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Neuerwerb Dual CS 721 , was kann der im Vergleich zu den modernen Platzhirschen?

  • Vincent Ludwig
  • 18. August 2026 um 00:16
  • Vincent Ludwig
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    • 18. August 2026 um 00:16
    • #1

    Hallo Analogis,

    es hat mich seit langer Zeit mal wieder gepackt und ich habe mir eigentlich aus nostalgischen Gründen einen Dual CS 721 zugelegt. Nachdem in den letzten Jahren bei mir viele namhafte Laufwerke gespielt haben, hat mein derzeitiger Max Nero also Konkurrenz bekommen. In der zukünftigen Zeit möchte ich ausprobieren, wie weit man mit dem Dual kommen kann. Es hat hier vor einiger Zeit übrigens vom User "kajetan" einen ähnlichen Thread gegeben, in dem der Dual mit einem Feickert Blackbird verglichen wurde.

    Zuerst einmal zu meinem Neuerwerb, es handelt sich um einen angeblich vollumfänglich revisionierten 721 mit einer Echtholzzarge von Kirschner mit neuer Haube. Der Dual befindet sich optisch in einem wirklich erstklassigen Zustand. Was die Revision betrifft wurde diese nach Aussage des Verkäufers von einem Dual-Kenner durchgeführt.

    Bei der Abholung des Spielers wurden sämtliche Funktionen überprüft, alles bestens bis auf ein leises Geräusch beim Ein-u. Ausschalten des Motors.

    Zuhause angekommen und angeschlossen fiel der Dual erst einmal durch ein wenig Netzbrumm bei Zimmer-Lautstärke mit Ohr am Tieftöner auf, wo der Max Nero mit völliger Ruhe glänzt. Zudem ein deutliches Ploppen / Knacken in den LS beim An-u. Ausschalten des Motors .

    Da ich schon seit langen Jahren auf Brumm oder sonstige Geräusche äußerst allergisch reagiere, galt es also selber Hand anzulegen, um dem Problem beizukommen. Nachdem ich mich diesbezüglich im Dual-Forum ein wenig informiert hatte, gelang es mir nach einigen wenigen Maßnahmen den Dual vollkommen still zu bekommen. Ansonsten war alles richtig klasse, die gesamte Mechanik funktioniert einwandfrei und ist extrem leichtgängig, keinerlei Laufgeräusche festzustellen.

    Der Spaß konnte also losgehen, die ersten Stunden verbrachte der Dual mit dem hauseigenen DM 20 E Tonabnehmer. Was ich da zu hören bekam war schon mal nicht von schlechten Eltern, allerdings waren auffällig viele Knackser auf LP's zu hören, die sich normalerweise völlig ruhig spielen.Nach Reinigen sämtlicher Kontakte der Headshell-Kabelverbindungen und Kontaktplatte kehrte jetzt auch hier absolute Ruhe ein.

    Und wie klang es jetzt?

    Für mich wirklich überraschend gut, das hätte ich dem System und Laufwerk so erst einmal nicht zugetraut, zumal ich auch nicht weiß , welcher Nadeleinschub da wirklich verbaut ist. Alles da, was man sich wünscht, fein aufgelöste Höhen und Mitten, präziser nicht wummriger Bass, gute Raumabbildung, Musik löst sich wunderbar von den Lautsprechern, alles bestens.

    An dieser Stelle habe ich den Dual erst einmal nicht mit dem Max Nero verglichen, der übrigens mit einem 10,5 Analogschmiede-Tonarm und einem Ortofon MC X10 spielt.

    Nach etlichen Stunden mit dem Dual habe ich dann ein Ortofon Bronze MM montiert, was mit Hilfe der Einstellehre eine Wohltat und in wenigen Minuten erledigt ist. Wiederum überrascht war ich, dass sich das Bronze und DM 20 E tonal recht ähnlich sind, wobei das Bronze in den Höhen noch ein wenig präsenter ist.

