DDT II auf TD 126 klingt matt

  • Hallo Jungs,


    ich besitze ein Frog und ein DDT und betreibe beide an einem Camtech Phono-Pre.
    Beide Systeme habe ich nach oben hin "offen" betrieben und war mit dem Ergebnis immer sehr zufrieden. Ich weiß nicht wie es klingt, wenn man die Systeme anders abschließt, aber für mich stellte sich die Frage bisher nicht, obwohl, ausprobieren würde ich es jetzt schon mal. . .
    Van den Hul empfielt ja 500 Ohm und größer. . .
    Mein Benz Glyder läuft übrigens auch nach oben offen, was von Benz auch so empfohlen und in den hauseigenen Phono-Pres auch empfohlen wird. . .


    Viele Grüße


    Tom

    Liebe Grüße


    Tom

  • Quote

    Van den Hul empfielt ja 500 Ohm und größer. . .


    ..... so wandelt der Lauf der Zeit die Vorgaben.
    Früher hieß seine Empfehlung immer 100 Ohm ;)


    Gruß,
    Tom

  • Stimmt, und das hat auch bei mir immer gut funktioniert, obwohl ich natürlich auch höhere Werte ausprobiert habe. Die brachten aber in meinem Fall und für mein Empfinden als Pluspunkte nur mehr Bass und Druck, bei einigen Minuspunkten.


    Gruß,
    Markus

  • Hallo Tom,


    wollte nicht als Besserwisser auftreten; war nur als Info gedacht.


    Sorry und schönes Wochende

  • Bernhard,


    das hast Du in den falschen Hals bekommen.


    Seit ich mich irgendwann mal mit Van den Hul Systemen beschäftige hielt dieser immer an 100 bzw. 200 Ohm fest.
    Seit er vor vier oder fünf Jahren seine Systeme an einer Blue Amp von Rolf Becker hörte gab das wahrscheinlich den Anstoß.
    An der Blue Amp blühen diese Systeme bei 500 - 1000 Ohm regelrecht auf.
    Wobei ich einige Phonostufen kenne welche mit 100 Ohm abgeschlossen - fantastisch funktionieren. ;)


    War nix gegen dich, hab aufgrund der Umstände nur leise geschmunzelt ;)


    Gruß,
    Tom

  • Quote

    Original von kme
    als jemand der mit TD 126/3 TP16 und DDT etliche Jahre gehört hat, kann ich deinen Eindruck von der Tendenz her betätigen.

    Quote

    Original von Markus Berzborn
    Ich kann nur sagen, dass ich jahrelang mit einem DDT im Rega-Arm gehört habe und da auf keinen Fall den Eindruck eines höhenschluckenden Vorhangs hatte. Ist natürlich schwierig, in diesem konkreten Fall eine Ferndiagnose zu stellen.

    Moin!


    Das mit der Ferndiagnose ist natürlich richtig ...


    Ich habe aber den Verdacht, dass der TP 16 Mk.III als Verantwortlicher mit in Betracht gezogen werden sollte. Der TP 16 ist m.E. nicht der richtige Partner für ein derart feinsinniges System. Dafür ist er mechanisch nicht resonanzfrei genug.


    Genau wie Markus habe ich das DDT (bei mir eigentlich Benz E605, aber von van den Hul retipped) nicht als Höhenschlucker in Erinnerung.
    Im Gegenteil: Es war ein unglaublich feines, schnelles, sehr räumlich und vor allem neutral spielendes System (am DNM Yota/Mission 775SM), das mit den 110 Ohm meiner damaligen Rega Hal offenbar bestens zurecht kam.


    Daher würde ich vorschlagen, dass du das System zu einem hilfsbereiten, analogen Nachbarn mitnimmst, es dort in einen 'besseren' Tonarm einbaust und hörst, was passiert.


    Gut geeignet scheinen mir z.B. Besitzer von Vivid One, Rega RB 300 (und größer), SME 309 (IV,V), SME 3009 Series III, Ultracraft AC-300-MKII (mit leichtem Armrohr!) und welche guten, leicht bis mittelschwere Arme auf einem TD 126 noch so eingebaut wurden.


