Stereo Lab zarge

  • Hallo ich habe eine foto von eine zarge gefunden


    diese finde ich richtig gut in verhaltnis und sehr schon


    @ Holger ich denke das du die gebaut hast kanst dur mir etwas mehr erzalen uber diese kiste,


    die grosse und die aufbau ?


    sehr schon!!


    [Blocked Image: http://i38.tinypic.com/v2zkm9.jpg]

    Edited once, last by phy ().

  • Hallo Robert,


    Die Zarge hat ein Bekannter für mich gebaut, das Material ist MDF, mit Kirschfurnier.
    Es sind im Prinzip einfach nur vier Wände und eine Bodenplatte, die hinten rechts und links je eine Öffnung zur Durchführung der Tonarm- bzw. des Netzkabels hat.
    In den Ecken sind Verstärkungen (viereckige Blöcke, auf denen Gummipucks legen (Transrotor Minipucks habe ich damals gekauft). Darauf liegt dann die passend ausgeschnittene Deckplatte, die ich wegen der Optik mit grauem Kunstleder bezogen habe.


    Hier noch ein aktuelles Bild:


    [Blocked Image: http://www.analogue-classics.com/assets/images/IMG_1632ah.JPG]


    Die Maße kann ich morgen nachreichen.


    Cheers, Holger

  • hallo Holger


    Die original zarge hatte ich gesehn


    aber ich finde die obere zarge schoner.


    Die obere platte liegt also los drin ?


    wie dick ist die den?


    When du mich die maBen geben wilst (breite tiefe und hohe und holtz dicke ) gerne.


    das kunst leder sieht gut aus

  • Hallo Robert,


    ich habe selber schon verschiedene Zargen gebaut und auch gehört. Dabei habe ich festgestellt, dass schwere und steife Zargen wesentlich besser funktionieren als leichte, wie z.B auch die damals verwendeten Original-Zargen. Am besten läuft der Thorens in einer massiven Zarge, die dem Unterbau des Thorens speziell angepasst ist, ähnlich wie sie z.B von Schopper (Schweizer Thorens Spezialist) oder auch von Norma Hylee Tech angeboten werden. Noch wichtiger ist jedoch, dass der Tonarm nicht auf dem Tonarmbrett montiert wird (auch nicht auf dem serienmässigen 12-Zoll Tonarmbrett) sondern auf der Zarge selbst.
    Dabei sollte das Chassis fest mit der Zarge verschraubt, nicht lediglich in die Gummi-Pilze eingesetzt werden.
    Nur so kannst du das beste aus dem 124 herausholen.
    Der Selbstbau einer solchen Zarge ist natürlich möglich, der Arbeitsaufwand ist jedoch wesentlich höher als man sich das vorstellt. Ich spreche aus Erfahrung, da ich gerade zwei Zargen für meine 124er gebaut habe und gerade beim Bau einer dritten bin.
    Die StereoLab-Zarge ist meines Erachtens nicht optimal, die Original-Zargen sind unbrauchbar, die Zarge von Holger ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber es geht noch ein wenig mehr.



    Gruß Micha

  • Moin,


    für den TD 124 ebenfalls sehr empfehlenswert sind die Schieferzargen von Tom Schmitz.
    Die sind für die Ewigkeit gebaut und klingen sehr gut.
    Schau dazu am besten einmal hier.


    Viele Grüße


    Tom

    Liebe Grüße


    Tom

  • .... meine Lösung:



    Thorens TD124II



    Schwere geleimte Multiplex-Zarge, jede Platte ist anders ausgeschnitten und abgerundet um den Innenraum klein zu halten. Minimale Dämpfungsmaßnahmen unter der Motoreinheit. Vorbereitung für zweiten Arm hinten links. Die Montage mit Pilzen (bei mir Industriedämpfer) und ein neues asymmetrisches HDF-Tonarmbord waren klanglich besser als eine Direktmontage ohne Pilze und eine Armbefestigung mit einer Holz- oder Alu-Unterbauplatte auf der Zarge. Die Zarge steht entkoppelt auf einem Multiplexboden der mit höhenverstellbaren Spikes auf dem Parkett - eine neue Wandhalterung ist noch in der Planung.



    ach ja ... klanglich "ganz Ok" <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f634@2x.png 2x">

    Edited once, last by Bäh-Bär ().

