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  1. Analogue Audio Association
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  4. Phono - Schallplatten- und Nadelreinigung

Platten Bügeln Selbstversuch

  • Aktivator
  • 4. Januar 2009 um 16:56
  • Aktivator
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 16:56
    • #1

    Gestern kam eine lang gesuchte Platte endlich mit der Post bei mir an!
    Beim Auspacken-Schock, die Platte hatte einen gewaltigen Höhenschlag!!
    Nun, da diese sonst im Mint Zustand rausgewühltwar und schwer zu bekommen ist, ging ich "wieder" erneut volles Risiko.
    Diesesmal aber, ließ ich mir Zeit!
    Meine 2 Glasplatten 1cm dick herrausgewühlt und sauber gewischt!
    Platte dazwischen und ab in den KALTEN NICHT vorgeheitzten Backofen.
    Auf 50 Grad Umluft und ab ging die Post...
    Nachdem die 50 Grad erreicht waren, habe ich der Platte noch zusätzlich 30 Min gegönnt.
    Danach habe ich den Backofen ausgeschaltet und die Tür geöffnet und 3 Std gewartet.
    Dann die Glasscheiben mit Platte raus auf den Balkon gelegt bei 0 Grad.
    Nach wiederrum 1er Std nahm ich das Ganze rein und nach weiteren 20 Min befreite ich die Platte von den Glasscheiben!
    Platte rauf auf die Hannl zum waschen und anschließend auf den Dreher!

    Platte ist absolut Plan! "Besser" als Neu-)))

    Ich denke, das das hochfahren, sowie das herrunterfahren der Temp im Backofen der Trick ist!
    Bei meinen vorherigen Versuchen, hatte ich den Backoffen immer vorgeheitzt=leider...

    LG
    Rolf

  • NickN1
    Fortgeschrittener
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    4
    • 4. Januar 2009 um 17:08
    • #2

    Hallo

    Hört sich aber sehr gut an das ganze. Ich werde es mal nachvollziehen und dann berichten.

    Gruß

    Gerald

    hört mit: Acccuphase E 308;Accuphase E-600; Fischer&Fischer SN 450; RDV 1080 an Accuphase DAC 20;Accuphase DP 410; Acoustic-Solid/ Solid Machine mit Lagerumbau auf Rubinlager,Ortofon Rondo Red, Accuphase AD-20, Ortofon Quintet Bronze

  • bike117
    Breitband und Röhren tun mich betören
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    14
    • 4. Januar 2009 um 19:08
    • #3
    Zitat von Aktivator


    Ich denke, das das hochfahren, sowie das herrunterfahren der Temp im Backofen der Trick ist!
    Bei meinen vorherigen Versuchen, hatte ich den Backoffen immer vorgeheitzt=leider...

    Dabei kennt doch jede Hausfrau den Unterschied zwischen Kochen backen und bügeln :D

    Gruß aus Wuppertal

    Tim

    Die Wüstelebt: http://www.opensky-ev.de

  • Aktivator
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 19:29
    • #4

    Ich bin aber keine Hausfrau-bin verheiratet :D :D :merci:

    LG
    Rolf

  • betamax
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    • 4. Januar 2009 um 21:41
    • #5

    Hallo Rolf,

    ich habe diesbezüglich noch keine Erfahrungen gesammelt, glaube aber auch, das ein langsames Hoch / runterfahren der Temperatur positiv zum Ergebniss beiträgt. Was sich mir aber nicht erschließen will : wieso der Temperatursprung Küche - Balkon ? Also in drei Stunden von 50 Grad auf Zimmertemperatur, und dann in aller Eile von Zimmertemperatur auf 0 Grad ?

    Aber, um so schöner, das es geklappt hat, gratuliere !

    Grüße,

    betamax

  • Aktivator
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 23:02
    • #6

    Hallo Betamax,
    ich habe vorher die Erfahrung machen müßen, das die Platte noch wärmer als das Glas war und um auf Nummer sicher zu gehen,legte ich sie dieses Mal nach draußen!

    Heute hat es jedenfalls 2x von 2 Versuchen gefunzt!

    Für mich hat es sich gelohnt :thumbup:

    Gruß
    Rolf

  • bike117
    Breitband und Röhren tun mich betören
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    • 5. Januar 2009 um 18:17
    • #7

    Wie viele krumme platten hast Du denn ?(

    Duck und wech

    Tim

    Die Wüstelebt: http://www.opensky-ev.de

  • Aktivator
    Gast
    • 5. Januar 2009 um 20:20
    • #8

    :D jetzt keine mehr :meld: :thumbup:

  • kendumi
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    • 6. Januar 2009 um 21:09
    • #9

    Moin,
    ich habe zwei ganz böse verbeulte, ich werd es mal probieren solange wir draußen
    noch minus Temperaturen haben.

