Hallo,
aktuell sucht ein Freund von mir einen neuen Phono Pre, und wie haben mal wieder quer Beet gehört und gespielt.
U.a. auch mit Phono-Kabeln.
Da ist uns aufgefallen, alle reden bei Phonokabeln immer über die Kapazität, nie über den Widerstand. Wir gingen davon aus, wird wohl bei 0,00X Ohm liegen...egal welches Marketing aufgerufen wird.
Aufgefallen ist uns das ganze beim umstecken eines laber-Rhabarber Silberkabels (jenseits der 1.5k EUR) auf ein Beipack-Kupferkabel. Das Kupferkabel lieferte ca. 0,5-1dB mehr Pegel! Egal ob mit Übertrager, oder ohne. Selbiges mit XLR an symmetrischen Eingängen, Strom- wie auch Spannungsverstärkend. Immer ca. 0,5-0,8dB mehr Pegel mit Kupferkabeln (auch ein teureres).
Darauf hin haben wir 3 greifbare Multimeter genommen, und einfach gemessen. Bei allen Phono-Kupferkabeln (von billig bis teuer) 0,0-0,1 Ohm, also vermutlich unterhalb der Messauflösung, selbst der Übergangswiderstände. Hobbygeräte eben.
Bei allen teuren Phonokabeln, welche Silber oder Kupfer-Silber, versilbert oder irgendwas mit Gold im Marketing haben, messen wir aber reproduzierbar 0,5 bis 0,8 Ohm im Durchschnitt. Das "übelste" war ein Kabel mit 1,9- 2,7 Ohm je nach Leiter. Das wäre für echt symmetrische Verstärkung ja noch übler, wenn die Leiter nicht gleich wären?
Wir haben da als Laien nur eine Erklärung/Vermutung: die Übergangswiderstände der Lötverbindungen bei Silber oder Versilberten oder sonst was "Highend" Litzen sind evtl. schlechter + die dann aus "Spargründen" extrem geringen Querschnitte? Bestimmt oft wohl nur wenige Litzen erhöhen dann der ohmschen Widerstand messbar für einfache Multimeter ?
Aber ist ein solch teures Kabel nicht eigentlich kontraproduktiv oder sogar schlechter, wie eines nahe 0,0X Ohm?
Wie seht ihr das?
