Vivid oder getunter Rega-Arm - Schnelleeinschätzung erbeten

  • Hallo,


    brauche ne Schnelleinschätzung: Besser Vivid One oder Rega 250 (glaube Incognito-Version). Tonabnehmer wahrscheinlich Rega Exact, Benz Gold aber auch denkbar, Und jetzt bitte knackig eindeutige Antworten ("Rega scheißem, vivid geil" oder umgekehrt). Mit Radio-Eriwan-Aussagen ist mir leider nicht gedient. Der Arm soll übrigens in Pink Triangle Spieler

  • Hallo Plattenkratzer,


    lieber den neuen absolut gut funktionierenden fertigen vivid, das Leben ist auch sonst schon kompliziert genug, als eine ewige Rega-Baustelle mit viel Tuningpotenzial.


    Jrooß Kalle

  • Hallo,


    Wenn der Arm auf 'nen Schwabbelpink soll, würde ich mich am Gewicht des Armes orientieren um das Schwabbeln einigermasse im Sinne des Entwicklers zu halten.


    Ich nehme jetzt mal an das Pink des öfteren mit Regaarmen ausgerüstet wurden.


    Zudem passt der Regaabnehmer sicher besser zum Rega, und das Benz harmoniert auch mit diesem.


    Gruss
    Michael

    ‘‘A HIGH STANDARD OF STANDARDNESS“

  • Du machst bei beiden nix falsch!


    Ich hab im Prinzip beide, beide funktionieren sehr gut und sind mit zig Tonabnehmern kompatibel.


    Gruß, Peter

    Jubel, Trubel, Heiterkeit, seid zur Heiterkeit bereit. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid!"

  • Tag Plattenkratzer,


    dem Rega-Tonarm fehlen im Gegensatz zum Vivid-Tonarm zwei entscheidende Justagemöglichkeiten: Armhöhe bzw. VTA und Azimuth. Die Außenverkabelung des Regas neigt zu Brüchen und ihre Qualität wird von vielen Anwendern bezweifelt - schaut man sich das in Natura an, fragt man nicht mehr warum.


    In meinen Augen ist der RB-250 eher eine unvollständige Behelfslösung, bietet aber in geeigneter Umgebung eine preisgerechte und befriedigende Performance.


    Ich würde trotzdem den Japaner dem Briten ohne weitere Überlegung vorziehen.


    Gruß, G.

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Quote

    Original von hase
    Du machst bei beiden nix falsch!


    Ich hab im Prinzip beide, beide funktionieren sehr gut und sind mit zig Tonabnehmern kompatibel.


    Gruß, Peter


    Hi,


    ich denke Du hast den DFA-90? Der hat ein paar unterschiede zum Vivid One.


    Verkabelung im/am Vivid ist meiner Meinung nach ürbigens durchaus auf Cardas-Niveau. Was nicht heißt, dass es nicht besser ginge.


    Gruß
    Christian

    krishu.de 6.0

  • @ krishu


    ja ich hab den dfa-90, der eben zusätzlich noch bedämpfbar ist.
    Unbedämpft glaube ich aber kaum, das es gravierende Unterschiede des "Jelcos" gibt.
    Die zig Hersteller die diesen Arm unter ihrem Namen verkaufen, verändern bzw. lassen etwas am Arm verändern, um ihr eigenes Süppchen anzubieten.
    Ich kann natürlich nix dazu sagen, wie gut oder schlecht die Serienverkabelung bei Jelco ist. Ich glaube aber die Unterschiede sind untereinander eher marginal. Egal ob Jelco, Vivid, Mission... draufsteht..


    My 2 Cent

    Jubel, Trubel, Heiterkeit, seid zur Heiterkeit bereit. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid!"

  • Hallo,


    es gibt sehr wohl große Unterschiede bei den jelcos, zB verschiedene Gegengewichtsachsen (Kunststoff, Alu etc), gegengewichte (vgl DFA90 vs. Vivid One vs. Vivid Two vs. Koetsu etc), verschiedene Lager (Edelsteinschalen, Kugellager etc), verschiedene Tonarmrohre (gerade, gebogen, schwer, leicht, bedämpft, blank, ... auch wenn sie gleich aussehen) verschiedene Headshells (zB Magnesium, Alu etc) usw usf. deshalb klingen sie auch nicht alle gleich. Jeder Vertrieb oder wie wir sie nun alle nennen wollen, bestellt genau DEN Arm, den er haben will ... deshalb wäre es auch kühn anzunehmen, dass der Koetsu identisch mit dem Vivid two ist, wenngleich die Unterschiede recht gering sein KÖNNEN.


