Hallo DIY Freunde,
ich möchte hier meine Erfahrung mit dem Tuning DAC vom S.M.S.L D200 teilen.
Das Gerät habe ich für etwa 329,- EIR bai Amazon zu bekommen.
Ich habe mich fürs Gerät entschieden, da es ein 10 MHz Clock Eingang zur Verfügung stellt. Da ich eine Atomuhr besitze wollte ich ausprobieren was geht.
Als Referenz diente mein getunte (mehrere OP AMPS upgrade) Apogee DA 16x Soundinterface über Firewire Karte, natürlich aufgemotzt anstatt Original-Oszillator 20 ppm mit dem TCXO Oczillator mit 0,1 ppm Taktabweichung.
SMSL habe ich angeschlossen über Coax SPDIF über AES=>SPDIF Wandler an die RME HDSPE AES 32
Die RME Karte habe ich auch über Wandlerplatine mit einem Atomuhr Eingang ausgesttet, die 25 MHz Speisung anstatt Originaloszillator übernimmt: zum Vergleich Original OCZI hat Taktgenauigkeit von etwa 10 ppm, Atomuhr 0,8 ppb;
eine kleine Mathe Exkurs ppm ist 10 Potenz -6; ppb 10 Potenz -12, also Millionenfach besser
Zum Vergleichen musste ich zwei Linux PC nutzen, die auf gleiche LS ohne Frequenzweichen über eine Endstufe gleiche Musikprogram synchron abspielten.
Vergleich Ergebnis:
SMSL DAC ohne 10 MHz Clock deutlich mulmige, Transienten sind verwaschener, Bässe wirken langsammer und wummiger (Zeitverlauf um Einges größer) dadurch wenig Konturen und subjektiv mehr Bass
als es bei dem Apogee der Fall ist
Dann habe ich SMSL an Atomclock angeschlossen => schon besser - mehr Konturen bei dem Bass, Schläge auf die Teller beim Schlagzeug klingen mehr natürlich-metallisch,
aber das Niveau vom Apogee ist bei Weitem noch nicht erreicht.
Das hat mich dazu veranlasst SMSL DAC zu öffnen um das Innenleben im Augenschau zu nehmen - interessant!
Nach dem DAC Chip sind OP AMPs mit absichtlich unkenntlich gemachter Bezeichnung Verbaut, danach folgen gepaart OPA 1612 und am Ausgang an die symmetrische XLR nochmal jeweils OPA 1612 pro Ausgang Slew Rate 27 V/µs
Als ersten Schritt habe ich die Ausgangs OP AMPs an der rechten Kanal ins Visier genommen, sauber mit dem Heißluft Lötstation
ausgelöttet und anstatt die superschnelle und rauscharme OPA 2828 Slew Rate 150V/µs angelötet
Jetzt Vergleich => und sieh da, umgebautes Kanal kling ebenbürtig meinem Apogee DA 16x,
nochmal Wechsel auf unumgebauten linken Kanal des SMSL DAC => gleiches Eindruck von weniger Transienten, weniger Konturen u.s.w
nochmal zurück zum Umgebauten - ganz klar schnellere konturriertere Bässe, transparenteres und luftigeres Klangbild
Begeistert vom Erfolg habe ich mich auf der Suche nach dem OPA mit dem Verschleiertem Identität. Ich fand raus das es sich um etwas in Jahre gekommenen LME49720 handelt und auf der Hersteller Seite gibt es direkten Hinweis auf eine modernere Variante OPA 2891
LME49720 Datenblatt, Produktinformationen und Support | TI.com
Da ich die OPA2891 noch von meinem anderen Tunignsprojekt noch übrig hatte, habe ich mit dem LME rechtes Kanal kurzen Prozess gemacht und ihn durch OPA2891 ersetzt.
Jetzt nochmal testen => klingt subjektiv noch ein Hauch klarer und konturierter, nun um genauer zu unterscheiden muss ich noch am linken Kanal OPA1612 durch OPA2828 ersetzen, dann könnte es besser beurteilen. Zu dem Schritt komme ich noch![]()
VG, Stanislaw
