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  1. Analogue Audio Association
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Loudness War auch bei Sendern auf DAB+?

  • Eiserner Walti
  • 7. Juni 2026 um 23:15
  • Eiserner Walti
    Ein Stein nach dem An...
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    • 7. Juni 2026 um 23:15
    • #1

    Hallo liebe Community,
    sicherlich bin ich ein Anhänger lauter und schneller Musik - konkret der Rockmusik. In Österreich gibt es zwei überregionale Rocksender. Zudem habe ich die Möglichkeit grenznahe Sender aus Tschechien und der Slowakei zu empfangen.

    Jedoch kommen mir die beiden Ö Sender im Vergleich zu den tschechischen als unangenehm laut und "schreiend" vor. Anfangs dachte ich, dass das zu Modern Rock/Metal und New Metal/Rock eben dazugehört, aber dieser für meine Ohren unangenehme Klang war auch bei den guten alten Klassikern, die diese Sender ebenfalls im Programm haben, zu vernehmen.

    Dachte, dass die Loudness War längst Geschichte sei und nur im analogen Rundfunk angewandt wurde... !?

    Viele Grüße
    Walter

    „Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten.“ - Albert Einstein

    Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.
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  • hal-9.000
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    • 7. Juni 2026 um 23:25
    • #2

    Zuweilen kann man schon den Eindruck haben, dass auf Küchenradio, Alexa und Handylautsprecher hin optimiert wird 🤷🏻‍♂️

    Warum sollte das nur im Analogrundfunk der Fall sein?

    VG
    Mario

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    • 8. Juni 2026 um 01:46
    • #3

    Auch österreichische Radioprogramme werden mehr oder weniger komprimiert.

    Während im analogen Radio die übertragene "Datenmenge" kostenmäßig relativ wurscht ist, spielt sie im digitalen Radio durchaus eine gewichtige Rolle: Mehr Daten = höhere Kosten. Hat das Programm wenig Dynamik - sprich es ist stark komprimiert - entstehen weniger Daten, die über irgendwelche kostenpflichtige Datennetze zum Hörer kommen. Wenn man bedenkt, daß einige Radiosender zehn oder mehr Programme haben, macht das schon was aus.

    Komprimieren hier im Sinne von Dynamikreduktion, nicht zur Datenreduktion durch MP3 etc. - die käme dann zusätzlich noch dazu.

    Ich habe das mal für mich getestet: Wandle ich eine CD zu einem 96 kbit mp3, erhalte ich in etwa die Klangqualität von UKW Rundfunk. Reduziere ich nun die Dynamik und biege am Klang herum, reichen auch 64kbit für einen ähnlichen Klang. Mit modernen Verfahren als mp3 bekommt man das auch mit wesentlich geringeren Datenraten hin.

    In meinem Alter geht man nicht mehr in Clubs! Als AAA Mitglied eskaliere ich zu Hause. Im Wohnzimmer. Auf der Couch. Sanft mit dem Fuß wippend.

  • Eiserner Walti
    Ein Stein nach dem An...
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    • 8. Juni 2026 um 08:54
    • #4
    Zitat von hal-9.000

    Warum sollte das nur im Analogrundfunk der Fall sein?

    Soviel ich weiß (was ich gehört habe) werden dabei die technischen Eigenschaften/Schwächen der Frequenzmodulation die mittels Soundprozessoren (z.B. Optimod) "korrigiert" werden, ausgenutzt.
    Bekanntlich ist das ja bei DAB+ nicht notwendig da der Klang angeblich von Haus aus bereits glasklar ist.

    Viele Grüße
    Walter

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    Herat
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    • 8. Juni 2026 um 09:17
    • #5

    Ich vermute, die Senderbetreiber passen die Wiedergabe an die vermuteten üblichen Wiedergabegeräte und an die Abhörbedinungen ihrer Hörer an. Für die inzwischen zur Minderheit gewordenen Hörer, die eine anständige HiFi Anlage in ruhiger Umgebung nutzten, wäre keine starke Kompression notwendig, wird hingegen die Musik an Arbeitsplätzen, mit kleinen Geräten wie Portables genutzt, „braucht“ es eine starke Kompression. Auch für Autoradios ist sie stärker. Die meisten DAB+ Geräte finden sich wahrscheinlich auch in Autos oder mobilen Devices, kaum als Größgerät, wie es klassische Tuner einmal waren.

