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SHAKTI VORSTELLUNG: auf dem Weg zu neuen Referenz Lautsprechern: HORNSOLUTIONS HornLautsprecher?

  • shakti
  • 30. September 2026 um 20:13
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    • 30. September 2026 um 20:13
    • #1

    In den letzten Monaten, gestartet hat dies auf der High End Messe in Wien, habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, ob ich bzgl meiner Referenz Anlagen Konzeption noch einmal größere Änderungen machen soll.

    Insofern bin ich auf der Messe in Wien unterwegs gewesen, um diesbezüglich Anregungen zu bekommen.

    Der Kauf eines

    TechDAS Airforce 20 Titanium Laufwerkes

    Thema

    SHAKTI VORSTELLUNG: TechDAS Laufwerke

    heute ist in Koeln der Herbst angekommen, so dass ich mich mal wieder intensiv mit meinen Micro Seiki Drehern und potentiell kommenden Projekten auseinandergesetzt habe.

    Dazu habe ich mich mit dem Werdegang und den aktuellen TechDas Produkten von

    Hedeaki Nishikawa

    beschäftigt:

    1963Obtained a degree in mechanical engineering.
    1964Joined Stax Ltd. as an engineer and engaged mainly in manufacturing engineering, development of electrostatic headphones, etc.
    1973Moved on from Stax and founded an OEM
    …
    shakti
    22. September 2018 um 00:11


    war das Ergebnis davon, damit sollte ich im Bereich der Signalquelle nochmals einen deutlichen Schritt nach vorne machen.

    Allerdings habe ich in Wien kein set up gehört, welches mich bzgl der von mir verwendeten

    Avalon Osiris Lautsprecher

    Beitrag

    RE: SHAKTI VORSTELLUNG: Avalon Acoustics Osiris Lautsprecher Systems

    […]

    das grosse System, welches ich in F gehört habe, wird auf jeden Fall nicht passen, aber Hornsolutions bietet ja auch kleinere Systeme an.

    https://www.hornsolutions.de

    habe aber noch keinen Favoriten, sich darüber Gedanken zu machen, ist ja, zumindest für mich, auch Teil des Hobbys.

    Gruss
    Juergen



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    shakti
    30. September 2026 um 13:39


    so befriedigt hat, dass es perspektivisch ein grosser Schritt nach vorne gewesen wäre.

    Zum Glück spielten auf den meisten Referenz Anlagen als Signalquelle die Komponenten von WADAX, so dass man ganz gut vergleichen konnte.

    Einzig die neuen Goebel Lautsprecher gefielen mir, waren mir dann aber doch zu ähnlich zu den vorhandenen Avalon Osiris Lautsprechern, dass ich den Gedanken nicht weiter verfolgt hatte.

    Insofern bin ich von der Messe zurück gefahren und hatte mir auf der Fahrt vorgenommen, mehr Referenzanlagen in Kundenhand zu hören, da bei diesen das set up theoretisch besser, als auf einer Messe sein sollte.

    Leider haben mich die bisherigen Besuche noch noch nicht soviel weiter gebracht, da die meisten privaten Anlagen doch oftmals so persönlich abgestimmt sind, dass ich für mich nur wenig Erkenntnisse aus diesen ziehen kann.

    Einzig das Set up bei meinem Freund Achim mit einem älteren Paar Avantgarde Trio hatte mir Freude bereitet und einmal mehr gezeigt, dass extrem viel am set up liegt, da mir die Trio zumeist eher wenig gefällt.

    Aber die Trio bei Achim hat mir einmal mehr verdeutlicht, dass ein Horn Lautsprecher ziemlich viele meiner Sinne anspricht und ich mit einem solchen Konzept viel Freude haben könnte.

    So habe ich mich dann an die Firma HORNSOLUTIONS erinnert

    Ultra High-End Bass Horns / Oktahorn & Custom Front Loaded Horns / HornSolutions
    www.hornsolutions.de

    und dass mich Swen, der Inhaber, bereits vor über 10 Jahren mal zum ihm nach Hause nach Worpswede eingeladen hatte, eines seiner Hornsysteme zu hören.

    Mittlerweile lebt Swen primär im Lot, dh in zentral Frankreich und ein Besuch musste entsprechend etwas aufwendiger geplant werden.

