Symasym Debug-Thread

  • Eigentlich sollte dein Multimeter einen Wert nahe bei 0 Ohm anzeigen, Christian.
    Der Strom fliesst ja zum größten Teil durch den Draht (die umwickelte Spule) und nicht durch den 10 Ohm Widerstand.
    Doch "zuviel gebruzzelt"?


    Viele Grüße - Rudi_Ratlos

  • Hallo Rudi,


    Alles okay, Fehlalarm. Ich habe keine Ahnung, was ich gestern gemessen habe. Heute nochmals alles überprüft, Widerstand liegt bei 2,x Ohm, also Null.


    Dafür habe ich gesehen, dass ich einen anderen Bock geschossen habe. Ich habe den Ruhestrom nur über einen Widerstand gemessen und so mit 24mV doppelt so hoch eingestellt wie gewollt.
    Ich habe mich schon gewundert, dass der Kühlkörper sehr heiß wird. Hängt das damit zusammen?


    Gruß,
    Christian

  • Hallo,


    ich hab ein brummendes Problem bei meinem Symasym.


    Habe folgende Konfiguration:


    4x Symasym (die grüne Platine) mit jeweils eigener Netzteilplatine (Elkos mit Dioden) und ein gemeinsamer 800VA Ringkerntrafo, dazu ne Einschaltstrombegrenzung.
    Mit Oszi gemessen am Ausgang keinerlei Störungen, dann Generator an einem Eingang angeschlossen, feines Ausgangssignal, keinerlei Störungen.
    Schließe ich alle 4 Eingangsleitungen zu meiner rme Fireface UC an (diese nicht eingeschalten, Versorgung rme abgesteckt, kein USB zum PC), brummt es auf allen Kanälen.
    Dieses Brummen ist auch nicht (wenn alles korrekt angeschlossen ist) Lautstärkeabhängig, ist konstant.
    Somit haben ja alle 4 Module die gleiche Versorgungsmasse aber jeweils eigene + und - Versorgungen, Gehäuse ist Metall und geerdet, Masse und Erde derzeit nicht verbunden,
    waren aber auch schon hart oder über 100E verbunden, was leider keinerlei Verbesserung ergeben hat.
    Aber ohne externe Signalmasseverbindung gibts auch kein Problem.


    Es hat sich herausgestellt, daß die Verbindung der 4 Masseanschlüsse innerhalb der rme das Problem sind, stelle ich das mit einem Draht extern nach, ist das Brummen auch da.
    Warum brummt der Symasym bei 4 Modulen, wenn ich die Signalmasseanschlüsse zusammenhänge?
    Kann ich die Signalmassen im Symasym zusammenschließen?
    Die Masse in der Soundkarte ist eine Masse, d.h. Versorgungsmasse und Signalmasse sind da ein und dasselbe.


    Hat wer eine Idee? Bin ratlos

    :(



    Schöne Grüße,
    Erich

  • Hallo,


    habe mittlerweile herausgefunden, daß die Störungen dann kommen, wenn die Eingangssignale miteinander verbunden werden (auch hochohmig).
    D.H. nur die Massen sind kein Problem, aber sobald die Signale zusammen kommen brummts.
    Hab schon einiges probiert, aber keine Lösung.


    Hat jemand schon mal bei den Chinch-Eingangsbuchsen was gemacht? So zB mit Widerstand abgeschlossen, kleinen Kondensator zw. Singal und Masse,...?


    Gruß,
    Erich

  • Hey!
    Ich habe auch ein Brummen zu verzeichnen, aber sobald ich dann eine Quelle anschließe hört das Brummen auf.


    Ich habe die Komponenten noch auf nem Holzbrett. Hoffe mal dass sich das ändert sobald ich das dann in ein Metall/Aluminium Case verbaue.
    Ich hoffe mal du findest eine Lösung.

  • Hallo,


    also ein Brummen hatte ich nicht aber vielleicht kann ich dir helfen.


    Ich habe das Metallgehäuse des Lautstärkepotis an die Signalmasse angeschlossen. Signalmasse und Lautsprechermasse sind weder geerdet, noch untereinander verbunden. Mein Gehäuse vom Symasym ist geerdet und die Kühlwinkel auch. Erde mal deine 4 Stück.
    Ich hatte ein leises Rauschen was mit den Modifikationen nahezu verschwunden ist.