    Ich habe an meinem Vivid two das Innen-Kabel gegen Cardas getauscht und fand keinen großen Unterschied, war nur zu faul zum Zurückbauen.


    Gruß
    Christian

    krishu.de 6.0

  • Hallo,


    ich würde den Vivid one vorziehen. Vor allem deshalb, weil er ein vollständiger, erwachsener Tonarm ist. Allein schon die Betätigung des Lifts ist im Gegensatz zum Rega eine wahre Freude.


    Pink Triangle Laufwerke können ganz vorzüglich klingen. Aber leider hatten sie immer über alle Modellreihen hinweg (ich weiß von dreien: Little Pink Thing (LPT), Export und der große Anniversary) gravierende Fertigungsmängel. D.H. ein Exemplar lief richtig gut, ein anderes unter Rega Planar 3 Niveau.
    Früher gab es versierte Händler, die sich intensiv mit Pinks auseinandergesetzt haben und sie gut zum Laufen bekommen haben. Musik im Raum in Essen ist so einer, aber vielleicht ja auch 'unser' Rodney aus Frankfurt.


    Was ich damit sagen will: Wenn du mit einem Pink in den hifidelen Olymp aufsteigen willst, brauchst du wahrscheinlich die Unterstützung eines echten Experten.


    Übrigens ist Pink als The Funk Firm wieder im Geschäft. Neben einem funkelniegelnagelneuen Plattenspieler ...



    Wieder mal ein schönes und vor allem kreatives Beispiel britischer Ingineurskunst. Es gibt noch mehr Materialien als nur Acryl, die man verwenden kann ... :rolleyes:


    ... haben sie auch noch spare parts für die Pinks parat.


    Gruß - Uwe

  • [QUOTE]Original von krishu
    Hallo,


    es gibt sehr wohl große Unterschiede bei den jelcos, zB verschiedene Gegengewichtsachsen (Kunststoff, Alu etc), gegengewichte (vgl DFA90 vs. Vivid One vs. Vivid Two vs. Koetsu etc), verschiedene Lager (Edelsteinschalen, Kugellager etc), verschiedene Tonarmrohre (gerade, gebogen, schwer, leicht, bedämpft, blank, ... auch wenn sie gleich aussehen) verschiedene Headshells (zB Magnesium, Alu etc) usw usf. deshalb klingen sie auch nicht alle gleich.




    Danke, das wusste ich z.B. nicht! 8o

    Jubel, Trubel, Heiterkeit, seid zur Heiterkeit bereit. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid!"

  • Quote

    Original von plattenkratzer
    ... By the way: Was hält man vom Pink?


    Ich persönlich recht viel:
    Guter Klang - gutes Konzept - heutzutage guter Preis


    auch wenn:
    - Ersatzteilsituation schwierig (auch wenn die Rückkehr von A. Khoubesserian das tendenziell etwas entspannt hat)
    - Einstellung nicht ganz trivial
    - Verarbeitung angesichts der ehemaligen Neupreise teilweise unterirdisch ist (allein die Haube..)


    Ein Jelco Derivat hatte ich in Form des Mythology Pan auch schon mal und kann im Handling keine signifikanten Unterschiede zum Rega erkennen. Die Höhenverstellung der Jelcos ist bei häufigeren Systemwechseln sicher praktisch (aber eigentlich auch nur dann) wohingegen ich den Rega haptisch und optisch leicht überlegen finde. Die starke Dämpfung des Lifts ist auf den weichen Pink Subchasis allerdings eher lästig (beim Abheben des Arms hebt man das ganze Subchasis mit an).


    Klanglich kann ich nix sagen, weil's jeweils unterschiedliche Laufwerke waren (Rega Planar mit Goldring MM - Mythology Zeus/Pan mit Rega MM - Pink Export mit Rega und Goldring MC).