    Von diesem Besuch bei einem seiner Kunden Frankreich hatte ich bereits in einem anderen thread erzählt und von diesem mag ich nun die folgenden Beiträge in diesen thread kopieren:

    HEIMSTATT DER MUSIK

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    2 Mal editiert, zuletzt von shakti (30. September 2026 um 20:28)

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    • 30. September 2026 um 20:30
    • #2

    Hier zuerst die Einstimmung von Das Q :

    Hallo Jürgen,

    das klingt, als würde sich dir eine seltene Gelegenheit bieten: die Reference bei seinem Freund P anzuhören. Wenn es tatsächlich im September ist, dann muss das der Fall sein, denn Swen arbeitet derzeit noch intensiv an den Entwürfen für seinen eigenen neuen Hörraum.

    Ich hoffe, dass du dir dafür wirklich Zeit nimmst. Das ist kein gewöhnliches Hörerlebnis, das man mal eben „mitnimmt“. Es ist weit entfernt vom Mainstream – und ich meine damit nicht nur das System selbst, sondern auch die Location, die Atmosphäre.

    Ich hatte bisher zweimal das Glück, dort arbeiten zu dürfen und hab das System insgesamt ca 40 Stunden gehört. Beim ersten Mal passiv und beim letzten Mal aktiv vor einem Jahr. Die Erinnerung daran sitzt noch so lebendig auf meiner inneren Festplatte, als wäre es gestern gewesen.. Diese Momente verblassen nicht. Sie bleiben.

    Messungen davon habe ich übrigens noch irgendwo auf dem Firmen-Laptop.

    Technisch betrachtet, ist das Hornsystem zu 100 % – und das meine ich wörtlich – zeitrichtig und phasenkorrekt. Die Amplituden-Linearität am Hörplatz liegt zwischen 23 Hz und 18.000 Hz innerhalb einer maximalen Abweichung von ±2 dB, gemessen in 1/24 Oktav-Bändern. Die Mikro- und Makrodynamik bewegen sich auf einem Niveau, das man in dieser Konsequenz extrem selten hört: Transiententreue, Auflösung feinster Struktur und gleichzeitig eine dynamische Reserve, die selbst extreme Pegelunterschiede mühelos und verzerrungsfrei abbildet.

    Wenn ich versuchen sollte, das in Worte zu fassen, die nicht nur messen, sondern auch fühlen:

    Das ist der Punkt, an dem das Nachdenken über „richtig“ und „falsch“ endet – und das reine Hören beginnt.


    Liebe Grüße
    Christopher

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    • 30. September 2026 um 20:31
    • #3

    und der Ausklang von Christopher:

    Guten Morgen, liebe Forumsgemeinde,

    heute Morgen hatte ich ein längeres und wirklich angenehmes Telefonat mit Swen ( HornSolutions) . Neben den eigentlichen beruflichen Themen kam nebenbei auch Jürgens Besuch in Frankreich zur Sprache.

    Dieser Termin hat gestern wie geplant stattgefunden. Nach allem, was Swen erzählt hat, war es ein schöner, unbeschwerter Nachmittag: Swen, Jürgen, ihre Frauen und der Gastgeber haben sich offensichtlich gut verstanden und gemeinsam eine wirklich schöne Zeit gehabt. Swen war der Meinung, dass alle mit einem guten Gefühl wieder auseinandergegangen sind.

    Mehr möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht ausführen – ich war selbst nicht dabei und möchte nichts wiedergeben, das ich nur aus zweiter Hand kenne. Aber die Stimmung, die rüberkam, war eindeutig positiv.


    Herzliche Grüße
    Christopher

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    • 30. September 2026 um 20:32
    • #4

    Hier dann meine Eindrücke vom gehörten System:

    Vielen Dank für den Einstieg, dem ich mich gerne anschließe, es war ein sehr angenehmer Nachmittag mit netten Menschen, die ein gemeinsames Hobby zusammen gebracht hat.

    Da ich mich gerade mit meiner Frau auf einer Urlaubsreise durch zentral Frankreich befinde, ist dieser Besuch recht zufällig zustande gekommen, da uns die Reise in die Nähe einer Hornsolutions Referenz Installation geführt hat,
    da es zu unserer nächsten Unterkunft auf der Reise aber doch noch ein paar km zu fahren galt, hatten wir den Besuch auf maximal 2h eingeplant .

    Direkt der erste Eindruck machte aber klar, dass dies viel zu kurz war, zu viele Themen wollten angesprochen werden, zu viele Musik Stücke wollten angehört werden.

