Kennt jmd die Plattenspieler??

  • Hi Johannes,


    Quote

    Retro oder nicht - das muss jeder für sich selber einordnen. Für mich ist es eben ein richtiger Flash-Back, da ich nach Jahrzehnten Vinylpause erneut eingestiegen bin - in der zweiten Runde mit mehr Spaß


    Bin 42 und höre seit 38 Jahren Vinyl (wenn ich jetzt mal die Märchenplatten dazurechne).
    :]
    Und für mich hat es nie, auch beim Erscheinen der CD, den geringsten Anlass gegeben, damit aufzuhören.
    Das liegt zum einen daran, dass ich da schon ne schöne Plattensammlung hatte, und zwar Platten bei denen klar war, das sie nicht auf CD wiederveröffentlicht werden, und viele damalige und spätere (bis heute) Sachen, die mich interessieren, gibt's nach wie vor nur auf Vinyl.
    Hab mir dann auch ca. 1985 nen CD-Player gekauft, hat mir aber irgendwie weniger Spass gemacht, damals nicht unbedingt aus klanglichen Gründen, sondern weil ichs einfach unsexy fand.
    Später hab ich dann genauer verglichen, und die Nachteile des Vinylsounds gegenüber der CD werden durch die Vorteile in meinen Ohren mehr als ausgeglichen.
    Ich hab auch keine Lust für sone kleine beschissene Silberscheibe Geld auszugeben, obwohl ich das auch ab und zu tue.
    Macht aber einfach weniger Spass.
    Deshalb seh ich dieses Schallplatten-Ding vielleicht mit anderen Augen, weil ich's nicht wiederentdeckt habe, sondern immer dabeigeblieben bin.
    Es freut mich natürlich um jeden, der die Platte -und sei es auch erst jetzt- wiederentdeckt oder neu entdeckt,
    weil es etwas, das mir am Herzen liegt, lebendig hält


    Und schliesslich hängt auch meine Existenz dran ;)


    Sonst müsste ich ja nur noch CD-Mastering machen8o


    Bis dann,


    dubmaster


    PS: auf die anderen angesprochenen Dinge gehe ich aus Zeitgründen später ein


  • Na ja, im Vergleich zu meiner Verdier klingt so ein EMT ganz gut 8o :D


    Gruß Normi

  • Hilfe!


    jetzt wollte ich mal ganz lieb zu Euch Irren sein, hab die DDR-Studioplattenspieler Bilder gesucht, gefunden und krieg beim Hochladen immer ne Fehlermeldung "Dateisendung nicht erlaubt"


    Vielleicht isser doch zu lang :D


    Jedenfalls sind die jpgs nur 28 kb und der Dateiname lautet VEB_1 etc....


    Is doch alles richtig?


    Naja, mir doch egal, :rolleyes:


    ich weiss ja dasseramlängsteniss


    Eigentlich wollte ich ja das Niveau des Threads wieder etwas anheben, war wohl nix...


    So langsam bin ich jetzt mal raus hier fürn paar Stunden...


    Ciao,


    dubmaster

  • Natürlich nicht, ohne mir hiermit meinen dritten Stern zu erschleichen 8)
    fleissig währt am L....


    Lassen wir das,


    meint jetzt der
    dubmaster



  • Hi dubmaster,
    das mag ja deine Meinung sein. Ich verlasse mich auf meine Ohren und lasse mir kein X für ein Y vormachen. Und nur weil in der Neumann 08/15 Strippen verbaut sind heißt das noch lange nicht ,daß man in einer HIFI-Anlage keine Unterschiede hören kann. Aber gut jeder muß sich da selbst eine Reim drauß machen.


