Müssen/sollen die Kabel vom Verstärker zum Lautsprecher immer gleich lang sein? Oder sind auch unterschiedliche Längen, z.B. bei asymetischer Aufstellung möglich.
Eure Meinung ist gefragt.
Hermann
Müssen/sollen die Kabel vom Verstärker zum Lautsprecher immer gleich lang sein? Oder sind auch unterschiedliche Längen, z.B. bei asymetischer Aufstellung möglich.
Eure Meinung ist gefragt.
Hermann
Es ist die gängige Meinung, das die Kabel gleichlang sein sollen. Das kürzere Kabel sollte nicht aufgerollt wereen, sondern mäanderförmig zusammengelegt werden.
Da Strom annähernd mit Lichtgeschwindigkeit fließt, ist der Laufzeitunterschied von ein paar Metern bestenfalls rechnerisch nachzuweisen.
Ergo: Solange die Längenunterschiede nicht im Kilometerbereich liegen...
Hallo,
ich würde es ausprobieren. Ein Kabel 2 Meter, das andere 10 Meter. Beispielsweise.
Wenn du keinen Unterschied hören kannst ist es egal. ( Davon gehe ich aus )
Am Besten du lässt jemand die Kabel willkürlich tauschen und du hörst es dir dann an.
Wenn du den Längenunterschied hörst, dann würde ich weitere Überlegungen anstellen.
Gruß Uli
Ideal sind tendenziell gleich lange Kabel.
1m und 12 m sind eher ungünstig, aber 2-3 m abweichend Länge ist eher wurscht.
Es ist kompletter Unfug, an der einen Box 3 m Kabel irgendwie zu verstauen, nur damit die Kabel die gleiche Länge haben.
2-3 m zur einen Box und deutlich über 10 m zur anderen Box würde ich aber auch überdenken.
Ob diejenigen, die oben schreiben, dass es egal ist, davon ausgehen, dass Lautsprecherkabel keinen Klangunterschied bewirken, weiß ich nicht.
Ich höre da Unterschiede.
Ich schlage dir folgendes vor. Kaufe dir 2 mal x Meter von einem recht guten Kabel. Z.B. eines von QED, XT40i oder, wenn zu teuer, das XT25.
Ich habe mal versucht Unterschiede zwischen Lautsprecherkabeln zu messen. Da ich zwar ein gutes LCR-Meter besitze, dies aber nicht tausende Euros gekostet hat, sind alle Messungen an 5 m Kabeln durchgeführt worden.
Was waren die Ergebnisse?
Ob diejenigen, die oben schreiben, dass es egal ist, davon ausgehen, dass Lautsprecherkabel keinen Klangunterschied bewirken, weiß ich nicht.
Ich höre da Unterschiede.
Ich schlage dir folgendes vor. Kaufe dir 2 mal x Meter von einem recht guten Kabel. Z.B. eines von QED, XT40i oder, wenn zu teuer, das XT25.
Entweder ist das ein "ein nicht beschäftigen wollen oder nicht können". Eigentlich ist die Qualität der Hifianlage nicht Maßgebend dafür daß man es nicht hören kann. In meiner Jugendzeit war es selbst bei Realistic-LS und Billigeletronik deutlich hörbar ob 4mm Kupfer-Baumarkt-Strippe und der 2,5mm oder ob's Versilbert war.
Gruß
Jörg
Wenn die Kabel damals 10m lang waren, halte ich das für möglich. Versilbert oder nicht und bei 3m Kabeln? Hmhm ...
Es kommt wohl eher auf die eigenen Glaubenssätze an, ob es einen Unterschied macht.
Es ist die gängige Meinung, das die Kabel gleichlang sein sollen. Das kürzere Kabel sollte nicht aufgerollt wereen, sondern mäanderförmig zusammengelegt werden.
Ich hätte gesagt, die gängige Meinung ist, daß es völlig egal ist.
