Wer ist ein Garrardista?

  • ich habe für den 401 einfach im classic hifi shop uk die 301er Nachbaumatte bestellt. Fertig. Bestes Ergebnis. Kein komischen Ringe benutzt oder irgendwas am Teller rumgefummelt. Die 301er Matte sieht auf dem 401 hammergeil aus.

    Grüße

    Knut



    "Pokal oder Spital"

  • Ich packe es mal hier rein, geht ja um Garrard.


    Falls jemand Probleme mit der Drehzahl seines 301 hat, gibt es einen einfachen Trick.

    Die Drehzahl meines 301, konnte nicht mehr mittels Regler eingestellt werden, selbst ganz am Endanschlag, war sich noch zu schnell.


    Diverse Versuche mit niedrigerer Netzspannung oder Externer Motorregeleung, wollte ich ich nicht. Diverse Einstellversuche an der Bremse, brachten keinen Erfolg.

    Irgendwann im Netz, fand ich den Tip, einfach einen passenden Neodynmagneten auf die Wirbelstrombremse zu heften, um die anscheinend schwächer gewordene original Magnetkraft zu unterstützen.

    Was soll ich sagen, hat einwandfrei funktioniert, mit minimalen Aufwand. Regler steht in der Mitte und Drehzahl bleibt konstant.


    Wollte ich mal loswerden, vielleicht hilft es den ein oder andern.


    Grüße

    Markus


    Ohne Magnet

    IMG_3914.jpg


    Mit Magnet

    IMG_3913.jpgIMG_3915.jpg

  • Ein Problem aus einem anderen Thread mal hierhin gezogen:

    Könnte bei meinem 401 aber auch an der Justage oder den alten Federn liegen. Z.B. wird das Reibrad eher sehr leicht an die Achse gezogen und das Laufwerk läuft nur langsam an. Vielleicht müsste da mal eine Feder rein mit mehr Spannkraft? Kann ich nur raten.


    Auch weiß ich nicht, wie der Garrard auf der Zarge liegt (harte oder gedämpfte Kopplung). Die Muttern, welche das Laufwerk fixieren, liegen tief in der Zarge versenkt. Mit einer normalen Nuss von der Ratsche komme ich da nicht ran. Scheint so, als wenn die haltenden Muttern so weit auf der Schraube sitzen, dass die Nuss nicht packen kann. Da bräuchte ich geeignetes Werkzeug, um überhaupt mal die Zarge abnehmen zu können. Ich kenne auch leider die Größe der verwendeten Muttern nicht.


    Tja, so kommt eines zum anderen. So ein Gerät ist halt eine spannende Reise.

    Hi,

    wenn du diese Muttern verbaut hast:


    Garrard401


    sind es die Originalmuttern.


    Maß: 7/16 Zoll


    Jetzt müsstest du mal schauen, wie groß der Durchmesser der Bohrungen in der Zarge ist, um ein geeignetes Werkzeug zu finden.

    Muss es ja geben, da deine Muttern schließlich mit irgendwas festgezogen wurden.


    Zur Feder/ eigentlich den Federn am Reibrad:


    Eventuell Ersatz aus GB bestellen und wechseln.

    Originale natürlich behalten und begutachten.

    Ansonsten Vorhandene prüfen:

    Verbogen, ausgeleiert, überdehnt, schlapp ?Zur Not: Die hintere, eher verborgene Feder ist ja an zwei Punkten aufgehangen, einer davon ist (vorsichtig !, da dafür nicht wirklich vorgesehen) verstellbar und bestimmt minimal den Anpressdruck/punkt des Reibrades an das Pulley und den Teller mit.

    Bei Schalterstellung "ON" sollte nichts schlabbern, klappern, die Reibradaufhängung (ohne Idler testen) definiert, sanft ! stramm von den Federn in Position gehalten sein.


    Gut für dich: Arbeiten lassen sich von oben ausführen.


    Einen Kompromiss zwischen den Kräften zu finden, ist meiner Meinung nach wichtig.

    Sicherer Kraftschluss ja, aber nicht zuviel, also nicht durch übermässigem Federzug von vorn ( Stichwort Empfehlung: Feder kürzen ... ) Reibrad zwischen Pulley und Tellerrand quetschen, so würde zuviel Gummi geknetet, was man hört.

    Ausprobieren und bei abgenommenem Teller lauschen.

    Teller drauf, nochmal hören, justieren, hören ..


    Position des Reibrades gegenüber den Stufen des Pulleys hast du, soweit ich mich erinnere, ja schon geprüft und für ok befunden. Da kann es ja auch schon mal knirschen ...


