1. START
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Regeln
  3. Galerie
    1. Alben
  4. Artikel
  5. analog Magazin
  6. Social Media
    1. Facebook
    2. Instagram
    3. YouTube
  7. AAA Website
  8. SHOP
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Galerie
  • Dateien
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Analogue Audio Association
  2. Forum
  3. Technik
  4. Studiotechnik

Übersicht II - Nahfeldmonitore - Lautsprecher

  • Andreas Gößling
  • 13. Juli 2004 um 11:50
  • Andreas Gößling
    Gast
    • 13. Juli 2004 um 11:50
    • #1

    Nachdem mich permanent Leute nach meinen (ich zitiere eine Mail eines eBay-Mitglieds:) "voll geilen oberamtlichen Abhören" fragen, hier mal ein erstes Statement (ich werde mich bemühen über alle mir bekannten Abhören, und das sind so fast alle die es gibt was zu schreiben!):

    Die Systeme sind hervorragend für Menschen die gerne analytisch hören (ich zum Beispiel) - aber man sieht halt keine Bühne vor dem inneren Auge sondern einen Bratschisten der sich am Sack kratzt etc. Im Nahfeld korrekt aufgestellt bergen diese Lautsprecher ungeheures Potential - schalte ich meine O86 in den Mono-Betrieb glaubt man in einen 4km langen Tunnel hereinzuhören, schaltet man zurück ergibt sich eine Stereobreite mit genau dem Abstand der beiden Lautsprecher. Man ortet jedes Instrument, jede Stimme etc. absolut exakt, nur hat man einen Nachteil. Das oft gewünschte Feeling die Bühne zu sehen, oder den Studioraum bleibt aus; dafür merkt man sofort, wenn ein neuer Take reingeschnitten wurde und der Tonmeister den PanPot ein bisschen verdreht hat. Wer Aufnahmen nach Nebengeräuschen (oft echt witzig!) untersuchen will, über die Aufnahmetechnik Informationen erhaschen oder sich ein Bild von der räumlichen Abbildung im allgemeinen machen will ist mit Studiomonitoren, vor allem im Nahfeld (O86 tun am besten im Dreieck mit je 1,65m Kantenlänge meiner Meinung nach) bestens bedient. Man kann den Klang einfach nicht mit HiFi vergleichen, und schon gar nicht mit HighEnd. Die Lautsprecher sind sehr sehr gut, präzise, und verfügen - soweit aktiv - über absolut lineare Verstärker. Sie sind zum Mischen und Einmessen, zum Kontrollieren und zum Schneiden etc. unerlässlich, aber um abends in Ruhe Musik zu hören wenig geeignet (man fragt sich plötzlich Dinge wie "Warum stößt John Lennon dauern mit dem linken Fuß vor das Mikrostativ" oder "Hatten die im Studio keine Stummschaltung dass der Udo Jürgens jetzt nach links hinten ausatmen muss".).

    Ein Experiment ist das auf jeden Fall wert, und ich kenne mindestens zwei Leute, die wie ich heute sehr viel Musik mit diesen Boxen hören - aber wie gesagt, es ist ein völlig anderer Höreindruck und ein völlig anderes Klangbild, neutral, analytisch, sehr kühl und sehr distanziert. Also genau das Gegenteil der heute unter Zuhilfenahme akkustopsychischer Aspekte hergestellten Lautsprechersysteme.

    Meinungen so weit? Lasst uns diskutieren ;)

    mfg, andi

    P.S. Probehören möglich, mit O86 und Isophon 4007A - die garantiert exakteste, kälteste und emotionsloseste Abhöre der Welt - meine Lieblingslautsprecher ;)

    P.P.S. Dieses emotionslose schafft auch ein emotionsgeladenes Hörerlebniss, allerdings deutlich anders als "normale" Lautsprecher.

  • InSch
    Gast
    • 13. Juli 2004 um 13:52
    • #2

    Hallo Andi,

    ich höre mit passiven Spendor-Monitoren SP2/2, die wurden neu innenverkabelt und laufen an einem Octave V50, natülich höre ich damit im Nahfeld.

    Was Du über die Analytik schreibst kann ich durchaus nachvollziehen. In besonderer Weise ergibt sich aus der Analytik auch das Problem, das Schwachstellen in der Kette schonungslos offengelegt werden, hochgelobte Verstärker u.U. schonungslos versagen, oder Dinge wie das Regal unter dem Röhrenverstärkers nicht nur hörbar, sondern über Genuss und Ungenuss beim Musikhören entscheiden.