    Zum Glück gefällt uns Dordogne, Lot und Tarn so gut, dass wir sicherlich in absehbarer Zeit wieder in die Gegend kommen werden, um den Besuch dann mit gebührendem Zeitfenster und einer Übernachtung in der Nähe gestalten zu können.

    Was gab es zu bestaunen, zu hören:

    Die Basis der Anlage bilden natürlich die Komponenten von Hornsolutions, optisch dominiert von frei aufgehängten Lautsprechern für den Mittel Hochtonbereich und jehweils in den vorderen Ecken platzierte Horbsubwoofer.

    Diese Komponenten wurden über eine digitale Frequenzweiche / Vorstufe mit der entsprechenden Menge an Endstufen angesteuert.

    LP Laufwerk und Phonopre waren ebenfalls von Hornsolutions. Da wir aber schnell zwischen den Wunschstücken wechseln wollten, haben wir das analog hören auf einen späteren Termin verschoben und ausschließlich digital über CD und Stream gehört.

    Da die vorhandenen digitalen Komponenten aber qualitativ Höchstwertig waren, ließ sich die Musik auch digital genießen.

    Als Musikserver spielte der aktuelle Innuos Statement, CD Laufwerk, Streamer und DAC waren von Wadax. Ein großer Aries Cerat Wandler stand als Alternative ebenfalls bereit.


    Zu den genauen Bezeichnungen der Hornsolutions Komponenten kann Christoph bestimmt noch mehr schreiben.

    Nun zum Hörerlebnis.

    Ich denke, die meisten kennen dies, man hat so seine 5 Musik Stücke, mit denen man eine Anlage recht schnell beurteilen kann, Stücke die man sicherlich schon 100 mal auf den verschiedensten Anlagen gehört hat.

    Entsprechend habe ich meine aktuellen Dauerbrenner einfach mal angespielt, bzw durchgehört.

    Was soll ich sagen, zu meinem großen Erstaunen war ich erstmal baff, denn so hatte ich diesen Stücke noch nie gehört.

    Ich hatte die Stücke vor ca drei Wochen das letzte Mal bei mir in der Anlage über einen Lampizator Horizon360 DAC gehört, der digital auch ein sehr gutes Signal produziert.

    Aber die Durchhörbarkeit, die Klarheit, die Dynamik und Feindynamik bei diesen wohlbekannten Stücken war mir bislang fremd.

    Ich habe diese Stücke auch durchaus schon auf anderen ähnlich teuren oder sogar noch teureren Anlagen gehört, aber der Performance Sprung zu dieser Anlage ( in einem ca 140qm großen und sehr hohen Raum) war überraschend krass.

    Selbst meine Frau sagte, dass wir so noch nicht Musik gehört hätten.

    Ein für mich wichtiger Bestandteil ist dabei eine tiefe und saubere Basswiedergabe, die nicht nur technisch klingt ( wie zb die großen Betonart subs) , sondern zusammen mit dem Restsystem eine klanglich kohärente Einheit bildet.

    Das bis 18hz linear laufende System ist diesbezüglich wirklich außergewöhnlich, man nimmt, trotz hoher Grenzfrequenz , die subs nicht war, das System spielt dabei völlig aus einem Guss.

    An dieser Stelle hat vorher eine AA Trio mit 6 Bässen gestanden, auch die aktuelle und vollaktive Trio wurde gehört und als nicht hinreichend betrachtet.

    Ach ja, der Hausherr hört aktuell am liebsten Musik von „Meute“ und da er die Band schon 4x live gehört hat, möchte er das Live Erlebnis bei den Live Aufnahmen von Meute entsprechend auch zu Hause haben.

    Eine solche Meute Live Aufnahme hat er uns dann auch überzeugend vorführen können.

    Kann man nicht anders sagen, hat Spaß gemacht!

    Wir waren dann letztendlich 2,5h dort, einfach viel zu wenig, man mochte sich kaum von dieser Anlage trennen.

    Gruss

    Jürgen

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    • 30. September 2026 um 20:33
    • #5

    und Bilder dazu:

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    • 30. September 2026 um 20:34
    • #6

    Christopher hat das System dann netterweise noch etwas besser beschrieben:

    Hier mal kurz, wie gewünscht, eine kurze Beschreibung des Systems.

