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  4. Newbiefragen zu Schallplatten

dezentriertes Mittelloch Buena Vista Social Club 4LP/45RPM

  • max_samhain
  • 10. April 2026 um 14:51
  • LP-Fan
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    • 12. April 2026 um 11:52
    • #21

    Ingo,

    hast du den ES 001 bzw schon mal in der Praxis erleben dürfen? Und wenn ja - was sind deine Eindrücke? Kaufen würde ich ihn mir nicht - wäre mir dann doch zu teuer.

    Grüße

    Dietmar

  • Muck
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    • 12. April 2026 um 12:12
    • #22
    Zitat von max_samhain

    Habe ich auch gedacht. Aber die werden wohl im NAchheinein gestanzt.

    so sachen lese ich bei discogs öfter , die leute denken das jede platte eineln gefertig wird ,, der eine sagt bei ihm sei das loch zentriert der nächste sagt er hatte wohl pech und seine eiert .. entweder eiern alle 1000 st oder keine

    das loch in der mitte ist als erstes da

    das label wird auf den dorn gelegt dann kommt der vinyl klumpen drauf und dann das zweite label und ab in die presse

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    mfg maik

  • Online
    max_samhain
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    • 12. April 2026 um 12:34
    • #23
    Zitat von Muck

    so sachen lese ich bei discogs öfter , die leute denken das jede platte eineln gefertig wird ,, der eine sagt bei ihm sei das loch zentriert der nächste sagt er hatte wohl pech und seine eiert .. entweder eiern alle 1000 st oder keine

    Meine Aussage zur Fertigung des Mittellochs, auf die dich hier beziehst, war falsch. Wie ich ja in dem Post selber gesagt habe, bin ich auch immer davon ausgegangen, dass die Mittellöcher in einem Rutsch mitgepresst werden. Macht ja auch anders keine Sinn.

    Ob die Löcher nun gleich mitgepresst oder nachgepresst werden, hat aber rein gar nichts mit der Frage zu tun, ob "jede Platte einzeln gefertigt wird"

  • Muck
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    • 12. April 2026 um 13:45
    • #24

    damit meinte ich nur das man den eindruck bekommt das sie einzeln gefertigt werden wenn jeder etwas anderes zu beanstanden hat . ( was ja kaum sein kann )

    ich meinte nur wenn bei dir eine seite eiert wird das bei den andern auch so aussehen , ausser du bekommst durch zufall einen früheren oder späteren pressstempel ..

    grüsse und schönen sonntag noch :)

    ps:

    konntest du die umtauschen oder geld zurück ? 88 für ne 4xlp ist ja ein guter preiss die kostet doch normal um die 120 oder so

  • Ingo Hamecher
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    • 12. April 2026 um 20:22
    • #25
    Zitat von LP-Fan

    Ingo,

    hast du den ES 001 bzw schon mal in der Praxis erleben dürfen? Und wenn ja - was sind deine Eindrücke? Kaufen würde ich ihn mir nicht - wäre mir dann doch zu teuer.

    Grüße

    Dietmar

    Hallo Dietmar, ich habe in der Tat ein ES 001.

    Das Gerät ist teuer, das stimmt. Aber es funktioniert genial gut und einfach.

    Vor allen Dingen zeigt es, dass bei fast keiner LP das Mittelloch konzentrisch ist. Bei guten Klassik- und Jazzaufnahmen hört man den Unterschied vorher/nachher sehr.

    Auf YT findet man instruktive Videos dazu. Der Entwickler, ein sehr freundlicher älterer Herr aus Japan, Mitarbeiter der Firma DS, sagte mir auf der letzten High End in München, dass es wohl eine günstigere Variante geben soll. Man wolle mehr Kunststoff statt Metall bei der Fertigung einsetzen. Die Elektronik bleibe aber identisch.

    Hin und wieder taucht schon einmal eines im Audiomarkt als Gebrauchtgerät auf.

    Lg

    Ih

    AAA Mitglied

  • Online
    max_samhain
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    • 12. April 2026 um 22:11
    • #26
    Zitat von Ingo Hamecher

    Der Entwickler, ein sehr freundlicher älterer Herr aus Japan, Mitarbeiter der Firma DS, sagte mir auf der letzten High End in München, dass es wohl eine günstigere Variante geben soll. Man wolle mehr Kunststoff statt Metall bei der Fertigung einsetzen. Die Elektronik bleibe aber identisch.