    Gruß Normi

  • Hi Normi,


    Bei Studioverstärkern ist die Auswahl von Verbindungskabeln kein besonderes Thema da alle Funktionsmodule normalerweise so ausgeführt sind, dass Norm-Impedanzen, -Pegel und so weiter eingehalten werden. Natürlich wird auch im Bereich Kabel von den Profis gutes Material genommen im Sinne von solide, haltbar, gutes Kontaktmaterial beispielsweise – mehr nicht. Solche Profileitungen verwende ich auch in meinen Anlagen. Äußerlich vergoldete Stecker nehme ich nur, weil sie so schön glänzen. 8)


    Ganz anders als im sog. Highend-Audiobereich wo man sich mit teuersten Kabeln verkünsteln und darüber freuen kann, dass diese unter gewissen Umständen tatsächlich den Klang von manchen Zusammenstellungen verändern.


    Ich selber versuche die Probleme lieber da zu lösen wo sie sind: zum Beispiel bei der technisch korrekten Anpassung von Wandlern und Verstärkerstufen - was zugegebenermaßen ohne Messtechnik und technische Eingriffe manchmal nicht machbar ist.


    Mit freundlichen Grüßen, Jo



    BTW: Ich habe mir auch schon den Spaß erlaubt, z.B. die ALTEC-A7 'Voice of the Theatre' über billigsten Klingeldraht anzuschließen. Wenn dann ein typischer Highender zu Besuch kommt, der zuhause armdicke Lautsprecherkabel hat und meint das muss so sein, ist die Überraschung gelungen :D


  • ...was ist denn für dich der typische Highender? ?(


    Laß doch einafch mal dein Schubladendenken weg und argumentiere einfach. :O


    Ich habe z.B. ganz andere Erfahrungen gemacht.
    Meine 4-Wege Eckhörner mit den TOP Fostex Studio Treiber (ich habe sogar die Kabel vom 2" Titanmitteltontreiber ersetzt) klingen deutlich besser mit XLO Industriekabel selber geflochten :D als mit Standardstrippen.


    Wer hat nun recht? ?(:D


    Gruß Normi

  • Hi Jo,


    naja, in Studios ist man teilweise auch nicht ganz ohne! Jedenfalls ist mein teilweise recht penibel, an welcher Steckdose man einen Rechner ansteckt, was mich vermuten läßt, daß deren Stromversorgung irgendwo irgendwie gefiltert wird. Etliches Studioequippment ist auch pegelmäßig anpassbar bzw. mit automatischen Anpaßfunktionen versehen, sodaß (zumindest Pegelmäßig) egal ist, ob ein Kabel 5 oder 50 Meter lang ist.


    Ach ja, Herr Krenzer von On-Off-Hifi hat von einem Schriftverkehr berichtet, wo jemand seine Hörner mit Klingeldraht verkabelt, ich nehme einmal an, daß das Du warst?


    ------------------


    Was Stromkabel betrifft, da ist die einzig logische Erklärung, daß diese Kabel als eine Art Filter funktionieren. Ich habe mir nun testhalber so eine "Highend Sicherung" mit Silberschmelzdraht angeschafft, wenn ich mal dazu komme werde ich sie testen und berichten.

    Ach ja, was Studioequippment betrifft, sollte man sich auch einmal überlegen, was dort für das Equippment bezahlt wird! Ich kenne das ja nur vom digitalen Bereich, und da sind 2 Kanal Soundkarten für 5.000 Euro durchaus nicht so selten! Und man sollte sich einmal überlegen, was die Raumausstattung dort teilweise kostet (also diverse "Absorber" und sonstiges an den Wänden).


    LG Tom

  • Hallo Normi


    Von wegen Schubladendenken:


    Ich habe mir wenigstens die Mühe gemacht die Unterschiede
    Studiotechnik / Konsumergeräte technisch zu begründen. (War dieser Passus sachlich unrichtig? Ich lasse mich da gerne belehren!)


