Harbeth, Spendor @ Co. Thread

  • Bemerkenswert finde ich, dass Spendor und auch Harbeth von der "Thinwall" und mit den Verstrebungen auch von der "reinen Lehre" abkommen.

    Bei welchen LS, außer der M30._(bei der M30._ schon lange) ist denn Harbeth davon abgekommen?

    Gruß Horst

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  • Mittelklasse LS, auch kompakte, marschieren locker auf die 7000.- zu.

    Da reichts mir dann langsam. Wer einen astreinen BritMonitor haben will, greife zur Harwood LS 5/9 für 3000.-, dazu noch eine kleine Single Ended Triode von Oldchen EL34 für 350.- (sic)oder ein MF A1 und die Sonne geht auf.


    Oder noch bissel was draufgelegt auf die 7000 und ausgewachsene Männerboxen aus dem Hause Klipsch Heritage oder Tannoy Legacy sind in Schlagdistanz


    Die Volksweisheit "Über Hubraum geht nur eins: mehr Hubraum" hat halt auch im Hifi-Bereich ihre Berechtigung. :)

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    my favorite way of life

  • Der Hubrauvergleich stimmt schon irgendwie, nur hat nicht jeder einen Raum von 25m2 aufwärts der auch noch akustisch so aufbereitet werden kann, daß die Leistung auch vernünftig auf die Straße gebracht wird, um mal beim Autovergleich zu bleiben...

    Von daher haben kleine Lautsprecher auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung, was die Preise angeht, na ja...☹

    Musikraum im Keller (Maße 6,01x4,05x2,25m)-HMS Wandsteckdose-Fischaudio Filterleiste-Amazon1-Feickert10.5-Shelter 501 MK2 an Goldnote PH10
    Trigon Recall mit Update - Arcus Anniversary Preamp - Trigon Dwarf - Q-Acoustics Concept 500

  • Bei den Preisen wird gerade ausgetestet, wie bereit der Markt inzwischen ist um solche Preise mitzugehen. Wenn nämlich eine Kompaktbox für 7.000€ angepriesen werden kann, dann erscheinen 3.000€ im Vergleich dazu doch recht „günstig“. Missions 770 ist (auch wegen „Made in UK“ - aber eben nicht nur!) deutlich über der 700 angesiedelt, klingt aber in normalen Wohnräumen nicht besser als die große 770

  • Irgendwie hat die Musikindustrie vergessen, dass die Mitten die Musik machen und das können diese kleinen Dinger einfach unglaublich.


    Meine Röhrenendstufe soll 40Watt liefern. Ich sitze ca. 2,5-3m von den Harbeth´s LS3/5a weg und hörte schon richtig laut damit. Bislang konnte ich keine Verzerrung hören. Bin sehr glücklich mit den Lautsprechern.

    Hallo Foh, Ist eigentlich spät, trotzdem,

    kennst du die LS3/5a im Vergleich zu einer Neumann KH120?

    Sind die in den Mitten, vor allem Stimmen und Sprache vergleichbar?

    Danke

  • Guten Tag in die Runde

    Ich melde mich mal bei diesem "Faden" über Eure Erfahrungen.

    In einer Anzeige habe ich eine Rogers LS 5/9 (aktuelles Modell) gesehen zu einem attraktiven Preis.

    Ich selber besitze eine Spendor BC 1 die ist 52 jährig. Hier wurden schon die MT Chassis zentriert aber sonst immer original. Manchmal macht man sich halt so Gedanken wie die wohl neu geklungen hat... Verschleiss und so... ;)

    Bin sehr zufrieden damit, werde die Rogers aber trotzdem einmal probehören.

    Ich bin 2 Jahre älter als die Spendor und ev. froh über etwas mehr Hochtonauflösung etc.

    Ich habe ein Video gefunden mit einem Vergleich der verschiedenen Anbieter der 5/9 (harbeth 30.2, Rogers 5/9, Graham 5/9)

    Man hört sicher nicht wie alle genau klingen, jedoch sind Signaturen auszumachen.

    Vielleich könnte die LS 5/9 mir gefallen, werde dann berichten...