    Gruß - Uwe

  • Hallo Bernhard,


    ich könnte Dir anbieten, daß ich Dein DDT bei mir mal testweise anhöre. Besitze auch den TD 126 III mit TP 16 III. Du müßtest mir nur das Wechselrohr mit dem System schicken. Der Versandweg von Rastatt nach Freiburg ist auch nicht all zu weit ;)


    Gruß, Norbert

  • Hallo Jungs,


    das es am TP 16 liegt glaube ich jetzt wiederum nicht, da ich mein DDT vor kurzem auf dem TP16 montiert hatte und es hat besser geklungen als ich es in Erinnerung hatte. Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich nicht das normale Endrohr des TP16, daß 63 drann hatte sondern das etwas schwerere, das 64 Endrohr.
    Ich glaube aber nicht, daß es für matte Höhen bei Dir verantwortlich ist. Also ich bin mir sicher es liegt nicht am Arm, auch wenn ein anderer Arm noch mehr Präzision rausholen könnte. .


    Viele Grüße


    Tom

    Liebe Grüße


    Tom

  • Hallo Jungs,


    heute habe ich mal eine Frage in Zusammenhang mit dem van den Hul DDT und dem Tonarmendrohr 63.
    Ich wollte heute mein im Tonarmendrohr 64 befindliches DDT einfach mal spaßeshalber in das Endrohr 63 auf meinem TD 126 MK3 Elektronik schrauben. Dieses ist daran gescheitert, daß ich die Schrauben von unten nicht so nahe an das Gehäuse des DDT heranbringen konnte, daß sie senkrecht nach oben in die Gewindebüchsen des Tonarmbügels paßten. Normalerweise ist das DDT ja dafür vorgesehen von oben in die im Gehäuse des selbigen befindliche Gewinde verschraubt zu werden und bedarf keiner seperaten Mutter oder wie im Falle des 63-Endrohres, keiner Gewinde im Tonarmbügel. Da das besagte Tonarmendrohr aber von oben keine zugänglichen Löcher hat scheidet auch die normale Befestigung des DDT aus.
    Gibt es für dieses Problem eine Lösung oder hilft da nur das Endrohr 64 in dem das DDT mittlerweile seine Runden dreht. . .
    Wie hast Du dieses Problem gelöst Berhard?


    Viele Grüße


    Tom

    Liebe Grüße


    Tom

  • Hallo Tom,


    dafür gab es von Thorens das TP 63 spezial spezial (ja, auf dem Kästchen steht´s wirlich so drauf). Das hatte Langlöcher wie normale Headshells.


    In so Einem mit selbstgefertigtem Kupfer-Distanz- und Gewichtstück lief mein DDT immer recht schön.


    Ich geb´s aber (noch) nicht her. :D Ich kämpfe nämlich immer noch ob ich meinen 126er gegen was moderneres wie TD2001eintauschen soll.


    Gruss
    Klaus

  • Hallo,


    na klar mußt Du Dir was moderneres wie den 2001 zulegen:D
    und wenn Du das machst denk bitte an mich ich würde das für Dich dann ja völlig wertlose Special Special gegen mein normales Special Endrohr tauschen :D:D:D .
    Aber jetzt mal im Ernst, ich besitze den 2001 auch, halte aber den 126 MK3 Elektronik für den besseren Plattenspieler.
    Ich hab heute den zweiten TD 126 MK3 Elektronik bekommen. Mein erster ist wegen eines Umbaus im Moment zerlegt.
    Ich bin total begeistert, was dieses Laufwerk mit dem van den Hul an Feinzeichnung und Emotion bringt. Das schaft mein Transrotor mit dem Benz Glyder nicht in dieser Form.
    Gerade der von Bernhard bemängelte Hochtonbereich ist einfach genial, daneben Rhytmus und Emotion pur!
    Stimmen kommen Sahnemäßig, man lauscht einfach nur der Musik. . .
    Je mehr ich darüber nachdenke um so mehr bin ich der Meinung, daß Bernhards DDT einen Fehler hat und unbedingt bei vdH noch mal durchgecheckt werden sollte...