    Wenn du das Reibrad für diese Arbeiten abgenommen hast, solltest du aber den nun unbelastet laufenden Motor auf Vibrationen und Geräusche abhören/befühlen (zB mit Schraubenzieher) ...

    Aber da bewegen wir uns in Richtung Motorrevision. Zu wissen, ob das nötig ist, wäre aber sicher nicht verkehrt, ..

    Nicht, dass du dich darüber ärgern würdest, dass ein Audiosilente allein nicht soviel verbessert ;)


    Soweit MEINE Meinung/Erfahrung.

    Freundlichst Frank

    Einmal editiert, zuletzt von PlattenEbi ()

  • Ich habe einen Satz längere Steckschlüssel bestellt. Die vorhandenen Kurzen werden scheinbar von der Gewindestange abgehalten und können die Mutter nicht packen. Mal schauen, ob das funktioniert.


    Die Federn in meinem 401 sehen zumindest wie die Originalen aus. Das ist schon mal gut. Ohne Reibrad wird die Reibradhalterung recht lose in Position gehalten. Schaltet man an, zieht das Reibrad sich zumindest nicht unauffällig lose an die Spindel. Ich hatte ja bereits ein anderes originales Reibrad probiert und damit gab es eher mehr Laufgeräusche. Das Reibrad dreht frei ziemlich lange und ohne Geräusch. Es scheint auch nicht in den Lagern zu wackeln.


    Die Spindel hatte ich einmal leicht abgesenkt, so dass das Laufrad jetzt gut darauf sitzt. Vorher war das was knapp bei 33 1/3.


    Der Motor selber gibt ohne angelegtes Laufrad ein leise brummendes Geräusch ab. Legt man das Laufrad an, dann hört man wie ein Geräusch vom Motor/Spindel auf das Laufrad übertragen wird. Das kommt folglich dann auch am Teller an.


    Das sind natürlich jetzt alles keinesfalls LAUTE Geräusche, bevor dieser Eindruck entsteht. Man kann gut daneben sitzen ohne dass es die Musik stört, aber man muss sich ja auch Ziele setzen.


    Sobald ich den Player aus der Zarge habe, würde ich mir doch gerne den Motor mal von innen anschauen. Das scheint mir bei den gehörten Eindrücken das Sinnvollste zu sein. ;)

  • Dank Morfeus traute ich mich vor Jahren, den Motor zu zerlegen, inkl unterem Lager.

    Sehr wertvolle Hinweise !

    Danke Baltaman :thumbup: !

    Man kann diese Tips selber zusammensuchen,

    aber hier an der Stelle auf den Tisch gelegt ...

    Goldrichtig !

  • Hier gibt es dann nicht nur den Hinweis, DASS man den Motor ausbaut, sondern auch eine Beschreibung WIE. ;)


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    Ich habe mir Bilder von den 12 Schritten abgespeichert. Man weiß ja nie wie lange so ein Video noch da ist. Die in Morpheus Artikel verlinkte Überholung des 401 Motors funktioniert z.B. leider nicht mehr.


    Den Ausbau der Tellerachse kann man sich vermutlich schenken, wenn man nicht wie in diesem Video so einen Tuningring einbauen möchte.


    Ich glaube auch, dass man den Pulley besser lösen kann, nachdem man den Motor herausgenommen hat. Dann dürfte man besser an die drei kleinen Halteschrauben des Pulley kommen. Das ist von oben doch eher fummelig.


    Auch den Ausbau des Reibrades und der beiden Reibradfedern verstehe ich nicht ganz. Das sollte doch nicht nötig sein, um den Motor zu entfernen, oder?


    Hauptsächliche Bedenken habe ich wegen dem Ausschlagen der Buchsen aus den Gussschalen des Motors. Kann das nicht zu Rissen in den Schalen führen? Auch das plane Abschleifen des unteren Endes der Motorachse erscheint mir mit Hausmitteln nicht wirklich exakt machbar.


    Ich habe auch noch nie ein Gewinde geschnitten. Zum einen wird es dafür Spezialwerkzeug geben und zum anderen kann man da sicher schnell was falsch machen so ohne Übung wie z.B. nicht genau senkrecht zu schneiden, oder?


    Schön wäre noch eine entsprechende Beschreibung wie man die Reibradhalterung korrekt ausbaut, um dort die Puffergummis zu erneuern.


    Ich werde wohl erst einmal in den UK ein Wartungsset mit allen Federn, Gummipuffetn und Gedöns bestellen. Da sollte man doch mit 70-80 Euro für ein paar Kleinteile dabei sein. Der Rest wird sich irgendwie ergeben… ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von TORN ()

  • Ich würde nach Ausbau des Treibrades (Federn belassen !) und Anziehen der Sicherungsschrauben das Laufwerk umdrehen und dann, anders als im Video, nicht den Schalthebel des Geschwindigkeitsreglers abbauen, sondern diesen am Schaltknopf belassen und statt dessen den Sprengring der Aufhängung an der Wirbelstrombremse entfernen.

    Ich finde das schonender für die Federchen.


    IMG_6471


    Pulley, du siehst das sehr richtig, später entfernen.

    Achte auf die Scheibe der Wirbelstrombremse ! Die will zum Magneten ! Sie sollte nicht verbogen werden, da Ersatz zwar nun endlich zu bekommen ist, aber sehr teuer ist (Classic Turntable Company) ..

    Pappstreifen zwischen Magnet und Scheibe hilft, Schäden zu vermeiden.

    Sinnvoll bei einem Einkauf bei CTC finde ich den Erwerb des Magnet Pivot Stems. Solide Qualität ! Allerdings sehr ungeschickt , das man bei der Fertigung auf einen Schlitz für einen Schraubendreher auf dem dem Gewinde gegenüberliegenden Ende verzichtet hat ...

    Warum das doof ist, wirst du merken ... :heul: Ich habe beim Service meines Garrards gemerkt, das mein Originalteil etwas verbogen war, der Magnet der Bremse also nicht exakt parallel zur Scheibe geführt wurde und war somit trotzdem sehr dankbar, Ersatz zu haben.


    Bei den Porto- und Zollkosten überlege gut, was du dir auf Reserve legen möchtest, bevor du kaufst ..,


    Nimm den Motor soweit wie nötig aus seiner seiner Feder-Aufhängung.


    Motor zerlegen:

    Gehe sanft mit den Kabeln um, wenn dir da was wegbricht, wird es sehr kompliziert.

    Dass du das untere Lager ausbauen musst, ist eher unwahrscheinlich, es sei denn, es sieht wirklich übel aus ..

    Reinigen, fetten oder ölen wird reichen.

    An die Buchsen kommst du auch ohne aufbohren ... Wenn ich mich recht entsinne...

    Ansonsten keine Bange, das ging bei meinem Motor recht einfach und da könnte ich dir gerne helfen, auch die Gewinde zu schneiden wäre problemlos möglich.

    Wenn du es selber machen möchtest:

    Köpfe der rundlichen Nieten flachfeilen/abfeilen. Rest mit dem Bohrer. (kleiner als 3mm !)

    Das Rausdrücken der Niete ging bei meinem Motor sehr leicht.


    Sei sachte mit dem Rotor und übertreibe nicht beim Polieren. Die Motorteile sind unersetzlich. Versuche mal solo einen Austauschmotor zu bekommen ..,

    Aussichtslos !


    Ich hatte das Ding gut geschützt in eine Bohrmaschine gespannt und mit 3M Polierpaste langsam laufen lassend das Nötigste getan.

    Material, das weg ist, bleibt für immer verloren !!!


    Die Kugel im unteren Lager nicht gegen "jehärterjebesser" austauschen. Sowas frisst sich gerne in den weicheren Achsboden und verursacht bleibenden Schaden.


    Die Buchsen sind aus poröser Sinterbronze, sie sind eigentlich selbstschmierend und brauchen sicher nur eine sanfte Reinigung.

    Nicht polieren ! Die Poren verstopfen sonst.

    Gut, das könnte man reinigen und die Buchsen im heißen Ölbad wieder sättigen, aber das muss sicher nicht sein.


    Aber schau erst mal, wenn du Werkzeug hast, wie in deinem Motor der Befund ist.

    Dann wird sich hier sicher Rat und Hilfe finden.


    Alles mit Ruhe, Bedacht, Respekt und Vorsicht machen !


    Die Puffer-Gummis der Aufhängung sind, trotzdem sie bei mir über 50 Jahre alt sind, an meinem 401 noch butterweich.


    Sollte da bei Dir Handlungsbedarf bestehen, kann das ja hier mal durchexerziert werden.

    Das hat bestimmt schon einer durchgeführt.

    Ich war sehr froh, es nicht machen zu müssen, da mir ein Ausbau zum bequemen und sicheren arbeiten sehr aufwendig erschien.


    Ich hoffe, meine Zeilen waren ein wenig hilfreich.


    Bis denne - Frank

  • Ich bin, was die technische Überholung meines 401ers angeht, bislang auch eher Theoretiker.