    An dieser Stelle erfolgte dann ein erster Vergleich mit dem Max Nero. Hier spielt der Dual mit dem Bronze in den Höhen wieder ein Stück präsenter als der Max mit Analogschmiede und X 10. Der Max spielt hier ein wenig zurückhaltender, dafür haben Stimmen vielleicht ein wenig mehr Körper, der Bassbereich wird doch deutlich prominenter dargestellt.

    Ich bevorzuge hier den Max, da er insgesamt über den ganzen Bereich wie aus einem Guss spielt. Ich wette einmal, dass eine Vielzahl der Hörer in einem Blindvergleich das X10 als MM und das Bronze als MC-System identifizieren würde.

    Den von mir erhörten Unterschied beider Spieler würde ich an dieser Stelle erst einmal bei den verwendeten Tonabnehmern vermuten. Wenn man sich den Frequenzschrieb beider Tonabnehmer anschaut, fallen diese doch recht unterschiedlich aus, d.h. beim Bronze ist doch ein recht deutlicher Hochtonanstieg zu verzeichnen, beim X 10 kann man wohl eher von einer leichten Hochtonsenke sprechen.

    Ich habe mir die Frequenzschriebe beider Tonabnehmer übrigens erst nach dem Vergleichshören angesehen, um möglichst objektiv zu bleiben.

    Das war es jetzt einmal fürs erste, im nächsten Schritt werde ich dem Dual mal ein amtliches MC unterschnallen, vielleicht mal ein Ortofon MC-X 30 , da sollte man dann vielleicht ein wenig klarer sehen können.

    Gruß Vincent

  • sansui78
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    • 18. August 2026 um 06:18
    • #2

    Danke, dass du uns auf diese spannende Reise mitgenommen hast 😊

  • philbluesky
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    • 18. August 2026 um 06:54
    • #3

    Ich kann nur meine Erfahrung teilen. Erstmal, ich bin mit einem Dual 626 meines Vaters herangewachsen, habe es nicht fertig gebracht, als Kind die Nadel abzubrechen, der hat immer noch seine Nadel dran, die mindestens so alt ist, wie ich. Auch der Dreher steht mittlerweile bei mir. Ich bin also etwas vorbelastet.

    Die richtigen Erfahrungen kamen aber erst später, als ich vor ein paar Jahren einige Plattenspieler zurück ins Leben holte. Darunter eben Dual, Lenco, Elac, Thorens, Telefunken, PE, Braun.

    Zuerst mal, alle spielen und machen ihren Job. Jeder hat so seine Macken, Vor- und Nachteile. Welcher mich am meisten enttäuscht hat, war der Thorens. Ich meine, es war ein 160. Immer teuer, aber von der Verarbeitung irgendwie hinter den anderen. DAS ist aber nur MEIN Eindruck gewesen. Gespielt hat der auch super.

    Wenn man aber die Geschichte von Dual kennt, der weiß auch, was in dem Plattenspieler für eine Technik steckt und genau die hat mich immer fasziniert. Die waren bei weitem nicht die schönsten, das Design in den 80ern stecken geblieben. Technisch aber ziemlich top of the line.

    Man muss auch bedenken, früher, als Vinyl noch eine der Haupt-Tonquellen war, war Automatismus und Maximalkomfort gefragt, der heute vom Streaming abgelöst wurde. Daher sehe ich Vollautomaten auch eher nicht mehr im Fokus. Wer Platte heute hören möchte, zelebriert das eher. Da ist jeder Handgriff eine Hommage.

    Zum Abschluss: Der Dual CS721 kann schon viel, der ist nach wie vor einer der besten, finde ICH. Was mich aber etwas stört, dass sie vom Mainstream abweichen. Schöne Tonarme, genormte Headshells, das fehlt ihm etwas. Sicher wird er seinen Job machen, aber heute spielt das Auge mit finde ich. Ich selbst höre kaum noch mit Dual, meine aber auch, dass man hier einen der besten für wenig Geld bekommt. Billig-Schund-Dreher haben eigentlich selbst heute durch den Dual-Gebrauchtmarkt kaum Daseinsberechtigung. Ein günstiger Dual 12xx Vollautomat kann ein paar Jahre glücklich machen, billige Dreher eher nicht so.