    Auch die Schwächen von Aufnahmen werden wie Du richtig beschrieben hast, schonungslos offengelegt. Das stört mich vor allem bei neueren Aufnahmen (Klassik ab ca. 1970), die mit vielen Mikrofonen zusammengemischt wurden. Das Ergebniss ist in der Tat eine völlig fehlende Raumtiefe, die Instrumente werden wie an der Stange zwischen den Lautsprechern abgebildet, Sänger haben zwar Stimme, aber keinen Körper und stehen nicht auf dem Boden.

    Aber: Das ist nicht die Schuld der Lautsprecher !!!
    Die geben nur wieder, was in sie reingegeben wurde, sie können nichts für schlechte Aufnahmen und schlechte Quellen!

    Mit alten Aufnahmen, z.B. die bekannten Decca Aufnahmen der SXL-Serie, alten DGG-Scheiben, Emi´s, eben hauptsache alten Aufnahmen die nicht totgemischt wurden offenbaren sie aber einen sehr tiefen Raumeindruck, dagegen wirken typische HIFI oder High-End Speaker einfach platt. Bei einer guten Aufnahme geht eben die Bühne auch ganz anders auf, und die Sönger stehen körperhaft auf dem Boden. Daher die Sucht alte Platten zu sammeln....

    Oder Radio: klingt in der Regel grauenhaft, aber es gibt Radiofeatures zu bestimmten Themen, z.B. Logopädie, und ich habe echt den Eindruck mit der Logopädin in einem Hamburger Krankenhaus in einem kleinen Raum zu sitzen, merke auch den Abstand zwischen ihr und dem Patienten und dem Mikrofon, kann die Artikulationsversuche des Patienten genau verfolgen, oder: anderes Thema aber auch Gesundheit: Ein Krankenwagen rauscht im DLF an mir vorbei - Aufnahmen, die mit einfacher Technik erstellt wurden klingen einfach traumhaft realistisch.

    Und auch Musik klingt gut und auch musikalisch, aber es ist nunmal so, das nicht jeder Interprei und nicht jedes Orchester ein Werk wirklich gleich gut spielen:
    Beethoven IX Sinfonie:
    - mit Ferenc Fricsay ´58: Ein Traum
    - mit Karajan ´62 : gut
    - Mit Schmidt-Isserstedt´64 trotz Decca: Ein Alptraum
    So wie eben viele Nebengeräusche hörbar werden, wird auch eine mangelhafte Intonation oder Zusammenspiel eines Orchesters hörbar....

    Ich würde die Spendor neimals für irgendeinen gepuschten High-End Lautsprecher hergeben, nicht für die teuerste B&W oder Wilson Benesch oder was sonst noch so in den Blättchen hochgejubelt wird. M.E. klingen diese Lautsprecher hochgradig künstlich, die Stimmwiedergabe ist mangelhaft, davon abgesehen sind sie für normale Wohnräume zu groß und für normale Menschen zu teuer.

    Ernsthaft: Ich würde auch einen 10mal so teuern Verstärker an die Spendor hängen, oder mir die Spendor nochmal in einem anderen Holz kaufen oder nochmal ein größeres Modell probieren (SA3A).

    Meine SP2/2 ist 10 Jahre alt und seit 1977 am Markt. In der Zeit sind zich Hifi-Lautsprecher auf den Markt gekommen, durch die Presse gegangen und wieder verschwunden. Jede Generation von Hifi-Lautsprechern muß immer anders klingen und Aussehen um den Modellwechsel zu begründen - ohne mich.

    Leute die zuviele Hifizeitschriften gelesen haben reagieren immer etwas reserviert, wenn ich erwähne das ich Spendormonitore habe. Leute die sich nie mit dem Thema beschäftigt haben sind begeistert, Freunde von mir die sich sonsz nicht für Hifi interressieren haben sich Spendor Lautsprecher gekauft und betreiben die an relativ einfachen Anlagen.

    Natürlich ist es letztendlich so, das jeder selbst entscheiden muß wie und womit er hört.

    Gruß

    Ingo

  • Normi
    Goldohr
    Reaktionen
    31.819
    Beiträge
    8.103
    Bilder
    3
    • 13. Juli 2004 um 14:55
    • #3
    Zitat

    Original von Ingo Schröder
    Hallo Andi,

    ....Aber: Das ist nicht die Schuld der Lautsprecher !!!
    Die geben nur wieder, was in sie reingegeben wurde, sie können nichts für schlechte Aufnahmen und schlechte Quellen!
    ...
    Gruß

    Ingo

    ...glaubst Du das wirklich? ?(:D

    Gruß Normi

  • Reinhard
    Ice Cream Kid
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.588
    Bilder
    26
    • 13. Juli 2004 um 15:02
    • #4

    Nein, er macht nur Spass, will nur ein bisschen spielen... ;)

    Aber mal anders gefragt: was glaubst du denn?