Entweder ist das ein "ein nicht beschäftigen wollen oder nicht können". Eigentlich ist die Qualität der Hifianlage nicht Maßgebend dafür daß man es nicht hören kann. In meiner Jugendzeit war es selbst bei Realistic-LS und Billigeletronik deutlich hörbar ob 4mm Kupfer-Baumarkt-Strippe und der 2,5mm oder ob's Versilbert war.
Gruß
Jörg
Ich hab mich da immer wieder mal mit beschäftigt, muss aber wohl zu denen gehören die es nicht hören können.
Ich werde es aber auch in Zukunft weiter probieren. Versprochen.
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Und zum Thema:
Ich hatte zuletzt Kabel in unterschiedlichen Längen anfertigen lassen. Mich hat das zu lange Kabel auf der einen Seite immer gestört.
2.5 und 4.5 Meter lange Audioquest Rocket 33 haben dann genauso geklungen wie 2x5 Meter Tellurium Q Blue. War nur aufgeräumter.
Weder Lautsprecher noch Verstärker haben Schaden genommen.
VG Olaf
Völlig egal, meine Versilberten aus Kupfer sind auch um ein paar Meter unterschiedlich lang, ich hab das damals vor Jahren als ich sie konfektionierte und Anschloss nach hörvergleichen auch mit gleich langen Reinsilberkabeln so gelassen, im vergleich zu den Quellgeräten (zbs) ist das in der wichtigkeit sowieso Peanuts, da gibts viel wichtigere Baustellen.
gruß Volkmar
Moin Moin.
Es gibt durchaus Verstärker die auf (deutlich) unterschiedlich lange Kabel mit einem anderen Dämpfungsfaktor reagieren - das macht sich dann auf die Impulswiedergabe auch hörbar bemerkbar.
Ich hatte zuletzt Kabel in unterschiedlichen Längen anfertigen lassen. Mich hat das zu lange Kabel auf der einen Seite immer gestört.
Das wäre bei mir ein no go ... Gleich lang oder gar nicht.
...aber bei Monostrippen von einem Meter ist das auch nicht die Frage.
Ich hab den Entwickler von Makroaudio mal dazu befragt. Er meinte (bezogen auf seine Produkte), dass das eigentlich keine Rolle spielt, solange ein großer Leiterquerschnitt (>6mm²) gewählt wird.
Bei mir laufen 6 m und 2,5 m lange Strippen.
Grüße
Lautsprecher plus die Kabel vom Verstärker zu den Lautsprechern bilden eine komplexe Last für den treibenden Verstärker. Sind Verstärker unzureichend entwickelt (was gar nicht so selten ist), dann können Kabel durchaus Einfluss auf das Klanggeschehen haben. Die Ursache sind aber weder Kabel noch die Lautsprecher, sondern wenn, dann ist es meist der Verstärker, der damit nicht zurechtkommt. Der Grund sind dann meist Instabilitäten des Verstärkers.
Um einen Verstärker stabil für alle möglichen Lasten zu bekommen, ist nicht nur ein enormes Know-how, sondern auch eine optimale Anpassung an die Last notwendig. Diese Anpassung hat Douglas Self in seinem Buch "Audio Power Amplifier Design Handbook" sehr gut dargestellt.
Insbesondere Transistorverstärker mit ihren enorm hohen Gegenkopplungswerten und auch gegengekoppelte Röhrenverstärker sind von Instabilitäten betroffen.
Leider gibt es keine allgemein gültige Schaltung zur Anpassung eines gegengekoppelten Verstärkers an alle möglichen komplexen Lasten, daher werden meist Standardwerte eingesetzt. Kabel und die komplexe Lautsprecherlast werden aber vom Anwender gewählt und können deshalb einen nicht unerheblichen Einfluß auf die Stabilität eines Verstärkers haben.
Jetzt stellt sich die Frage, wie sich Instabilitäten auf den Klang auswirken. Dazu müssen die verschiedenen Arten von Instabilitäten erst einmal definiert werden, und das ist leider gar nicht so einfach. Denn Instabilitäten können nur in einem kleinen definierten Frequenz- und oder Pegelbereich auftreten oder sie treten nur bei Pegeln mit einer gewissen Anstiegs- oder Abfallzeit auf oder in einem kleinen Temperaturbereich oder wenn in zwei unterschiedlichen Frequenzbereichen gleichzeitig Signale auftreten etc. etc. etc. Oder alles kombiniert, was zu fast unendlich vielen Möglichkeiten führt.