    Gruß

    Wolfgang

    Gruß
    Wolfgang

  • Dille
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    • 7. Januar 2009 um 20:16
    • #10

    Hallo Rolf,
    ist deine Prozedur die ich ausprobiere unabhängig vom Gewicht des Vinyls ?
    Gruß, Uwe

    Der Ton macht die Musik ;)

  • Aktivator
    Gast
    • 7. Januar 2009 um 20:59
    • #11

    Hallo Uwe,
    also die Platten, die Ich "Bügelte" waren herkömliche Pressungen= also keine 180g oder so.
    Denke aber, das es auch mit dickeren geht!

    No Risk=No Fun :D

  • Dille
    Texel - Fan
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    • 8. Januar 2009 um 00:39
    • #12

    Hi Rolf,
    bin fertig. Platte hat es überstanden. Das einzige was ich anders gemacht habe ist,
    anstatt 1 Stunde bei null Grad drausen(klappt nicht, zu kalt), im Kellerbei offenem Fenster 1 Stunde gelagert.
    Der Erfolg liegt bei ca. 25%.
    Vielleicht war die Platte nicht lange genug im Ofen. Das Glas fühlte sich nach 30 Minuten nur handwarm an.
    Soll ich mal 50 Minuten ausprobieren??(
    Gruß, Uwe

    Der Ton macht die Musik ;)

  • Tonkyhonk
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    • 8. Januar 2009 um 09:38
    • #13

    Hallo,

    so habe ich es schon sehr oft gemacht, auch bei neuen LP's, die verwellt waren:

    1. LP zwischen 2 Glasplatten (5mm stark)

    2. "Sandwich" in kalten Backofen und 50°C Ober-Unterhitze eingestellt

    3. 1 Stunde gewartet

    4. Backofen aus

    5. Backofentür halb geöffnet und gewartet bis das Glas kalt war (ca. 1Std)

    6. fertig

    Der eigentlich Gag dabei ist das langsame Abkühlen, da sich die Platte bei zu schnellem Abkühlen wieder verziehen kann.

    VORSICHT

    Es gibt neue Pressungen, die vertragen die Bügelmethode überhaupt nicht, egal ob Backofen oder Bügelmaschine. Ein Freund von mir hat sich so einige LP's kaputtgemacht (z.B. Amy Winehouse-Frank, Duffy-Rockferry, Police-Certifiable u.a.). Dies liegt wohl an einer neuen Vinylmischung. Bei DaCapo wurde darauf auch schonmal hingewiesen, glaube ich.

    Gruss Andre

  • Dille
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    • 8. Januar 2009 um 10:16
    • #14


    Es gibt neue Pressungen, die vertragen die Bügelmethode überhaupt nicht, egal ob Backofen oder Bügelmaschine

    Hallo Andre,

    woran kann ich das erkennen?
    Oder auf gut glück

    Gruß, Uwe

    Der Ton macht die Musik ;)

  • Tonkyhonk
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    • 8. Januar 2009 um 15:40
    • #15

    Hallo Uwe,

    im Vorraus kann man das leider nicht erkennen. Nach dem Bügeln macht es sich durch Dauerknistern bemerkbar, die Lp ist aber auch schön platt . :love:

    Gruss Andre

  • Dille
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    • 8. Januar 2009 um 16:58
    • #16
    Zitat von Tonkyhonk

    Hallo Uwe,

    im Vorraus kann man das leider nicht erkennen. Nach dem Bügeln macht es sich durch Dauerknistern bemerkbar, die Lp ist aber auch schön platt . :love:

    Das heisst, eine Investition von ca. 2500 EURO für eine Maschine wäre ein Risiko auf gut Glück (oder einfach Schwachsinn).
    Was bringt eine schön plane Scheibe, wenn einem beim Hören die Laune verdorben wird.
    Gruß, Uwe

    Der Ton macht die Musik ;)

  • Aktivator
    Gast
    • 8. Januar 2009 um 17:30
    • #17
    Zitat von Philetta

    Soll ich mal 50 Minuten ausprobieren??(

    Hallo Uwe,
    ich würde da lieber auf 40 Min gehen
    Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste ;)

    LG
    Rolf

  • artosart
    keep swinging
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    • 8. Januar 2009 um 21:38
    • #18