  • Bär bär


    Das ist eine gute zarge! ich will das auch so machen mit die geleimten platten


    aber ich finde die ausenseite wie Holger es gemacht hat sehr schon


    es wird dann ein mix.


    @ Holger willst du mich die maBe noch durch geben ?


    Grusse Robert

  • Bäh Bär


    Danke das ist sehr gute information !!


    Ich habe heute so etwas gemacht spater kan ich denn noch kirsch holz rundum den zargen machen dan wird er so wie Holger das gemacht hat.


    Ich habe 5 platten von 2 cm das ist in total 10cm hohe und die breite ist 53 cm


    und die tiefe 35 cm


    was sind die maBen von deine zarge?
    das rechte armboard das steht auf foto 8 bei zargen bau hast du das selber gemacht?


    hast du da auch was maBen fuhr mich ?


    Robert

    Edited once, last by phy ().

  • Die Zarge ist 55 x 45 x 11,5 cm groß



    bei 35 cm wird es mit einem (optionalen) zweiten Arm etwas eng.



    Eine "Seitenverkleidung" spart natürlich das Schleifen und Halbrundfräsen, aber Holgers Zarge ist mehr ein Rahmen in dem eine Zentralplatte eingelegt wird die zB. auf Squash-Bällen entkoppelt aufliegt - das ist ein anders Konzept (siehe auch "Loricraftzarge). Meine Zarge entspricht mehr der Norma Hylee Idee. NHT scheint aber auch eine Furnierschicht aufzubringen



    Für die Tonarmbefestigung habe ich eine große Bohrung von ca 10cm vorgesehen und diese dämmend ausgekleidet. Für den optionalen hinteren Arm ist die Decklage dann ungebohrt geblieben um die Bohrung zu verstecken.



    Nachtrag: Ja - Das Armboard ist ein Selbstbau - HDF - Flügelförmig und im Gegensatz zum Originalboard etwas weiter nach hinten rausgezogen, damit das Headshell nicht so nah an der Vorderkante der Zarge endet - bzw damit der Arm nicht schräg auf der Zarge montiert werden muss.



    Norma Hylee Tech NHT-Zarge:



    TD 124 II TD 124 II TD 124 II



    Einbaulage 12" Originalarmboard - schräg oder überhängend:



    TD 124 II - unrestauriert TD 124 II TD 124 II TD 124 II





    DIY-Board:



    Thorens TD124II 124er in Aktion TD 124 II

    Edited 2 times, last by Bäh-Bär ().

  • Hallo Bäh -Bär, diese Lösung gefällt mir sehr gut!! Tolle Arbeit: Konstruktiv erscheint mir das einwandfrei!
    Und gibt dem Td 124 eine stimmige Optik. Grad die Multiplexgeschichte so offen sichtbar zu lassen, finde
    auch sehr gelungen! Da steckt richtig Arbeit drinn, aber das hat sich gelohnt. Auch die Basis mit den runden
    Multiplexfüßen passt hervorragend.! wie hast du das mit den Ausschnitten hinbekommen, ist ja ne ganz
    schöne friemelei. Danke für die guten Fotos!



    Gruß, Gunnar

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  • Hallo Bäh Bär
    danke fur deine beitrage in mein toppic
    das rechte rechte armboard hast du das vieleicht noch und wilst du es verkaufen ?
    oder hast du maBen fur mich um so einen board zu machen
    ich habe einen sme 3012 serie 2 aber ich bin nicht zicher ob das board das bei den spieler war richtig ist.

  • "ist ja ne ganz schöne friemelei."


