Der Plattenspieler hat einen ungeregelten Riemenantrieb!!
Der Motor läuft netzsynchron!
Regelungen werden völlig überschätzt!
Vielleicht sind die Frästeile (Pulley, Innenteller) und der Riemen einfach nur gut gemacht.
Der Plattenspieler hat einen ungeregelten Riemenantrieb!!
Der Motor läuft netzsynchron!
Regelungen werden völlig überschätzt!
Vielleicht sind die Frästeile (Pulley, Innenteller) und der Riemen einfach nur gut gemacht.
Das ...
Peak Wow/Flutter: 0.02% / 0.03% beim Rega; den famosen Wert stelle ich in Frage.
Dem Dual wird sein Alter zum Verhängnis.
... , das ...
Vielleicht sind die Frästeile (Pulley, Innenteller) und der Riemen einfach nur gut gemacht.
... und das ...
Als der Dual noch neu war hatte er deutlich bessere Wert
... sind - ganz nüchtern betrachtet - nur Spekulationen, für die es kein eindeutiges Indiz gibt und die wir hier weder widerlegen noch bestätigen können.
ZitatDual CS 606 Plattenspieler – Laborbericht
Unser Tester hatte die Pitch-Regelung des Dual CS 606 für die Labortests optimiert und die Drehzahl allein durch Beobachtung des Stroboskopmusters nahezu exakt auf 33,32 U/min (–0,04 %) eingestellt. Der Direktantriebsmotor EDS 500 von Dual beschleunigt den 1,4 kg schweren Plattenteller innerhalb von 3 Sekunden. Obwohl die Drehzahldrift bei niedrigen Drehzahlen nahezu vollständig fehlt, ist ein diskretes Gleichlaufschwankungen bei ±2,6 Hz sowie ein deutlich sichtbarer, rauschartiger Gleichlaufschwankungsbereich beidseitig des Testsignals erkennbar (siehe Diagramm 1 unten). Die ausgeprägten Seitenbänder bei ±67 Hz tragen zu den gesamten 0,07 % Spitzenwert-Gleichlaufschwankungen bei – diese Frequenz erscheint auch als sehr scharfer, klar definierter Peak (–52 dB bezogen auf 1 kHz/5 cm/s) im Spindelbrummspektrum. Und hier liegt der Übeltäter: Duals Servo passt die absolute Drehzahl des Plattentellers 120-mal pro Umdrehung an, was bei einer Rotationsfrequenz von 0,55 Hz und 33,33 U/min dem hier gemessenen 67-Hz-Impuls entspricht. Dies wirkt sich auf das Rumpeln in der Rille aus, das mit unterdurchschnittlichen –65,0 dB (DIN-B gewichtet) liegt, aber besser ist als der Wert von –63,7 dB über die Spindel.
Die Genauigkeit des federbelasteten Auflagekraftreglers des ULM-Tonarms ist hervorragend, mit Fehlern von nur 1 % über den gesamten Bereich von 0,5–2,0 g, unbeeinflusst von einem geringen Restspiel im Vierpunkt-Kardanlager. Die effektive Masse des Tonarms beträgt etwa 6 g, und obwohl das Gegengewicht über Duals „einstellbaren Antiresonanzmechanismus“ verfügt, eignet es sich eigentlich nur für leichte MM-Plattenspieler mit hoher Nadelnachgiebigkeit. Die kumulative spektrale Abklingkurve des leichten Tonarmrohrs aus einer Legierung [Grafik 2, unten] zeigt eine Harmonische bei 395 Hz, wobei die primäre Biegeschwingung nahe bei 95 Hz liegt. Die Schwingungen bei 300 Hz, 470 Hz und 580 Hz sind gut gedämpft; die geringe Masse des Tonarms trägt zu ihrem schnellen Abklingen bei. PM
ZitatRega Planar 2 Plattenspieler – Laborbericht
Der Rega RP6 [HFN Apr. '12] war der erste Plattenspieler der Rega-Reihe mit einem laminierten Glasringteller. Seitdem, und mit der Entwicklung der 10 mm dicken Floatglas-Schallplatte „Optiwhite“, kommt der Vorteil von Glas auch bei den kostengünstigeren Modellen von Rega zum Tragen. Der Glasteller stellt eine wichtige Verbesserung gegenüber dem Einsteigermodell Planar 1 dar, das Planar 2 bietet nach wie vor eine recht schnelle Anlaufzeit von 4 Sekunden. Dies, zusammen mit dem neuen 24-V-Zweiphasen-Synchronmotor und dem 11 mm selbstsichernden Messinglager, trägt zu einem geringen Gleichlaufschwankungen von nur 0,05 % bei [siehe Grafik 1]. Auch das Rumpeln in der Rille liegt mit –68,1 dB (mit Filzmatte) nur ein dB unter dem des älteren RP6, ebenso wie das Lagerrumpeln mit –69,4 dB. Das sind hervorragende Werte für ein Gerät unter 500 £, das sowohl einen MM-Tonabnehmer als auch einen erstklassigen Tonarm besitzt.