Wie sich Instabilitäten auf den Klang auswirken, ist kaum zu beschreiben, da es fast unendlich viele Möglichkeiten gibt.
Übrigens haben Single-Ended-Verstärker solche Stabilitätsprobleme fast nicht, da sie meist keine Gegenkopplung benötigen, und deshalb sind nicht gegengekoppelte Röhrenverstärker mit Trioden m. M. n. mit die besten Verstärker, die man bekommen kann.
Zurück zur Ausgangsfrage: Es ist egal, wie unterschiedlich lang die Kabel sind. Sie sollten aber so kurz wie möglich sein. Wesentlich wichtiger ist auf alle Fälle der Verstärker; bevor man Geld in irgendwelche Kabel versenkt, sollte man lieber in einen anderen Verstärker investieren.
Moin Moin.
Es gibt durchaus Verstärker die auf (deutlich) unterschiedlich lange Kabel mit einem anderen Dämpfungsfaktor reagieren - das macht sich dann auf die Impulswiedergabe auch hörbar bemerkbar.
Der Dämpfungsfaktor eines Verstärkers ist eine rein rechnerische Größe. Er ist definiert als das Verhältnis aus Nennimpedanz zu Innenimpedanz des Verstärkers.
Die Nennimpedanz ist immer ein vom Hersteller festgelegter Wert (2 oder 4 oder 8 Ohm).
Kabel oder andere Lasten am Verstärker können deshalb überhaupt keinen Einfluss auf den Wert des Dämpfungsfaktors haben.
Übrigens haben Single-Ended-Verstärker solche Stabilitätsprobleme fast nicht, da sie meist keine Gegenkopplung benötigen, und deshalb sind nicht gegengekoppelte Röhrenverstärker mit Trioden m. M. n. mit die besten Verstärker, die man bekommen kann.
Der Satz ging mir runter wie Öl. ![]()
(Auch wenn ich heute überwiegend mit Class-D Amps Musik höre)
Nachtrag: Ehrlicherweise würde ich sagen: Die SET-Amps ohne GK vermeiden zwar bestimmte Stabilitätsprobleme, dafür bringen sie aber andere 'ungünstige' Eigenschaften mit, z.B. hohen Ausgangswiderstand, niedrigen Dämpfungsfaktor und eine stärkere Abhängigkeit vom Lautsprecher.
Oha, die Kabelgeschichte ![]()
Übrigens haben Single-Ended-Verstärker solche Stabilitätsprobleme fast nicht, da sie meist keine Gegenkopplung benötigen, und deshalb sind nicht gegengekoppelte Röhrenverstärker mit Trioden m. M. n. mit die besten Verstärker, die man bekommen kann.
Na, dies ist aber eine recht gewagte Behauptung.
Es mag ja durchaus richtig sein, dass Eintakt-Röhrenverstärker ohne Überallesgegenkopplung weniger Stabilitätsprobleme haben, als überallesgegengekoppelte Kollegen mit hoher Open-Loop-Verstärkung, also mit hohem Gegenkopplungsfaktor. Dafür haben sie aber häufiger andere Nachteile, wie z.B. einen recht hohen Ausgangswiderstand und damit eine hohe Abhängigkeit an den Impedanzfrequenzgang des angeschlossenen Lautsprechers. Auch der Klirrfaktor ist durch die fehlende Überallesgegenkopplung meist höher.
Dein verwendeter Begriff "nicht gegengekoppelter Röhrenverstärker" ist im Übrigen irreführend. Selbstredend gibt es so einen Verstärker nicht, jeder Verstärker ist gegengekoppelt.
Viele Grüße, Andreas
jeder Verstärker ist gegengekoppelt.
Ich hab' eben mal einen nicht gegengekoppelten Verstärker gebastelt:
Mit folgendem Übertragungsverhalten: