Kuzma Stabi Reference Erfahrungsaustausch

  • ich habe meinen Stabi Reference seit über einem halben Jahr und bin recht zufrieden, aber ein bischen mehr geht immer noch, denke ich mir.


    Ein Experiment letzte Woche erbrachte eine definitive Veränderung.
    Mit dieser Matte klingt es m.E. besser, ich habe aber keine Ahnung, wie die Matte heisst



    Gruss, Hartmut

  • Hallo,


    mit Matten habe ich nicht experimentiert.


    Aber seit Samstag läuft mein Stabi Reference mit Mission Mechanic und Dynavector XV-1s. GEIL!! O B E R G E I L !!!!
    Gegenüber den bisherigen SP10 ein deutlicher Schritt nach vorne. Woran es liegt, weiß ich aber nicht:


    Eine etwas andere Aufstellung auf dem bisherigen Wandregal aus Schwerlastträgern, aufgebockt mit einer 30x30mm Multiplex-Rahmen, darin höhenverstellbar einige Holzschrauben eingeschraubt, darauf eine Küchenplatte (hatte ich noch rumfliegen), darauf der Kuzma.
    Alles etwas fester gezogen, resoniert auch etwas weniger als bisher.


    Dann denke ich, dass ich den Mission/DV-Kombi etwas besser justiert habe, auch etwas mehr mit Antiskating und Höhenverstellung experimentiert habe.


    Aber dennoch klingt alles ausgewogener, entspannter, viel mehr Details, Fluß, Charme, Samtigkeit.


    Was mir noch etwas fehlt, ist Dynamik, Schwärze, Druck. Es ist eher eine fließende, federnde Dynamik, als eine brutale, knochentrockene, schonungslose Wiedergabe.
    Dennoch, ich bin sehr glücklich!!!


    Hartmut, bzw. auch andere Kuzma-Besitzer: Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Klemme?
    Ich konnte es bisher nicht eindeutig hören, ob es wirklich was bringt, bzw. ob es was positives bewirkt (allerdings bisher nur bei schweren, dicken, planen Pressungen).
    Manchmal denke ich, es tut sich nicht viel, manchmal, dass es MIT Klemme mehr Dynamik, Fülle, Wärme, Farbe, aber OHNE Klemme freier, lockerer, entspannter aufspielt.


    Ein Austausch würde mich auch sehr interessieren!



    Generell zum Stabi Ref: super gemacht, klasse verarbeitet, recht durchdacht, v.a. die bei abgenommener oberer Platte sich selbst verschliessenden Silikon-Zylinder sind nett!
    Auch die Justage der Höhe kann man relativ einfach durchführen, insgesamt wirklich einfach aufzustellen!


    Schöne Grüße
    Balazs

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Hi Hartmut,
    vielleicht liegt es an dem Zeug, das auf dem Plattenspieler rumliegt.
    Inbusschlüssel, Schrauben, Karbonbürste.


    Die verschieben wahrscheinlich die Resonanz günstig. Oder esoterischer ausgedrückt, beeinflussen sie das Karma im positiven Sinne.


    :D


    Sonst hattest du es doch nicht so mit Matten.
    Als nächstes fängst du dann mit Kabeln an....


    Zurück zum Thema:
    Wo hast du die Matte denn her?
    Ist sie weich oder fest?
    Leicht oder schwer?
    Was könnte denn das Material sein?


    Tschau,
    Frank

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Hole diesen Thread auch nach oben!


    Also, darf ich, Hartmut, auch nach der Matte fragen?


    Und hat jemand, ausser Hartmut, Tonarmbasen für den Stabi Ref. selbst angefertigt? Woraus und mit welcher Erfahrung?
    Da ich noch paar Tonarme "rumliegen" habe :D , wollte ich noch paar Tonarmbasen bauen. Am einfachsten wäre Holz, also Birke/Buche Multiplex, oder stabverleimte Platten. Sonst empfehlungen, an die man relativ leicht rankommt?


    Danke!

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Hi, ich hatte über 2 Jahre den Stabi Reference mit dem Stabi Stogi Reference sowie einem Benz Ruby III. Als Matten hatte ich die Ringmat einige Zeit, ebenso die clearaudio harmonizer sowie die Millenium. Am besten hat mir eigentlich die clearaudio gefallen, wenn man den Preis berücksichtigt. Von der Harmonix kann ich persönlich nur abraten, da es auf dem Kuzma irgendwie seelenlos und dafür sehr analytisch klang! Hast Du - blöde Frage - auch die orignale Matte entfernt?
    An Klemmen habe ich anfangs die orignale Klemme probiert, dann weggelassen und die letzte Zeit die Ebonyauflage von Kuzma echt genossen! Im audiomarkt biete ich die an ;-).
    Was ist das denn für ein Tonarm?Gruß Fritzi

  • Hallo liebe Forumsmitglieder!