    Bist mit dem 721 auf jeden Fall gut unterwegs. Meine Meinung.

    Viele Grüße

    Philipp :thumbup:

  • Vincent Ludwig
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    • 18. August 2026 um 09:12
    • #4

    Ich kann auf jeden Fall jetzt schon sagen, dass man mit dem Plattenspieler auf einem hohen Niveau Musik hören kann und werde das noch weiter untersuchen.

    Ich finde die Lösung mit den TK Headshells übrigens absolut klasse. Die hauseigenen Dual u. auch die Shure Tonabnehmer kann man wohl einklipsen, d.h. da muss man da gar nichts justieren.

    Das Bronze wurde von mir in einem TK24 Nachbau eingebaut und mittels einer Dual Einstellehre innerhalb von 2 Minuten justiert, eine wahre Freude im Vergleich zu einer Justage mit Schön, Feickert, etc.. Das Einsetzen in die Headshell empfinde ich als problemlos und sehr stabile Lösung, mit einem SME-Anschluss konnte ich mich nie so richtig anfreunden, weil die Dinger einfach zu viel Spiel haben. Das merkt man, wenn man den Azimuth wirklich einmal perfekt einstellen möchte und dann feststellt, dass sich dieser nach jeder Montage / Demontage doch wieder verstellt hat. Fällt aber nur auf, wenn man das 100% korrekt , z.B. mit Feickert Adjust , Fozgometer macht. Fairerweise sei angemerkt, dass der Dual-Tonarm keine Azimuth Verstellung ermöglicht. Was die Optik des Duals betrifft, ist es ja letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich finde den optischen Auftritt des Duals , der ja bereits damals im Vergleich zu vielen anderen Plattenspielern Ende der 70er / Anfang der 80er recht altbacken daher kam, aus heutiger Sicht schon wieder als "cool".

    Was die Ausstattung betrifft, kann sich da fast jeder heutige Dreher eine Scheibe abschneiden. Ich könnte mir vorstellen, dass da so mancher heutige Hersteller die Augen verdrehen würde, wäre er gezwungen z.B. eine einstellbare Absenkgeschwindigkeit des Tonarmlifts zu realisieren.

    Aber das alles nur am Rande, letztlich geht es ja um die klangliche Performance, dazu demnächst mehr, kann aber ein wenig dauern,

    Gruß Vincent

  • philbluesky
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    • 18. August 2026 um 09:41
    • #5

    Hallo Vincent,

    zur Optik: Es gibt schöne Zargen, die da wirklich einen Unterschied machen.

    Kannst mal ein Bild machen vom montierten 2M am Dual?

    Viele Grüße

    Philipp :thumbup:

  • Analogschmiede
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    • 18. August 2026 um 09:58
    • #6
    Zitat von Vincent Ludwig

    Da ich schon seit langen Jahren auf Brumm oder sonstige Geräusche äußerst allergisch reagiere, galt es also selber Hand anzulegen, um dem Problem beizukommen. Nachdem ich mich diesbezüglich im Dual-Forum ein wenig informiert hatte, gelang es mir nach einigen wenigen Maßnahmen den Dual vollkommen still zu bekommen.

    Hallo Vincent

    An der Stelle habe ich bei einem Dual 1226 auch noch eine Baustelle. Kannst mal erläutern, was du da genau gemacht hast? Oder evtl einen Link zu den Stellen im Dual Forum?

    Danke Dir!

    Und ja, auch ich bin überrascht über die Performance meines 1226 mit Dual/Shure M75 (Mit neuer Jico Nadel) gegenüber meinem Masselaufwerk mit Analogschmiedearm und meistens DV oder Denon oder AT MCs.

    Liebe Grüße, Markus

    http://www.analogschmie.de

    Analogschmiede Tonarm, Headshells und mehr

    AAA Mitglied

  • philbluesky
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    • 18. August 2026 um 10:02
    • #7

    Ich bin nicht Vincent, versuche dennoch zu helfen.