    Gruss,

    Reinhard

    Dieser Beitrag wurde elektronisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig

  • Normi
    Goldohr
    Reaktionen
    31.819
    Beiträge
    8.103
    Bilder
    3
    • 13. Juli 2004 um 15:06
    • #5
    Zitat

    Original von Reinhard
    Nein, er macht nur Spass, will nur ein bisschen spielen... ;)

    Aber mal anders gefragt: was glaubst du denn?

    Gruss,

    Reinhard

    ...auf alle Fälle IMHO nicht so einen "Humbug" :D

    Gruß Normi

  • InSch
    Gast
    • 13. Juli 2004 um 16:23
    • #6

    Hallo Normi,

    ich habe am Ende meines Beitrages geschrieben, das jeder letztendlich selbst entscheiden muß, womit er hört.
    Wenn ich über meine Erfahrungen mit Studiomonitoren berichte sind das meine persönlichen Erfahrungen, die wirst Du mir kaum abstreiten können.
    Wenn Du sagst das sei Humbug, dann sag mir bitte auf welcher Grundlage das Humbug sei.

    Bei mir steht in der Bedienungsanleitung:

    Zitat

    [...]Die Programm- und Aufnahmequalitäten sind zuweilen recht unterschiedlich, was den Hörer in Hinblick auf die Leistungsfähigkeit seiner Hifi-Anlage bzw. gewisser Beurteilungskriterien verwirren mag.
    [..]
    Werden hochwertige Abhörlautsprecher eingesetzt, können viele dem Programm eigene Fehler in geradezu schmerzhafter Weise offenkundig werden,- während eine mehr "einschmeichelnde", "wohlgefällige" Wiedergabe die Fehler einer Aufnahme leicht kaschieren kann. In diesen Fällen ist nicht den Lautsprechern die Schuld zu geben, denn (gute) Lautsprecher geben letztendlich nur das (perfekt) wieder, was in der AUfnahme enthalten ist.
    Das hängt zumeist mit den angewandten Aufnahmetechniken zusammen: Multimikrophonie und/oder Mehrspuraufzeichnungen werden eingesetzt, um einen den Wünschen und Eigenheiten von Produzenten und Künstlern entsprechenden Klang zu erzeugen. Doch entspricht das Ergebniss nicht unbedingt dem, wie Live-Musik im Original klingt!
    [...]
    Es ist auch unmöglich die Qualität einer Hifi-Anlage mit einem "schlechten", einem ungeeigneten Programmaterial zu prüfen. Da keinerlei Kentnisse über die tatsächliche Qualität ("Beschaffenheit") des Programmaterials existieren, lassen sich folgerichtig füe eine qualitative Gesamtbeurteilung der "Anlage" keine Schlußfolgerungen ziehen.
    [...]
    Die Verwendung hochwertiger Verstärker und Lautsprecher erlaubt dem Hörer über die qualitative Beschaffenheit von Musikprogrammen zu urteilen. Doch kann dieser (gewünschte?) Vorzug einer solchen Qualitäts-Wiedergabeanlage zu vermehrter Unzufriedenheit oder gar zu Frustrationen durch die schlechte Aufnahme- und Klangqualität so mancher Aufnahmen führen, die ausschließlich unter kommerziellen Gesichtspunkten angeboten werden.

    Alles anzeigen


    ...was ich letztendlich nur bestätigen kann.
    Spendort hat sich das übrigens nicht aus den Fingern gesogen, sondern im Rahmen der BBC-Lautsprecherforschung haben die sich Erkenntnisse im Laufe von über 20 Jahren angesammelt. Das kann man sich auf der
    Harbeth Seite
    übrigens genauer ansehen, wenn man links auf "BBC..." klickt.

    Ansonsten glaube ich, das es nicht besonders schwer ist, die Behauptung, das ein guter Lautsprecher nicht für schlechtes Programmaterial verantwortlich ist, nachzuvollziehen.
    Wer damit Probleme hat sollte nicht Wörter wie "Humbug" in den Mund nehmen, sondern besser den Mund halten.

