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  1. Analogue Audio Association
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Plattenspieler: Wo sind die technischen Daten geblieben ?

  • Praestant
  • 11. April 2026 um 18:27
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    McRiem
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    • 11. April 2026 um 22:31
    • #21
    Zitat von JoDeKo

    Ich ja. ich weiß nicht, ob Du. :D

    Ich weiß, was PRAT ist.

    Bei den Dudelsäcken bin ich mir nicht sooo sicher. Die klingen oft ganz schön schräg... 😉

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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  • Praestant
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    • 11. April 2026 um 23:54
    • #22

    Dual hat bei einigen großen Modellen (ich beziehe mich auf den 701) sogar die Lagerreibung des Tonarms im Datenblatt angegeben. Da bin ich mit meinen Kenntnissen wirklich überfragt ob man diese Werte überhaupt benötigt.

    Evtl. wollte Dual den Mitbewerbern aber nur zeigen, daß sie es halt können Präzision zu liefern.

    Auch bzgl. Angaben zu Leistungs- und Stromaufnahme ist man bei Dual auskunftfreudig gewesen. Man gibt sogar die Werte separat für die Anlaufphase an.

    Trägheitsmoment des Antriebs (Motor + Plattenteller), Kröpfungswinkel und tangentialer Spurfehlwinkel des Tonarms sind ebenfalls angegeben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Praestant (12. April 2026 um 00:04)

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    • 12. April 2026 um 00:06
    • #23

    Ehrlich gesagt imprägniert mich das überhaupt nicht

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  • FrankG
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    • 12. April 2026 um 00:17
    • #24

    Welche der Firmen, die früher Daten abgegeben haben, verkaufen heute noch Plattenspieler bzw. existieren noch? Falls sie noch Plattenspieler verkaufen, geben sie immer noch die Daten an?

    Hat z.B. Rega früher mal die Daten für Gleichlauf etc. angegeben? Oder Linn?

    Konnten sie sich vielleicht am Markt halten, weil sie besser klingende Geräte gebaut haben? Können natürlich andere Gründe gewesen sein.

    Hat ein LP12 besser geklungen als ein Thorens TD126 oder ein TD2001 oder ein ... ? Ich habe die nie verglichen.

    1980 habe ich die Gerätefotos und die Daten der Geräte aus Prospekten ausgeschnitten und zusammen aufgeklebt. Als Entscheidungsgrundlage für meine erste Anlage. Nix anhören.

    Gut 10 Jahre später habe ich mir den ersten Pro-ject angehört und dasselbe kurze Zeit später mit einem Rega Planar 3 gemacht. Da waren die Daten für mich nicht mehr relevant.

    Nachtrag: Ich finde es durchaus legitim, sich an Messdaten orientieren zu wollen. Ich persönlich weiß nicht, ob bessere Daten immer mit besserem Klang korellieren. Ich fände es super, wenn dem so wäre. D.h. wenn man einfach nur messen müsste. Aber das Problem fängt bereits damit an, dass wir guten Klang wahrscheinlich unterschiedlich definieren bzw. eine Anlage bzgl. des Klangs unterschiedlich bewerten.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

    Einmal editiert, zuletzt von FrankG (12. April 2026 um 00:27)

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    McRiem
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    • 12. April 2026 um 00:24
    • #25

    Wie war das früher mit dem Auto Quartett? 6,5sec auf Hundert war besser als 7sec auf Hundert. 😉

    Sagt das irgendwas aus über das subjektive Erlebnis dieser Beschleunigung aus? Über den Sound? Über Gänsehaut am Unterarm?

    Und dann später mit dem Japan Hifi der 70er und 80er: drei Nullen hinter dem Komma bei den Verzerrungen ist besser als bloß zwei Nullen hinter dem Komma.

    Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr lesen.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

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  • loricraft
    best in life is free
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    • 12. April 2026 um 00:27
    • #26
    Zitat von FrankG

    ….Da waren die Daten für mich nicht mehr relevant.


    genauso wie bei 90-60-90 :saint:

    Weißt Du, wie es klingen könnte?