    Gruß
    Marcel

  • Hallo,


    ich brauche Eure Hilfe. Habe seit Jahren 4SymAsym erfolgreich am Laufen. Jetzt habe ich mal wieder die Ruheströme eingestellt und dazu Abgreifer auf der Platinenunterseite angelötet. Alles wieder eingebaut und seitdem spinnt ein SymAsym. Es fliegt immer wieder die Sicherung plusseitig, sobald ein Lautsprecherchassis angeschlossen ist. Habe bereits die 1/4W Widerstände über die Sicherung gelötet, um den Fehler reproduzieren zu können. Ist kein Chassis an den Lautsprecherausgängen angeschlossen, sieht alles gut aus, sobald eins angeschlossen ist, geht der Widerstand in Rauch auf.


    Brauche unbedingt Rat.


    Besten Dank,
    Marcel

  • Hallo,
    mit Erde hats nichts zu tun, auch über einen Trenntrafo sind die Störungen.
    Hab noch vieles probiert, werde heute Abend noch die Chinchkabeln von den Buchsen zu den Symasyms gegen besser geschirmte tauschen.
    Mir gehen schon die Ideen aus, evtl. Trafo und Netzteile auslagern.


    Gruß,
    Erich

  • So,
    noch etwas mit der Erde/Masse gespielt und neu verlegt.
    Neue (viel besser geschirmte) Koaxkabel verlegt.
    Brumm ist jetzt weniger (vorher ca. 1,8mVrms, jetzt 1,5mVrms), aber vorallem 1 Modul sorgt jetzt noch für Ärger.
    Hab alle Versorgungs/Masse Spannungsabfälle in DC und AC gemessen, alles in Ohm auch, aber alles gleich.
    Ruhestrom auch, per Oszi keine Unterschiede zwischen den Modulen.
    Warum das 1 mehr Störungen als die anderen 3 produziert ist mir ein Rätsel.


    Muß schauen wie ich den Trafo mal außerhalb testen kann, wird aber zeitlich verschoben da ich eigentlich 2 Lautsprecher vorher fertigstellen muß.
    Soweit macht der Amp ja Musik, also wirds mit der Fehlersuche erst in 2-3 Wochen weitergehen.


    Gruß,
    Erich

  • SYMASYMHallo zusammen,




    habe ein Problem mit meinen "Symasyms" :


    Beide Endstufenmodule sind in einem Gehäuse der Fa.HI-FI 2000 eingebaut;


    zu Beginn hatte ich ein Problem mit dem rechten Kanal - bei Frequenzmessung


    mit einem Frequenzgenerator bei ca. 80kHz löste sich der Widerstand R26 (33 Ohm)


    in Rauch auf - beide Endstufentransistoren waren defekt (könnte ein Problem


    mit einer Verbindung zwischen Transistor und Kühlkörper gewesen sein)




    Nach dem Tausch der beiden Transistoren war Endstufe wieder ok.




    Nach ca. 2 Monaten Spielzeit (oftmals auch etwas lauter)


    war wieder diese Endstufe defekt - diesmal waren die beiden Widerstände


    R8 (22 Ohm) und R9 (22 Ohm) abgebrannt und die Lautsprecherschutzschaltung


    hatte die Lautsprecher von der Endstufe ordnungsgemäß getrennt.


    Jetzt waren wieder die beiden Endstufentransistoren defekt - aber MJE15030 ok,


    MJE 15031 ok, BD 139 ok.


    MJL3281A Kurzschluß B-C, Kurzschluß C-E, Kurzschluß B-E


    MJL 1302A Kurzschluß B-C, Unterbrechung E-C, Unterbrechung B-C




    Da ich noch eine neue Platine vorrätig hatte, bestückte ich diese


    mit neuen und "gematchten" Transistoren und mit neuen MJE's und neuen MJL's.


    Ruhestromeinstellung (24mV gemessen zwischen den beiden Emittern dre MJL's)


    war problemlos, die Gleichspannung am Lautsprecherausgang betrug 2mV.


    Nach einer Laufzeit von etwa 1 stunde wurde der Ruhesrom nochmals gemessen - ok!




    Habe die Endstufe danach wieder ins Gehäuse eingebaut und den Frequenzgang


    mit einem Frequenzgenerator gemessen - beide Endstufen gleichzeitig,


    um den "Gleichlauf" zu überprüfen.