    Das System ist die Masterpiece Reference Edition von HornSolutions. Ein Hersteller aus Deutschland, der bewusst auf große Stückzahlen verzichtet, um seiner Philosophie treu zu bleiben: keine Kompromisse bei Hornlänge, Hornmundfläche, Materialien und Wirkungsgrad. Handarbeit in Deutschland und Österreich.

    Das komplette System wiegt etwa 1.900 Kilogramm.

    Der Bass kommt aus zwei separaten Double-Octahorns. Jedes ist 160 cm breit, 150 cm tief, 202 cm hoch und wiegt rund 800 Kilogramm. Darin arbeiten pro Horn zwei 15-Zoll-Chassis mit harter Aufhängung in einem mehr als drei Meter langen Exponentialhorn. Bei etwa 100 dB machen diese Membranen weniger als einen halben Millimeter Hub. Das ist der eigentliche Punkt: wenig Weg heißt wenig Trägheit. Wenig Trägheit heißt Schnelligkeit. Und Schnelligkeit ist hier alles – Attack, Stop, Kontur, der Unterschied zwischen „Bass ist vorhanden“ und „Bass als Erlebnis“.

    Diese Hörner stehen rund vier Meter hinter den Mitteltonhörnern. Die Mitteltonhörner sind WE15A,nahezu 1:1 nach den Western-Electric-Blaupausen der 1920er: 438 cm Hornlänge, Cut-off bei 51 Hz, einsetzbar ab etwa 80 bis 100 Hz. In ihnen sitzen konzentrisch die Hochtonhörner – das Elysio mit ergonomischer Form, damit der Mittelton nicht an Reflexionen zerbricht. Deshalb klingt das System „aus einem Guss“: jede Oktave auf einer einzigen Schallachse, horizontal und vertikal. Kein versetztes Zentrum, kein springendes Klangbild.

    Angetrieben wird das 15A vom HornSolutions 666DB. Phenol-Mehrschichtmembran von 1,6 Gramm, Motor mit rund 23.800 Gauss, Wirkungsgrad 113 dB / 1 W / 1 m. Der Treiber arbeitet brauchbar bis unter 60 Hz, ohne dass der Klirr für das Ohr überhaupt Gestalt annimmt: K2 um −40 dB, K3 im Bereich −65 bis −70 dB, 0,1 % bei 90 dB. Das ist keine Marketingzahl. Das ist der Grund, warum fortissimo nicht schmutzig wird und pianissimo nicht zusammenfällt. Das was Jürgen als "aus einem Guss" bezeichnete.

    Gesteuert wird das Ganze über einen DEQX Pre-8. FIR-Korrektur über den gesamten FG. Gruppenlaufzeit praktisch totgelegt, keine hörbaren Phasenverschiebungen, Zeitrichtigkeit auf Bruchteile eines Millimeters – bei HornSolutions bis etwa 0,1 mm, das sind rund 0,3 Mikrosekunden Laufzeit. Frequenzgang typischerweise innerhalb weniger Dezibel von tiefem Bass (18Hz) bis weit über 18kHz; darüber darf das Horn bewusst natürlich abfallen, statt künstlich flachgebügelt zu werden. Das Ergebnis ist kein „DSP-Sound“, sondern ein System, das impulsiv, kohärent und räumlich spielt, als wäre die Physik auf der Seite der Musik.

    Ich habe dasselbe System bei meinem letzten Besuch auch mit analoger Frequenzweiche gehört – Luftkernspulen, Mundorf, sehr niedriger Innenwiderstand. Ich maße mir nicht an zu entscheiden, was „besser musiziert“. Beides spielt auf einem Niveau, auf dem Geschmack entscheidet und nicht ein Siegerpokal.

    Was Jürgen vielleicht nicht so betont hat, weil er es anders empfunden oder nicht so lange getestet hat: In diesem Raum kann man überall hören, solange man vor den Hörnern steht, nicht hinter ihnen. Der Raum ist groß. Trotzdem bleibt das Bild ausgeglichen, unterhaltsam, ohne tote Zonen und ohne die übliche Horn-Enge. Und das eigentlich Ungewöhnliche bei Hörnern: Es gibt keine Ermüdung. Zwei Besuche. Beim zweiten konnte ich fast eine ganze Nacht allein hören. Nach acht Stunden war der Körper noch locker, der Kopf klar. Kein Druck, kein Schleier, kein Nachhall im Nervensystem.


