Wer ist ein Tannoy Fan ?


  • Fossi


    Die Aussage kann ich bestätigen, die Technik tritt in den Hintergrund.


    ...klingt wie Aunt Maggies Poridge schmeckt: Just right. :love:


    Cheers


    Fossi

  • Hallo,


    warum belassen wir es nicht einfach dabei,
    dass es noch andere Verstaerker ausser Emmiter gibt,
    die in der Lage sind eine Tannoy anzutreiben. :)

    Gruss: Peter

    Die schöne neue Welt, die vor uns liegt,
    so schön, daß man davon kalte Füße kriegt.

  • @ pero


    Ich glaube gerne, dass es mittlerweile Röhren gibt, die mit Tannoys der Prestige-Serie gut gehen.


    ...ist doch alles schon geklärt, oder? Lass uns doch das bisschen Selbstbeweihräucherung. 8|


    Cheers


    Fossi

  • Hallo Fossi,


    aber natuerlich. :)
    Ich dementiere ja auch, behauptet zu haben, dass deine D700 Troete einen Emmiter braucht,
    weil sie einen Wirkungsgrad von 49 hat. :rolleyes: ;)

    Gruss: Peter

    Die schöne neue Welt, die vor uns liegt,
    so schön, daß man davon kalte Füße kriegt.

  • Nachtrag: Nichtsdestotrotz wuerde es mich mal reizen,
    einen Emitter an meiner Turnberry zu hoeren.
    Das war mit bisher noch nicht vergoennt.

    Gruss: Peter

    Die schöne neue Welt, die vor uns liegt,
    so schön, daß man davon kalte Füße kriegt.

  • Sag mal woher du kommst, vielleich ist es ja nicht weit für die 90 Kilo.



    Gruß


    Andreas

  • ... deine D700 Troete einen Emmiter braucht,




    @ pero:...selber Troeteberry. :P



    @ Andreas: Ich glaube zu sehen, dass die Troeteberry in Sinsheim, bei Stuttgart an irgendwelchen Röhren nuckelt. :D



    Cheers


    Fossi

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  • Hallo,
    ja auch ich bin ein Tannoy-Fan, siehe Bild links, ich höre mit der Berkeley.
    Im übrigen komme ich mit den 30 Watt meiner Aleph 30 prima zurecht, und mit Jensen Caps, Mundorf Bandspulen und Mundorf Zn-Caps parallel zum Bass wird sogar noch schöner.
    Gruß
    Dietmar

    Was sich nicht messen lässt kann nicht existieren.


    Und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. T. L. P. L. W. :D

  • Bei Stuttgart?
    Weisst du nicht, das es fuer ein Mitglied der 'Badischen Separatistenfraktion' eine fast schon
    toedliche Beleidigung ist zu den Schwaben gerechnet zu werden? ;)


    Andreas : Richtig. Sinsheim. Wenn du auf der A6 von Richtung Nuernberg faehrst, und du das Gefuehl hast ein wenig
    zu hoch fliegen, weil sich knapp ueber dir 2 Ueberschallpassagierflieger befinden, bist du da. 8)

    Gruss: Peter

    Die schöne neue Welt, die vor uns liegt,
    so schön, daß man davon kalte Füße kriegt.

  • Emitter muss ich wohl auch mal testen. 8)


    Vorerst aber eine Röhre. Leider blieb meine letzte Frage unbeantwortet, daher frage ich frech nochmal.
    Wer hat Erfahrungen mit einer Kensington und Röhre?


    Gruß
    Loo

  • Hallo Leute!


    Was mich interessieren würde, ist die Ausrichtung eurer Tannoys zum Hörplatz.
    Jetzt, wo meine Arden mobil sind, experimentiere ich ziemlich.


    Wenn ich sie stark und direkt auf meinen Hörplatz neige, klingen sie meiner Meinung nach etwas trötig.
    Besser ist es, wenn der Winkel dabei nicht zu stark ist.
    Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?
    Dafür habe ich eine Position gefunden, bei der ich alle Stopfen aus den Bassreflex-Rohren entfernen konnte und der Bass klingt dennoch gut.


    Mit freundlichen Grüßen
    Raphael

  • Scheinbar hat die Kensington noch niemand an Röhre gehört.


    Letztendlich kann ja jeder machen was und hören wie er möchte. Ist doch jedem seine Sache. Mal eine potentere Endstufe auszuprobieren ist ja nur ein Denkanstoß und Erfahrungen.


