Kannst du es nicht einfach ausprobieren und einfach raushören?
Die perfekte Antwort. ![]()
Kannst du es nicht einfach ausprobieren und einfach raushören?
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Und weil das so ganz "prima" ist, kann man den dummen Leuten auch noch extra Gerätschaften zum korrekten "Ausphasen" verkaufen !
...und die noch dümmeren befolgen bei Geräten mit Schuko-Stecker die Anleitung der STEREO, die du verlinkt hast.
Nicht umsonst wird in dem hier auch verlinkten Video von Lehmannaudio davor gewarnt, den Schutzleiter abzutrennen und deutlich darauf hingewiesen, dass man das einen Fachmann überlassen muss.
Dazu erzähle ich mal eine kleine, wahre Geschichte. Vor ein paar Wochen war plötzlich der Strom weg. Ursache war meine Espressomaschine, wohl ein Kriechverbindung 230 V zum Gehäuse. FI-Schutzschalter hat ausgelöst. Nun, ich wollte aber unbedingt meinen Espresso trinken und habe daher einfach den Schukostecker andersherum in die Steckdose gesteckt und alles funktionierte.
Jetzt denke mal darüber nach. Bei Schutzleiterunterbrechung meiner Espressomaschine wäre die eine Steckerposition ungefährlich, die andere lebensgefährlich gewesen.
Wie sieht es bei einem defekten Audiogerät aus. Audiogerät wird in der ungefährlichen Position betrieben, Sicherung bleibt drin. Jetzt kommen wir zum Ausphasen. Schutzleiter wird abgeklebt und beide Steckerpositionen werden ausprobiert und bei einer liegen dann die 230 V auf dem Gehäuse.
Klar, wenn ein FI-Schutzschalter vorhanden ist, etwas unkritischer aber immer noch gefährlich. Außerdem sind immer noch nicht überall FI-Schutzschalter vorhanden. Gerade bei der Optimierung der Stromversorgung für die Audioanlage wird dann nicht selten vorsätzlich der FI weggelassen. Wo wird ausgephast? Genau an einer diesen Steckdosen, die nicht über den FI laufen.
Dass das nicht nur ein theoretisches Problem ist, sondern auch praktisch Auswirkung haben kann, kannst du gerne hier nachlesen: Klick mich
Gruß
Uwe
Kannst du es nicht einfach ausprobieren und einfach raushören?
Wenn du keinen Unterschied hörst, dann ist es halt egal.
Gruß
Uwe
Stimmt! Wäre die einfachste Lösung! Bei mir geht es immer um die Verminderung der Netzstörungen. Aber das hat mit Klang direkt nichts zu tun…
...und die noch dümmeren befolgen bei Geräten mit Schuko-Stecker die Anleitung der STEREO, die du verlinkt hast.
Und die Allerdümmsten machen aus Allem, auch aus temporären Messungen, ein Sicherheitsproblem ...
Seit 2004 betreibe ich erfolgreich eine top revidierte B77, und noch nie habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie rum denn das Netzkabel einzustecken ist. Auch höre ich keinerlei Unterschiede, wenn ich das probeweise mal umdrehe.
Daher vertrete ich weiterhin die Meinung, dass ein Gerät grundsätzlich nicht sauber konstruiert ist, wenn die Ausrichtung des Netzsteckers klangliche Unterschiede macht, und dies gilt m.E. für alle HiFi- und Studio-Geräte ohne jegliche Ausnahme. Diese Meinung wurde mir auch immer wieder von erfahrenen Experten bestätigt, wenn man dieses Thema anspricht.
Nun mag jeder Mensch damit glücklich werden, wenn er damit rumspielt und glaubt etwas zu hören. Aber vorsätzliche Eingriffe in die Hauselektrik, gar mit Ausserbetriebsetzung vorgeschriebener Sicherheitseinrichtungen, gehen gar nicht. Dann ist es m.E. auch in Ordnung, dass dafür der Versicherungsschutz entfällt.
Reimund
Was ist wohl wahrscheinlicher: dass es zigtausende von Elektronik-Ingenieuren geschafft haben, Geräte zu entwickeln, bei denen die Netzsteckerpolarität nicht im Geringsten eine Rolle spielt, oder dass es Fledermausohren gibt, die es hören, wenn der Netzstecker gedreht wird?