    Und dann ist auch noch das leidige Thema, dass die Musik der Grundlautstärke der Werbejingles angepasst werden „muss“ bzw lauter wirken „muss“ als die anderen Sender, zu denen man wechseln könnte.

  • Techniclassic
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    • 8. Juni 2026 um 09:47
    • #6
    Zitat von Herat

    Ich vermute, die Senderbetreiber passen die Wiedergabe an die vermuteten üblichen Wiedergabegeräte und an die Abhörbedinungen ihrer Hörer an. Für die inzwischen zur Minderheit gewordenen Hörer, die eine anständige HiFi Anlage in ruhiger Umgebung nutzten, wäre keine starke Kompression notwendig, wird hingegen die Musik an Arbeitsplätzen, mit kleinen Geräten wie Portables genutzt, „braucht“ es eine starke Kompression. Auch für Autoradios ist sie stärker. Die meisten DAB+ Geräte finden sich wahrscheinlich auch in Autos oder mobilen Devices, kaum als Größgerät, wie es klassische Tuner einmal waren.

    Und dann ist auch noch das leidige Thema, dass die Musik der Grundlautstärke der Werbejingles angepasst werden „muss“ bzw lauter wirken „muss“ als die anderen Sender, zu denen man wechseln könnte.

    Das ist der Hintergrund.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
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  • Norbsi
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    • 8. Juni 2026 um 10:09
    • #7

    Diese Dynamikkompression hört sich in meinen Ohren so schrecklich an, dass ich auf den Rundfunk im herkömmlichen Sinn schon meistens verzichte, sogar im Auto.

    Zum Glück gibt es ein paar Highres Streaming Sender im Netz, das ist dann schon vernünftig anzuhören.

  • Eiserner Walti
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    • 8. Juni 2026 um 10:31
    • #8
    Zitat von Herat

    Ich vermute, die Senderbetreiber passen die Wiedergabe an die vermuteten üblichen Wiedergabegeräte und an die Abhörbedinungen ihrer Hörer an. Für die inzwischen zur Minderheit gewordenen Hörer, die eine anständige HiFi Anlage in ruhiger Umgebung nutzten, wäre keine starke Kompression notwendig, wird hingegen die Musik an Arbeitsplätzen, mit kleinen Geräten wie Portables genutzt, „braucht“ es eine starke Kompression. Auch für Autoradios ist sie stärker. Die meisten DAB+ Geräte finden sich wahrscheinlich auch in Autos oder mobilen Devices, kaum als Größgerät, wie es klassische Tuner einmal waren.

    Und dann ist auch noch das leidige Thema, dass die Musik der Grundlautstärke der Werbejingles angepasst werden „muss“ bzw lauter wirken „muss“ als die anderen Sender, zu denen man wechseln könnte.

    Klingt plausibel! Besonders in den Klang von DAB+ hatte ich große Erwartungen gesetzt. Er wird ja auch von vielen als "glasklar" beworben.
    Mit den digitalen Artefakten könnte ich ja noch leben, aber wenn aus den Lautsprechern der gleiche Klangteppich wie bei UKW kommt, so ist das mehr als frustrierend...

    Viele Grüße
    Walter

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  • hal-9.000
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    • 8. Juni 2026 um 10:55
    • #9

    Wie immer, es liegt fast nie am Medium, sondern daran, was daraus gemacht wird ...

    VG
    Mario

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    • 8. Juni 2026 um 10:56
    • #10
    Zitat von Eiserner Walti

    Jedoch kommen mir die beiden Ö Sender im Vergleich zu den tschechischen als unangenehm laut und "schreiend" vor. Anfangs dachte ich, dass das zu Modern Rock/Metal und New Metal/Rock eben dazugehört, aber dieser für meine Ohren unangenehme Klang war auch bei den guten alten Klassikern, die diese Sender ebenfalls im Programm haben, zu vernehmen.

    Dachte, dass die Loudness War längst Geschichte sei und nur im analogen Rundfunk angewandt wurde... !?