    Viele Grüße


    Tom

    Liebe Grüße


    Tom

  • Hallo Leute,


    ich werde das Angebot von Norbert gern annehmen und ihm mein System zum Quercheck zusenden.


    Dann werde wir weitersehen.


    Hallo Norbert, habe Dir eine PN geschickt.

  • Hallo zusammen,


    ich hole den alten Thread wieder aus der Versenkung. Inzwischen ist das DDT zum Test bei mir am TD 126 III / TP 16 III montiert.


    Also am Plattenspieler oder Tonarm liegt es nicht. Hier klingt es alles andere als matt, sondern sehr fein auflösend und druckvoll, wie ein TA in dieser Preisklasse klingen sollte.


    Momentan betreibe ich es im Testaufbau an einem älteren, batteriebetriebenen Pre-Pre MCA 10 von Ortofon - dessen Abschlußwiderstand ist mir nicht bekannt.


    Gruß, Norbert

  • Hallo Norbert,


    danke schon mal für Deine Hilfe.


    Wenn´s schon beim Vorabcheck so gut klingt, dann muss es bei mir was anderes sein. Jedenfalls nehmen die Verzerrungen zur Plattenmitte hin zu und Stimmen sind in meiner Konfiguration generell nicht so sauber.


    Kann´s bei mir vielleicht doch amTonarm liegen? Der hat jedenfalls leichtes Spiel. Als ich es korrigiert hatte, wurde der Klang etwas besser, war aber immer noch suboptimal. Jedenfalls läßt sich das Spiel nicht 100% einstellen, da dann der Tonarm zu klemmen anfängt. Mit leichtem Spiel meine ich übrigens kleiner 0,01 mm. Habe gerade keine Meßuhr zur Hand; mehr wird es jedoch sicher nicht sein.


    Ideen?

  • Hallo,
    das was du hier geschrieben hast stört mich ein ganzes Stück.


    "Die Einstellung des TAs habe ich mit der Thorens Lehre vorgenommen. Lediglich der Tonarm ist nicht 100% parallel zur Plattenoberfläche (Neigung ca. 2° zum TA hin)"


    Das wären nach neun Zoll etwa 5 mm.Sollte der Arm wirklich um diesen Betrag hinten zu hoch sein glaube ich gerne das von dir erwähnte Ergebnis des Klanggeschehens.

    LG
    Thomas






  • Hallo Thomas,



    vielleicht habe ich einen kleinen Knick in der Optik und es sind deutlich weniger als 2°.


    Quote

    Lediglich der Tonarm ist nicht 100% parallel zur Plattenoberfläche (Neigung ca. 2° zum TA hin); die Unterkante des Systems jedoch schon .


    Muß der Tonarm oder das System senkrecht zur Plattenoberfläche stehen?

  • Wie der Tonarm oder das System zur Plattenoberfläche stehen ist egal es kommt nur drauf an dass der Diamant genau senkrecht in der Rille steht bei der eingestellten Auflagekraft.


    MfG Christoph

  • Hallo Christoph,
    ist ja eigentlich klar,der Diamant hat senkrecht in der Rille zu stehen.
    Konstruktionsbedingt und Fertigungstechnisch setze ich bei einem TA der ein Gehäuse hat oder nur die Oberkante des Systems ,weil nakich,als Bezug verwendet werden kann, dass dieser auch präzise gefertigt ist.
    Somit verwende ich die Gehäusekanten um einen 90° Winkel zu erreichen da ich den Diamanten mit keiner Lupe am PS so groß bekomme damit ich auch etwas sehen kann.Ansonsten hat man ja Ohren um verschiedene VTA Einstellungen zu testen.Irgendwann,wenn alles richtig gemacht wurde rastet das Klangbild schon ein.

    LG
    Thomas