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  1. Analogue Audio Association
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Mal wieder: Synchronmotor gesucht

  • RS1500
  • 26. Dezember 2006 um 18:38
  • RS1500
    Gast
    • 26. Dezember 2006 um 18:38
    • #1

    Frage an die Antriebsspezialisten:

    Ich suche Ersatz für einen Audio Linear 4001-Motor. Ich benötige eine 110 V Synchronmotor mit 250 UpM, dessen Durchmesser wegen der räumlichen Verhältnisse 50 mm nicht überschreiten darf und der über eine dünne Achse mit freier Länge von rund 2cm verfügt (so wie die Thorens TD160-Motoren). Die Bauhöhe des Gehäuses sollte bei maximal ca. 3cm liegen.

    Der Motor sollte möglichst laufruhig sein, und er muss mit einem Teller von ca. 5 Kilo Gewicht klar kommen.

    Auf welchen Motor trifft das zu? Kommt einer der Premotec-Typen in Fragen?

    Gruß
    Gerd

  • hb
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    • 26. Dezember 2006 um 19:20
    • #2
    Zitat

    Kommt einer der Premotec-Typen in Fragen?


    Nein. Nicht einer. Fast alle :D.
    Konkret:: SY31, SY32, SY35.

    Keith, don't go.

  • RS1500
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 00:22
    • #3

    Danke, Holger!

    Der 42er demnach nicht? Weshalb nicht?
    Oder doch? :D

    Gruß
    Gerd

  • hb
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    • 27. Dezember 2006 um 00:28
    • #4

    Weil.. ich nix finde, das irgendwie "42" heißt...?

    Keith, don't go.

  • HerrSchulze
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 09:42
    • #5

    Hi Gerd,

    https://www.analog-forum.de/www.rsonline.de, Artikelnummer : 332-802
    Ich hab das Modell in einem Roksan Radius verbaut, läuft dort bei ca. 100V problemlos, bei einem 5kg Teller müsstest Du aber wohl "höher" ran.

    Gruß Chrischan

  • RS1500
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 10:06
    • #6
    Zitat

    Original von hb
    Weil.. ich nix finde, das irgendwie "42" heißt...?

    Hallo Holger,

    der Motor ist hier aufgelistet:

    http://www.color-technik.net/synchron_pm.php

    Gruß
    Gerd

  • mountainbiker
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 11:36
    • #7

    Falls du einen Ersatz für deinen Motor suchst, würde ich dir empfehlen bei Startschwierigkeiten zuerst die Phasenschieberkondensatoren und auch mal das Tellerlager auf Leichtgängigkeit zu prüfen. Bei meinem Selbstbaudreher auf Transrotorbasis waren das die Ursuchen für die Anlaufprobleme (Teller mußte immer angeschubst werden um auf Drehzahl zu kommen). Läuft der Teller zu langsam kann es auch sein, daß das Motorpulley verschlissen ist. ;)

  • RunT
    Real Black Kiel inside...
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    • 27. Dezember 2006 um 11:47
    • #8

    Hallo Gerd,

    diese Philips-Motoren von RS-Online sind auch die gleichen die Linn verbaut. Lediglich das Gegenlager wir je nach Baureihe und verwendetem Netzteil mit verschiedenen Federn und Kugeln ausgestattet. Der 3,75 kg schwere Plattenteller des LP 12 läuft auch noch mit 70 V. Bei 5 kg müsste die Anlaufspannung/Drehmoment etwas höher sein, um den Teller in Schwung zu bringen.
    Mit einem entsprechenden Netzteil läuft dieser Motor sehr ruhig.

    cu

    Thorsten 

    Ich höre Black-Music [Soul & Funk] von Vinyl mit
    LINN Sondek LP 12, DIY Keal, Lingo, EKOS II, TROIKA ES || Linn Linto || Linn Majik DS || Technics RS 1500 || NAIM NAT 02, CD 3.5, NAC 72 + HiCAP || DIY NP Firstwatt F3 || LINN ESPEK || SauBär

  • RS1500
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 11:48
    • #9

    Starschwierigkeiten gibt es nicht. Es gibt aber massive Schwierigkeiten mit der Laufruhe des vorhandenen Motors, der heftig in das Chassis und in den Tonarm hineinvibirert. Das Problem habe ich bisher nicht durch Modifikation der Aufhängung usw. lösen können. Es muss also ein ruhigerer Motor her.