    Ansonsten erlaube ich mir selbstverständlich eine eigene Enordnung (meist vergesse ich nicht, diese mit 'm.E.' oder 'IMHO' zu kennzeichnen)


    Diese beruht ja eben auch auf meiner eigenen, nicht geringen Erfahrung. Was mnache Leute selbst noch so hören, kann ich selber solange nicht nachvollziehen, wie ich nicht dabei war.


    Dass Kabel einen Einfluss haben, bestreite ich ja garnicht ;)


    Es gibt im Bereich Audio eben die verschiedensten 'Spielplätze'


    MfG, Jo


    BTW: In diesem Thread ging es aber um EMT Plattenspieler und damit Zusammenhängende Fragen. Vielleicht können wir wieder darauf zurückkkommen. Mir wär's recht...

  • Hallo TOM


    Quote

    Ach ja, Herr Krenzer von On-Off-Hifi hat von einem Schriftverkehr berichtet, wo jemand seine Hörner mit Klingeldraht verkabelt, ich nehme einmal an, daß das Du warst?


    Nee, hab ich nur mal zum Spaß gemacht :D


    Ansonsten ist es so wie Du sagst: Studiotechnik unterscheidet sich grundlegend vom sog. Highend-Audio-Consumermarkt.


    Ich will damit auch nicht gesagt haben, dass Studiotechnik besser ist. Ich selber baue meine Röhrenamps ja z.B. nicht im Stil der Studiotechnik, weil ich lieber viel weniger Stufen und Bauteile im Signalweg habe.


    MFG, Jo

  • Hallo zusammen,



    Tom hat es deutlich erwähnt, Studiotechnik ist schon was Anderes als Media-Markt-billig-Hifi. Was die Kabel anbelangt, halte ich die "üblichen" XLR Instrumenten und Mirkrofon -Kabel für gar nicht schlecht. wenn ich das Van-den-Hull 502 Hybrid welches aus meinem Thorens hängt mit einer solchen Mikrofon-Strippe vergleiche fällt mir aus das sich Qualität und Aufbau weit weniger unterscheiden als die Preise.


    Diese XLR-Mirkofon-Kabel sind zweiadrig (XLR eben) mit zwei oder vier Baumwoll-Fäden stramm verdrillt, sehr gut geschrimt. Die Gummirung aussen, über der Schirmung ist sehr dick und hinderlässt den Eindruck das sie eine sehr hohe innere Dämpfung hat.


    Interessant finde ich das diese Kabel ganz offensichtlich so gebaut worden das sie gegen Vibrationen und Mikrofonie sehr unempfindlich sind und diese auch schlecht weiterleiten.


    Der Aufbau des Van-den-Hull und anderer guter teurer Kabel ist ähnlich, nur hochwertiger.


    Mein Eindruck ist das sich die auch so "nüchternen" Studio und die typischen High-End-Hersteller hier ähnliche Lösungen propagieren. Ich habe den Eindruck Studio und High-End Hersteller sehen in Mikrofonie und Vibrationen bzw. der Übertragung zwischen den Geräten ein ernstes Problem. Zumindest bei Lautsprecher, Tonarm, und Mikrofon -Kabeln kann ich mir das auch gut vorstellen. Ein Kabel nur als eine Elektrische Verbindung zu sehen ist vieleicht eine zu grobe Vereinfachung.



    Die Preisunterschiede sind auch nicht so gewaltig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Ein XLR-Studio-Kabel hat einen Meterpreis von ca. 1€, ein hochwertiges Kabel vom Händler des Vertrauens um die Ecke ca 50€ bis 100€. Nur, die 1€ für das XLR-Kabel sind ein "Technik-Handel-Versand-Preis" der "übliche" Consumer Preis z.B. bei M-Markt oder Conrad ist in der Regel bei solchen Produckte 10x höher.