    Die Ausschnitte habe ich grob mit der Stichsäge ausgeschnitten und anschließend mit einer Schablone und einer Oberfräse nachgearbeitet. So friemelig ist das aber auch wieder nicht. Die Außenseite sauber zu schleifen war anstrengender :-) aber auch da hilft prima ein Exzenterschleifer oder ein Flachschleifer. Die Kanten sind wiederum mit einem Rundfräser abgezogen - wichtig ist, dass man das Holz nässt, so stellen sich dann dei Fasern auf, die man dann wieder fein abschleift, macht man das nicht, dann ist die Lackierung rau und unangenehm. Der Lack ist absichtlich ein wenig mattiert - Hochglanz oder seidenmatt passte irgendwie nicht so recht. Aber die Zarge ist ja nur das Finale. Wichtig sind auch die vielen Sachen die man so nicht sehen kann. Dämpfung, An- und Abkopplung, Lagerrevision oder der Austausch des Gummiverbinders am 3012 zwischen Armrohr und Gegengewicht - nach meherern Versuchen ist nun ein Holzdübel als Verbinder eingeklebt: Der etwas unsaubere Bass ist nun knackig, substantiell und sehr schön tief - manche würden vielleicht auch sagen schwarz. Das NF-Kabel wurde gegen ein Cordial ausgetauscht und die Kontakte am Headshellanschluß gereinigt. Viel Arbeit hat auch die Überholung des Motors gekostet - hierzu nochmals vielen Dank an den Menschen der im Forum als JOEL unterwegs ist. Lagerkugeln, Lagerschalen sind neu, die Achsen poliert Dichtungen und Filze erneuert. Neues Öl passender Viskosität ist natürlich auch obligatorisch. Das Reibrad und die zugehörigen Laufflächen mussten zum Glück nur gereinigt werden. Die Motoraufhängung wurde verbessert. Die "Pilze" welche das Motorteil auf einer Zarge fixiert sind habe ich gegen Industriemaschinendämpfer ausgetauscht. Man könnte die Lagerschalen noch ausbacken um die in der Sinterbronze deponierten alten Öle zu entfernen - aber im Moment läuft die alte Dame "ganz OK" - das hebe ich mir mal für Später auf.

  • das rechte rechte armboard hast du das vieleicht noch und wilst du es verkaufen ?


    Eigentlich liegt es bei mir ja nur herum, aber ich würde dir das Originalarmbord nicht empfehlen. Es besteht aus einer furnierten Spanplatte und überträgt prima alle Laufwerksgeräusche aud den Arm. Ein Selbstbau ist nicht besonders schwierig. MDF, HDF, Multiplex - geht alles, klingt auch bestimmt anders. Ich hatte mir aus Reststücken einige "Prototypen gebaut und diese Verglichen - HDF fand ich persönlich am besten. Ich hatte sogar ein ALU-Armbrett versucht - das war aber gar nicht gut. Theoretisch ginge auch Delrin, Plexi/Acryl, Bronze, oder sogar Schiefer.


    Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Motorteil fest (ohne Pilze) an eine Zarge zu schrauben und den Arm direkt auf der Zarge zu verbauen - NHT hat das sehr schön gelöst. Ich habe versuchsweise eine kleine Metallbasis in Form des SME-Schlittens gebaut, aber das Ganze gefiel mir Optisch nicht so gut, zumal die so notwendigerweise fest angekoppelte Motoreinheit auch emfindlicher auf Rückkopplungen und Trittschall reagiert.


    Für ein DIY-Board muss man eigentlich nur den richtigen Abstand zum Tellerlager einhalten - also ein Kreis von 295,6mm um das Tellerlager zeigt die möglichen Einbauorte. Der SME-Langlochausschmitt sollte genau auf das Tellerlager zeigen - oder zumindest auf die Mittel zwischen Tellerlager und Plattentellerrand. Ansonsten wird der Einstellbereich für den Überhang ein wenig zu knapp.


    Kann man im Forum zum Beispiel hier nachlesen:


    Bohrung SME 3012
    uberhang sme 3012-2 ?
    Bohrung SME 3012
    Hallo bin neu und habe Fragen zu SME Armen



    SME 3012 Series I Nulldruchgänge bei 59.7 / 118.0 mm


    SME 3012 Series II Nulldruchgänge bei 60.3 / 117.9 mm


    SME 3012 R Nulldruchgänge bei 66.0 / 121.0 mm
    Abstand Tellerlager/Langlochmitte beträgt beim3012 Series 2 295,6mm.


    Die Manuale mit den Herstellerangaben kann man hier herunterladen:
    http://www.vinylengine.com/library/sme/3012.shtml


    Vielleicht findest du auch hier noch nützliches:
    http://www.thorens-info.de/htm…4_-_tipps_und_tricks.html
    http://www.vinyl-lebt.de/SME/SME.htm
    http://www.fl-electronic.de/analog/tonarme.html
    http://mb.abovenet.de/tonbandi…Arm-Liste_ohne_Bilder.pdf

  • Bäh Bär


    und andere


    Danke fuhr die hilfe .


    Die links sind auch sehr brauchbar.


    und dat armbrett das ich habe is nog grad brauchbar when der arm ganz hinten steht ist es ist de uberhang gut


    grusse Robert