    Gruß,
    Jörg

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    .. höre Musik mit Wilson Benesch Turntable - Act Two Arm - Van den Hul Colibri - X-Ono Clone - JRDG Capri/102 - Wilson Benesch Act Two - und Digital mit Micromega Trio LW & Musical Fidelity M1 DAC

  • Die Frage von "Plattenkratzer" interessiert mich auch
    und eine Antwort habe ich auch noch nicht gefunden.
    Is denn ein Vivid mit dem teureren Kabel besser als
    ein RB250 mit Finewire Kabel und anderem Gewicht ?
    Mal abgesehen von der fehlenden Höheneinstellung.
    Oder vielleicht besser ausgedrückt, ist der Vivid eine bessere Basis für hochwertige Tonabnehmer.
    Oder sollten man dann besser sofort einen weitaus teureren Arm kaufen ?

  • so jetzt auch noch mein senf!
    also, vor einigen jahren hatte ich einen pink export mit mörch dp6 und benz ruby(1), später mit einem, ohne zweifel sehr netten breuer und wie sollte es auch anders sein, einem EMT klone namens shiraz. der pink ersetzte damals einen
    lp 12-lingo-ittok( oder war es doch der ecos.... egal). ich war sehr zu frieden...
    so schluß mit der langen einleitung und nun zum wesendlich:
    der rega spielt viel besser auf dem pink als der vivid.
    festgestellt gestern nach aufbau vivid auf pink.
    wechsel auf rega extra gut, mehr dynamik+ bessere raumaufteilung= mehr spaß beim hören.
    also mir reicht das, um mich eindeutig zu entscheiden.
    gruß rodney

  • Hallo Plattenkratzer,


    wieso kein 300 Rega und den mit Cardas verkabeln, dann hast Du einen dem Incognito-Arm überlegenes Konstrukt!
    Der Incognito hat zwar auch nette Kabel eingebaut und das original Plastikgegengewicht des Regas gegen ein höherwertiges ausgetauscht, der er hat aber nicht die besseren Lager des 300, neben anderen Kleinigkeiten. . .


    Viele analoge Grüße


    Tom


    PS. Clearaudio baut übrigens ein nettes Gegengewicht für Rega-Arme. . . und die VTA-Einstellung hat ein findiger Bastler mittlerweile auch gelöst.
    Da glaube ich nicht das die Origin-Live - Version dann noch mehr kann...

    Liebe Grüße


    Tom

  • Hi,


    meiner Erfahrung nach sind die Arme alle auf ähnlichem Level -- mit der Ausnahme, dass der Vivid "von Werk aus" mit eindeutig besserer Verarbeitung, ordentlichen Kabeln, anständiger Gegengewichtskonstruktion und VTA etc. ausgerüstet ist. Zumindest der Vivid Two ist auf ähnlichem Niveau wie ein aufgebohrter Rega oder ein aufgebohrter Pro-ject 9 ... und das ohne stundenlanges Basteln. Wobei es natürlich auch auf den persönlichen Geschmack ankommt. Wenn man die Regas/Projects selbst aufrüstet bezahlt man am Ende den gleichen Preis. Bei mir war der Vivid erst recht nüchtern, dann stellte sich aber heraus, dass das Neutralität zu sein scheint und jetzt will ich (zumindest für's Geld) nix anderes mehr.


    Gruß
    Christian.

    krishu.de 6.0

  • Nachwievor würde mich interessieren, was die Öl-Experimente gebracht haben. Weiterhin wüsste ich gern, wie sich das Clearaudio-Gewicht macht, bei mir hat sich ein geometrisch entsprechendes aus Bronze negativ ausgewirkt.


    gruß
    Christian

    krishu.de 6.0

  • Quote

    Original von krishu


    Bei mir war der Vivid erst recht nüchtern, dann stellte sich aber heraus, dass das Neutralität zu sein scheint und jetzt will ich (zumindest für's Geld) nix anderes mehr.


    Gruß
    Christian.



    moin Christian,


    mein Reden. ;)


    Letztlich stellt sich für mich der "nüchterne" Klang immer als richtiger dar.
    Man könnte nun auch stundenlang von fehlenden Verfärbungen und Resonanzproblemen filosofieren, für mich stellt die Reproduktion ohne "künstliche" Beimengungen der Wiedergabekette die auch "emotional" bessere Lösung dar.


    Es soll ja Leute geben, die das anders empfinden mögen. 8)


    frank