    Ich hoffe, das kommt jetzt nicht blöd rüber, aber dass der Preis dieses Geräts in großen Teilen durch die Materialkosten bedingt sein soll, insbesondere durch das verwendete Metall, klingt für mich wie ein Scherz

  • audiophilist
    nix
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    • 12. April 2026 um 22:32
    • #27

    Ingo Hamecher

    Hallo,

    wäre dankbar, wenn Du mir zwei Verständnisfragen zur Funktionsweise des ES 001 beantworten könntest:

    Zur Messung muss das Gerät ja festgehalten werden und die Platte rotiert darunter her. Gleitet die Unterseite des Meßgeräts dann einfach über der Labeloberfläche oder ist es zweigeteilt, so daß ein Unterteil gelagert mitrotiert?

    Die Plattentellerachsen, auf die die Platten aufgesteckt werden, haben vom Hersteller abhängig minimal unterschiedliche, aber bemerkbare Unterschiede im Durchmesser.
    Ist das ES 001 so konstruiert, daß es trotz dieser Durchmesserdifferenzen spielfrei aufgesetzt werden kann.

    Gruß

    Reiner

    noli turbare circulos meos

  • Ingo Hamecher
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    • 12. April 2026 um 22:59
    • #28


    Hallo Reiner,

    zur Beantwortung deiner Fragen ein kurzes Video und ein Bild.


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  • Do-it-self
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    • 13. April 2026 um 06:02
    • #29

    Die im Video gezeigte Korrektur geht doch m.E. nur wenn man genug "Luft" in der Bohrung hat, also muss man, eventuell, das Loch vorher mit der Rundfeile bearbeiten, bzw aufbohren. Zumal es auch furchtbar enge Bohrungen gibt.

    So zumindest verstehe ich dieses Werkzeug reindurch zuschauen8)

    mit Nebenerwerbsgewerbe nach §19 UstG

    "Kann alles, weis Nix", wenn es Funktioniert hab ich immer recht, egal was die Theorie sagt :heul:

  • Ingo Hamecher
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    • 13. April 2026 um 08:55
    • #30
    Zitat von Do-it-self

    Die im Video gezeigte Korrektur geht doch m.E. nur wenn man genug "Luft" in der Bohrung hat, also muss man, eventuell, das Loch vorher mit der Rundfeile bearbeiten, bzw aufbohren. Zumal es auch furchtbar enge Bohrungen gibt.

    So zumindest verstehe ich dieses Werkzeug reindurch zuschauen8)

    Das ist korrekt. Ein entsprechendes Werkzeug liegt bei.

    lg

    ih

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  • Arkadin
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    • 13. April 2026 um 09:09
    • #31

    Bedeutet das im Umkehrschluss dass man die Platte ohne das Gerät
    nicht mehr abspielen kann? Zumindes ohne zu improvisieren?

    Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  • Do-it-self
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    • 13. April 2026 um 09:37
    • #32

    Das wäre die lögische Folgerung daraus. Das Loch ist dann größer

    mit Nebenerwerbsgewerbe nach §19 UstG

    "Kann alles, weis Nix", wenn es Funktioniert hab ich immer recht, egal was die Theorie sagt :heul:

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    max_samhain
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    • 13. April 2026 um 11:43
    • #33

    als jemand, der ja aktuell von der Thematik betroffen ist, möchte ich gerne mal dazu sagen, dass ich das Interesse für dieses Teil nicht nachvollziehen kann. Ich würde es nicht mal nutzen, wenn man es mir schenken würde, zumindest nicht in der dafür vorgesehenen Weise, dass ich dann bei all den betroffenen LPs am Mittelloch rumfeilen würde.

