise

    Doch, da ja jeder eine eigene Auffassung von "Anspruchsvoll" hat. Ist ja kein genormter Begriff,nur so eine Worthülse wie "ernsthafter Musikhörer". Ein Titel den man sich gerne selbst verleiht 😉

    Sätze mit "der ernsthafte Musikhörer" zu beginnen war zu Zeiten der Magazine "Hifi Stereophonie" oder gar "fonoforum" eine Leseransprache, die jedem Durchschnittsleser das Gefühl gab, sich einfach durch den Kauf dieses Magazins raffiniert von den Plebs abzusetzen.

    Hat heute was gestriges, dass man zeitgemäss mit "DUAL Feeling" übersetzt.

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  • montcorbier
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    • 6. April 2026 um 17:52
    • #416

    Spaß soll es machen! Ohne Spaß an der Musik kann ich gleich drauf verzichten! Und "Spaß" an der Musik kann man mit einem kleinen Radiorecorder genauso haben wie mit einer teuren Stereoanlage. Ich seh' da keinerlei Widerspruch.

    Wie hab' ich angefangen? Warum blieb ich bei HiFi hängen? Das war in frühster Kindheit die Musiktruhe meiner Eltern und deren 45er Singles, da hab' ich dann Billy Vaughn gehört. ^^

    Als Kind mit eigenem günstigem Radiorecorder von "Universum" die Sendungen im Radio mitgeschnitten, da gab es diese eine Sendung mit den ollen 50er Rock 'n Roll Interpreten, da war ich hin und weg. Saß im mitten im Zimmer und fieberte dem nächsten gespielten Musikstück entgegen und nahm es auf Cassette auf.

    Meine Eltern schafften sich zwischenzeitlich eine Kompakt Stereoanlage von Loewe an, mit eingebautem Dual Plattenspieler, Radio, Cassettendeck. Später dann Einzelkomponenten, Grundig FineArts Verstärker, FineArts Tuner, FineArts Cassettendeck und 'nen Thorens Plattenspieler. Aber zu der Zeit hatte ich dann schon meine eigenen Komponenten.

    Schön war die Zeit...

    Grüssle vom Monti

    Dieser Beitrag wurde bereits 33.674.535 mal editiert, zuletzt von »Gott« (morgen, 15:19)

    Kein Gott-kein Staat-kein Herr-kein Sklave

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    • 6. April 2026 um 18:04
    • #417
    Zitat von skeptiker

    "der ernsthafte Musikhörer"

    Der ernsthafte Musikhörer kauft anspruchsvolle Musik im gut sortierten Fachhandel. 🫢

  • Heather
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    • 6. April 2026 um 18:06
    • #418

    🎶 So schön war die Zeit ... 

    AAA Member l 2012-10

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    • 6. April 2026 um 18:12
    • #419
    Zitat von Noise

    Mit dem was hier als "Anspruchsvoll" geadelt wird, kann ich auch mit der besten Anlage nichts anfangen 😂

    Das wäre eben noch die zu klärende Frage, besteht ein objektiv qualitativer Unterschied zwischen Helene Fischer und Beethoven, Bob Ross und Banksy etc.?

  • skeptiker
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    • 6. April 2026 um 18:39
    • #420

    Welche Qualität.

    Kasse oder Kunstkritik?

    Kasse sehe ich bei Banksy und Helene Fischer.

    Das Beispiel Bob Ross ist gut gewählt:thumbup:. Nach seinen Malworkshops brauch ich anschliessend einen Nordhäuser Doppelkorn zum runterspülen.

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