Der neue Rega-Tonarm RB220 verfügt zwar über spielfreie Lager, sein Design basiert jedoch eindeutig auf dem des RB303 [HFN Okt. 2011] und des RB101 [HFN Dez. 2015] mit einer effektiven Länge von 237 mm, einem Offset von 23° und einer effektiven Masse von 11 g. Seine Leistung kommt der des RB303 am nächsten, der denselben einteiligen Tonarm aus einer Aluminiumlegierung besitzt (der RB101 hat ein Headshell aus Kunststoff). Dieses starre Rohr bietet eine klar definierte Hauptresonanz bei 140 Hz, gefolgt von harmonischen und Torsionsschwingungen bei 170 Hz und 330 Hz mit geringerer Amplitude [siehe Grafik 2]. Die Resonanzen höherer Güte bei 500 Hz und 900 Hz klingen schnell ab und sind, wie wir bei den RB101 und RB303 beobachtet haben, wahrscheinlich mit dem Hebelmechanismus für die Arm- bzw. Fingeranhebung verbunden. Das Spiel ist in beiden Ebenen minimal, und obwohl ein vollständiges Spiel schwer zu überprüfen ist, liegt jegliche Lagerreibung/Haftung sicherlich unter 10 mg. PM
Google Übersetzung. Hervorhebung von mir.
Wer sich für Vintage Geräte interessiert und Englisch oder zumindest mit dem Google-Übersetzer umgehen kann, wird bei HiFi-News & Record Review fündig ![]()
Das es so deutlich auf und ab schwabbelt hätte ich nicht erwartet, ich betreibe ein Laufwerk mit doppeltem Riemen die hin und wieder etwas hörbar aneinander scheuern, könnte das vielleicht auch..
grüße Volkmar
Doppelte Riemen…. Was ist das denn für eine Konstruktion? Soll das Scheuern vom Knistern ablenken?
Doppelte Riemen…. Was ist das denn für eine Konstruktion? Soll das Scheuern vom Knistern ablenken?
Guckstu: mit zwei Nuten im Pulley geht das auch...
https://image.euronics.de/media/image/b9/72/56/eed49258-fd79-4890-b567-3412c720bf69_600x600.jpg
Guckstu: mit zwei Nuten im Pulley geht das auch...
….und der Vorteil?
….und der Vorteil?
Ich vermute, es soll etwaige Inhomogenitäten der beiden Riemen quasi ausmitteln. Um Schlupf kann es nach der Beschleunigungsphase eigentlich nicht mehr gehen.
Ich sehe einen wesentlichen Aspekt in der Lebensdauer der Riemen im Doppelpack. Der mechanische Stress auf einen Riemen alleine ist beim Hochlaufen sicher höher als bei zwei Riemen.