    Liebe Grüße
    Christopher

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    • 30. September 2026 um 20:35
    • #7

    und von mir noch ein paar Worte:

    Vielen Dank für die System Vorstellung, auf Grund der Kürze der Zeit habe ich mich bei diesem Besuch nicht wirklich um die Technik gekümmert, sondern habe einfach nur Musik gehört, mich dabei auch nicht im Zimmer bewegt, sondern einfach am vom Eigner vorgeschlagenen besten Platz gesessen.

    Für mich sehr spannend war, dass ich im Normalfall digital entzerrte Anlagen nicht sonderlich mag und mir in Frankreich erstmals eine digital optimierte Anlage ein entspanntes Musik hören ermöglicht hat.

    Durch den Wechsel von Innuos Statement auf Wadax liess sich sowohl eine extreme Qualitätssteigerung vernehmen, aber auch eine minimale Eigenart der Wiedergabekette wahrnehmen. So habe ich mich mit dem Besitzer zum Schluss noch etwas über Möglichkeiten der Geräteaufstellung unterhalten.

    Die verwendeten Wellfloat Gerätenasen bringen mitunter eine minimale Signatur mit, die unter den neuen Wadax Geräten zumindest diskussionsfähig ist.

    Und so ist, selbst (oder vielleicht auch gerade wegen) bei solch hoch transparenten Anlagen der Austausch einer Komponenten nicht so einfach zu realisieren. Bis zum Optimum sind es dann ein paar weitere Iterationsschritte (Was für mich aber eben auch Teil des Hobbies ist)

    Ich bin mir sicher, wenn ich das nächste mal nach Frankreich komme, wird der digitale Zweig noch weiter an Qualität gewonnen haben.

    Dann wäre auch der optimale Zeitpunkt gekommen, in aller Ruhe und mit etwas mehr Zeit auch den analogen Zweig zu hören, dann sicherlich auch mit Q-drive.

    Gruss

    Juergen

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    • 30. September 2026 um 20:36
    • #8

    Hier geht es noch ein wenig zum digitalen Konzert der gehörten Anlage:

    Ich schrieb, aber an anderer Stelle und Kontext, das ich einen DSP basierten Aufbau bevorzuge, da es viele Probleme besser beheben kann, als eine noch so gut konstruluierte analoge Weiche. Allerdings gilt das nur, wenn die digitale Umsetzung auf dem allerhöchsten Niveau stattfindet und da ist die Luft extrem dünn.

    In dem hier besprochenen System, kkang die analoge Weiche anders, aber dennoch gleich gut.

    Zum Verständnis, die analoge Weiche trenjt mit 12dB L-R.

    Im Setup das Jürgen gehört hat, kommen FIR Filter mit verschiedenen Flankensteilheiten zum Einsatz. B zu MT 48dB und MT zu HT 24dB.


    Die finale Entscheidung des Besitzers für den DSP, sofern man den DEQX dann einfach als dsp bezeichnen mag / sollte, fiel Aufgrund der schieren Größe. Denn er wollte den deqx so oder so behalten. Die passive Weiche wäre als getrennt aufgebautes System hinzu gekommen. Also zusätzlich auch noch andere Endstufen von Aries Cerat und ein Aries Cerat Prei-Amp. Die Weichen waren dann aber am Ende zusätzlich zu allem was da schon im Raum steht und hinzu gekommen wäre, mit 60x120x30 cm einfach zu groß.


    Gruß Christopher

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    • 30. September 2026 um 20:39
    • #9

    natürlich gibt es diese Lautsprecher auch mit aufwendigen analogen Weichen, so dass auch ein passives LS Konzept umgesetzt werden kann, Christopher beschreibt diese Weichen wie folgt:

    um das mal etwas in die richtige Richtung zu lenken, hier eine kurze Beschreibung der passiven Weichen, die ich im übrigen mit Ingo und Swen entwickelt und schon etliche Male aufbauen musste. Und glaub mir, dass macht keinen Spaß :)

    Die Frequenzweiche ist bewusst als reines Nadelöhr gedacht: Was hier verloren geht, kann der Lautsprecher nicht mehr wiedergeben. Deshalb ist der Aufbau extrem einfach und ohmsche Verluste sind so weit wie möglich eliminiert.