    Gerne möchte ich mich als neues Mitglied hier zum Thema Plattenspieler, Kuzma, Plattenklemme und anderen lebenswichtigen Dingen einbringen. -Das soeben geschriebene hat ein bischen Ironie auf den Schultern, aber keinesfalls Sarkasmus! Denn Musik zählt in meinem Leben zu den wenigen wichtigen, ja unabdingbaren Energiespendern!


    Also hier meine Eindrücke zur Frage der Plattenklemme:
    An beiden Kuzmas, Stabi und Stabi Reference (Stabi S und XL kenne ich nicht), ergibt sich nach meiner Erfahrung das gleiche Bild:
    Mit Klemme besser durchzeichneter Bass, straffer auch die Mitten.
    Eigentlich erstrebenswerte Attribute, aber leider geht auch etwas verloren:
    Nonchalance.
    Die Gabe im richtigen Augenblick über Kleinigkeiten hinwegzusehen.


    Wie Balazs es ausdrückt: "entspannter".


    Konsequenter Weise betreibe ich meinen Kuzma fast auschließlich ohne Klemme. Zugegeben ist dies manchmal eher auf Faulheit als auf Konsequenz begründet. Ganz unberührt läßt mich die erzielbare Klangveränderung der Klemme nähmlich nicht! Leider ist die Prozedur des Festklemmens mit Unterlagsscheibe eher diffizil als entspannend. Vielleicht daher die Assoziation zum Klang?


    Übrigends muß ich mich nun als ex Stabi Ref Betreiber outen. Ich nutze derzeit bloß den Holz-Stabi mit externem Netzteil. Ich sehe dieses Laufwerk als Kompromiß zwischen Optik und Klang. Bei aller Liebe zum Stabi Ref: Das Design ist ---------- diskussionswürdig!


    Um auf's Thema zurück zu kommen: Die klangliche Auswirkung der Klemme ist am Stabi größer als am Stabi Ref.


    Zu guter Letzt:
    Ich versuche mich seit geraumer Zeit als Revitalisierer alter Laufwerke (Garrard, Thorens, Dual). Mit zum Teil sehr hohem Aufwand versuche ich den alten Dingern alles abzuverlangen. Mit Erfolg, aber an die Kuzmas kommt keiner der durchaus respektablen Oldies ran.


    Ich wünsche Euch allen weiterhin bestes Hörvergnügen.


    Grüße
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    da Du ja beide Stabi/Stogi Varianten aus persönlicher Erfahrung kennst, würde mich mal interessieren, wie Du sie gegeneinander einschätzt.
    Du betreibst den Holz-Stabi mit dem normalen Stogi und den Stabi Ref. mit dem Stogi Ref.? Hast Du die beiden Tonarme einmal gegeneinander getauscht? Sind beide Arme gleich verkabelt?
    Ich frage deshalb, weil ich schon öfter mal gehört habe, daß der Schritt vom Stogi zum Stogi Ref. gar nicht so groß wäre. Hast Du diesbezüglich irgendwelche Erfahrungen?
    Und kannst Du als weiteren Schluß etwas zu beiden Laufwerken sagen? Du sagst, das Holz-Laufwerk ist für Dich der Kompromiß zwischen Klang und Optik? Ist der Stogi Ref. soviel besser als das Holz-Laufwerk? Und wie sähe das eben aus, wenn die Tonarme vertauscht wären.
    Fragen über Fragen von einem der selbst einen Holz-Stabi/Stogi hat und immer mal wieder über ein Upgrade von Tonarm oder Laufwerk oder beidem nachdenkt.


    Schönen Gruß


    Peter

  • Hi


    ich habe diese Plattenmatte aktuell auf meinem TTS-8000.


    Original war sie im Paket mit einer Plattenklemme von Taurus auf einem MS Laufwerk, deshalb nehme ich an das die Matte auch von Taurus ist.

  • Hallo zusammen,


    also bei der Matte würde ich auch auf die Taurus-Matte tippen. Und die war, sofern mich jetzt nicht alles täuscht, ein "Nachbau" der Goldmund-Relief-Matte. Sie müsste demnach aus schwarzem Acryl und konkav sein.


    Schönen Gruß


    Peter

  • Servus Peter!