    Meiner kam ja erst vor ein paar Wochen als Import aus Athen zu mir. Ein Kontakt aus einer FB-Gruppe war soweit vertrauenswürdig, so dass ich mich entschied, 1.200,- via Paypal (immerhin mit Käuferschutz) dorthin für einen 401 der ersten Serie in optisch gutem Zustand und angeblicher technischer Überholung zu überwiesen. Immerhin war ein neues Reibrad von Audiosilente montiert und das alte war auch mit dabei. Nach zwei/ drei Wochen mit Kontakt zum Verkäufer kam das Ding dann auch gut verpackt und am Stück hier an.

    Nach dem Auspacken jedoch der erste Stressmoment: Die Maschine drehte nicht. "Oh, oh. Teure Entwicklungshilfe für den Balkan?" Nach dem ersten Schreck dann mal bei Peter Feldmann durchgeklingelt. Er hatte wohl auch den 301er revidiert, der ursprünglich hier aus der Nähe von Frankfurt vor Jahren nach Passau ging und dann vor zwei Jahren seinen Weg zu mir gefunden hat. Ein sehr nettes Gespräch, bei dem ich mich auch schon mal mit dem Gedanken, einem kompletten Neuaufbau des Motors machen lassen zu müssen, angefreundet habe.


    Im Endeffekt und nach etwas Recherche - nicht zuletzt im Keller dieses Forums - war es die Eddy Brake Disc, die, möglicherweise durch einen Stoß beim Transport, nicht mehr den nötigen Abstand zum Motordeckel hatte und dadurch den Motor am Drehen hinderte. Aus der Motorbremse war so eine Feststellbremse geworden. Durch lösen der Schrauben und leichtes Anheben der Scheibe war das Problem in Minuten gelöst und der Motor tat direkt seinen Job. Schönerweise sehr leise, so dass dem Einbau des LW in die Zarge erstmal nichts mehr im Wege stand. Auch nach dem Einbau war vom Motor nichts zu hören, das konnte also erstmal so bleiben, so dass der Termin bei Hr. Feldmann abgesagt werden konnte. Das mit der angeblichen Überholung scheint gestimmt zu haben.


    Wenn also eine mehr oder weniger umfangreiche Überholung des Motors ansteht und man keine Zeit und Lust hat, selbst durch die Lernkurve zu gehen und ggf. das dabei übliche Lehrgeld zu bezahlen, dann könnte Peter Feldmann in Bad Homburg die richtige Adresse hierfür sein. ATA hat sich ja leider aus dem Geschäft zurück gezogen.

    Aus- und Einbau des Motors ist das eine. Aber den Motor zu öffnen, die Nieten der Lagerdeckel auszubohren, neue (vorher in Öl gekochte) Sinterbuchsen einzusetzen, Gewinde anstatt neuer Nieten zu schneiden, das Innenleben ohne übrig gebliebene Schrauben/ Muttern/ Unterlegscheiben zusammen zu setzen und die Motorschalen exakt ausgerichtet wieder zusammen zu schrauben, könnte komplikationsträchtig sein.

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    Einmal editiert, zuletzt von baltaman ()

  • Es kribbelt ja immer ein wenig beim Kauf solcher Geräte; schön, dass es bei dir einen erfreulichen Abschluss fand.


    Kennt jemand eine Quelle für taugliche,neue Bronze-Buchsen für die 301/401 Motoren ?


    Wicklungspakete, wenn, hoffentlich nicht, nötig, gibt/gab es bei Audiosilente.

    Die habe ich hier liegen, aber noch nicht spaßes/interessehalber, leichtfertigerweise verbaut.


    Ist es nicht phantastisch, dass es für die alten Dinger noch und immer mehr Ersatzteile gibt ?


    Ich habe meinen 401 seit bestimmt fast 20 Jahren. Damals eine Entscheidung, um nach einem TD320 MKIII mal was vielleicht besseres auszuprobieren ...

    Nie bereut !

    Er bleibt.

    Langweilig für manche.

    Für mich sehr beruhigend.


    Klack !

    Musikke :merci:

  • Der Tip kam rechtzeitig, das letze Paar war noch zu haben. Mal schauen, wie die Paßform sein wird. Für den Preis gerade noch wert einen Versuch zu wagen. Bei guter Pflege des Motors werde ich sie aber wohl unbenutzt vererben können, doch: wer hat, der kann ..:merci: ... oder irgendjemand Bedürftigen aushelfen.


    Danke Baltaman !


    Den Link kannte ich übrigens noch nicht.