Gruß
Andreas
Servus,
aus der Broschüre des Thorens TD160 von anno dunnemal:
Mit folgender Technik:
- Synchronmotor an Netzfrequenz ohne Regelung
- Spritzguß-Kunststoff-Pulley auf einer Rutschkupplung, axiales und radiales Spiel
- Gegossener und gedrehter/geschliffener Innenteller aus Zamak
- Flachriemen
Gruss,
Dieter
Servus,
aus der Broschüre des Thorens TD160 von anno dunnemal:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Mit folgender Technik:
- Synchronmotor an Netzfrequenz ohne Regelung
- Spritzguß-Kunststoff-Pulley auf einer Rutschkupplung, axiales und radiales Spiel
- Gegossener und gedrehter/geschliffener Innenteller aus Zamak
- FlachriemenGruss,
Dieter
Und läuft und läuft und läuft
Und das noch lange 😉💪
Das tun die (verhassten?) Regas auch ... ![]()
Aber es ist trotzdem nicht alles gut, was aus England kommt:
Revolver Turntable
ZitatRevolver-Plattenspieler – Laborbericht
Unser Revolver-Testgerät scheint etwas älter zu sein als das 1985 in Hi-Fi Choice getestete Modell. Der veröffentlichte Laborbericht erwähnt jedoch eine Vorgängerversion des Plattenspielers, die 0,4 % zu schnell lief und einen maximalen gewichteten Frequenzgang von 0,29 % aufwies. Unser Testgerät lief in der Praxis ganze 2 % zu schnell, was einer absoluten Drehzahl von 34,0 U/min entspricht. Dies ist als Tonhöhenanstieg hörbar und wird oft fälschlicherweise als „schneller“ Klang interpretiert (siehe Grafik 1 unten). Ein Plattenspieler mit 33,33 U/min klingt im Vergleich dazu etwas träge. Motoren verlangsamen sich jedoch typischerweise mit der Zeit, anstatt zu beschleunigen. Daher ist der hier beobachtete Drehzahlfehler wahrscheinlich auf Fertigungstoleranzen der Riemenscheibe (bzw. des Plattentellers) zurückzuführen. Ich vermute, dass sich alle frühen Revolver-Modelle etwas schneller drehten, als sie sollten.
Ansonsten beschleunigt der AC-Synchronmotor des Revolver den 1 kg schweren Plattenteller innerhalb von 3 Sekunden auf Höchstgeschwindigkeit. Der gewichtete Gleichlaufschwankungen von 0,27 % ist zwar so hoch wie vor 35 Jahren gemessen, aber so komplex, dass sie fast wie Rauschen klingen (das Gerät klingt daher eher „weich“ oder „verwaschen“ als „schnell“, wie HFC 1985 und unser Tester 2019 berichteten). Das Flatter-Seitenband bei –100 Hz ist deutlich erkennbar, die +100-Hz-Komponente liegt jedoch außerhalb des rechten Bereichs von Diagramm 1. Das Lagerbrummen ist mit –64,4 dB unterdurchschnittlich, aber die Kombination aus Gummipuffer („Pig“), der das durch die Spindel aufsteigende Geräusch dämpft, und luftgefüllter „Starmat“, die die LP vom Plattenteller abhebt, führt zu einem sehr akzeptablen Rillenbrummen von –68,1 dB (alle Werte DIN-B-gewichtet).
Die Lager-/Chassis-Moden bis 20 Hz und die dominante 100-Hz-Spitze sind auch in den ungewichteten Rumpelspektren sichtbar (schwarze/blaue Kurven, Diagramm 2 unten). PM
| Turntable speed error at 33.33rpm | 34.01rpm (+2.03%) |
| Time to audible stabilisation | 3sec |
| Peak Wow/Flutter | 0.12% / 0.15% |
| Rumble (silent groove, DIN B wtd) | –68.1dB |
| Rumble (through bearing, DIN B wtd) | –64.4dB |
| Hum & Noise (unwtd, rel. to 5cm/sec) | –52.2dB |
| Power Consumption | 6W |
| Dimensions (WHD) / Weight | 420x130x360mm / 5kg |
Man beachte, dass im Laborbericht Aussagen über Zusammenhänge zwischen den Messwerten und einem subjektiven Klangeindruck gemacht werden ![]()
Servus.
Das tun die (verhassten?) Regas auch ...
Bevor hier ein schräger Eindruck entsteht: Rega P25 mit Heed Netzteil ist auch in meinem Fundus. Sieht nach meinem Dafürhalten auch netter aus als die Planar3 und Planar5 Modelle (mit diesen merkwürdigen schwarzen Rippen in den 45° Fugen links und rechts), die danach kamen.
Gruss,
Dieter
Dich hatte ich als "Rega-Hasser" gar nicht auf dem Schirm. Und den Rega P25 fand ich optisch wie auch klanglich sehr gelungen.
….und der Vorteil?
Besserer Klang, ich hab festgestellt das zwei Strings dem guten Klang förderlich sind, aber..