    Vier Luftspulen mit 3 mm² Leiterquerschnitt führen das Signal. Der Querschnitt ist nicht dekorativ. Nur so bleibt die Durchgangswiderstandserhöhung der passiven Weiche messbar unter 0,1 Ω – gemessen vor und hinter der Weiche. Damit liegt der ohmsche Verlust praktisch im Bereich der Messunsicherheit. Eine „verlustfreie“ Weiterleitung ist damit so nah wie bei einer passiven Weiche überhaupt erreichbar.

    Zwei große und zwei kleinere Kondensatoren ergänzen die Spulen. Die kleineren sitzen unter der sichtbaren Ebene, damit die Optik ruhig bleibt. Korrekturglieder (Notch, Shelving, Impedanzlinearisierung) sind nicht nötig: Die einzelnen Hörner haben bereits einen hinreichend linearen Frequenzgang, die Weiche muss nur noch trennen, nicht kompensieren.

    Der Träger ist dreischichtig: MDF, eine bakelitähnliche Mittelschicht und 5 mm Acrylglas. Die gesamte Verdrahtung liegt darunter und ist ebenfalls in 3 mm² ausgeführt. Unter der Trägerplatte liegt eine 1 mm starke Kupferplatte; die optionale Erdung lässt sich über die Terminals zuschalten.

    Die Platte liegt im äußeren Holzrahmen auf industriellen Niederfrequenzdämpfern. Zusätzliche Resonanzmaßnahmen sind damit überflüssig. Darüber sitzt eine 12 mm VSG-Glasplatte als Staubschutz.


    Gruß Christopher

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    • 30. September 2026 um 20:40
    • #10

    man kann die Weichen in diesem Video (Messe Aufbau) in Aktion sehen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

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    • 30. September 2026 um 20:48
    • #11

    Da ich nun seit Anfang der Woche wieder in D bin, hatte ich in Frankreich ausreichend Zeit, mir Gedanken zum Gehörten zu machen. Insofern hatte ich bereits im Avalon Osiris thread das folgende geschrieben:

    Nach nun mehr 6 glücklichen Jahren mit dem Avalon Osiris System überlege ich immer mal wieder, ob ich noch mal andere Lautsprecher versuchen mag.

    Sollte also jemand Interesse an den vorgestellten Avalon Osiris haben,
    einfach mal ne PN schreiben und dann kann man sich über das Thema,
    den Preis usw unterhalten.

    Gruss
    Juergen

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    • 30. September 2026 um 20:49
    • #12

    The BH 606 s is a 190 cm long front-loaded horn specifically designed as the perfect match for the WE66A. With a width of 106 cm, it fits perfectly underneath the WE66A and Sato. Compared to the BH 515, it offers a more dynamic and precise sound. Each horn is equipped with a hard-suspended 15-inch driver, delivering an unforgettable listening experience.


    Specifications


    Low cut off 28Hz

    Size 106 cm w x 85 h x 120cm d

    horn lenght 190 cm

    Directivity around 38%

    Usable Low Frequency Limit 25Hz

    Recommended Crossover Frequency 250Hz

    Weight 170 Kg





    Das single Oktahorn wird wohl einfach zu gross sein,
    und auch preislich für mich nur schwer abzubilden sein.

    The single Octahorn, second only to the double Oktahorn,represents the ultimatein bass reproduction.

    Once you’ve heard and felt this bass horn, you’ll never let it go. Forget everything you thought you knew about bass reproduction. With a weight of over 400 kg per horn, an effective horn length of nearly three meters, and two 15-inch drivers, it generates earthquake-like bass when needed – with unmatched precision and ease.



    Specifications


    Low cut off 25Hz -3dB at 28Hz

    Dimensions h 101 x w 160 x

    150cm

    horn lenght 300 cm

    Directivity around 38%

    Usable Low Frequency Limit 23Hz

    Recommended Crossover Frequency 250Hz

    Weight 405 Kg per Unit

    Zumindest hinsichtlich des Gewichtes wäre das Single Oktahorn dann im Bereich der Avalon Osiris...


    Meiner Frau gefällt die MINI ganz gut,
    die hat zumindest ansatzweise so etwas wie ein Design .
    Wobei ich schon ganz gerne über alle Wege auf Horn setzen mag,
    bislang gefiel es mir zumeist nicht so gut, wenn man bei Hörnern den Bass klassisch ausführt, ist zumeist dann auch hinsichtlich der Endstufen ein Bruch, da der Bass andere Anforderungen stellt.


