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  1. Analogue Audio Association
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Plattenspieler: Wo sind die technischen Daten geblieben ?

  • Praestant
  • 11. April 2026 um 18:27
  • Praestant
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    • 11. April 2026 um 18:27
    • #1

    Ich habe mir gerade - just for fun - einige Plattenspieler auf den Produktseiten einiger Hersteller angeschaut.

    Mir ist aufgefallen, daß bei einigen Herstellern die Angabe von technischen Daten zu den Playern sehr spartanisch ist. (z.B. Rega, Pro-Ject und Transrotor). Haben die Hersteller was zu verbergen oder sind gewisse Angaben irrelevant ?

    Gewisse Daten wie z.B. Gleichlauf, Rumpeln, Tonarmlänge, eff. Tonarmmasse usw sollten doch wohl immer vorhanden sein ?

    Gruß Praestant

  • ake
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    • 11. April 2026 um 19:39
    • #2

    Die entsprechende Meßtechnik kostet halt ne Menge Geld. Geld, das man entweder gar nicht erst hat, oder zumindest lieber selbst behalten würde. Außerdem wissen die Hersteller, daß kaum jemand damit was anfangen kann.

    Das mit der effektiven Tonarmmasse ist allerdings ein Ärgernis da dies ja elementar für die Auswahl des Tonabnehmers ist. Aber ob der Tonarm jetzt nen Zentimeter länger oder kürzer ist sehe ich als relativ egal solange er eben auf dem Dreher ab Werk montiert ist und ein Austausch des Arms explizit nicht vorgesehen ist. Was im bezahlbaren Bereich ja die Regel ist...

    Gruß
    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

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  • K.Dieter
    Das Leben genießender Krebspatient
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    • 11. April 2026 um 19:50
    • #3
    Zitat von ake

    Das mit der effektiven Tonarmmasse ist allerdings ein Ärgernis da dies ja elementar für die Auswahl des Tonabnehmers ist.

    Hier im Forum, die meisten "normalen" Benutzer/Besitzer werden den Tonabnehmer eher nicht wechseln.

    Viele Grüße
    Dieter

    AAA Mitglied

    Wenn Du deine Zukunft planst und dein Schicksal lachend vom Stuhl fällt.....8o

  • Sebastian
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    • 11. April 2026 um 19:52
    • #4

    Echt jetzt? 😮

    Boah, bin ich unnormal!

    Sebastian

  • Sansui SR929
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    • 11. April 2026 um 19:54
    • #5
    Zitat von K.Dieter

    Hier im Forum, die meisten "normalen" Benutzer/Besitzer werden den Tonabnehmer eher nicht wechseln.

    Korrektur zu 'werden': 'können'.... :D

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • McRiem
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    • 11. April 2026 um 19:59
    • #6

    Servus.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Welchen Pro-Ject meinst Du denn? 😉

    Gruss, Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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  • ake
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    • 11. April 2026 um 20:00
    • #7
    Zitat von K.Dieter

    die meisten "normalen" Benutzer/Besitzer werden den Tonabnehmer eher nicht wechseln

    Aber der Händler vielleicht... wer will schon ein AT3600 behalten??

    Gruß
    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

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  • paga
    Meister
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    • 11. April 2026 um 20:28
    • #8

    In der Stereoplay sind regelmäßig Plattenspielertests, jeweils mit Lobliedern auf das entsprechende Testobjekt. Allerdings gibt es dazu noch ein kleines Eckchen mit Messdaten:

    Wenn ich die betrachte, kommt mir der Verdacht, dass Hersteller sich schämen solche Werte im Prospekt abzudrucken. Denn 1980 hatten viele günstige Player (500 DM Klasse - 250 EU) Eigenschaften, die auf dem Niveau 10x teurerer aktueller Modelle liegen und das BlaBla von deren exklusiver Präzisionstechnik stark relativieren.

    Nebenbei: heute braucht es für Messungen (außer der mit dem mittlerweile raren Thorens Messkoppler) nur eine sorgfältig gefertigte Platte mit den nötigen Signalen. Den Rest erledigt der PC ohne spezielle Hardware.

    Das dürfte ein weiterer Grund für fehlende Datenangaben sein: sie wären rechtlich "zugesicherte Eigenschaften." Übertrieben gut behauptete eröffnen Mängelrügen Tür und Tor, nicht so tolle realistische könnten potentielle Käufer anregen, einen kritschen Preis zu Wert Vergleich zu machen und vom Kauf Abstand zu nehmen.

    "Es ist ein mit Weltraumtechnik gefertigtes Präzisionsmeisterwerk mit himmlischem Klang" birgt weniger Risiken und kommt offenbar bei Käufern auch gut an ...

    Gruß

    Achim

    Beschallung nicht nur Hobby, Plattenspieler als Nostalgie-Steckenpferd.

  • Praestant
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    • 11. April 2026 um 20:41
    • #9
    Zitat von McRiem

    Servus.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Welchen Pro-Ject meinst Du denn? 😉

    Gruss, Dieter

    Danke für den Hinweis, da habe ich bei Pro-Ject nicht richtig hingeschaut.

    Ich hatte mir den Pro-Ject Debut EVO 2 angeschaut welcher mir optisch gut gefällt.

    Die Gleichlaufschwankungen sehen aber nicht so dolle aus trotz relativ schweren Plattenteller. Nach welcher Norm gemessen wird steht dort leider nicht.

