TW-Acustic BLACK NIGHT

  • Hallo Thomas, Otto,


    kann man zu der funktionsweise der VTA Geschichte etwas mehr erfahren. Nein, nicht wie so was arbeitet, sondern warum eine Klemmung des Armes wegfallen kann.
    Das interessiert mich doch sehr und hoffe es handelt sich um kein Geheimnis.

    LG
    Thomas


    Accuphase,Penaudio,Dr.Feickert,Kuzma,Hannl.





  • Wenn ich das richtig sehe, dann funktioniert die Basis ähnlich der Geschichte wie beim Technics SL-1210MK2. Die komplette (austauschbare) Basisplatte für den jeweiligen Tonarm wird relativ zu dem Tonarmausleger des Laufwerks mit einem Feingewinde bewegt. Daher wird jeder Tonarm grundsätzlich so montiert, wie von seinem Hersteller gedacht.


    (Ich bin kein Mechaniker. :whistling: War das verständlich?)

  • Hallo Uwe,
    verständlich war es schon aber nicht verständlich. :rolleyes:
    Im Prinzip würde das bedeuten, für jeden einzusetzenden Arm eine an ihn angepasste Basis mit der Rändelverstellung.( wäre etwas sehr aufwändig ).
    Das Bild ist leider zu dunkel um etwas mehr erkennen zu können.
    Wie das bei dem Technics realisiert ist weiß ich nicht. :S

    LG
    Thomas


    Accuphase,Penaudio,Dr.Feickert,Kuzma,Hannl.





    The post was edited 1 time, last by thorupp ().

  • Moin auch,


    Wenn ich das richtig gesehen, und Thomas verstanden habe, wird der Tonarm Flansch jeweils passend von oben auf die Höhenverstellung aufgeschraubt. Die seitliche Klemmung des Armes wird dann so gemacht wie der Armhersteller es vorgesehen hat. Einzig der Durchmesser der "Durchführung" könnte bei der vorgestellten Basis für manchen Arm zu gering sein. Dann müsste eine Höhenverstellung mit größerem Durchmesser benutzt werden.


    Die neuen Füße sind wohl mit einer recht dicken Spiralfeder "schwingend" ;) ausgeführt. Wenn ich Thomas richtig verstanden habe...
    Er sprach etwas von "selber gewickelt"... :)


    Man braucht also keine extra Stillpoints mehr.

    Gruß


    GandRalf


    It`s 106 miles to chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it`s dark and we`re wearin´sunglasses...


    Get it!!!

    The post was edited 1 time, last by GandRalf ().

  • Im Prinzip würde das bedeuten, für jeden einzusetzenden Arm eine an ihn angepasste Basis mit der Rändelverstellung. (wäre etwas sehr aufwändig).


    Das wäre es in der Tat.


    Nee, für diese höhenverstellbare Basis gibt es für jeden Tonarm ein passendes Inlett, das selbst kein Gewinde hat und mit dem VTA-Lifter mittels dreier Schrauben verbunden wird.


    Aber vielleicht sollte ich gleich mal nachgucken. Ich habe das Teil gerade bei mir ... :whistling: *hüstel*

    The post was edited 1 time, last by Sauron ().

  • Hallo Uwe,
    jetzt ist es klar wie die Sache gehändelt wird.
    Da du so eine Basis eben idH hast könntest du doch ein paar Bilders davon machen. 8o

    LG
    Thomas


    Accuphase,Penaudio,Dr.Feickert,Kuzma,Hannl.





  • Abgesehen mal davon, dass meine Kamera gerade spinnt (geht trotz geladenem Akku nicht mehr an :cursing: ) gibt es nicht viel zu erzählen. Thomas hat mir die Basis samt dem Breuer Dynamic Type 8 für eine Woche geliehen und ich spiele da jetzt ein bisschen mit rum. 8)


    Das Teil ist halt sehr praktisch ^^ - leider aber auch kostspielig. ;(

  • Den Plattenspieler hätt ich auch gern!


    Ich würde ihn natürlich teuflisch gern mal gegen meinen Raven one hören.
    Obwohl so rein vom Bild her finde ich ihn optisch nicht so mitreißend, der AC gefällt mir besser. Ich finde die Kunststoffmasse zu dominant. Sieht auf den Bildern wirklich ein bissel nach Plaste-laufwerk aus.