    Gruss

    Juergen

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    • 30. September 2026 um 20:50
    • #13

    und hier noch einmal ein Kommentar von Christopher:

    Hallo Jürgen, ich könnte da jetzt eine Menge zu ssgen, da ich wie gesagt, bis auf die Entrance alles gehört habe, aber ich denke es ist verständlich, dass ich das lieber Swen überlassen möchte.

    Grundsätzlich sind deine Überlegungen aber alle durchaus nachvollziehbar, wobei der Pee-8 - ich verwende ihn ebenfalls - schon extrem viele Optionen und Anschlüsse bietet.

    Bei der Mini, wird der Bass übrigens gerade etwas überarbeitet und kann auf Wunsch aktiv bestellt werden.

    Wie haben nächste Woche eine Team Sitzung mit Swen und einer weiten Person bezüglich dem Bass-Design der mini und dann frage ich mal, ob ich ein paar Bilder der Entrance bekommen kann.

    Wenn du die kleine Garage, du nenne ich das BH606S immer, stellen kannst, müsste das Oktahorn eigentlich auch passen. Das sind an Ende 40 cm mehr Footprint.


    Gruß Christopher

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    • 30. September 2026 um 20:52
    • #14
    Zitat von shakti

    und hier noch einmal ein Kommentar von Christopher:

    Hallo Jürgen, ich könnte da jetzt eine Menge zu ssgen, da ich wie gesagt, bis auf die Entrance alles gehört habe, aber ich denke es ist verständlich, dass ich das lieber Swen überlassen möchte.

    Grundsätzlich sind deine Überlegungen aber alle durchaus nachvollziehbar, wobei der Pee-8 - ich verwende ihn ebenfalls - schon extrem viele Optionen und Anschlüsse bietet.

    Bei der Mini, wird der Bass übrigens gerade etwas überarbeitet und kann auf Wunsch aktiv bestellt werden.

    Wie haben nächste Woche eine Team Sitzung mit Swen und einer weiten Person bezüglich dem Bass-Design der mini und dann frage ich mal, ob ich ein paar Bilder der Entrance bekommen kann.

    Wenn du die kleine Garage, du nenne ich das BH606S immer, stellen kannst, müsste das Oktahorn eigentlich auch passen. Das sind an Ende 40 cm mehr Footprint.


    Gruß Christopher

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    genau mit solchen Konzepten habe ich bei Elektrostaten und Hörnern immer grosse Probleme, dh die Qualität der verwendeten Endstufen passt zumeist nicht zusammen, dh am liebsten einen Bass, der im Wirkungsgrad ebenfalls so gut ist, dass er mit einer kleinen Endstufe betrieben werden kann, und auch konzeptionell zum Rest des LS passt, dh ein Hornbass bei einem HornLS und einen Folien Dipol als Bass bei einem Flächenstrahler.

    Ich bin noch bis Sonntag unterwegs, mit kommenden Oktober habe ich dann etwas Zeit und kann mal mit Swen plauschen, dann sehe ich ich, ob es für mich Sinn ergibt , in diese Richtung weiter zu denken.

    Gruss

    Juergen

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    • 30. September 2026 um 20:54
    • #15

    Nun habe ich aus den verschiedenen Threads das Wesentliche zusammen kopiert,
    so dass ich in diesem Thread konzentriert meine weiteren Gedanken / Erfahrungen zu den
    Hornsolutions Lautsprechern posten kann.

    Aber nun erstmal wieder in Deutschland ankommen, vom französischen Lebensgefühl Abschied nehmen und den deutschen Herbst begrüßen!

    Gruss
    Juergen

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    • 30. September 2026 um 21:41
    • #16

    Für welchen Hörraum wären denn die Hornsolutions angedacht 🤔

    Viele Grüße,
    Andreas

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    • 30. September 2026 um 22:00
    • #17
    Zitat von fbs

    Für welchen Hörraum wären denn die Hornsolutions angedacht 🤔

    Viele Grüße,
    Andreas

    Die Hornsolutions würden die Avalon Osiris ersetzen, falls ich für diese einen Käufer zu einem akzeptablen Preis finde. Der Raum hat ca 60qm.

    Gruss
    Juergen

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    • 1. Oktober 2026 um 08:23
    • #18

    Hallo Jürgen,

    in diesem Faden werde ich gern mitlesen und staune jetzt schon, dass du über digitale "Steuerungen" im Signalweg, wie weit die auch immer reichen werden, nachdenkst.