    Beispiele :
    USB-Kabel: Technik-Handel ca. 0,70€, Conrad ca. 10,00€
    SCSI-Kabel: Technik Handel ca. 3,50€ Conrad ca. 30,00€
    y-adapter: Reichelt ca. 0,30€ M-Markt ca. 10,00 €
    langes Cinch-Kabe:l Reichelt ca. 0,50€ Conrad ca. 9,00€


    Der zu erwartende Consumer-Preis für ein XLR-Studio Kabel müsste so zwischen 10€ und 20€ liegen. Damit passen die Preis und die Qualitätsunterschiede zwischen Studio Kabel und High End auch schon "nähreungsweise" wieder zusammen.



    Als normales Line-Kabel ist für mich XLR-Studio "Strippe" eine gute Gelegenheit Geld einzusparen, vielleicht um damit ein besseres Phonokabel zu beschaffen :).


    grüsse Jörg

  • Hi Jörg (alias joerch),


    sorry, dass ich mich erst jetzt wieder in den Thread einklinke, aber ich war beruflich die letzten Tage ziemlich stark eingebunden und hatte daher spät abends keine große Lust mehr zum Posten.


    Nun zu Deinen Anmerkungen:


    Quote

    Last but not least die Kabel von denen Du sagst sie hätten großen Einfluß auf die Klangeigenschaften.


    Das stimmt so nicht ganz. So habe ich das nicht behauptet. Von GROSSEM Einfluss kann im Allgemeinen nicht die Rede sein, obwohl es durchaus Einzelfälle gibt, bei denen ein Kabel enormen Einfluss auf die Klangwiedergabe hatte. So habe ich z.B. mal ein Cardas Golden Cross Lautsprecherkabel an meine damaligen Avantgarde Acoustic Uno gehängt, mit dem "Erfolg", dass die Unos mit diesem wirklich sauteuren Kabel im Vergleich zu einem wesentlich günstigeren Wireworld Polaris wie mit angezogenen Handbremse spielten. Es fehlte einfach an Allem. Ich hätte nie gedacht, dass ein Lautsprecherkabel derartigen Einfluss nehmen kann. Aber - wie gesagt - im Allgemeinen sind die Unterschiede schon weitaus geringer. Daher würde ich mit Kabel auch erst dann herumexperimentieren, wenn ich mit dem grundsätzlichen Klangcharakter meiner Anlage zufrieden bin. Oftmals bringt es mehr, seine Lautsprecher um 10 cm zu verrücken, als ein teures Kabel gegen ein günstiges Kabel auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit sollte ich vielleicht darauf hinweisen, dass vor allen Dingen bei Kabeln teurer nicht gleich besser bedeutet.


    Ein Kabel sollte bezüglich der elektrotechnischen Leitungsparameter, wie Kapazitäts-, Induktivitäts-, Widerstands- und Ableitungsbelag, aus denen sich beispielsweise der Wellenwiderstand berechnet (siehe z.B. hier), insbesondere an den Ausgang der vorgeschalteten und den Eingang der nachfolgenden Komponente angepasst werden, um Reflexionen zu vermeiden. Da es aber in der HiFi-Technik keine genormten Ein- und Ausgangswiderstände gibt, sind Experimenten mit Kabeln hier Tür und Tor geöffnet. Ein Stichwort in diesem Zusammenhang wäre die Leistungsanpassung, die genau dann gegeben ist, wenn der Eingangswiderstand gleich dem resultierenden Widerstand aus Kabel und Ausgang der vorgeschalteten Komponente ist.


    Weiterhin ergeben sich aus den genannten Leitungsparametern - wie Tom bereits geschrieben hat - Filtereffekte. Eigentlich dürfte ein resultierender Tiefpass hier jedoch erst bei sehr hohen Frequenzen zum Tragen kommen.