    Dass eine korrekte Zentrierung des Mittellochs wichtig ist, macht Sinn. Dass es dabei einen gewissen Toleranzrahmen gibt, macht ebenso Sinn. Wenn man von der reinen Theorie ausgeht, welche Voraussetzungen alle gegeben sein müssten, damit eine LP zu 100% korrekt abgetastet wird - mit Korrekt meine ich nicht, wie es klingt, sondern rein messtechnisch -, dann gibt es hier im FOrum zunächst vermutlich kaum jemanden, auf den das zutrifft. Und auf dem Weg dahin gibt es in der Regel vermutlich erstmal wichtigere Baustellen zu bearbeiten, bevor man 6000 Euro in die Hand nimmt und an allen seinen LPS so herumfeilt, dass sie ohne dieses 6000 Euro-Equipment theoretisch nicht mehr abgespielt werden können.

  • Ingo Hamecher
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    • 13. April 2026 um 11:50
    • #34

    Kann ich absolut nachvollziehen.

    Allerdings ist und bleibt es spannend, was man aus der Rille noch rausholen kann. Natürlich kann man auch ohne solch eine Gerätschaft zufrieden Musik hören.

    Übrigens: in den meisten Fällen muss nicht "herumgefeilt" werden, denn das Mittelloch ist in aller Regel eher weiter als zu eng. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Und nicht nur in diesem Falle kann man danach auch ohne das Gerät Musik hören.

    lg

    ih

    AAA Mitglied

    Einmal editiert, zuletzt von Ingo Hamecher (13. April 2026 um 14:09)

  • Online
    max_samhain
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    • 13. April 2026 um 15:40
    • #35
    Zitat von Ingo Hamecher

    Übrigens: in den meisten Fällen muss nicht "herumgefeilt" werden, denn das Mittelloch ist in aller Regel eher weiter als zu eng. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Und nicht nur in diesem Falle kann man danach auch ohne das Gerät Musik hören.

    Ich finde es wirklich sehr interessant, dass du das sagst. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob der Dorn des TD125 zu dick ist? Ich habe bei mir nämlich genau das umgekehrte "Problem", ich muss inbesondere neue Platten in der Regel erst ein paar Mal mit (mal mehr mal weniger) KRaft auf den Dorn drücken und wieder abziehen, bis überhaupt ein entspanntes Auflegen möglich ist. Liegt das am TD125?

    Einmal editiert, zuletzt von max_samhain (13. April 2026 um 16:22)

  • Bobbes
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    • 13. April 2026 um 22:25
    • #36

    Bei meinem Oldie passt das auch eher ganz genau...und manchmal muss etwas gedrückt werden. Ein oder zweimal habe ich das Loch etwas vergrößern müssen...aber zu groß war eigentlich noch nie ein Loch🤔

  • Online
    RalfAM
    Entwickler
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    309
    • 15. April 2026 um 16:51
    • #37

    Hallo,

    seit ich das Teil von DS-Audio kennengelernt habe, denke ich über eine mechanische Lösung nach, mit der man die Schallplatten dauerhaft reparieren kann. Ich habe da unterschiedliche Ansätze im Sinn. Hat jemand von euch Interesse an einem solchen Produkt?

    Viele Grüße,

    Ralf

    gewerblicher Teilnehmer

    Konstrukteur bei ARS MACHINAE

  • Gerald2
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    • 15. April 2026 um 17:44
    • #38
    Zitat von Bobbes

    Bei meinem Oldie passt das auch eher ganz genau...und manchmal muss etwas gedrückt werden. Ein oder zweimal habe ich das Loch etwas vergrößern müssen...aber zu groß war eigentlich noch nie ein Loch🤔

    Bei den Schallplatten gibt es laut DIN zulässige Toleranzen beim Mittelloch. Die Hersteller von Plattenspielern verfolgen unterschiedliche Ansätze. Manche gehen mit dem Durchmesser des Mitteldorns an die obere Grenze um die Platte perfekt zu zentrieren, andere nehmen einen etwas geringeren Durchmesser. Wenn du nun einen Plattenspieler hast mit einem Mitteldorn der sich an der oberen Grenze orientiert und eine Platte wo das Mittelloch an der unteren Toleranzgrenze liegt, so reicht bereits ein wenig Grat von der Fertigung um die Platte schwer auf den Mitteldorn zu bekommen. Wer mehrere Plattenspieler unterschiedlicher Hersteller hat wird das sicher schon bemerkt haben, auf einem Plattenspieler gehts problemlos, auf dem anderen klemmt es. Ist aber kein Problem, lässt sich ja leicht aufweiten, in der Regel reicht ein Kugelschreiber.

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