Und die Allerdümmsten machen aus Allem, auch aus temporären Messungen, ein Sicherheitsproblem ...
Nein, aus meiner Sicht sind die Allerdümmsten die, die so etwas nicht sehen oder nicht sehen wollen, selbst dann, wenn man die Gefahren aufgezeigt hat und es sogar zu einem Todesfall gekommen ist.
Was du in deinem kleinen Kämmerlein machst, ist deine Sache, wenn du aber solche Anleitungen veröffentlichst, musst damit klarkommen, dass jemand auf die Gefahren hinweist. Das Risiko, dass in deinem Kämmerlein etwas passiert, mag noch gering sein. Wenn sich solche Tipps wie in einem Schneeballsystem verbreiten, und es viele nachmachen, dann passiert doch etwas, wie ich ja in dem Link gezeigt habe. Später hat sich auch herausgestellt, dass der, bei dessen Abklebe-Aktion die Nachbarin gestorben ist, dies auch irgendwo im Internet gelesen hat.
Gruß
Uwe
... das ist heuer allgemein ein Problem mit den Menschen:
Sobald es in den ((a)Sozialen) Medien auftaucht und hübsch verpackt ist, vielleicht noch mit dem Hinweis "die Wissenschaft...", wird es ohne Einschalten des eigenen Hirns als die Wahrheit aller Wahrheiten betrachtet. ![]()
... Was du in deinem kleinen Kämmerlein machst, ist deine Sache, wenn du aber solche Anleitungen veröffentlichst, musst damit klarkommen, dass jemand auf die Gefahren hinweist ...
Wenn Du den erhobenen Zeigefinger so sehr liebst, dann sag es der STEREO-Redaktion ...
Das habe ich in einigen Fällen auch schon gemacht. Passiert ist nichts, oder glaubst du, dass die ihre Artikel wieder aus dem Netz nehmen?
Also was bleibt, ist in Foren darauf hinzuweisen, was ich hier gemacht habe und in einem anderen Forum werden solche Beiträge wie deiner gelöscht, wenn sie der Moderation bekannt werden.
Im Übrigen habe ich auch schon sicherheitskritische Geräte gemeldet, teilweise mit Erfolg.
Das Melden solcher Geräte ist leider nicht ganz einfach, weil es in Deutschland keine einheitliche Stelle gibt, an die man so etwas melden kann.
Gruß
Uwe
Hier wird schon ziemlich viel Unsinn gepostet.
Zur B77: Die B77 hat keinen Schutzleiteranschluss und der Netzstecker ist zweipolig ausgeführt. Der Netztrafo der B77 hat eine Schirmwicklung zwischen Primär- und Sekundärwicklung, die die kapazitive Kopplung im Netztrafo unterbindet. Deshalb ist es völlig egal, wo die Phase des Netzsteckers liegt.Die Entwickler der B77 haben da alles richtig gemacht und die Schirmwicklung an die Massekontakte der Cinch-Buchsen gelegt.
Techniclassic Und "kribbeln" tut da deswegen gar nichts.
Leider sieht man, dass heutzutage dieses Wissen wie man so etwas richtig ausführt bei vielen Entwicklern wohl verloren gegangen ist.
Sehe ich auch so. Die Annahme, das das im STEREO Link beschriebene funktioniert, beruht meiner Meinung darauf, das sich die Impedanz zwischen dem Anfang der Primärwicklung des Netztrafos und dem Metall des Gehäuses deutlich unterscheidet zu der Impedanz, zwischen dem Ende der Primärwicklung und dem Gehäuse.
Das konnte ich aber bereits vor Jahren nicht nachvollziehen, weder mit dem Gerät von Ölbach noch durch Messungen mit dem Multimeter, wie in der verlinkten Anleitung in post #5, da ich keine eindeutigen Unterschiede beim Vergleich feststellen konnte. Warum sollte es also eine Rolle spielen, ob die Phase am Anfang oder dem Ende der Primärwicklung liegt ?