    Bisher habe ich über die Rogers LS 5/9 hier nur wenig gefunden, vielleicht hat trotzdem jemand schon Erfahrungen damit gemacht..

  • Ich hatte vor langer Zeit eine Spendor BC 1 als auch bis vor Kurzem eine originale Rogers LS 5/9, deren Chassis auch bereits neu zentriert waren.


    Aus der Erinnerung heraus und unter der Annahme, dass beide im Bestzustand waren, würde ich die Rogers der Spendor vorziehen. Die LS 5/9 spielt schon an einem Naim Nait 2 derart lebendig, was die keineswegs langweilige BC 1 in der Art so nicht kann.


    Die Rogers ist ein echter Profi-Monitor und zeigt dir deshalb ehrlicher, wie die Aufnahme den geworden ist. Die Spendor tendiert da eher zum "Genusshören".


    Der Grund, warum ich beide nicht mehr habe, ist dagegen der selbe: Irgendwann sind halt Weichen und Chassis revidierungsbedürftig. Da stellt sich schon die Frage, wie es gegebenenfalls mit Ersatzteilen aussieht und wer die einem einbaut.


    Dennoch habe ich mit beiden sehr, sehr zufrieden Musik gehört. Die von mir empfundenen Unterschiede sind eher Geschmackssache.

    Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall.

  • Wer sich für eine 5/9 interessiert, sollte sich ruhig vorher mal alle aktuellen Derivate anhören. Die Unterschiede dürften im eigenen Hörraum dann den Ausschlag geben und wenn der akustisch nicht wirklich gut ist, dann dürften die Unterschiede (bis auf die Harwood-Variante) ziemlich gering bis unhörbar sein. Hier ein Test mit vielen Messungen zur Rogers:


    Rogers LS 5/9 review
    Do-it-yourself high-frequency sound
    www.whathifi.com


    Die Frequenzgänge von Spendor Classic 2/3 und Graham LS 5/9 sowie der Harbeth Monitor 30.x dürften im Hörraum praktisch identisch ausfallen. Wie gesagt, nur die Harwood ist da ein ganz spezieller Fall.

  • dann dürften die Unterschiede (bis auf die Harwood-Variante) ziemlich gering bis unhörbar sein.

    Glaub ich nicht. Die Graham sind wesentlich "gesitteter" als die original Rogers. Die alten konnten ja richtig Alarm und Druck machen. Die Graham sind da wesentlich ausgeglichener. Und dem Audax soll nach zig Modifikationen sogar ein brauchbarer Frequenzgang bis 20 KHz (wenn auch stark gebündelt) anerzogen worden sein, ohne den Abfall über 16 KHz. Das klingt schon anders. Die neue Rogers und die Harwood habe ich nie gehört.


    Ach so, ich bevorzuge ganz klar die alte Version.

  • Wer sich für eine 5/9 interessiert, sollte sich ruhig vorher mal alle aktuellen Derivate anhören. Die Unterschiede dürften im eigenen Hörraum dann den Ausschlag geben und wenn der akustisch nicht wirklich gut ist, dann dürften die Unterschiede (bis auf die Harwood-Variante) ziemlich gering bis unhörbar sein. Hier ein Test mit vielen Messungen zur Rogers:


    https://www.whathifi.com/reviews/rogers-ls-59


    Die Frequenzgänge von Spendor Classic 2/3 und Graham LS 5/9 sowie der Harbeth Monitor 30.x dürften im Hörraum praktisch identisch ausfallen. Wie gesagt, nur die Harwood ist da ein ganz spezieller Fall.

    Was ist speziell mit der Harwood?


  • #6.116

  • Ist das wirklich so?

    Zumindest die Vinylsicken der 5/9 geben irgendwann auf. Adäquaten Ersatz gibt es nicht. Und bei diese inversen Sicken einer Studio1P verhärtet die Klebefläche mit der Zeit. Ob man die dann überhaupt noch repariert bekommt? Hochgegangene HF1300 mit den Spezifikationen von Spendor und Rogers lassen sich auch kaum ersetzen, die Celestion von der Stange (z. B. aus den Dittons) sind nicht selektiert und benehmen sich anders.