    Hallo Walter,

    die "Ausrede" für den Loudness War im Rundfunk war immer, daß bei schwachem Signal leise Stellen im Rauschen untergehen und deshalb angehoben werden müssen.
    Das ist zwar nicht falsch, jedoch bräuchte es dazu keine dieser Kampfprocessing-Einstellungen, mit denen die Sender teilweise fahren. Eine leichte Kompression für das Tagesprogramm und Abends/Nachts nur den Pre-Emphasis-Limiter, würde völlig ausreichen.
    Hat es übrigens bis Anfang der 90er Jahre auch.
    Eigentlich geht es darum, der lauteste Sender zu sein, weil dann die Menschen angeblich eher bei diesem Sender bleiben.
    Glaube ich zwar nicht, aber ist ein anderes Thema.

    Die empfundene Lautstärke hat jedoch (fast) nichts mit dem Spitzenpegel zu tun, sondern mit dem Durchschnittspegel.
    Deshalb hat man mit dem Optimod durch Multibandkompression und aggressiven Pre-Emphasis-Limitern den Durchschnittspegel so angehoben, daß das Signal immer kurz unterhalb der erlaubten 75 kHz Frequenzhub war.
    Da der Optimod auch das MPX-Signal erzeugt, kann er da auch bis an die Grenzen gehen.
    Damit war man dann in DL lauter, in einigen Deiner Nachbarländer nahm man das mit den 75kHz jedoch nicht so genau und war noch lauter.

    Irgendwann gab es dann durch zwei starke und überlaute Rundfunksender in München eine "angebliche" Störung des ILS am Münchner Flughafen. Das ILS ist das elektronische Führungssystem für die Landeanflüge per Funkfeuer.

    Die Bundesnetzagentur hat darauf hin (auf Empfehlung der ITU) eine Begrenzung der MPX-Leistung, der Summe aus NF-Nutzsignal, L-R und RDS eingeführt.
    Referenz (0 dBr MPX) ist nun der Energiewert eines sinusförmigen Signals bei 19kHz Hub.

    Je lauter nun die Durchschnittslautstärke durch Kompression gemacht wird und je höher das MPX-Signal mit L-R ausgesteuert ist (Stereobasisverbreiterung), um so leiser muß das Signal auf UKW gemacht werden.
    Man wird durch die Kompression also nicht mehr lauter.

    In der Praxis sind die Umsetzungen oft so "dumm", daß eine extreme Kompression gefahren wird, der Spitzenhub aber bei nur 40 bis 50 kHz rumdümpelt. Man könnte für saubere Bässe und andere Impulsspitzen problemlos die Kompression zurück drehen, ohne leiser zu werden. Aber die Sender wollen ihren "Powersound".


    Eine solche Vorgabe gibt es digital nicht, da es dort kein MPX-Signal gibt.
    Digital gibt es zur Bestimmung der Lautheit jedoch EBU R 128, die eine Messung der gefühlten Lautheit in LUFS empfiehlt.
    Das sollten allgemein -23 LUFS sein.

    Dies ist m.W.n. nicht verpflichtend, jedoch würde ich als Multiplexbetreiber kein Programm aufnehmen, was sich nicht daran hält.
    Oder ich würde es auf -23 LUFS runterziehen.

    Wenn die von Dir angesprochenen Programme schlecht klingen, ist das ihr gutes Recht.
    Wenn sie jedoch "zu laut" sind, würde ich mich bei denen und dem Multiplexbetreiber beschweren.
    Vielleicht hilft es ja und sie messen mal die angelieferten LUFS.

  • Techniclassic
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    • 8. Juni 2026 um 11:21
    • #11

    Bei mir in der Eifel kann ich RTL auf 97 MHz analog hören. Die modulieren 6dB mehr als alle anderen. Es zerrt sogar bisweilen. Was noch schlimmer ist: MP3 im Seitensignal ist hörbar. Habe solche Signalvergleiche mal auf einem Workshop der AAA in Krefeld gemacht. War damals mit dem IRT in München verbandelt , habe von denen etliches an Demomateral bekommen.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
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  • A.K.
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    • 8. Juni 2026 um 13:37
    • #12
    Zitat von Techniclassic

    Bei mir in der Eifel kann ich RTL auf 97 MHz analog hören. Die modulieren 6dB mehr als alle anderen. Es zerrt sogar bisweilen. Was noch schlimmer ist: MP3 im Seitensignal ist hörbar. Habe solche Signalvergleiche mal auf einem Workshop der AAA in Krefeld gemacht. War damals mit dem IRT in München verbandelt , habe von denen etliches an Demomateral bekommen.