    Den Stabi Ref und den Holz-Stabi zu vergleichen involviert notgedrungen Emotion und Gemütsverfasung.
    Sie entstammen eindeutig der selben Familie und sind meiner Meinung nach noch heute Sate of the Art. Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen:
    Der Holz-Stabi spricht den Hörer sofort an, während der Stabi Ref seine Talente nicht gleich zur Schau stellt. Ich möchte anmerken, daß auch der Holz-Stabi kein Blender ist. Verglichen zu einem Oracle Alexandria, und selbst im Vergleich zum Oracle Delphi, ist der Holz-Stabi bei weitem subtilerer Töne fähig. -Sorry ich schweife ab.
    Der Holz-Stabi klingt sehr ehrlich. Töne pereln aus ihm heraus.
    Der Stabi Ref ist etwas zurückhaltender, kontrollierter und substanzieller.
    An Auflösunsvermögen lassen beide keine Wünsche offen. Ich habe aber den Eindruck, daß der Holz-Stabi weniger Scheu hat, den Tönen einfach freien Lauf zu lassen. Der Stabi Ref wiederum hat immer alles im Griff. Das kommt der Grobdynamik zu Gute: Brachiale Orchesterattacken bringen den Sabi Ref nicht aus der Ruhe, während der Holz-Satbi im Zweifelsfall etwas komprimiert, im Vergleich zum Ref sogar ausgeprägt komprimiert. Im Vergleich zu einem LP12 wiederum wirkt der Holz-Stabi jederzeit gelassen und läßt selbst amtlichen Baßimpulsen freizügig ihren Lauf.


    Also:
    Der Stabi Ref ist nach HiFi und heute gängigen HiEnd Kriterien das bessere Laufwerk.
    Der Holz-Stabi übermittelt an mich in so mancher unedlich kurzen Sekunde mehr Emotion. -Er ist geblieben.


    Die beiden Tonarme Stogi und Stogi Ref arbeiten beide noch fleißig unter meiner Schreckensherrschaft. Gut ,der Stogi darf sich gerade eine Auszeit gönnen, aber der Ref muß fleißig zwischen verschiedenen Laufwerken pendeln.
    Die klangliche Bewertung der Tonarme fällt mir nicht so schwer wie die der Laufwerke, denn beide liefern emotionsgeladene Musik. Zumindest in diesem Aspekt reichen sie mehr weiter als SME IV und V.
    Mein Stogi ist mit van den Hul verkabelt, der Stogi Ref mit Cardas.
    Der Stogi Ref ist klar das bessere Produkt: Höhere Auflösung, erweiterte Frequenzenden, vor allem in den Höhen, allerdings kein Zuwachs an Grobdynamik. Dem van den Hul Kabel im Stogi kann ich eines nicht anlasten: Ausgedünnt zu klingen. Im Gegenteil, der Stogi reicht Musik sehr homogen weiter, während der Ref ganz klar eine Resonanz aufweist: In den oberen Mitten zeigt er in einem ganz engen Band etwas Schärfe. An diese Eigenheit gewöhnt man sich, aber sie ist nachvollziehbar. Ob Van den Hul One, Koetsu Rosewood oder Denon 103R. Gut ich höre mitunter Gras wachsen, also nicht überbewerten! Der Stogi Ref ist einer der hochwertigsten Klangvermittler am Markt der Drehtonarme. -Schröder ist ....., wenn der nur etwas robuster wäre. -Ich scheue mich technische Gerätschaft in meinem Alltag einzusetzen, bei deren Anblick mir Zweifel ob meiner ausreichenden Feinmotorik in den Sinn kommen. -Sorry, schweife schon wieder ab.


    Langer Rede kurzer Sinn:
    Stogi Ref bietet eindeutig den besserer Klang!
    Dies ist am Stabi Ref sowie am Holz-Stabi in gleichem Maße nachvollziehbar.
    Aber:
    Bei manch verwellter Schallplatte macht das konische Rohr des Ref eine Wiedergabe unmöglich: Der Wellenberg des Vinyl schleift am Armrohr!


    Als Besitzer des Holz-Stabi würde ich mir nicht allzu viele Gedanken bezüglich Laufwerkstausch machen. Wenn, dann vielleicht ein zusätzliches Laufwerk mit gänzlich anderen Eigenschaften.


    Der Stogi Ref bringt auch am Holz-Stabi definitiv Verbesserungen. Und er ist, vor allem gebraucht, preislich unangemessen billig!


