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Was ist Musik? Und was das Drumherum?

  • FrankG
  • 28. September 2026 um 16:29
  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 28. September 2026 um 16:29
    • #1

    Hi,

    gerade las ich folgenden Post:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Da habe ich mir die Frage gestellt, was ist für mich Musik und was das Drumherum?
    Wo wäre die Grenze zwischen beidem?

    Welche Anlage bräuchte ich wenigstens, wenn es mir "ausschließlich um Musik geht"?

    Ich habe (noch) keine Antwort für mich persönlich.
    Vielleicht habt ihr ja eine für euch und mögt sie teilen.
    So als Austausch über das Hobby.

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • dickesohr
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    • 28. September 2026 um 16:50
    • #2

    Einen vernünfigen Streamer mit QOBUZ und einen Staxkopfhörer würden mir reichen

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.

  • Brozatus
    -
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    • 28. September 2026 um 16:54
    • #3

    Manchmal reicht mir schon das Radio

    in der Werkstatt...

    Grüße,

    Christoph

  • RalfErnst
    Jazz is Freedom
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    • 28. September 2026 um 17:16
    • #4

    Schlechter Klang lenkt von der Musik viel mehr ab, als guter Klang. Daher wäre für mich zum Musikhören schon eine gewisse Menge "Gedöns" erforderlich. Ein Paar BBC Monitore, eine kompetente Röhrenelektronik mit Monotaste und ein Thorens Schwabbler wären so meine Grundausstattung.

    Ein "Quantum Noise Generator" - was immer das auch sein mag - gehört aber sicher nicht dazu.

    cheers Ralf

  • MOS2000
    und 1
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    • 28. September 2026 um 17:20
    • #5

    Du brauchst die Anlage, wenn es Dir nur noch um Musik geht, wie die Fahrradfahrer, die sich das Bike kaufen mit dem sie dann nur noch fahren.

    Insta › › › schall_may ||| Flickr › › › diesituation

  • Online
    NAbend
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    • 28. September 2026 um 17:36
    • #6

    Musik fängt irgendwo da an, wo der Komperativ aufhört ;)

    Schwarz tut gut.

  • MOS2000
    und 1
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    • 28. September 2026 um 17:42
    • #7

    Gibt es den denn? Und hat er ein Ende?

    Insta › › › schall_may ||| Flickr › › › diesituation

  • Irmag
    Fortgeschrittener
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    • 28. September 2026 um 17:52
    • #8

    Musik ist das, was Menschen glücklich macht. Das Drumherum ist mehr oder weniger egal, je nach Sichtweise. Dass diese Fragen immer wieder gestellt werden zeigt, dass es unmöglich ist eine Lösung für alle und alles zu finden. Sonst wäre die HiFi und Musikwelt ja auch langweilig. ^^

    Ein fluoreszierendes Puddinggehirn und armer Tropf.

  • dickesohr
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    • 28. September 2026 um 18:15
    • #9
    Zitat von Irmag

    Dass diese Fragen immer wieder gestellt werden zeigt, dass es...

    ...Frank anscheinend...

    Zitat von Irmag

    ...langweilig...

    ...war. 😇

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.

  • Online
    NAbend
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    • 28. September 2026 um 18:16
    • #10
    Zitat von MOS2000

    Gibt es den denn? Und hat er ein Ende?

    Naja, das ist natürlich individuell. Es gibt die, die seit Jahren glücklich mit ihrer Anlage aktiv Musik hören und gar nicht drüber nachdenken, was sie an der Anlage verbessern 'müssen'. Und es gibt die, die wie Toningeneure im Home Office nichts anderes machen, als zu tunen, schrauben, Test-hören und von der 'nächst höheren' Stufe zu träumen, die (einer Fata Morgana gleich) endlich Erlösung verheißt.

    Natürlich ist das nicht schwarz/weiß - ich selbst pendele zwischen beiden Extremen ;)

    Schwarz tut gut.

  • Online
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    • 28. September 2026 um 18:18
    • #11
    Zitat von FrankG

    Welche Anlage bräuchte ich wenigstens, wenn es mir "ausschließlich um Musik geht"?

    Als ich mit 13/14 noch Ohren wie ein Uhu hatte, entflammte meine große Liebe für z.B. Joy Division oder The Cure über einen Mono Kassettenrecorder und einen wirklich billigen Walkman.