    Veto!
    Hier werden Behauptung zu Plattenbügelmaschinen aufgestellt, die jeder Grundlage entbehren.
    Kann auf mehrere Jahre Erfahrung zurückblicken und klare Aussagen treffen, keine Mutmaßungen, die dann in Bezeichnungen wie "Schwachsinn" ausarten.
    70 % der Platten mit Höhenschlag werden optimal flach, 25% deutlich besser, die Tonqualität wird (auf jeden Fall mit meiner Airtight) keinesfalls negativ beeinträchtigt.
    Lediglich 5 % der Platten, meist die, die eine Beule (also bereits vergrößerte Oberfläche) haben, werden zwar platt, aber so verformt, dass sie Seitenschlag bekommen. Aber solche Platten wären auch ohne Bügeln kaum oder nicht mehr abspielbar.
    Schwierige Patienten sind einige Plattenlabels der 50er Jahre (offensichtlich materialbedingt) und ganz leichte (extrem dünne) Scheiben.
    Ansonsten spielt das Gewicht eigentlich keine Rolle (vorausgesetzt man gönnt dem Material genügend Abkühlzeit).
    Habe in den letzten Wochen mehrere neue Platten (und dort ist der Anteil der von Höhenschlag betroffenen Exemplare extrem hoch) behandelt und hervorragende Ergebnisse erzielt, wobei jeder einzelner Durchgang ca. 6h dauert, bei neuen Platten reichen meist 2 Behandlungen, bei älteren Platten braucht es bis zu 6, was dann nicht völlig platt ist, wird es auch nicht.
    Habe die Investition nie bereut. Kaufgrund seinerzeit: hatte mir 2 wertvolle Platten mit Backofenmethode versaut.
    Weder zum Hersteller noch mit zu seinen Vertriebspartnern besteht irgendein Nahverhältnis.
    Analoge Grüße!
    Gerald

  • Aktivator
    Gast
    • 10. Januar 2009 um 17:28
    • #19

    Heute war ein Forenkollege zu Gast bei mir.
    Er hatte einige MFSL LPs im Gepäck, die Höhenschläge hatten.
    Die Scheiben waren nicht mehr abspielbar auf seinem Dreher und so wagten wir das Do it yourself Bügeln.
    Nach langem Warten, kam die "Ernüchterung"die Platte war voll zerstört!!!

    Es geht also auch mit dem Vorsichtigen System auch NICHT IMMER gut !!
    Ich werde somit nur noch Platten behandeln, die bei mir eh nicht laufen würden.
    Mich würde es interessieren, ob so ne Bügelmaschiene alle Scheiben so hinbekommt oder wie hoch da die Verlustquote liegt.

    Zum "Glück" war diese Scheibe eh schon hin-jedoch zeigt es mir, das das Restrisiko doch enorm hoch ist.....!


    LG
    Rolf

  • Gerald2
    Profi
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    1.247
    • 10. Januar 2009 um 19:26
    • #20

    Hallo Rolf,

    hier kurz meine Erfahrungen. Ich habe bei audiophile vinyl insgesamt 7 Platten auf einer Airtight bügeln lassen. Dabei waren sowohl eine 180gr. US-Originalplatte von 1970, als auch neuere dünnere Platten (Pressungen u.a. aus NL, D). Die Platten hatten einen starken Höhenschlag bzw. eine Platte war stark tellerförmig verzogen. Alle Platten waren allerdings auch vorher mit meinem Goldring 1022 GX noch gerade so abspielbar. Nach dem Bügeln waren alle Platten annähernd plan. Eine dünne neuere Platte (ca. 1999), die vorher einen starken Höhenschlag hatte, hat eine leichte Beule bekommen. Das heißt sie sah plan aus, lag auch auf dem Plattenspieler gut auf, aber an einer Stelle lief der Tonarm wie in ein "Schlagloch". War zwar abspielbar aber hörbar, ich habe sie ausgesondert. Alle anderen Platten waren einwandfrei. Irgendwelche negativen Auswirkungen bezüglich Klang konnte ich nicht feststellen. Allerdings muß man sich gut überlegen, ob es sich lohnt. Aktuell nimmt audiophile vinyl 5 Euro pro Platte. Dazu kommen noch die Versandkosten. Man kann das ganze auch mit einer Bestellung kombinieren, dann entfallen zumindest die Versandkosten für den Rückweg. Eine hundertprozentige Garantie für den Erfolg gibt es sicher nicht.

    Gruß Gerald

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