    Da fällt mir ein, ich beziehe mich beim Holz Stabi ausschließlich auf die Variante mit externem Netzteil. Die Standard-Variante hinkt diesem recht kraftlos und schwammig hinterher!


    Übrigends habe ich vor kurzem ein recht ordentliches Vinylpaket gehört:
    Audio Note TT-3 (alte Voyd Variante) mit AN-1S und Io Gold.


    Hoffe meine Ausführungen sind nicht zu konfus geraten und es hilft Dir weiter.


    Schöne Grüße,
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    willkommen im Forum!


    Hab Deine ausführlichen Eindrücke zu Kuzma sehr gerne gelesen -
    obwohl ich keine "Kuzmateile" habe und auch nicht plane welche anzuschaffen ...
    jedenfalls: Mehr davon bitte!

    Beste Grüße
    Hape

  • Hallo Thomas,


    auch von mir noch ein herzliches Willkommen im Forum und vielen Dank für die ausführliche Schilderung Deiner Eindrücke und Erfahrungen. Das hat mir in jedem Fall weitergeholfen.
    Klasse Beitrag, mach bitte weiter so.


    Schönen Gruß


    Peter

  • Hallo Thomas,
    ich nehme deine Ausführungen zum Anlass, eine weitere Frage anzuschließen: Mit welchen Tonabnehmern hast du an den erwähnten Laufwerkskombinationen Erfahrungen gesammelt? Ich frage nicht ohne Hintergrund: Zur Zeit stehe ich in abschließenden Verhandlungen zum Erwerb eines ein Jahr alten stabi/stogi reference. Empfohlen wurde mir von Herrn Kovacevic vom Kuzma-Vertrieb dazu ein kuzma Tonabnehmersystem und ( da ich diesbezüglich unterversorgt bin) eine microgroove + Phonovorstufe von Tom Evans. Der Verkäufer bietet mir jetzt zu einem sehr günstigen Preis ein Benz ruby 3 System an. Dazu würde dann aber m.E. besser eine Lukaschek PP1 Vorstufe passen als eine microgroove+. Oder? http://www.analog-forum.de/wbboard/images/smilies/confused.gifFür weitere Äusserungen auch von anderen Forenmitgliedern wäre ich dankbar. ?


    Hans

  • Hallo Thomas,
    ich nehme deine Ausführungen zum Anlass, eine weitere Frage anzuschließen: Mit welchen Tonabnehmern hast du an den erwähnten Laufwerkskombinationen Erfahrungen gesammelt? Ich frage nicht ohne Hintergrund: Zur Zeit stehe ich in abschließenden Verhandlungen zum Erwerb eines ein Jahr alten stabi/stogi reference. Empfohlen wurde mir von Herrn Kovacevic vom Kuzma-Vertrieb dazu ein kuzma Tonabnehmersystem und ( da ich diesbezüglich unterversorgt bin) eine microgroove + Phonovorstufe von Tom Evans. Der Verkäufer bietet mir jetzt zu einem sehr günstigen Preis ein Benz ruby 3 System an. Dazu würde dann aber m.E. besser eine Lukaschek PP1 Vorstufe passen als eine microgroove+. Oder? Für weitere Äusserungen auch von anderen Forenmitgliedern wäre ich dankbar.


    Hans

  • Hallo Hans im Glück. Wie ich ja schon geschrieben habe, hatte ich auf meinem Kuzma das Ruby 3 montiert. Und mir hat´s gefallen. Zuerst hatte ich die Krell Phonovorstufe, dann die PPT 9 von Lukaschek. Die war aber - meinen Ohren nach - irgendwie beengter. Mit der Krell hat es doch wärmer geklungen. Und die Lukaschek ist halt nicht so flexibel, deswegen würde ich mir die Lukaschek auch nicht mehr zulegen, obwohl ich heute ein Benz LP habe und diesen mit dem Lehmann silver cube fahre.
    Da ich die Tom Evans nicht kenne, enthalte ich mich hier. Es gibt aber im Forum einige "Höreindrücke". Persönlich würde ich zum Ruby 3 greifen.
    Aber, Deine Ohren entscheiden! Mit dem Kuzma Stabi/Stogi Reference machst Du aber nichts falsch. Einer der besten, auch preislich gesehen. Schönen Abend Fritzi

  • Hallo Hans!


    Leider kann ich zum Kuzma-Tonabnehmer keinen Kommentar abgeben. - Ich habe dieses System noch nicht gehört.
    In Kombination mit dem Sabi/Stogi Ref hatte ich bisher folgende Systeme in Verwendung:


    Benz MC-Gold, Empire MC 1000 MkII, Van den Hul MC ONE, Van den Hul Black Beauty, Denon 103R, Benz Ruby Wood, Koetsu Rosewood, Koetsu Urushi.