    Verfolge das Signal vom TA ab nach hinten. Beim Brumm ist beim Dual entweder das Headshell oder der Unterbrecherschalter, meist in der Nähe des Kurvenrades, zu finden. Kontakte reinigen bzw. sicherstellen kann hier schnell Abhilfe schaffen. Ich denke, hier wirst Du auf der Suche nach dem Fehler recht schnell fündig.

    Viele Grüße

    Philipp :thumbup:

  • Peter-gbw
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    • 18. August 2026 um 10:12
    • #8

    Hallo Vincent, das wird spannend. Ich freue mich auf weitere Beiträge! 👍

    Mein Dual 721 läuft hier seit 1979 (mit einer Revision zwischendurch). Zzt. mit einem AT 745 xML, was mMn sehr gut passt. Über die Jahre habe ich viele andere Plattenspieler gesehen und gehört. Keiner hat mich dazu verleiten können, den 721 auszutauschen. Damals musste ich ungefähr ein Jahr dafür sparen und fand ihn echt teuer. Inzwischen finde ich das Preisleistungsverhältnis phänomenal☺️

    Viele Grüße

    Peter-gbw

    .

  • Online
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    • 18. August 2026 um 10:27
    • #9

    Der CS721 war seinerzeit das Spitzengerät von DUAL vor ULM (CS731 und CS714 mit Ultra-Low-Mass-Tonarmen) und dem Beginn der Plastikära (CS741, ...). Behalten!

    Gruß Stephan Beer

    Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
    Musik die Zeit im Raum :)

  • sansui78
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    • 18. August 2026 um 10:56
    • #10

    Der 721 hat eine höhenverstellbare Tonarmbasis, bei der man den VAT im laufenden Betrieb verstellen kann 👍👍👍👍👍👍👍

  • Vincent Ludwig
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    • 18. August 2026 um 12:25
    • #11
    Zitat von philbluesky

    Zur Optik: Es gibt schöne Zargen, die da wirklich einen Unterschied machen.

    Kannst mal ein Bild machen vom montierten 2M am Dual?

    Ja, da käme durchaus auch Selbstbau in Betracht. Die Zarge ist ja mehr ein Rahmen um die Plastikwanne, in welcher das Laufwerk steht. Eine stabile Holzzarge mit den entsprechenden Bohrungen und das Entfernen der Plastikwanne wäre mein Ansinnen, falls ich einmal auf die Idee käme, so etwas zu realisieren. Allerdings gefällt mir zurzeit der Original-Zustand und ich möchte wissen, wie der Dual sich in diesem Zustand schlägt. Bild kommt die Tage, bin zurzeit nicht zuhause.

    Zitat von F3Gonzo

    Hallo Vincent

    An der Stelle habe ich bei einem Dual 1226 auch noch eine Baustelle. Kannst mal erläutern, was du da genau gemacht hast? Oder evtl einen Link zu den Stellen im Dual Forum?

    Ist hier zwar ein wenig OT, aber sei es drum.

    Hier mal ein Link zum Dual Forum, fraglich ob dir das beim 1226 weiterhilft, da geht es ja um den 721.

    Da ich keine Lust hatte den Dual mehrmals aus der Zarge zu entfernen, habe ich gleich das volle Programm durchgeführt, d.h. ich kann jetzt nicht genau sagen, welche Maßnahme den erwünschten Erfolg gebracht hat.

    1.

    Cinchkabel erneuert und gemäß Dual -Anleitung zur Umrüstung von Din auf Cinch-Anschlüsse am Kurzschließer direkt verlötet. Es waren zwar bereits Cinchstecker am Kabel verbaut, jedoch nicht wie eigentlich von Dual vorgesehen am Kurzschließer angeschlossen.

    2. Alle sogenannten Knallfrösche ( Entstörkondensatoren ) erneuert, auffälligerweise war bei mir über der 220 Volt Wicklung des Trafos ein zweiter verbaut.