Ich möchte schon auch wissen ob Gleichlaufschwankungen des Tellers klar hörbar sind, und ab welchem % wert ungefähr das hörbar wird, wenn zbs ein Abgespielter Sinuston von einer Schallplatte in einer art jaulen wellenförmig in einem auf und abschwellendem Sinuston nicht nur Mess sondern auch deutlich hörbar wird würde ich mir sorgen machen, siehe download oben.
Und natürlich ob sich so ein "Wow und Flutter" tatsächlich negativ auf den Klang auswirken könnte, also den Klang verschlechtert, beim Musikhören wird das ja vermutlich nicht direkt auffallen, nur indirekt wenn das Klangbild härter oder inhomogen wird ect.
gruß Volkmar
Besserer Klang, ich hab festgestellt das zwei Strings dem guten Klang förderlich sind, aber..
Ich möchte schon auch wissen ob Gleichlaufschwankungen des Tellers klar hörbar sind, und ab welchem % wert ungefähr das hörbar wird, wenn zbs ein Abgespielter Sinuston von einer Schallplatte in einer art jaulen wellenförmig in einem auf und abschwellendem Sinuston nicht nur Mess sondern auch deutlich hörbar wird würde ich mir sorgen machen, siehe download oben.
Und natürlich ob sich so ein "Wow und Flutter" tatsächlich negativ auf den Klang auswirken könnte, also den Klang verschlechtert, beim Musikhören wird das ja vermutlich nicht direkt auffallen, nur indirekt wenn das Klangbild härter oder inhomogen wird ect.
gruß Volkmar
Gerade beim Musikhören ist Wow und Flutter eine Katastrophe. Hör mal Klavier….
Ab wieviel % ungefähr steigt denn das Risiko das zu hören bzw das sich insgesamt der Klang verschlechtert, ich vermute mal schon ab extrem niedrigen werten, deshalb wohl auch der imense Aufwand beim Lager.
Wieso ist es eigentlich immer noch nicht möglich ein Lager/Laufwerk ganz ohne Gleichlaufschwankungen zu bauen?
gruß Volkmar
Um eine Bewegung aufrecht zu erhalten, braucht man Impulse, in welcher Form auch immer….
Wieso ist es eigentlich immer noch nicht möglich ein Lager/Laufwerk ganz ohne Gleichlaufschwankungen zu bauen?
Ganz ohne?
Es reicht doch schon besser als 0,2 % für die Schallplattenwiedergabe. Viele Dreher sind sogar noch um eine Nachkommastelle besser.
Von daher ist es hilfreich wenn man diese Daten kennt, bei der Beurteilung eines Laufwerks. Und dann halt auch noch den Störspannungsabstand.
Es reicht doch schon besser als 0,2 % für die Schallplattenwiedergabe.
Definitiv nicht!
0,1 % sind deutlich hörbar und mehr als lästig.
In #89 habe ich am Ende ein File eingefügt, das bei 3150 Hz exakt eine sinusförmige Gleichlaufschwankung von 0,1 % hat.
Kann sich ja jeder mal anhören und sich seine eigene Meinung bilden.
Definitiv nicht!
0,1 % sind deutlich hörbar und mehr als lästig.
In #89 habe ich am Ende ein File eingefügt, das bei 3150 Hz exakt eine sinusförmige Gleichlaufschwankung von 0,1 % hat.
Kann sich ja jeder mal anhören und sich seine eigene Meinung bilden.
Moin Toni
ich habe mir das Soundbeispiel angehört und es klingt tatsächlich schrecklich. Ich müsste mal schauen, ob ich eine Testschallplatte habe, auf der ein Sinuston ist, und diese dann mal abspielen. Mein Plattenspieler ist aber im Moment außer Betrieb.
Die 0,2 % habe ich aus der Literatur übernommen und mir so gemerkt. Aber nachdem ich das Soundbeispiel gehört habe, kann ich das wohl selber auch nicht mehr so vertreten. ![]()
Die 0,2 % Gleichlaufschwankungen stammen aus der "HiFi-Norm" DIN 45500 .
ZitatPlattenspieler
- Drehzahlabweichung +1,5%/-1%
- Gleichlaufschwankungen: 0,2%
- Rumpelfremdspannungsabstand: 35 dB
- Rumpelgeräuschspannungsabstand: 55 dB
- Frequenzgang Tonabnehmer: 40 - 12.500 Hz