    Gruß mbär

  • Scheint Hauptsache zu sein, dass ein Plattenspieler schön anzusehen ist ! ?


    Viele Grüsse,
    Mario

    Viele Grüsse,
    Mario


    "Viele Antworten können mit ihren Fragen nichts anfangen." (Piet Klocke)

  • Ich finde die Kunststoffmasse zu dominant. Sieht auf den Bildern wirklich ein bissel nach Plaste-laufwerk aus.


    das chassis ist aluminium, der teller zum großen teil kupfer.
    der "plasteanteil" hält sich also sehr in grenzen.
    oswald

  • Scheint Hauptsache zu sein, dass ein Plattenspieler schön anzusehen ist ! ?


    Sollte ich jemals in die Verlegenheit kommen, 29K€ ausgeben zu müssen - ja, dann wäre es auf jeden Fall ein Kriterium, dass das Objekt auch meinen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. In meinen Augen offensichtliche Designpatzer würden mich vermutlich vom Kauf bzw. überhaupt vom Anhören abhalten, da ich in der Preisregion auf allen Ebenen große Annährung an Vollkommenheit erwarte.
    Kann man natürlich auch anders sehen. Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass 90% der Anwesenden ihre Vorauswahl unter größerem Einfluss von Aspekten des Designs vornehmen.


    Gruß


    Dirk

    Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

  • Ich stelle nicht in Abrede, dass das Design eine wichtige Sache ist, meiner Meinung nach auch völlig unabhängig vom Preis. Aber ich habe den Eindruck, dass es zur Hauptsache gemacht wird. Von einigen? Von 90%?
    Hier wird oft mit den Augen gehört.
    Mich interessiert zuerst, wie das Gerät konstruiert ist, was es leistet. Wenn mich das nicht überzeugt, dann ist mir das Design egal - wenn ich nicht explizit ein Designobjekt oder zumindest ein Objekt, welches mein ästhetisches Begehren befriedigt, haben will.
    Auf diese Verkehrung wollte ich hinweisen. Aber über Bilder - in Abwesenheit der Objekte - kann man trefflich Meinungen haben.


    Ein Rabe ist kein Schwan. Aber ob auch Raben in Schönheit sterben können - warten wir es ab.


    Viele Grüsse,
    Mario

    Viele Grüsse,
    Mario


    "Viele Antworten können mit ihren Fragen nichts anfangen." (Piet Klocke)

  • Mangels Gelegenheit zum Hören kann ich nur das Design beurteilen. Der Spieler würde mich so nicht interessieren, d.h. ich würde keine Reise unternehmen, um ihn zu hören, da er mir in dieser Form (bezieht sich nur auf die Motordose) nicht gefallen würde. Was ein Spieler technisch vermag, kann ich aber auch nur beurteilen, wenn ich ihn höre, auf dem Papier erkenne ich es nicht. Insofern spielt halt auch bei mir das Design eine große Rolle, da es in der Regel den Ausschlag gibt, dass ich mir das jeweileig Objekt auch gerne mal anhören würde. Ist sehr pragmatisch, ich weiß, aber das liegt na klar auch daran, dass ich das Laufwerk nicht als hauptausschlaggebend für den Klang der analogen Sektion betrachte. Ich denke man kann da mit weit weniger Aufwand schon sehr befriedeigende Ergebnisse erzielen.


    Gruß


    Dirk

    Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

  • So eine VTA-Verstellung "on the fly" hat schon was. Ich vermute mal, dass sich die Konstruktion nicht gravierend von der hier unterscheidet. Das Ganze von unten in ein Armboard geschraubt und die Gewindehülse mit einer Adapterplatte versehen. Nur so als Tip für die Selbstbauer. ;)


    Kann mich noch gut erinnern, wie TW auf der High End 2006 über die Möglichkeiten einer integrierte VTA-Verstellung sinnierte. Damals noch in der Basis zwischen Zarge und Armboard angedacht. Aber so passt es ja auch. Leider wird eine Nachrüstung mit einem sich in Relation zum LW bewegenden Preis einhergehen, was die meisten Raben-Kinder aber nicht davon abhalten dürfte. Manch Spitzentonarm mit mangelhafter VTA-Verstellung könnte so im Handling deutlich profitieren.


    Gruß
    Frank