  • derkleineMuck
    verpeiltes Holzohr
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    • 28. September 2026 um 18:25
    • #12
    Zitat von aufgerollt

    Als ich mit 13/14 noch Ohren wie ein Uhu hatte, entflammte meine große Liebe für z.B. Joy Division oder The Cure über einen Mono Kassettenrecorder und einen wirklich billigen Walkman.

    Tja, das Leben ist ungerecht. Im hohen Alter stellt man sich dann endlich seinen Traum hin und kann den Unterschied nicht mehr hören 😉😝

    Mit viel Glück hat man bis dahin aber ganz viel Musik genossen ohne sich über schlechten Klang Gedanken zu machen…

  • Arkadin
    Dylanologe
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    • 28. September 2026 um 18:30
    • #13

    Meine Minimalausstattung zum zufriedenen Musikhören steht im Esszimmer,
    ein Paar von diesen hier (geschenkt bekommen):

    Alesis M1Active 520

    und ein Raspi mit Hifiberry Pi DAC Pro für zusammen etwa nen Hunderter.
    Klingt richtig gut und natürlich wenngleich der Pegel etwas begrenzt ist.

    Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den
    Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen,
    die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.

    D.A.

  • Online
    bionear
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    • 28. September 2026 um 19:01
    • #14

    Unterwegs im Hotel etc. Genügt ein Radio oder was aus dem Fernseher kommt, sprich echtes LowFi. Zuhause modifiziertes British Vintage HiFi.

  • Hififreak67
    :-)
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    • 28. September 2026 um 21:55
    • #15

    Manchmal höre ich tagelang genüsslich Musik mit der Anlage die eigentlich nur fürs "Büroarbeiten" gedacht war.

    Kleine Spendor 4/5 an einem Rega Brio Mk7 und einem Wiim pro :thumbup:

    Lösungen mit kleinen aktivLS stellten mich dagegen nicht zufrieden :thumbdown:

    Grüße Hans

  • Bredi
    Melophiler in (Hard)Rock
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    • 29. September 2026 um 09:23
    • #16

    Das "Drumherum" ist für mich das Hobby an sich, nicht die Anlage. Vernünftige Aufbewahrung des Vinyl, eine Plattenwaschmaschine der etwas besseren Art, eventuell ein Bügler.

    Dann das "Zelebrieren" vor dem Auflegen der Scheibe: Deckel hoch, ein wenig "Warmlaufen lassen". Die Scheibe Vorsicht aus dem gefüttertem Innersleeve (oder auch Katta Sleeeve) entnehmen. Erst einmal schauen, welche Seite zuerst dran ist. Die Nadel reinigen, die Scheibe reinigen und dann das "Eintauchen" der Nadel in die Rille. Das leise Knistern vor dem ersten Song, das ist für mich das "Drumherum" ;)

    Frei nach Loriot: Ein Leben ohne (Hard)Rock, Metal, fette Riffs und Soul ist möglich, aber sinnlos 🤘

    "Man ist nicht alt, weil man die Jugend hinter sich gelassen hat, sondern weil man aufhört, sie als Ziel zu betrachten.“

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 29. September 2026 um 10:51
    • #17

    Eine Grenzziehung zwischen dem Kern der Musik und dem Drumherum ist offensichtlich nicht eindeutig und wahrscheinlich auch nicht einfach.

    Es geht irgendwie um Abstraktion, um weglassen, bis der Kern, das Wesentliche an der Musik freigeschnitten ist. Das Pure.

    Es könnte sein, dass das für manche Musiker die Partitur ist. Das weiß ich aber nicht.

    Andere benötigen für das Herausstellen der Musik keine großartige Anlage.

    Anderen wiederum hilft eine gute Anlage die pure Musik besser sehen zu können.

    Für mich ist wahrscheinlich der Idealfall, dass die Anlage es mir ermöglicht, sie - die Anlage - ganz auszublenden. Danach suche ich.

    Ob es "ein Fehler" ist, die Suche nicht einfach zu vergessen und den Status Quo als das Nirvana zu akzeptieren, weiß ich nicht. Das ist m.E. sehr individuell.

    Die Suche hat wahrscheinlich einen gewissen Suchtcharakter. Zumindest bei mir.

    Hmmmm

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • volkmar II
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    • 29. September 2026 um 11:23
    • #18

    Wir vergessen bei aller Euphorie mit dem ein oder anderen Instrument Musik "zufrieden" zu hören, das es eine große feine Abstufung in der güte der Klangqualität nach oben und unten gibt, wenn ich zbs total zufrieden mit einer bestimmten Phonostufe Musik geniesse heißt das noch lange nicht das es nicht vielleicht doch noch weit besser klingendes gibt und ich demzufolge nochmals gesteigert zufriedener Musik geniessen könnte, deshalb kaufen und verkaufen wir ständig Bausteine in der hoffnung irgendwann mal endlich Anzukommen, oder zu sagen, jetzt bin ich Entgüldig zufrieden und es geht kaum noch besser.