    Ich habe zum Vergleich mal so einen typischen 80er Jahre Mittelklasse-Player herangezogen. Die Gleichlaufwerte eines Dual CS-630Q sind da schon eine Ansage.

    Dual gibt für den 630Q sogar die Gesamtkapazität der Phonoleitung an. Das finde ich gut.

  • Techniclassic
    Klangschrauber
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    • 11. April 2026 um 20:50
    • #10

    Nicht zu vergessen: die Rumpelmessung ist komplett vom verwendeten System und von den Umweltbedingungen abhängig!

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • McRiem
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    • 11. April 2026 um 20:54
    • #11

    Servus.

    Zitat von Praestant

    Ich hatte mir den Pro-Ject Debut EVO 2 angeschaut welcher mir optisch gut gefällt.

    Was ist jetzt daran schlecht?!?

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Kennst Du den Spruch "Papier ist geduldig"?! 😉

    Wer nur Prospektdaten inhaliert für seine Entscheidungsfindung, dem ist mbMn nicht zu helfen... 😉 😜

    Gruss, Dieter

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  • Praestant
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    • 11. April 2026 um 21:07
    • #12

    Solche Gleichlaufwerte hatte früher der Plattenspieler welcher da oben auf dem einfachen HIFI-Turm stand (z.B. Sharp, Fisher oder Universum)

    Zum Vergleich der bereits zitierte Dual CS-630Q: 0,035% (nach DIN)

    Der Top-Wert ist evtl. ein wenig übertrieben.

  • McRiem
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    • 11. April 2026 um 21:09
    • #13
    Zitat von Praestant

    Solche Gleichlaufwerte hatte früher der Plattenspieler welcher da oben auf dem einfachen HIFI-Turm stand (z.B. Sharp, Fisher oder Universum)

    Zum Vergleich der bereits zitierte Dual CS-630Q: 0,035% (nach DIN)

    Der Top-Wert ist evtl. ein wenig übertrieben.

    Und Du glaubst also ernsthaft, dass diese Unterschiede über wohl und wehe beim Klang von Plattenspielern entscheiden?!?

    Träumer! 😜

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  • ake
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    • 11. April 2026 um 21:54
    • #14
    Zitat von paga

    Den Rest erledigt der PC ohne spezielle Hardware.

    Ein brauchbarer Audio-Analyzer kostet immer noch fünfstellig. Dazu brauchst Du dann je nach Produktpalette noch ein gutes Meßmikrofon und Beschleunigungsaufnehmer plus entsprechende Spezialverstärker, die wiederum ebenfalls Meßtechnik-Standards erfüllen müssen... Dazu brauchst Du dann noch einen Meßplatz, der nach Möglichkeit nicht gerade EMV-verseucht sein sollte (was in gewerblichen Gebäuden durchaus eine Herausforderung sein kann!). Von Equipment für EMV-Messungen reden wir lieber gar nicht erst aber dafür gibt es ja Fremdlabors (da kostet eine Stunde aber auch ganz schnell mal fünfstellig). Will man das selber hinstellen, nun ja, eine leere TEM-Zelle kostet inzwischen >1 Mio und dann brauchst Du noch die Meßgeräte, Kabel etc dazu, die dürften in Summe dann wohl nochmal so viel kosten...

    Mit einer PC-Soundkarte kommst Du nicht so arg weit... Wir reden hier ja nicht von Hobby-Messungen von Bastelprojekten sondern von gewerblichen Produkten. Da müssen Messungen hieb- und stichfest sein, so von wegen "zugesicherte Eigenschaft" und all sowas.

    Gruß
    Andreas

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  • schallter
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    • 11. April 2026 um 22:16
    • #15
    Zitat von ake

    Das mit der effektiven Tonarmmasse ist allerdings ein Ärgernis da dies ja elementar für die Auswahl des Tonabnehmers ist.

    Theoretisch ja, praktisch eher nicht, jedenfalls nicht mehr heutzutage. Tonarme sind heute meistens mittelschwer, die neu verfügbaren Systeme der "Consumer Class" mit Halbzoll-Befestigung sind fast alle genau so ausgelegt dass man sie so ziemlich an jeden dieser Tonarme randengeln kann.

    Ausnahmen davon gibt es natürlich auch.

    Gruß

    Jörg

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    • 11. April 2026 um 22:18
    • #16

    Wer braucht schon Daten?

    Timing ist alles - it´s all about the timing.

    :S;)

    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

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  • McRiem
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    • 11. April 2026 um 22:22
    • #17
    Zitat von JoDeKo

    Wer braucht schon Daten?

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    :S;)

    So verkauft eine schottische Marke ihr Zeug seit 40 Jahren... 😉 :evil:

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    • 11. April 2026 um 22:23
    • #18
    Zitat von McRiem

    So verkauft eine schottische Marke ihr Zeug seit 40 Jahren... 😉 :evil:

    Ja, wenn man das mit den Ohren noch nicht erkannt hat, dann mag das befremdlich sein. :D

    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

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  • McRiem
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    • 11. April 2026 um 22:28
    • #19

    Servus.

    Es gab da aus Schottland mal eine Print Werbung, wo vor einem Sofa auf dem Boden zwei nackte Füße abgebildet waren. Mit dem Spruch (sinngemäß aus der Erinnerung)

    Two of the most reliable Hifi critics

    Da weisse bescheid, ne. 😉

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    • 11. April 2026 um 22:29
    • #20
    Zitat von McRiem

    Da weisse bescheid, ne. 😉

    Ich ja. ich weiß nicht, ob Du. :D

    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

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