Das man mitunter trotzdem große Unterschiede beim Drehen des Netzsteckers hört, führe ich darauf zurück, das ausgelagerte Netztrafos keinen Standard darstellen und es undefiniert ist, inwieweit sich die Störfelder der geräteinternen Netztrafos nahe beieinander stehender Geräte max. kompensieren. Dieses hinzukriegen durch Probieren bezüglich Drehens des Netzsteckers aller Geräte im HiFi Rack (ggf. mit Oszilloskop auf geringsten Brumm ohne Musiksignal bei hoher Lautstärke einstellung) lohnt sich aber. Man hat dann das beste SNR.
Diese Threads existieren hier
Geräte ausphasen ... bzw. einphasen :o)
das ausgelagerten Netztrafos keinen Standard darstellen und es undefiniert ist, inwieweit sich die Störfelder der Netztrafos nahe beieinander stehender Geräte max.
Was meinst Du mit "Störfelder"?
Da kämen m.E. nur zwei Varianten in Frage: Zum einen das magnetische Feld, zum anderen evtl. ein darauf durch Lastwechsel aufmoduliertes MF/HF-Feld.
Bei den üblichen Trafoversionen mit E-Kern, Schnittband oder gar Ringkern, ist vom magnetischen Feld in kurzer Entfernung nicht mehr viel übrig, erst recht nicht, wenn der Trafo in einem Metallgehäuse sitzt oder gar noch ein eigenes Blechgehäuse hat (und das ggf. noch in einem Metallgehäuse verbaut).
Daher halte ich es für eher ausgeschlossen, dass hier ein Trafo mit seinem niederfrequenten, magnetischen Restfeld bei einem benachbartem Gerät wahrnehmbare Einstreuungen generiert, welches sich ausschließlich in einem Brumm mit (hierzulande) 50Hz resp. 100Hz manifestieren sollte. Habe ich zumindest noch nie erlebt bis dato...
Anders mag das aussehen, wenn durch die Last des versorgten Gerätes höher- oder hochfrequente Wechselbelastungen das magnetische Wechselfeld im Trafo modulieren. Hier wäre dann erst einmal festzustellen, dass hier die Siebung und die Kapazitäten im Netzteil viel zu klein sind, wenn sowas überhaupt passiert.
Aber wenn, dann könnte ich mir eine HF-Einstrahlung in benachbarte Geräte vorstellen... Aber nur dann...
So... Genug kluggeschissen für heute ![]()
Alles anzeigenWas meinst Du mit "Störfelder"?
Da kämen m.E. nur zwei Varianten in Frage: Zum einen das magnetische Feld, zum anderen evtl. ein darauf durch Lastwechsel aufmoduliertes MF/HF-Feld.
Bei den üblichen Trafoversionen mit E-Kern, Schnittband oder gar Ringkern, ist vom magnetischen Feld in kurzer Entfernung nicht mehr viel übrig, erst recht nicht, wenn der Trafo in einem Metallgehäuse sitzt oder gar noch ein eigenes Blechgehäuse hat (und das ggf. noch in einem Metallgehäuse verbaut).
Daher halte ich es für eher ausgeschlossen, dass hier ein Trafo mit seinem niederfrequenten, magnetischen Restfeld bei einem benachbartem Gerät wahrnehmbare Einstreuungen generiert, welches sich ausschließlich in einem Brumm mit (hierzulande) 50Hz resp. 100Hz manifestieren sollte. Habe ich zumindest noch nie erlebt bis dato...Anders mag das aussehen, wenn durch die Last des versorgten Gerätes höher- oder hochfrequente Wechselbelastungen das magnetische Wechselfeld im Trafo modulieren. Hier wäre dann erst einmal festzustellen, dass hier die Siebung und die Kapazitäten im Netzteil viel zu klein sind, wenn sowas überhaupt passiert.
Aber wenn, dann könnte ich mir eine HF-Einstrahlung in benachbarte Geräte vorstellen... Aber nur dann...
So... Genug kluggeschissen für heute
Dann würde die Netzsteckerpolarität klanglich keine Rolle spielen. Ich sehe das anders, so wie e. erw. Nachweisen lassen sich die Störfelder leicht, indem man einen MC Vorvorverstärker mit langen Kabeln versieht und diesen während er läuft ohne Musiksignal bewegt im Bereich der anderen Geräte. Der Brummanteil wird an den meisten Stellen sehr weit über dem Rauschanteil liegen.