    Da ich den Motor nicht separat neben das Chassis stellen möchte, muss der neue Motor Dimensionen haben, die denen des alten zumindest ähneln.

    @All:

    Wenn ich die bisherigen Stellungnahmen richtig bewerte, bestehen gegen die Verwendung der Premotecs demnach auch unter dem Aspekt der Laufruhe generell keine Bedenken?

    Gruß
    Gerd

  • hb
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    • 27. Dezember 2006 um 12:12
    • #10

    Hi Gerd,
    Premotec ist nicht gleich Portescap, wenn ich mich nicht irre - da konnt ich ja nix finden...
    Deshalb guckst du bei http://www.premotec.nl/synchronous.htm.
    Der Philips-Motor von RS Components scheint ein SY32 von Premotec zu sein.

    Keith, don't go.

  • HerrSchulze
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 12:35
    • #11

    Der Philips ist ein (umgelabelter) Premotec.

    @Thorsten

    Zitat

    diese Philips-Motoren von RS-Online sind auch die gleichen die Linn verbaut


    Bist Du da sicher ? Bei 70v bekommt er meinen leichten Radius-Teller mit gepflegtem Lager nicht in den Griff.

    @Gerd
    An welcher Spannung läuft Dein Motor ?
    An allen meinen Synchronmotoren hat das Senken der Spannung (Valhalla NT) die Laufruhe massiv reduziert.


    Chrischan

  • Andreas K.
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    • 27. Dezember 2006 um 13:43
    • #12

    Hallo,

    ich verfolge sehr interessiert Eure Ausführungen. Ist für einen Einsteiger der immer noch mit Motoren experimentiert extrem interessant. Wie sieht es denn mit den Ansteuerungen aus. Gibt es da die Möglichkeit einige Schaltpläne zu sehen? Wie aufwendig wird denn die Ansteuerung eines hochwertigen Synchronantriebes gelöst? Habe bisher nur Gleichstrom-Motore und dazu verschiedene Netzteile ausprobiert? Schon jetzt vielen Dank und viele Grüße

    Andreas

    gewerblicher Teilnehmer, alles aus Holz für die Musikwiedergabe und noch etwas mehr; hier im Forum aber ausschließlich in Sachen Hobby unterwegs !

  • hb
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    • 27. Dezember 2006 um 14:05
    • #13
    Zitat

    Gibt es da die Möglichkeit einige Schaltpläne zu sehen?

    Nun, der beinhaltet in aller Regel genau einen Kondensator und sonst nix...

    Keith, don't go.

  • RunT
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    • 27. Dezember 2006 um 14:37
    • #14
    Zitat

    Original von HerrSchulze
    Der Philips ist ein (umgelabelter) Premotec.

    @Thorsten


    Bist Du da sicher ? Bei 70v bekommt er meinen leichten Radius-Teller mit gepflegtem Lager nicht in den Griff.

    Chrischan

    OK, zugegeben, ich habe es selbst nicht getestet, aber im PFM gibt es einen Thread, der sich mit dem Tuning des Valhallas beschäftigt. Unter anderem wird die Ausgangsspannung gedrosselt und den Berichten zu folge, gibt es Anlaufprobleme, wenn die Spannung unter 70 V geht.

    Das Valhalla selbst hat glaube ich normalerweise auch nur 90 V Ausgangsspannung.

    cu

    Thorsten 

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  • RunT
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    • 27. Dezember 2006 um 14:49
    • #15
    Zitat

    Original von hb

    Nun, der beinhaltet in aller Regel genau einen Kondensator und sonst nix...

    Hallo Holger,

    Der Phasenschieber kann wohl kaum als hochwertige Ansteuerung für einen 2phasigen Synchronmotor bezeichnet werden.

    Andreas:
    Bei einer hochwertigen Steuerung wird die Netzspannung gleichgerichtet und mit einem oder zwei Generator(en)/(Quarz) Oszillator(en) zwei exakte Sinusspannungen erzeugt, die genau 90° Phasenverschoben sind. Über einen Verstärker wird dann der Motor getrieben. Die Drehzahl wird mit der Frequenz der Sinusspannung bestimmt.