    3. Alle Kontakte am Kurzschließer und vor allem an dessen "Zungen" penibel gereinigt.

    4. und m.E., vermutlich die erfolgsbringende Maßnahme: Kontakte am Netzschalter gereinigt. Da muss man schon genau hinschauen, die sollten so sauber sein, das sie an den Kontaktstellen richtig blank sind. Hier ist Vorsicht angesagt, nicht einfach mit grobem Schleifpapier runterschleifen. Vorsichtige Behandlung mit 1000er Schleifpapier und Kontaktreiniger haben es dann gebracht. Auch hier den Entstörkondensator ausgewechselt und einen zusätzlichen 100 Ohm Widerstand in Reihe verlötet.Hier habe ich wieder einen Entstörkondensator mit dem ursprünglichen, waren es 10 nF ? eingebaut. Im Dual-Forum wird von einigen auch die Verwendung eines 47 nF empfohlen .

    Danach war wie gesagt, völlige Ruhe angesagt, halt, fast hätte ich es vergessen, ein letzter wirklich minimaler Restbrumm ( nur hörbar mit Ohr direkt am Chassis bei deutlich über Zimmer-Lausstärke ) verschwand bei Drehen des Netzsteckers.

    Hosianna, in meiner langen Hifi-Karriere oft von gelesen, im Fall des Falles aber nie irgendetwas bewirkt, hier hat es funktioniert und der Dual ist totenstill.

    Das soll es zur Revision des Duals an dieser Stelle gewesen sein, diesbezüglich ist im Dual-Board wesentlich mehr Kompetenz vertreten.

    Gruß Vincent

  • Praestant
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    • 18. August 2026 um 20:55
    • #12

    Wenn man beim 721er neben der komplexen Mechanik für die Automatik den EDS-Motor alleine betrachtet muß man schon sagen, daß es einen solchen Antrieb selbst in der 1-2K€ Klasse nicht finden wird. Das gilt wahrscheinlich auch für die anderen 7er der 70er.

    Ich habe noch keinen 721er aber eine Anschaffung ist geplant.

  • Garuda
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    • 18. August 2026 um 21:12
    • #13
    Zitat von Praestant

    Ich habe noch keinen 721er aber eine Anschaffung ist geplant.

    :meld:Guter Plan ;)

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    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee

    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"

    Theresia von Avila

  • Vincent Ludwig
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    • 20. August 2026 um 18:37
    • #14

    Hallo,

    weiter gehts.

    Zunächst auf Wunsch Fotos mit dem Bronze am TP24:

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    Ich habe heute ein flatschneues Ortofon MC X30 montiert und bereits einige LP's gehört.

    Das klingt frisch aus dem Karton schon wirklich richtig gut. Der Dual scheint keinerlei Probleme zu haben, die klanglichen Unterschiede zum Bronze darzustellen.

    Mir gefällt es deutlich besser als das Bronze, es spielt m.E. über das gesamte Frequenzband harmonischer, im Bassbereich deutlich potenter und auch präziser, ohne aber irgendwie zu nüchtern oder neutral zu klingen.

    Sehr ähnlich zum Klangbild des X10 am Analogschmiedearm / Max Nero, eine Art Familienklang scheint man heraushören zu können.

    Was der Dual bereits jetzt mit dem völlig neuen X30 aus den Rillen holt , überrascht mich jetzt doch ein wenig. Ich kann mir zu diesem Zeitpunkt nur schwer vorstellen, dass der Dual ein limitierender Faktor ist.

    Ich werde das X30 jetzt erst einmal ein wenig am Dual einspielen und dann mit dem Max Nero / Analogschmiede/ X 10 vergleichen.

    Bin mal gespannt,

    Gruß Vincent

  • philbluesky
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    • 24. August 2026 um 14:27
    • #15

    Hi Vincent,

    danke für das Bild vom 2M Bronze.

    MEINER Meinung nach sieht das überhaupt nicht aus. Das passt rein optisch für MICH überhaupt nicht. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und muss keineswegs geteilt werden. Auch mag ich es Dir nicht schlecht reden.

    Zum 721 gehört für mich persönlich ein schönes Shure V-15 III

    Besorg Dir doch mal noch ein passendes Headshell und ein V-15 III und höre das mal gegen, wenn Du magst.