    Naja, und letztenendes sollte natürlich auch die rein ohmsche Komponente eines Kabels nicht unerwähnt bleiben. Schließlich kann diese zu einem nicht unerheblichen Spannungsabfall über dem Kabel führen, was sich in einer reduzierten Leistung für die nachfolgende Komponente niederschlägt. Hier wäre zum Beispiel auch ein Vorteil hochwertiger Netzkabel zu suchen. 230 oder 228 V an den Primärwicklung eines Trafos können schon beträchtlichen Einfluss auf die Dynamik der nachgeschalteten Verstärkerstufe haben. Dass zum Beispiel Netzkabeleinflüsse hörbar sind, haben wohl schon viele hier im Forum mitbekommen. Man sollte es auf jeden Fall einmal ausprobieren.


    Übrigens, auf den Skineffekt gehe ich hier mal nicht ein, da der wirklich erst bei sehr hohen Frequenzen zum Tragen kommt. HF-Techniker sollten dieses Phänomen kennen, wonach die Elektronen bei hohen Frequenzen an die Oberfläche eines Leiters streben.


    So, das soll aber hier zunächst einmal reichen.


    Quote

    Wenn ich Komponente "A " verändere und am Ende kommt was anderes raus als vorher dies mach ich so lange bis ich zufrieden bin! Dann kommt mir in den Sinn "B" auch noch zu verändern, dies hört sich wieder ganz anders an als die Zusammenstellung vorher!


    Wenn es schon relativ umfangreich ist einen Plattenspieler klanglich zu optimieren wie unwahrscheinlich ist es den Durchblick bei der Vielzahl an Möglichkeiten zu behalten??????
    Und wo bleibt die Quelle? Platte und CD. Es gibt auch hier große Unterschiede!


    Ich halte dies schlichtweg für ziemlich unglaubwürdig!


    Zweifellos korrekt, aber was willst Du mir jetzt damit sagen? Dass man an vielen Schrauben gleichzeitig drehen kann, ist - glaube ich - vielen klar. Darum sagte ich ja auch schon weiter oben: die Kabelfrage sollte erst zum Schluss geklärt werden, wenn man mit dem grundsätzlichen Klangcharakter seiner Anlage zufrieden ist. Bis auf wenige Ausnahmen kann man aber mit Kabeln so extrem viel auch wieder nicht falsch machen - außer vielleicht, zuviel Geld aus dem Fenster zu schmeißen.


    Quote

    Das ist auch der Grund warum ich mich seinerzeit für eine Kette von einen englischen Hersteller entschieden habe. Habe sie so gehört wie sie da Stand. Ob Du es glaubst oder nicht aber ich hatte so ein gutes Gefühl dabei, Ich hab sie sofort gekauft obwohl ich mir einiges angehört hatte! Selbst die Kabel sind von Rega. Einzig meinen Plattenspieler versuche ich zu optimieren und anzupassen.


    Das glaube ich Dir auf's Wort. Trotzdem, wieso nicht doch mal ein bisschen mit Kabeln, Unterstellbasen oder Sonstigem herumexperimentieren? Es könnte sich lohnen. Gerade bei Deiner Rega-Anlage. Die hat nämlich bestimmt Potential!


    @ Jo:


    Quote

    BTW: In diesem Thread ging es aber um EMT Plattenspieler und damit Zusammenhängende Fragen. Vielleicht können wir wieder darauf zurückkkommen. Mir wär's recht...


    Sorry, dass ich nochmals zum alten Thema zurückgekehrt bin. Von mir aus könnt Ihr jetzt wieder über EMT und ähnliche Laufwerke diskutieren. Obwohl, zu diesem Thema hätte ich vielleicht noch eine Kleinigkeit beizutragen.


    Ich habe auf dem Analog-Forum die Gelegenheit gehabt, einen EMT mit EMT-Tondose zu hören. Mein Ding war es aber irgendwie nicht. Klang für mich einfach zu verhalten. Es fehlte die Power und vor allen Dingen die Brillanz im Hochtonbereich im Vergleich zum ebenfalls vorgeführten Tonband. Ich denke aber mal, dass das vornehmlich an der EMT-Tondose lag. Und wie ich schon schrieb: EMT-Laufwerke sind hauptsächlich der Studio-Optik wegen nicht so ganz mein Ding.