    Natürlich wird eine Anlage im privaten Umfeld deutlich bessser sein als auf einer Messe, wenn der Eigner die räumlichen Möglichkeiten hat und sich damit auskennt oder jemanden hat der das für einen ubernimmt.

    Hast du die MINI auch schon hören dürfen? Ich kann mir vorstellen, dass die Installation in F die du hören durftest mit der MINI nicht völlig erreicht werden kann.

    Es werden andere Hochtontreiber verwendet und die Trennung zum Bass liegt nicht bei 100 Hz sondern bei 250 Hz. Das ist kritisch, wie ich selbst bei meinen "Kleinen" feststellen musste.

    Bei solchen Konstruktionen ist man schnell "Aktiv" und mit digitalen Weichen zugange, zumal, genau wie du schreibst, der Bass völlig andere Anforderungen an die Endstufen stellt als die beiden Kompressionstreiber.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

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    • 1. Oktober 2026 um 09:25
    • #19
    Zitat von annalognicht

    Hallo Jürgen,

    in diesem Faden werde ich gern mitlesen und staune jetzt schon, dass du über digitale "Steuerungen" im Signalweg, wie weit die auch immer reichen werden, nachdenkst.

    Natürlich wird eine Anlage im privaten Umfeld deutlich bessser sein als auf einer Messe, wenn der Eigner die räumlichen Möglichkeiten hat und sich damit auskennt oder jemanden hat der das für einen ubernimmt.

    Hast du die MINI auch schon hören dürfen? Ich kann mir vorstellen, dass die Installation in F die du hören durftest mit der MINI nicht völlig erreicht werden kann.

    Es werden andere Hochtontreiber verwendet und die Trennung zum Bass liegt nicht bei 100 Hz sondern bei 250 Hz. Das ist kritisch, wie ich selbst bei meinen "Kleinen" feststellen musste.

    Bei solchen Konstruktionen ist man schnell "Aktiv" und mit digitalen Weichen zugange, zumal, genau wie du schreibst, der Bass völlig andere Anforderungen an die Endstufen stellt als die beiden Kompressionstreiber.

    Gruß Uli

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    Ich habe die MINI noch nicht gehört, aber Du beschreibst genau die Parameter, die für mich eigentlich theoretische Ausschlusskriterien sind. Im Bereich von 250hz Trennfrequenz habe ich noch keinen Lautsprecher hören dürfen, der zufriedenstellend klang.

    Aber ich bin ja bereit zu lernen, befürchte aber, dass mich die MINI im Vergleich zum gewohnten Standard der Avalon nicht wirklich weiter bringt.

    Auch wenn im WBF sehr positiv über den LS geschrieben wird.

    Hornsolutions Masterpiece mini Series
    The Hornsolutions Masterpiece Mini Edition represents the essence of our flagship Masterpiece Series—distilled into a more compact, room-friendly format…
    www.whatsbestforum.com


    mal schauen, wo sich die Möglichkeit anbietet einen solchen LS mal hören zu können.

    Gruss
    Juergen

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    • 1. Oktober 2026 um 09:51
    • #20
    Zitat von shakti

    Ich habe die MINI noch nicht gehört, aber Du beschreibst genau die Parameter, die für mich eigentlich theoretische Ausschlusskriterien sind. Im Bereich von 250hz Trennfrequenz habe ich noch keinen Lautsprecher hören dürfen, der zufriedenstellend klang.

    Gruss
    Juergen

    Hallo Jürgen,

    nun, ich stand vor 3 Jahren genau vor dieser Frage, als ich meine Lautsprecher geplant hatte. Daher habe ich ein Midbasshorn gebaut, weil mir die Onken oder ähnlichen "Anbindungen" nicht so dolle gefallen hatten oder einfach zu groß waren.

    Die Trennung bei 250 Hz, oder in dieser Region, ist wirklich eine Aufgabe. Allerdings mit digitalen sehr genauen und eventuell, je nach Treiber, brutal steilen Weichen die man analog beim besten Willen nicht mehr hinkriegt hat man zumindest mehr Möglichkeiten.

    Ich würde mir auf keinen Fall antun das analog lösen zu wollen.

    Wenn ich das richtig gelesen habe arbeitet man an einem anderen Bass. Vielleicht kannst oder darfst das mal anhören.

    Gruß Uli

    Gruß Uli

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