  • Ich habe heute einmal den Versuch gestartet, den 401er Motor auszubauen. Der Ausbau ging tatsächlich recht einfach. Die eine lange Feder aushängen, den Hebel zur Feinregelung der Geschwindigkeit vom Drehrad lösen, die drei Schrauben des Motors lösen und dann vorsichtig herausnehmen. Soweit der einfache Teil.


    Sobald der Motor raus ist, wird es schön übersichtlich.


    92644187-BCDB-4D6D-A2A0-5808DB1B2C31.jpg


    Ein paar der verbauten Federn sind wohl eher improvisiert. Manche sehen auch älter aus. Ein neuer Federsatz wäre angesagt. Die Spange unten links mit Schraube und Mutter saß auf dem letzten Zipfel der Stange. Das habe ich mal straff eingebaut. Nimmt dem Reibradarm ein wenig unnötige Flexibilität in der Vertikalen. Jetzt hätte ich gerne den Motor von den Kabeln getrennt, aber auf Anhieb habe ich nicht geblickt, wie ich das genau hin bekomme, ohne was falsch zu machen. Die gute Nachricht ist, jemand hat die Ösen am Motor schon durch Schrauben ersetzt.


    80D85343-CF4B-489F-8808-F2D33A52C839.jpg


    Naja, mit eurer Hilfe beim nächsten Mal. Leider fielen mir beim Einbau die improvisierten Haltefedern des Arms für die Geschwindigkeitsfeinregelung entgegen. Dauerte dann 2 Stunden, das alles wieder reinzufrickeln. Also, neue Originalfedern. Ich war fix und alle.


    Der Motor machte nach dem Einbauen ein neues Brummgeräusch. Etwas Bewegung an der Achse brachte ihn wieder zum gewohnten leisen Geräusch. Tja, es scheint wohl sinnvoll, den Motor mal auseinander zu nehmen.


    Die Bremsscheibe ist einigermaßen plan, aber nicht 100%.


    Das Gestänge könnte mal hier und da etwas Fett gebrauchen. Was nimmt man da?


    Ich konnte noch eine originale alte Tellermatte erstehen. Ist doch auch schon was. ;)


    Also, erstes Abenteuer schadlos überstanden. Beim nächsten Versuch will ich die Kabel vom Motor lösen können (wenn ich weiß wie), so dass der Motor komplett raus geht. Auch möchte ich dann einen neuen Federsatz einbauen.


    Puh, das war anstrengend! ;)

  • Werde mich auch daran wagen. Hatte lange Zeit Bedenken ob meiner Fähigkeiten.


    Fett für das "Gestänge":


    LM 47 Langzeitfett + MoS2
    Hochwertiges Spezialfett. Der MoS2-Gehalt gibt dem ausgewählten Grundfett hervorragendes Schmiervermögen und Hochleistungseigenschaften, wie sie übliche Fette…
    www.liqui-moly.com


    Denke an den Stellen kann es keinen Schaden anrichten.

    Für das Plattentellerlager würde ich keinesfalls Fett nutzen (wie im Zen Link oben). Da nehme ich das ATA Öl.

    Ob das Fett auch für das Motorlager geeignet ist, kann ich nicht sagen. Im Zweifel auch nur das ATA Öl.

    "Wer nicht genießt, ist ungenießbar" (Konstantin Wecker)

    Liebe Grüße

    Petti

  • alte Tellermatte

    Die sieht zumindest authentisch aus.

    Meine Wahl ist die Hörprobe Matte. Die Forex finde ich auch gut. Dämpft aber nicht so gut das Tellerklingeln.

    "Wer nicht genießt, ist ungenießbar" (Konstantin Wecker)

    Liebe Grüße

    Petti

  • Ob das Fett auch für das Motorlager geeignet ist, kann ich nicht sagen. Im Zweifel auch nur das ATA Öl.

    Ich meine, irgendwo mal gelesen zu haben, dass Robert sein Lageröl nicht zum Schmieren des Motors und des Gestänges empfiehlt.

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Ich meine, irgendwo mal gelesen zu haben, dass Robert sein Lageröl nicht zum Schmieren des Motors und des Gestänges empfiehlt.

    Wieviel hundert Mal pro Tag wollt Ihr denn das Gestänge betätigen? 😉


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Wieviel hundert Mal pro Tag wollt Ihr denn das Gestänge betätigen? 😉


    Gruss,

    Dieter

    Den ganzen Tag, wenn ich könnte. Klack, Klack, Klack. :love:


    Na, ich denke alle paar Jahre mal die Reibeflächen an der Mechanik fetten schadet nichts, gerade wenn man die Kiste sowieso demontiert.