    Es geht hier in keinsder weise um Lautstärke. Es gibt im Bassbereich noch mehr als Volumen und Gegrummel. Es geht eher um einen leichteren, schnelleren, federnden Bassbereich mit Kontur, Nuancen, Schattierungen, Farbe, Beweglichkeit, Impulstreue und Dynamiksprünge. Es geht um Schnelligkeit, die Pappe soll der Musik folgen. Es geht um Natürlichkeit, Geschlossenheit, aus einem Guss, in Richtung Live. Auch der Stimmenbereich profitiert davon, die Kraft und der Ausdruck in der Stimme.


    Man kann sich auch mal fragen, warum den im Vergleich aktive LS in der Regel relativ viel Leistung haben, welche direkt auf das Chassis wirkt, ohne Leistung Vernichtende passive Weiche?


    Wenn Bassreflexöffnungen geschlossen werden müssen, ist das meist ein Zeichen von mangelnder Kontrolle. Die Ausrichtung der LS würde ich nach der Präzision, Größe, Plastizität der räumlichen Abbildung einstellen. Nach den Größenverhältnissen der Instrumente, Stimme zueinander. Trötig? Hm, vielleicht liegt es ja auch irgendwo an der Gerätekonsteleation? Ganz Verfärbungfrei sind die Tannoys nicht!



    Gruß John

  • @ Raphael


    Mit der Aufstellung habe ich auch schon einige Experimente gemacht. Bei starker Einwinkelung leidet die Auflösung stark.


    Bei LXR, also so starker Einwinkelung, dass sich die Achsen vor dem Hörplatz kreuzen, verschwinden bei Symphonien ganze Instrumenten-Gruppen.


    Am Besten geht bei mir eine moderate Einwinkelung von von 5cm bezogen auf einen Wandabstand von 60/55cm zur Rückwand.


    Die Basisbreite beträgt ca. 3m.



    Cheers


    Fossi

  • @ All


    Um mal ein Stück von der Emitter-Thematik wegzukommen:


    McIntosh und die großen Luxman gehen auch ganz hervorragend an den modernen Tannoys.


    Generell würde ich allen Verstärkern Potential bescheinigen, die Kraft und eine gehörige Portion Wärme mitbringen.


    Cheers


    Fossi

  • Was mich interessieren würde, ist die Ausrichtung eurer Tannoys zum Hörplatz.
    Jetzt, wo meine Arden mobil sind, experimentiere ich ziemlich.


    Hallo Raphael,


    m.E. ist die Tannoy recht anfällig für die Ausrichtung. Wenn du die Außenkanten der Seitenwände deutlich sehen kannst, dann ist der Fokus in der Regel maximal. Die Höhen können dann mitunter jedoch auch ein wenig gepresst wirken, habe ich den Eindruck.


    Wenn du sie so weit auswinkelst, dass du die Innenkanten sehen kannst, habe ich den Eindruck eines etwas geordneteren Klangbildes. Die Höhen sind nicht mehr so gepresst, aber der Fokus, den ich so liebe, geht ein wenig verloren. Letztendlich Geschmacksfrage.


    Die golden Mitte ist m.E. am besten, d.h. eingewinkelt, so dass man die Außenseiten soeben erkennen kann. Dann kreuzen sich die ausgerichteten Hörner in der Mitte ca. 0,5 - 1 m vor Dir.


    Ich teste das Klangergebnis meist mit klassischer Musik, bei der Instrumente, die im hinteren Orchesterbecken stehen, zum Einsatz kommen (z.B. auf er Manger CD, Carmen-Variation, ich glaube Track 2) Wenn die Aufnahme die eigentlich hinten spielenden Instrumente zu weit nach vorne bringt, stimmt irgendetwas nicht. Wenn sie klanglich hinten bleiben, ist die Ausrichtung nach meinem Geschmack ok.


    Was die Basisbreite anbelangt, habe ich mit ca. 2,80 m die besten Erfahrungen. Je mehr Platz nach hinten, desto plastischer das Klangbild.


    Das sind natürlich meine Erfahrungen, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit besitzen.


    Gruß


    Andreas

  • Hallo


    Ich habe gestern auch mal mit der Ausrichtung experimentiert. Am besten gefällt mir ein Winkel, der eine gedachte Überkreuzung etwa einen Meter hinter dem Hörplatz ergiebt.