    Ich mach Dir nachher mal ein Bild von meinem, wenn ich es nicht vergesse. Mal nur rein von der Optik her.

    Viele Grüße

    Philipp :thumbup:

  • Vinylfieber
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    • 24. August 2026 um 14:45
    • #16

    Alles kann, nichts muss ;)

    Bis auf die Zarge die er sich neu furniert von einem CS 1249 gemopst hat und das auf Blue-LED umgerüstete Strobo alles original. Zu meinen vier gebraucht vorhandenen V15III mit Original VN35 Nadel fand ich letztes Jahr eine original verpackte VN35 NOS. Gibt es immer mal wieder. Besser wäre natürlich die VN35HE, aber die ist wie eine Nadel im Heuhaufen suchen. Natürlich kann auch Jico was.....


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    Gruß Michael

    Baden-Württemberg, wo wir sind ist vorne:merci:

  • Vinylfieber
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    • 24. August 2026 um 14:52
    • #17

    Steht nun übrigens seit über 12 Jahren bei mir, nachdem anfangs eher ein "Laie" dran rumgewerkelt hatte und er mit der Zeit das ein oder andere Wehwehchen bekam wurde ihm vor 3-4 Jahren eine Vollkur zu Teil. Seitdem läuft der wie ein Neugerät.

    Gruß Michael

    Baden-Württemberg, wo wir sind ist vorne:merci:

  • Vincent Ludwig
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    • 24. August 2026 um 15:09
    • #18

    So, das MC X30 hat jetzt einige Stunden auf dem Dual gespielt, wobei ich während des Einspielens keine klangliche Veränderung erkennen konnte. Ich habe es jetzt mehrere Stunden mit dem X10 auf dem Max Nero mit Analogschmiede-Arm verglichen, wobei ich fairerweise sagen muss, dass der Analogschmiedearm mit einem feinen Phonokabel von Heiko Wingender symmetrisch an dem Phonolab angeschlossen ist, wobei sich das X 30 am Dual mit einem Sommer Albedo begnügen muss und über Cinch am Phonolab angeschlossen ist.

    Und Jetzt wird es wirklich schwierig, beide Plattenspieler spielen wirklich super. Ich könnte ohne Probleme mit beiden Musik hören, ohne das ich das Gefühl hätte, dass irgendetwas von den Geräten unterschlagen würde. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Dual mit dem X30 noch ein wenig "freier" spielte, wie es so schön heißt, mit ein wenig mehr Auflösung und "Luft zwischen den Instrumenten" und im Bassbereich vielleicht etwas kräftiger. Oftmals blieb von diesem Eindruck nach erneutem Wechsel allerdings nichts übrig. In einem Blindvergleich würde ich an dieser Stelle die Segel streichen. Manche Platten gefielen mir mit dem Max Nero vielleicht einen Hauch besser, andere mit dem Dual. Aber wie gesagt, das ist eher ein Gefühl, von einem wirklichen erhörten Unterschied würde ich hier nicht sprechen wollen. An diesem Punkt drängt sich mir der Eindruck auf, dass der Dual den "Platzhirschen" durchaus ebenbürtig ist. Von diesen waren in den letzten Jahren so einige bei mir zu Gast, ich denke, dass ich mir da schon ein Bild machen kann. Ich gebe allerdings noch keine Ruhe und werde im nächsten Schritt die beiden Tonabnehmer tauschen, mal sehen was sich dann tut.

    Gruß Vincent

  • Garuda
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    • 24. August 2026 um 16:35
    • #19
    Zitat von philbluesky

    Zum 721 gehört für mich persönlich ein schönes Shure V-15 III

    :meld:Passt auch ganz ordentlich an den 721er ;)

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    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee

    Jürgen

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    Theresia von Avila

  • philbluesky
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    • 24. August 2026 um 16:50
    • #20

    Stimmt! :thumbup:

    Alles kann, nichts muss… stimmt auch!

    Viele Grüße

    Philipp :thumbup:

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