    Bei ca. 80kHz und einer Spannung von 1Vppwar ein leises "Knackgräusch" i


    m Bereich der erwähnten Endstufe zu hören un der


    Widerstand R8 begann zu rauchen - wieder beide MJL's defekt!


    MJL 3281A Kurzschluß B-C, Kurzschluß C-E, Kurzschluß B-E


    MJL 1302A Kurzschluß B-C, Unterbrechung C-E, Unterbrechung B-E.




    Die andere Endstufe "verkraftete" die 80kHz bei 1Vpp problemlos.




    Definitiv kein Kontakt zwischen irgendeinem Transistorgehäuse und Kühlkörper!




    Versorgungsspannung + / - 36V.




    Es ist eigenartig, daß immer dieselbe Endstufe trotz neuer Platine


    und trotz neuer Transistoren defekt wird, während die


    andere Endstufe seit Beginn problemlos funktioniert.




    Erwähnen möchte ich noch, daß das Metallgehäuse mit Schutzerde verbunden


    ist und somit die Kühlkörper beider Endstufen auch mit Schutzerde verbunden sind.




    Vielleicht hat jemand von Euch einen Tipp oder eine Idee,


    wo das Problem liegen könnte!




    MfG


    Hubsi

  • Guten Abend zusammen,


    eine kleine Frage: Ist ein DC-Offset von mehr oder weniger 0mV (+-0.2mV) möglich? Gemessen mit einem recht günstigem Multimeter, ohne gematchte Transistoren. Oder ist es eher wahrscheinlich, dass sich irgendwo ein Kurzschluss eingeschlichen hat?


    Gruß,
    Schrecke


    PS: Musik hören kann ich über das Modul übrigens. Der nicht vorhandene DC-Offset macht mich nur ein wenig stutzig. Ein Trafo brummt auch etwas lauter als der andere, falls das helfen sollte.

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  • hubsi : keine aussagekräftigen Foto's vom Aufbau?


    Schrecke : wenn kein Offset, dann ist doch alles in Ordnung..spätestens in 4-5 Jahren solltest du einen solchen Messen können.

    ..mfg, Francisco..
    ____________________________



    --gib Zeit, kommt Rat!--

  • Hallo zusammen,


    ich hätte auch eine kurze Frage bezüglich des Offsets. Ich habe vorgestern an meinen Symasyms mal wieder den Offset (Eingang kurzgeschlossen, Multimeter an Lautsprecherklemmen ohne Lautsprecher) gemessen und gesehen, dass dieser sich auf 8-10mV erhöht hat. Ich denke der besagte Offset liegt im grünen Bereich, was mich allerdings gewundert hat, ist die Tatsache, dass der Offset bei beiden Geräten pendelt. Ich hätte vermutet, dass sich bei Kurschluss am Eingang ein fester Wert einstellt, auch im mV Bereich.
    Ich habe direkt nach Einschalten und auch nach einer Stunden gemessen und die selben Ergebnisse erziehlt.
    Woran liegt das? Gegenkopplung? Thermische Kopplung der Transistoren?


    Vielleicht hat jemand eine Idee.


    Grüße,
    Walter

    Ich höre mit ... meinen Ohren!

  • Das liegt an der thermischen Kopplung.. Kannst ja mal den Test machen: Q1 oder Q2 (also nicht gleichzeitig) mit dem Finger berühren (wobei das jetzt nicht wirklich emfehlenswert ist, weil die +-36V im SymAsym auch nicht gerade ungefährlich sind).. Dann wird ziemlich schnell der Ausgangsoffset größer oder kleiner werden. 8mV ist aber ja mal garnichts.. Das sind 0.016mW die dein Basschassis da verheizen muss. Das hält auch mit Sicherheit ohne mit der Wimper zu zucken die tausendfache Leistung (also 32-fache Spannung) aus. Ist also alles kein Grund zur Sorge. Lieber etwas mehr hören als messen, da hast du mehr davon :)


    Gruß
    Thomas

  • Guten Abend zusammen,


    wie so viele andere bin ich begeisterter SymAsym-Nachbauer leider ohne tieferes Verständnis der Schaltung. Mein Vierkanal-SymAsym lief bisher recht problemlos bis etwa zum Wochenende. Nach geschätzt guten 200 Betriebsstunden sind am Wochenende aber bei einem Kanal die Widerstände R15, R17, R19, R31 und R32 (siehe Schaltplan unten) recht imposant abgebrannt.