    Unterschiede, die man hören kann, kann man auch messen. Es ist jedoch bei feinsten Nuancen noch völlig unklar, welches die dafür geeigneten Parameter sind.
    PS: Hört mehr Jazz

    .... und daran wird noch gearbeitet:
    https://www.discogs.com/user/loricraft/collection?header=12&limit=25&page=100

  • paga
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    • 12. April 2026 um 00:46
    • #27
    Zitat von ake

    Ein brauchbarer Audio-Analyzer kostet immer noch fünfstellig. Dazu brauchst Du dann je nach Produktpalette noch ein gutes Meßmikrofon und Beschleunigungsaufnehmer plus entsprechende Spezialverstärker, die wiederum ebenfalls Meßtechnik-Standards erfüllen müssen... Dazu brauchst Du dann noch einen Meßplatz, der nach Möglichkeit nicht gerade EMV-verseucht sein sollte (was in gewerblichen Gebäuden durchaus eine Herausforderung sein kann!).

    Für eine Plattenspielermessung via Messplatte, die bei richtig guten Laufwerken gerade so in die Nähe von 70dB S/N kommt? Eher nicht. Eine gute Phonovorstufe an einer Mittelklasse Soundkarte reicht dafür, teure Soundkarten haben einen so großen Dynamikbereich, dass Vorverstärkung und RIAA auch per Software machbar sind.

    Gleichlaufmessung ist eine FM Auswertung vom 3kHz oder 3.15kHz Träger. Auch kein Problem. Eher, ob die Platte mit dem Signal einen Seitenschlag hat oder nicht. Mit einer brauchbaren Messplatte sind ~ 0.05% reproduzierbar messbar - genau genug um zu sagen, dass ein Wert über 0.1% kein Ruhmesblatt für einen Player ist und über 0.15% 2 Sigma bewertet nicht dem Stand der Technik (von 1980!) entspricht.

    Die unbewertete - früher Rumpelfremdspannung genannte - Messung hängt (wie Technicclassic anmerkt) von der System/Armresonanz ab, bei der bewerteten Messung fällt der Effekt weg weil die untersten Frequenzen weggefiltert werden.

    Ob man Rumpeln und Gleichlaufschwankungen hören kann? Je nach Musikstil und Abhörlautstärke deutlich. Ob das stört? Mich schon ...

    Beschallung nicht nur Hobby, Plattenspieler als Nostalgie-Steckenpferd.

  • Jaromir Jagr
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    • 12. April 2026 um 01:03
    • #28
    Zitat von loricraft

    genauso wie bei 90-60-90 :saint:

    Hauptsache, es hat gequietscht. :D :D

  • Praestant
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    • 12. April 2026 um 01:08
    • #29

    Bzgl. des Wertes von <0,1% für guten Gleichlauf:

    Darauf wurde auch früher in den Fachzeitschriften hingewiesen (in einer Zeit wo der Esoterik-Bazillus noch nicht so verbreitet war). Klaviermusik ist so ein typisches Beispiel wo der Gleichlauf wichtig ist.

    Wenn ich zur aktuellen Version des vielgepriesenen Rega Planar 3 lese, daß z.B. das Messing-Gehäuse des Tellerlagers verbessert wurde, frage ich mich warum man das nicht anhand von Messwerten belegt.

  • Marcus67
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    • 12. April 2026 um 07:43
    • #30
    Zitat von Praestant

    ... Esoterik-Bazillus ...

    Ahhh, bingo !

    Das muß der Erreger der Psychoakustik sein :)

    Zu viel Zeug... G301,SME3010R,SPU,TD124,SME3009R,XV-15,LP12,Ekos,BenzGlider,1009,1019,M44,ELAC10H,STS240,18H,STS322,50HII,STS355,770H,STS444,PE-33s,M44,Quad22,II,ESL57,T-1,McC22,Mc30,KlipschBelle,M20gold,AC2-AD1,VTL DeLuxe,VTL 50-50...