    Zitat von NAbend

    Naja, das ist natürlich individuell. Es gibt die, die seit Jahren glücklich mit ihrer Anlage aktiv Musik hören und gar nicht drüber nachdenken, was sie an der Anlage verbessern 'müssen'. Und es gibt die, die wie Toningeneure im Home Office nichts anderes machen, als zu tunen, schrauben, Test-hören und von der 'nächst höheren' Stufe zu träumen, die (einer Fata Morgana gleich) endlich Erlösung verheißt.

    Natürlich ist das nicht schwarz/weiß - ich selbst pendele zwischen beiden Extremen ;)

    Ich auch mit schwerpunkt auf zweitgenanntes, ich beneide deshalb unsere Autoren oder einige hier im Forum wie Juergen welche sich so gut wie alles hochwertige auf dem Weltmarkt anhören können und demzufolge ganz genau wissen was wirklich besser oder schlechter klingt, mit welchem Baustein, welcher Kombination oder Zubehör die Emotionen und die Lust aufs Musikhören ganz Automatisch ins Extreme fallen.

    Einen großen Erfahrungsschatz in unserem tollen Hobby zu besitzen ist sehr wichtig, auch um nicht ständig Geld zu verbrennen, der Praktischen Erfahrung mit allem was beim Musikhören dazugehört räume ich jedenfalls eine sehr große bedeutung ein.

    gruß Volkmar

    AAA Mitglied

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  • Irmag
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    • 29. September 2026 um 14:28
    • #19

    Problematisch wird es, wenn aus dem Hobby eine Passion wird. Ich käme nie auf die Idee zu glauben ich wüsste, was guter Klang ist. Der liegt einzig und alleine im Ohr des Hörers. Alleine was Musikschaffende als für sie wichtig erachten bezüglich des Klanges einer Aufnahme, sprengt die Idee es gäbe ebendiesen als allgemeingültige Aussage vollkommen. Wichtig ist das, dass Aufnahme-Wiedergabesystem alles das kann, was verlangt wird. Gleiches sollte eine sehr gute HiFi-Anlage auch können. Die gesamte Musik in ihrer Vielfältigkeit wiedergeben. Inselbegabte Anlagen, können daher nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Sie sind Individualisten, zugeschnitten für eine spezifische Gruppe von Hörern und somit potenziellen Kunden. So zumindest handhabe ich das. Von Klassik bis Punk über Techno höre ich alles. Da nutzt eine Inselanlage nicht viel. ;)

    Ein fluoreszierendes Puddinggehirn und armer Tropf.

  • volkmar II
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    • 29. September 2026 um 16:00
    • #20
    Zitat von derkleineMuck

    Tja, das Leben ist ungerecht. Im hohen Alter stellt man sich dann endlich seinen Traum hin und kann den Unterschied nicht mehr hören 😉😝

    Mach dir mal deswegen keine Gedanken.

    Ich glaub schon lange nicht mehr die mähr das wenn man nicht mehr bis 20khz hören kann Automatisch auch nicht mehr guten Klang mit allen facetten erleben kann, für mich ist das Bullshit und Panikmache von einigen wichtigtuern, solange man auf beiden Ohren noch bis sagen wir mal 7, 8 khz hohe töne hört ist alles ok nach meiner Einschätzung und hörversuchen, Eingeschränkte Schwerhörigkeit und anderweitige Frequenzprobleme mal ausgenommen, da bin ich mir als laie unsicher.

    gruß Volkmar


    ps..weil ich Empfindliche Ohren habe muss ich hin und wieder sicherheitshalber Ohrenstöpsel (natürlich mit hohem Dämmwert) reintun, ab und an passiert es mir das ich vergesse die dinger wieder rauszutun und dann im Auto mit meiner recht hochwertigen Dynaudioanlage gar nicht bemerke das ich sie noch drin hab, aber die Musik berührt mich ganz genau so wie immer, natürlich fehlt was und ich muss lauter machen aber ich bemerke es eine gute zeitlang nicht, verrückt, und nein, an meiner Heimanlage ist es mir gottlob noch nicht passiert ;)

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