Hat jemand die seltene Voraussetzung, das von allen Geräten ausgelagerte Netzteile existieren in größerer Entfernung der Geräte im HiFi Rack, der hört nur das Eigenrauschen der MC Stufe ohne Brummanteile. Dann spielt die Polarität der Netzstecker keine Rolle.
Wäre es bzgl. der Sicherheit hilfreich. Dem Prozedere der Stereo vorneweg noch einmal den Stecker um 180° zu drehen, um sicher zu stellen, dass in beiden Stellungen kein Gehäuseschluss vorliegt, bevor man die Messung beginnt?
Man könnte auch die Schutzleiterverbindung immer nur ganz kurzzeitig zur Messung lösen und das Gerät während diese gelöst ist nicht berühren.
Das sind aber Vorgehensweisen, bei denen man nicht sicher sein kann, ob sie von Laien korrekt ausgeführt werden.
Aber vorsätzliche Eingriffe in die Hauselektrik, gar mit Ausserbetriebsetzung vorgeschriebener Sicherheitseinrichtungen, gehen gar nicht. Dann ist es m.E. auch in Ordnung, dass dafür der Versicherungsschutz entfällt.
Reimund
So, und jetzt sagt mir mal noch einer das man nicht explizit auf die Gefahren hingewiesen hat bei diesen veröffentlichten Abklebepraktiken, wenn das diagonal dazu nämlich nicht gemacht wurde stimme ich allen hier zu, nämlich deutlich davor zu warnen welche Gefahren davon ausgehen können.
Ich erinnere mich mal in einem Sonderheft auch von berichteten möglichen Gefahren welche davon ausgehen gelesen zu haben, davon hat ja übrigens nicht nur besagte Zeitschrift berichtet, eigentlich alle Gazetten müssten das wenn auch nur beiläufig irgendwann mal erwähnt haben.
Selber hab ich das übrigens noch nie gemacht obwohl ich offen für alles bin was mit gutem Klang zu tun hat, übrigens hab ich auch so meine bedenken selbst wenn man auf mögliche Gefahren beim Abkleben hinweißt, ich gehöre zu denen welche sowas überhaupt nicht veröffentlichen würden (Empfehlen schon gar nicht) weil theoretisch zwar eher unwahrscheinlich, faktisch es aber trotzdem Lebensgefährlich werden könnte.
gruß Volkmar
Das sind aber Vorgehensweisen, bei denen man nicht sicher sein kann, ob sie von Laien korrekt ausgeführt werden.
Das würde auch ein Profi so nicht tun! Der würde nämlich das Ganze erstmal an einen Trenntrafo hängen, um gefahrlos Messungen durchführen zu können ![]()
so wie e. erw. Nachweisen lassen sich die Störfelder leicht, indem man einen MC Vorvorverstärker mit langen Kabeln versieht und diesen während er läuft ohne Musiksignal bewegt im Bereich der anderen Geräte. Der Brummanteil wird an den meisten Stellen sehr weit über dem Rauschanteil liegen.
Uhhh...
Sorry wenn ich das so sagen muss, aber das ist kein Nachweis, sondern HokusPokus ![]()
Mag sein, dass man durch diese "wissenschaftlich definitiv reproduzierbare" (sac.) Vorgehensweise irgendwelchen Brumm kapazitiv und/oder induktiv aus dem Umfeld aufnimmt. Nur leider spricht der "Brumm" nicht und hat auch kein Namensschild um den Hals, aufgrund dessen man seine Herkunft ermitteln könnte...
Was dort in die zu langen Kabel (wer macht sowas freiwillig?) eingestrahlt wird, wird wohl eher durch die im ganzen Haus verlegte E-Installation generiert, welche i.d.R. weder geschirmt, geschweige denn symmetrisch ausgeführt ist, mal ganz von den switchenden, "modernen" Helferlein abgesehen, welche auf die Netzleitungen einen HF-Pegel aufmodulieren (welcher dann im MxVV oder sonst wo demoduliert wird)...