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    Werner73
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    • 12. April 2026 um 07:49
    • #31

    Da ich mich aktuell für einen neuen PE interessier interessiere finde ich das Thema spannend

    Auch da keiner Leih angaben

    Auch Herr Epting äußert sich da nicht 😬

    Schon merkwürdig

  • Vincent Ludwig
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    • 12. April 2026 um 08:10
    • #32

    Vermutlich weil die entsprechenden Daten einfach nicht gemessen wurden und somit nicht vorliegen. Ist heutzutage leider schon Standard bei den Herstellern. Vielleicht sind die Kunden daran auch selber schuld. In der Szene verlassen sich die meisten "Highender" ja auf ihre Ohren. Und diese sind meist trotz fortgeschrittenen Alters zu mehr als Erstaunlichem fähig, wie man auch hier mit schöner Regelmäßigkeit feststellen kann.

    Gruß Vincent

  • schnupperabo
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    • 12. April 2026 um 08:13
    • #33
    Zitat von paga

    Ob man Rumpeln und Gleichlaufschwankungen hören kann? Je nach Musikstil und Abhörlautstärke deutlich. Ob das stört? Mich schon ...

    Mich auch! Absolut!

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • schnupperabo
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    • 12. April 2026 um 08:17
    • #34
    Zitat von Vincent Ludwig

    In der Szene verlassen sich die meisten "Highender" ja auf ihre Ohren. Und diese sind meist trotz fortgeschrittenen Alters zu mehr als Erstaunlichem fähig, wie man auch hier mit schöner Regelmäßigkeit feststellen kann.

    Gruß Vincent

    ... oder sie verlassen sich auf YouTube-Quasselköpfe, von denen es immer mehr gibt. Fachliche Analysen und technische Daten dagegen werden immer weniger.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • FrankG
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    • 12. April 2026 um 08:38
    • #35

    Wie werden denn heutzutage ernstzunehmende Plattenspieler wie z.B. Rega, Pro-ject, Technics, Thorens verkauft?

    Im Fachhandel mit Hörsession? Per Versand?

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • schnupperabo
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    • 12. April 2026 um 08:57
    • #36
    Zitat von FrankG

    Wie werden denn heutzutage ernstzunehmende Plattenspieler wie z.B. Rega, Pro-ject, Technics, Thorens verkauft?

    Im Fachhandel mit Hörsession? Per Versand?

    Ich habe meinen aktuellen Technics DD beim günstigsten Anbieter gekauft, den ich über Idealo gefunden habe.

    Zuvor hatte ich mich ausführlich im Internet dazu belesen und Daten verglichen. Meiner Meinung nach gehören die Antriebe zum Besten, im Bezug auf Gleichlauf und Nebengeräuschfreiheit (Rumpeln, S/N) was es heute gibt.

    Heute würde ich sogar noch die KI bemühen, die einen unschlagbaren Überblick über die diesbezüglichen Veröffentlichungen hat und Informationen wunderbar strukturiert.

    Allerdings habe ich selbst einige Erfahrung mit Technics-DD-Plattenspielern, da ich schon immer mal welche besessen habe, seit es sie gibt.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

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    • 12. April 2026 um 09:06
    • #37

    Ein Technics DD ist zu perfekt! Der kann nicht klingen :meld:

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • U.H.
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    • 12. April 2026 um 09:13
    • #38

    Hier ein kleines Spiel zum MItraten:

    Abgebildet sind die Gleichlaufwerte verschiedener Plattenspieler: Welcher ist eindeutig der Beste? A, B, C oder D?


    A:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    B:

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    C: (Achtung! Messung wurde nicht auf 0 dB normalisiert! In Gedanken den Graph um e"in Kästchen" nach oben schieben.)

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    D:

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    Einmal editiert, zuletzt von U.H. (12. April 2026 um 09:29)

  • schnupperabo
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    • 12. April 2026 um 09:23
    • #39

    Ich tippe auf A.

    Warum? Ein enger Hauptpeak bedeutet wenig Wow & Flutter. Außerdem ist links und rechts des Peaks weniger „Griesel“ zu sehen, als bei B, C oder D.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Jaromir Jagr
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    • 12. April 2026 um 09:43
    • #40

    Hallo

    Zitat von schnupperabo

    ... oder sie verlassen sich auf YouTube-Quasselköpfe, von denen es immer mehr gibt.

    :D :thumbup::thumbup:

    Gruß von Eugen

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