    Aber das ist wohl je nach Situation bei anderen Tannoyhörer unterschiedlich.


    Gruss
    Michael

    ‘‘A HIGH STANDARD OF STANDARDNESS“

  • Hallo Leute!


    Ich danke für eure Beiträge bez. Ausrichtung!
    Habe selber ähnliche Erfahrungen gemacht, aber ich bin noch am Umgestalten meines Hörraumes, der mit 24 Quadratm. ja nicht grade groß ist.
    Da kommt es auf jeden Zentimeter an.


    Zu den Arden 3 und Röhren:


    Meine große 211 Röhrenendstufe treibt die Arden mühelos an, was sich besonders im strammen Bassbereich bemerkbar macht.
    Auch die Strässer EL 84 Monoblöcke mit gedrosselten 2 mal 8 - 10 W schaffen es, die Arden zu befeuern, doch tut sich erstaunlicherweise die PL 519-Endstufe im Bass sehr schwer. Der wird weich und lustlos. Kein geeigneter Partner!


    Mit freundlichen Grüßen
    Raphael

  • Wer hat Erfahrungen mit einer Kensington und Röhre?


    Hallo Loo,


    ich habe auf Empfehlung des "größten Tannoy Händlers in Europa" die Kensinton mit einem Leben CS 300 betrieben, ein Fiasko. Bis Zimmerlautstärke nett, darüber hat der Leben nur noch geclippt. Mit 2 x EL 34, also 2 mal 40 Watt kommt Mann schon ein gutes Stück weiter, die besten Ergebnisse habe ich mit einer Quad 303 erzielt.


    Eine Glenair 15 ist übrigens noch heftiger, die bringt einen Tannoy TA 600 mit 2 X 200 Watt mühelos zum clippen.


    Meine Erfahrung ist: es muss nicht unbedingt ein Ermitter sein, aber reichlich Leistung und vor allem stabile Leistung ist absolut nötig, insbesondere bei dem 15er Chassis.


    Gruss


    Joachim

  • Hallo,


    bin auch dabei mit Arden 2 und Mercury MX 1. Die ``richtige´´ Endstufe für die Arden will aber auch erst noch gefunden werden. Zur Zeit betreibe ich eine DIY - Hiraga, klingt sehr schön, aber richtig ballern ist nicht -wie auch, (selbst ) gemessene 7,8 Watt sind nicht die Welt, wenn´s hart kommt bricht die natürlich ein. Bei (gefühlt) gleicher Lautstärke zeigt eine Japsen-Transe allerdings auch festgenagelte 80 Watt an ....und klingt nicht so schön, was den Hochtonbereich und die Räumlichkeit betrifft. Soll jetzt selbstverständlich nur ein grober Anhaltspunkt sein, inwieweit ich diesen Zappelmetern trauen kann, da bin ich mir nicht so sicher.


    Was sehr gut gehen soll sind die schon erwähnten Tannoy - Enstufen und die Crown Reference. Erstere konnte ich schon einmal selbst an einer Westminster erleben ( im wahrsten Sinne des Wortes :D ), die Crown wurde auch schon in anderen Zusammenhängen positiv bewertet.


    Leider vom Finanziellen her nicht meine Baustelle. Schön, wenn sich da mal was im PA- Bereich finden würde. Müsste sich dann aber auch klanglich mit meinem Selbstbau messen können, volle Pulle fährt man nicht alle Tage und dann verzichte ich lieber auf den ultimativen Knall. Die Quads könnten, gebraucht, etwas sein, mit denen habe ich schon geliebäugelt, sie jedoch noch nie gehört.


    Wenn Tannoy´s ein unnatürlicher Klang nachgesagt werden liegt es : a. am Raum, indem sie betrieben werden (hatte selbst mal einen Kubus mit Holzboden, ganz schlimm ;( )


    b. an der Aufnahme ( habe Sachen hier, die ich sehr gerne mag, aber es geht einfach nicht....)


    c. am Geschmack des Betreibers. Manchmal habe ich das Gefühl, einige Hörer wollen immer in einer Wohlfühlmuschel sitzen. Sollten sich mal live z.B. die WDR-Bigband antun. Musikinstrumente können ganz schön scharf und aggressiv klingen. Wenn man das nicht mag, es gibt viele andere Lautsprecherhersteller, und jeder soll halt so glücklich werden, wie er es für richtig befindet.


    Grüße,


    betamax