    Gruß,


    Thorsten

  • hallo,
    als "kabelgläubiger" kann ich es nicht lassen das thema dazu zu missbrauchen meine meinung mal kurz abzulassen.
    ich kann thorsten nur recht geben wenn er sagt das kabel einen merklichen einfluss auf die wiedergabe einer anlage haben.ich für meinen teil habe noch nie gern geld ausgegeben um des geldausgebens willen.
    alles an kabelzubehör welches ich gekauft habe war das nackte material nie wert aber die erziehlten verbesserungen waren für mich so eindeutig das der geforderte preis in relation ok war.
    wer spass daran hat "high ender"an der nase herum zu führen indem er klingeldraht als ls kabel vorzuführen soll dies tun , ignoriert aber den umstand das bei kabeln meiner erfahrung nach kein schnelltest durch kurzes umstecken möglich ist.
    mir sind die technischen oder physikalischen argumente für oder wider hochwertige kabel dabei völlig egal zumal ich denke das die wenigsten die sich solcher argumente bedienen sie wirklich verstehen.
    das ganze erinnert mich an die diskusion vor jahren ob röhrenverstärker gut klingen können wo sie doch deutliche "defizite" in sachen klirr haben.
    bei all diesen aussagen gilt :
    keiner soll sich persönlich angegriffen fühlen .
    ea geht hier doch nur um die musik und im speziellen um die lp.
    grüsse an alle
    marc

  • Hi Marc,


    wie gesagt - man kann mit Kabeln schon spielen.

    Weil es hier Anfangs um Studiotechnik (EMT) ging, habe ich nur mal die Unterschiede betr. Studio- und sog. Highend-Verkabelungstechniken grob beleuchtet.


    Dass Klingeldraht an den 'Voice' geht, ist zwar einerseits ein Spaß, aber andererseits nicht so gemeint, dass ich jemanden an der Nase herumführen oder veräppeln möchte. Andere Kenner nehmen auch verdrillten Kupferlackdraht an der Stelle. (ist ziemlich ähnlich)


    Manchmal räume ich gerne mit Vorurteilen auf, indem ich überprüfbare Tatsachen schaffe und anderen Audiofreunden die Gelegenheit gebe, sich selber ein Urteil zu bilden. Mehr nicht...


    Dabei kommt es gelegentlich zu Überraschungen ;)

    Bei den Lautsprecherkabeln hat sich halt in den letzten Jahren eingebürgert, extrem dicke Kabel zu nehmen, was aber bei hochempfindlichen (z.B. Vintage-) Speakern IMHO verkehrt ist.



    MFG, Jo

  • Hi Jo!


    Quote

    Bei den Lautsprecherkabeln hat sich halt in den letzten Jahren eingebürgert, extrem dicke Kabel zu nehmen, was aber bei hochempfindlichen (z.B. Vintage-) Speakern IMHO verkehrt ist.


    Wie gesagt, ich würde mal die Kabel von Wireworld oder andere Koax-Kabel versuchen. An meinen Unos/Duos (Empfindlichkeit 101 bzw. 104 dB) funktionieren diese Kabel wirklich hervorragend.


    Gruß,


    Thorsten

  • hallo jo,
    so wie du es beschreibst geht es dir ,genau wie mir um passende kabel . der durchmesser erscheint auch mir unwichtig ausser er ist zur mechanischen bedämpfung nötig.da gibt es leute die ihre kabel in rohrisolation packen um das kabel zu bedämpfen.da kommen dann mörderdurchmesser zustande und bringen kann es auch was.
    ich habe das bei mir so gemacht und war mit dem ergebnis zufrieden auch wenn es nicht so toll ausschaut aber ist ja auch hinter der anlage was soll es also.
    p.s.:schöne sachen machst , ehrlich!
    grüsse marc