    Das konnte ich auf dieser UKW-Frequenz für RTL schon in den 60er und 70er Jahren beobachten - auch auf allen Röhrenradios. Anfänglich, als ich erste Reparaturversuche wagte, war ich mir immer unsicher, ob das an dem eigenen Radio liegt.

    Das in post 1 beschriebene ist auch auf DVB-S bei vielen Sendern zu beobachten, insbesondere bei den Sendern, deren Schwerpunkt Rock und Elektro-Pop ist. MP-3 dürfte nicht das eigentliche Problem sein, sondern die Einflussnahme auf vielen anderen Ebenen und die Frage, wie gut man den Umgang sowie die Bedienung mit den zur Verfügung stehenden Geräten (wie z. B. Optimod) senderseitig im Griff hat.

    P.S.: Billige CD-Player, die man früher als schlecht empfand, erscheinen mir durch einen gewissen Gewöhnungsprozess an den Sound vom Radio und Fernsehen plötzlich als sehr gut.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • RG1963
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    • 8. Juni 2026 um 15:03
    • #13

    „Billige CD-Player, die man früher als schlecht empfand, erscheinen mir durch einen gewissen Gewöhnungsprozess an den Sound vom Radio und Fernsehen plötzlich als sehr gut.“

    Das kann ich gut nachvollziehen. Vor ca. zwanzig Jahren war es bei den Kultursendern (auf jeden Fall WDR3) noch so, dass zumindest die Abendstrecke ab 20.00 Uhr unkomprimiert über den Sender lief, insbesondere bei Live-Übertragung von Konzerten.

    So staune ich immer wieder neu, wie gut Mitschnitte auf Band klingen, welche ich seinerzeit mit einem hochwertigen Tuner gemacht habe. Direkte „Sicht“ zum Sender und nicht zu große Entfernung davon brachten eine hohe Signalstärke mit ganz wenig Rauschen.

    Heute ist das Signal ein wenig heruntergefahren, aber man kann es über UKW immer noch ganz gut hören. Dennoch bevorzuge ich mittlerweile Streaming über die Apps der Kultursender, in Verbindung mit einem hochwertigen DAC. Auch wenn die Datenrate nicht hoch ist, bin ich mit dem Klang zufrieden.

    Wir sollten alle froh sein, dass es nicht schon längst schlecht ist, und noch genießen solange es geht.

    Reimund

  • ake
    Berufspessimist, der meist recht behält
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    • 8. Juni 2026 um 20:01
    • #14
    Zitat von 528

    Eigentlich geht es darum, der lauteste Sender zu sein, weil dann die Menschen angeblich eher bei diesem Sender bleiben.

    Genau das ist die Motivation dahinter! Die Werbekunden verlangen das auch explizit weil sie eben auch dem Wahn unterliegen, daß ihre Botschaft dann von möglichst vielen Leuten gehört wird. Daß dann vieles pervertiert wird (im wahrsten Sinne des Wortes), nimmt man billigend in Kauf, z.B. daß die eigentlich lauten Passagen eines Liedes dann plötzlich leiser sind als die eigentlich leisen Passagen oder daß sofort ein Wahnsinns-Rauschteppich hochkommt, wenn der Moderator mal seinen Einsatz verpaßt und das Optiblöd dann das Rauschen für das Signal hält und brav hochverstärkt...

    Daß die Leute einfach nur den Sender hören, der die für ihren Geschmack beste Musik bringt, auf diese Idee will partout niemand kommen. Und daß dieses exzessive Soundprocessing höchstens Hörer vergrault aber keine dazu gewinnt, davon will man auch nix wissen...

    Gruß
    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • ueleu
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    • 8. Juni 2026 um 20:35
    • #15

    Und EBU R 128 interessiert auch nicht wirklich jemanden - zumindest beim Radio.