    Wenn Interesse besteht, kann ich den Plan eines Valhalla zur Verfügung stellen.

    cu

    Thorsten 

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  • Andreas K.
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    • 27. Dezember 2006 um 15:14
    • #16

    Hallo Thorsten,

    genau das meinte ich. Informationen zum Kondensator finde ich in den Merkblättern zum jeweiligen Motor. Was ich bisher nicht fand waren Infos, wie die Hersteller hochwertiger Laufwerke die dort Synchronmotoren nutzen versuchen eine möglichst exakte Ansteuerung auf die Beine zu stellen.
    Für den Schaltplan wäre ich Dir extrem dankbar.

    Gruß
    Andreas

    gewerblicher Teilnehmer, alles aus Holz für die Musikwiedergabe und noch etwas mehr; hier im Forum aber ausschließlich in Sachen Hobby unterwegs !

  • Michi_124
    Gast
    • 27. Dezember 2006 um 15:25
    • #17

    Viele Wege führen nach Rom
    - und zu einer guten Synchronmotoransteuerung...

    Den guten alten Phasenschieberkondensator sollte man erst ablehnen,
    nachdem man ein Armageddon getestet oder nachgebaut hat.

    Ein Valhalla steckt es nämlich allemal in die Tasche,
    und mancher zieht das Armageddon auch einem Lingo vor...

  • hb
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    • 27. Dezember 2006 um 15:30
    • #18
    Zitat

    zwei exakte Sinusspannungen erzeugt, die genau 90° Phasenverschoben sind

    Naja, das entfernt sich zwar jetzt etwas vom Thema, aber: Wenn man's schon gescheit machen will, dann bitte nicht so. Exakte 90° zwischen den Sinüssen bringen in den seltensten Fällen maximale Laufruhe. So richtig gut wird das Ganze erst dann, wenn man den Phasenwinkel abgleichbar macht. Geht mit einem Stetoskop ganz prima.

    Keith, don't go.

  • Andreas K.
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    • 27. Dezember 2006 um 16:41
    • #19

    Hallo Michi_124,

    interessanter Ansatz, bei einem Preis von über 2000EUR würde mich aber noch mehr interessieren was darin steckt.
    Danke für Deine klangliche Einschätzung des Armageddon-Netzteils aber ich glaube es gibt auch gute Antriebsmöglichkeiten die etwas preiswerter zu realisieren sind...

    Gruß
    Andreas

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  • paga
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    • 27. Dezember 2006 um 17:09
    • #20

    @Gerd


    Wenn Du einen neuen Motor gefunden hast: Könntest Du mir den alten für einige Tage mal ausleihen?
    Hintergrund: Ich habe eine Quarzmotorsteuerung gebaut, bei der auch die Phase digital einstellbar ist. Leider konnte ich sie bisher nur mit ein paar Motoren testen, die auch so schon vibrationfrei liefen und habe dann Änderungen (Verschlechterung) nur bemerkt, wenn ich die Steuerung absichtlich falsch eingestellt habe. Wäre interessant, ob das Teil einen normalerweise vibrierenden Motor zur Ruhe bringen kann...

    Grüße

    Achim


    Generell: Synch. Motore reagieren je nach Qualität mehr oder weniger stark auf
    -falsche Betriebsfrequenz
    -Höhe der Hauptspannung
    -Höhe der Hilfsspannung
    -Phase der Hilfsspannung.
    Das jeweils unterschiedlich bei Hochlauf, Nennlast und Leerlauf. Gute Motore erkennt man daran, dass sie hierbei Abweichungen von den jeweiligen Optimalwerten ohne Schütteln oder Singen verkraften. (Hatte mal einen Motor aus einem alten Aiwa Cassettentoplader getestet, der fast alles mitgemacht hat, inkl. Betrieb mit Rechteckspannung. AEG Außenläufer sollen angeblich auch mit übelster Stromversorung tadellos laufen, habe aber schon lange keinen mehr gesehen.)

    Gruß

    Achim

    Beschallung nicht nur Hobby, Plattenspieler als Nostalgie-Steckenpferd.

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