    Bei der Rauchentwicklung habe ich das Gerät sofort ausgeschaltet, den Deckel abgeschraubt und mit dem Finger die Transistoren angefasst. Ich konnte keine ungewöhnliche Temperatur feststellen. Der Blick in den Schaltplan lässt mich aber vermuten, dass es ein Problem bei min. einem der Kleinsignaltransistoren gibt. Bisher habe ich nur die Spannungsversorgung durch das Netzteil kontrolliert. Hier ist offenbar alles in Ordnung.


    Kann mir jemand einen Tipp geben wie ich bei der Reparatur vorgehen sollte? Und hat jemand eine Idee, wie es nach so langer Betriebszeit zu einem solchen Frühausfall kommen kann? Ich erinnere mich, dass der betroffene Kanal hin und wieder durch leises Knacken bzw. Knistern aufgefallen ist. Das war allerdings selten, so dass ich es als externe Störung aufgefasst habe.


    Vielen Dank,
    Daniel

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  • Hallo Daniel,


    es sieht ja ganz eindeutig danach aus, dass irgendwas mit dem zweiten Differenzverstärker nicht in Ordnung ist. Nachdem R15 und R17 abgebrannt sind, scheint der Stromspiegel aus Q3/Q9 auch noch funktioniert zu haben. Aber ich würde trotzdem mal sämtliche am Differenzverstärker beteiligten Transistoren durchmessen: Q4, Q12, Q3, Q9 und die Kaskode Q5. Jetzt ist es natürlich schwer zu sagen ob vielleicht noch mehr kaputt ist. Der große Strom ist aber auch durch T1 geflossen, den auf jeden Fall auch mal kontrollieren. Falls der kaputt ist, könnte auch ein einigermaßen riesiger Strom durch die Transistoren der Push-Pull-Stufe geflossen sein. Aber nachdem der BD139 kurzzeitig 3A abkann, und ja auch auf dem Kühlkörper sitzt, denke ich, dass der schon noch ok sein dürfte. Mindestens einer der 5 Kleinsignaltransistoren ist aber sicherlich kaputt. Da misst du am besten mal die beiden Diodenstecken mit dem Multimeter auf "Diodentest" durch. Falls du nicht weißt wie, guck dir das mal an: http://www.hobby-bastelecke.de…iter/transistor_pruef.htm Am besten du hast einfach das Ebers-Moll-Modell mit den beiden Diodenstecken im Kopf, oder malst es dir auf, dann musst du nicht vor jeder Messung nachgucken, weil sich die "Sollwerte" ja ganz von allein ergeben.


    Gruß
    Thomas


    Edit: Merk dir mal lieber mit welche(r) der Transistoren kaputtgegangen ist

  • Hallo Thomas,


    vielen Dank für die nette und ausgesprochen hilfreiche Antwort! Ich werde am Wochenende so vorgehen wie von dir beschrieben. Bin bis morgen leider beruflich unterwegs. Ich melde mich sobald es Neuigkeiten gibt und / oder weitere Fragen auftauchen.


    Grüße,
    Daniel

  • Hallo Thomas,


    ich habe die kaputten Widerstände entfernt und die 6 genannten Transistoren ausgelötet und getestet. Dazu habe ich zunächst alle Verstärkungsfaktoren mit einem Multimeter gemessen:


    Q3: 2N5551 -> 86
    Q4: 2N5401C -> 99
    Q5: 2N5401 -> 63
    Q9: 2N5551 -> 76
    Q12: 2N5401 -> 101
    T1: BD139 -> 100


    Diese Werte liegen alle im Rahmen der Datenblätter. Der Test wie in deinem Link beschrieben scheint ebenfalls zu bestätigen, dass alle Transistoren noch in Ordnung sind. Das ist interessant... Leider fehlen mir Widerstände mit 47R und 68R, so dass ich die Platine nicht wieder in Betrieb nehmen kann.


    Gibt es eine weitere Stelle die ich mir genauer ansehen sollte, wenn die Widerstände offensichtlich hinüber sind, die Transistoren aber anscheinend nichts abbekommen haben?


    Vielen Dank,
    Daniel

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