    Weil es nur eine EMPFEHLUNG ist. Ich kenne keinen Radiosender, der tatsächlich -23 LUFS fährt. Selbst die ARD Sender dampfen mit mindestens -18 LUFS durch die Gegend.

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  • tomfritz
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    • 8. Juni 2026 um 21:54
    • #16
    Zitat von Eiserner Walti

    Besonders in den Klang von DAB+ hatte ich große Erwartungen gesetzt. Er wird ja auch von vielen als "glasklar" beworben.

    Wie konntest Du nur? Hast Du die letzten Jahre hier nicht mit gelesen?

    Gruß tomfritz

  • Bonzo
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    • 8. Juni 2026 um 22:17
    • #17
    Zitat von RG1963

    Vor ca. zwanzig Jahren war es bei den Kultursendern (auf jeden Fall WDR3) noch so, dass zumindest die Abendstrecke ab 20.00 Uhr unkomprimiert über den Sender lief, insbesondere bei Live-Übertragung von Konzerten.

    Auch vor 30 Jahren wurde schon komprimiert. Die bei UKW möglichen 60 dB Dynamik wurden nie ausgeschöpft. Selbst bei Klassik war bei 30dB Schluss. Reicht ja auch völlig und entspricht den üblichen Klassikaufnahmen der 70er. Bei Rock und Pop war das auch früher selten mehr als 20 dB.

    Der heute über UKW und DAB abgesonderte komprimierte Sondermüll ist dagegen wirklich übel.

  • Kleinfinger
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    • 8. Juni 2026 um 22:30
    • #18

    Das ist interessant! Ich habe ein neues altes Auto mit reinem UKW Radio, davor hatte ich eins mit DAB+. Der Klang kommt mir jetzt besser vor, irgendwie runder. Das kann natürlich auch an den Lautsprechern liegen. Vorher Audi Q2, jetzt Ford Kuga; der hat mehr Volumen und Masse. Leider bekommt ich meinen Lieblingssender nur noch via BT-Adapter am Aux Eingang über die Handyapp in das zu alte Auto.

    Deutschlandfunk Nova gibt einige Informationen zu möglichen Empfangsqualitäten preis:

    So hört ihr uns
    Die Empfangsmöglichkeiten von Deutschlandfunk Nova. Per DAB+, Webradio, Kabel oder Satellit. Dazu Infos zur Dlf Audiothek. Dazu eine Verbreitungskarte.
    www.deutschlandfunknova.de

    Grüße

    Andreas

  • Eiserner Walti
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    • 8. Juni 2026 um 22:33
    • #19
    Zitat von tomfritz

    Wie konntest Du nur? Hast Du die letzten Jahre hier nicht mit gelesen?

    In Deiner Kritik am Klang ging es ja primär um die digitalen Artefakte. Wenn er ansonsten, so wie beim Ausgangsmaterial, linear ist, dann sind sind diese für mich verschmerzbar.

    Viele Grüße
    Walter

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    Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.
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  • Eiserner Walti
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    • 9. Juni 2026 um 08:56
    • #20
    Zitat von 528

    Wenn sie jedoch "zu laut"...

    Hallo 528, was heißt hier zu laut, lärmend würde da eher passen und es gibt keine Möglichkeit sinnvoll leiser zu machen. Weder an den Lautstärkereglern zu Lautsprechern noch am Ausgangspegelsteller vom Tuner und das egal ob DAB+ oder UKW.
    So würge ich die ansonsten recht unterhaltsame Morgensendung, zw. 5:45 und 9:55 halt irgendwie hinunter und bin dann froh, dass ich auf einen tschechischen Sender umschalten kann. Neben Deiner trifft auch die Beschreibung von Andreas ake (#14) ganz gut.

    Zitat von 528

    ...würde ich mich bei denen und dem Multiplexbetreiber beschweren.

    Für diesen Zweck hätten wir die Regulierungs-, Beschwerde- und Schlichtungsstelle:

    Unsere Services


    Viele Grüße
    Walter

    P.S.: Nun habe ich den Ausgangspegel des Tuners ein bisschen unter die Mitte herunter geregelt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Eiserner Walti (9. Juni 2026 um 09:05)

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