    Die Aufzählung ist wertfrei, jedoch gefällt mir das Denon 103R in der Kuzma-Umgebung nicht gut. Auch die Koetsu Systeme finden in anderen Armen bessere Spielpartner, obwohl sie auch am Kuzma Arm schon sehr gut zur Geltung kommen.
    Ausnahmslos gut vertragen sich die Kuzma Arme mit Systemen von Benz und Van den Hul, wobei die van den Hul tendenziell quirliger sind.


    Ich kann mir vorstellen, daß die Kuzma Arme mit allen Tonabnehmern welche eine mittlere Nadelnachgiebigkeit aufweisen, sehr gut harmonieren.


    Generell würde ich empfehlen, wenn möglich, mehrere Systeme anzuhören! Gerade in Verbindung mit sehr hochwertigen Armen wie den Kuzmas, werden die unterschiedlichen Charaktere der Systeme sehr deutlich hörbar.
    An dieser Stelle kann ich nicht umhin einen, für Tonabnehmerfetischisten, bedeutenden Nachteil der Kuzma Arme zu monieren: Die feste Verbindung der Headshell mit dem Armror ist vielleicht die Beste, mit Sicherheit aber die Unpraktischste! Einige meiner besten Tonabnehmer sind nur aus diesem Grund bisher nicht unter den Kuzmas gelandet. Eigentlich ein Frevel. Wobei ich anmerken möchte, daß die unangenehme Prozedeur des Systemwechsels das geringere Übel darstellt. Wichtiger noch ist die Tatsache, daß die Abtastgeometrie de Facto nicht reproduzierbar eingestellt werden kann. Für den Vergleich der tonalen Charakter von Tohnabnehmern ist dies sekundär, wenn es aber um die Endjustage geht, ist dieses Manko zermürbend. Glücklich wer mit einem einzigen Tonabnehmer auskommt. -Nicht nur wegen der Justage!-


    Und nun muß ich Dich auch noch hinsichtlich meiner Erfahrungen mit Phonovorstufen enttäuschen! Die Lukaschek PP1 habe ich nur kurz bei der Präsentation des Stabi XL gehört. Ich habe keine nachhaltige Erinnerung an den Klang. -Schlecht war's jedenfalls nicht!
    Die wenigsten Transistorgeräte hatten bei mir zuhause eine lange Verweildauer. Ich bevorzuge Röhrenvorstufen. -Leider nur die mit äußerst aufwendig gestaltetem Preisschildchen.


    Trotzdem kann ich Dir, wie auch schon Fritzi es tat, versichern, daß der Stabi/Stogi Ref sicher keine Enttäuschung mitbringt.
    Und unbedingt mehrere Abnehmer anhören! Nicht unter Druck setzen lassen!


    Schöne Grüße,


    Thomas

  • Hallo Hans


    Soweit ich informiert bin, basieren die Systeme Kuzma KC 2 und 3 auf den Zyx RS-100. Das bedeutet TA-Masse 5g, Cu 15, Ausgangsspannung 0,24 mV. Das ergibt an einem Kuzma Stogi Reference eine Resonanzfreq. von 9,96... Sina Kovacevic von Gaudios empfiehlt also das richtige - wenn auch nicht ganz uneigennützig :D


    Mir hatte nach Kauf eines Stabi S / Stogi S übrigens Franc Kuzma himself ohne erkennbare Ironie Benz Systeme im Wert des kompletten Laufwerks und die Lukaschek PP1 empfohlen, nachdem ich - damals noch unwissender als heute - mit einem DL 103 (an einer Linn Linto Phonovorstufe zwangsläufig) völlig frustriert war und dem Vinyl fast schon wieder ein zweites Mal Lebewohl sagen wollte. Damals hatte er allerdings auch noch kein eigenes Geschmeide am Start.


    Herr Kovacevic hat übrigens, bevor Kuzma mit Nadeln anfing, Transfiguration empfohlen, ein Aria spielt bei mir bis heute, ist aber von den "Werten" her nicht so ein perfektes Match wie die Kuzmas/Zyxe.


    Gruß,
    Ferdy


    edit: pluralis majestatis war übertrieben

    "Die Quelle ist der Ursprung allen Anfangs" (anonymer Linnosoph) - "Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe" (W. Busch)

    Edited once, last by Ferdydurke ().