    Das meine ich übrigens nicht spaßig, sondern ernst! Wo wären wir denn, wenn es nicht möglich wäre Aufnahme und Wiedergabe von Musik anhand von Kriterien zu objektivieren?

    Das man dabei übers Tiel hinausschießen kann, und solche merkwürdigen Konstruktionen wie die "Mackie" o.ä. dabei hinauskommt, die nur noch auf maximalen Schalldruck und untere Grenzfrequenz gezüchtet sind ist eine andere Geschichte - mir geht es um die klassischen britischen Studiomonitore und nicht um irgendwelche modernen Plasikteile die in ihrer Qualität zum MP-3 Zeitgeist passen!

    Hier nochmal ein Link auf die Spendor Seite:
    Spendor Classic Serie

    Gruß

    Ingo

  • Markus Berzborn
    Musiker & Hörer
    Reaktionen
    491
    Beiträge
    23.018
    Bilder
    323
    • 13. Juli 2004 um 16:44
    • #7

    Hallo Ingo,

    Ich vermute, Normi wollte die Qualität der Spendor-Monitore gar nicht in Abrede stellen, sondern einfach darauf hinweisen, dass es eigentlich keinen Lautsprecher geben kann, der präzise das wiedergibt, was auf der Quelle vorhanden ist.
    Leider gibt es jedoch gerade im Lager der Studiomonitoranhänger viele Leute, die genau das behaupten und dann daraus ableiten, dass jeder Lautsprecher, der nicht genau so klingt wie der eigene, halt "falsch" ist oder "künstliche Räumlichkeit" hinzufügt.
    Dass Du nicht zu dieser Gruppe gehörst, dürfte klar sein.

    Gruß,
    Markus

  • Normi
    Goldohr
    Reaktionen
    31.819
    Beiträge
    8.103
    Bilder
    3
    • 13. Juli 2004 um 16:58
    • #8
    Zitat

    Original von Markus Berzborn
    Hallo Ingo,

    Ich vermute, Normi wollte die Qualität der Spendor-Monitore gar nicht in Abrede stellen, sondern einfach darauf hinweisen, dass es eigentlich keinen Lautsprecher geben kann, der präzise das wiedergibt, was auf der Quelle vorhanden ist.
    Leider gibt es jedoch gerade im Lager der Studiomonitoranhänger viele Leute, die genau das behaupten und dann daraus ableiten, dass jeder Lautsprecher, der nicht genau so klingt wie der eigene, halt "falsch" ist oder "künstliche Räumlichkeit" hinzufügt.
    Dass Du nicht zu dieser Gruppe gehörst, dürfte klar sein.

    Gruß,
    Markus

    ...korrekt :D

    Gruß Normi

    Ps....mein Lausprecherfavorit ist Manger!

  • Reinhard
    Ice Cream Kid
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.588
    Bilder
    26
    • 13. Juli 2004 um 17:03
    • #9

    Hallo,

    Zitat


    Ich vermute, Normi wollte die Qualität der Spendor-Monitore gar nicht in Abrede stellen, sondern einfach darauf hinweisen, dass es eigentlich keinen Lautsprecher geben kann, der präzise das wiedergibt, was auf der Quelle vorhanden ist.

    ach, ich weiss nicht... ich wünschte, Normi würde sich selbst etwas genauer erklären. Da ich im weitesten Sinne auch LS 'aus dieser Ecke' habe (Rogers war auch von Anfang an in die BBC-Entwicklungen einbezogen), würde mich das schon auch interessieren. Eine etwas ausführlichere Story zur Entwicklung der 3/5 ist übrigens noch hier nachzulesen:

    http://hi-fidelity.com/ls35astory.htm

    Zwar sind weder die SP2/2 noch die LS4 Entwicklungen in Zusammenarbeit mit der BBC (jedenfalls soweit ich weiss), aber ich denke auch, dass die beteiligten Hersteller auch in ihren anderen Entwicklungen stark von den Erkenntnissen und 'Philosophien' dieser Zusammenarbeit profitiert und sie genutzt haben.

    Ingo: die SP2/2 ist weitgehend mit der SP2/3 identisch, was Konzeption (BR, Bi-Wiring) und verbaute Chassis angeht? Spendor gibt in der History übrigens eine Bauzeit von 1989-1994 für die Sp2/2 an.

    Gruss,

    Reinhard

    Dieser Beitrag wurde elektronisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig

  • guido
    Fortgeschrittener
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    403
    Bilder
    16
    • 13. Juli 2004 um 17:56
    • #10

    Hallo tonosophie und alle anderen

    Das riecht wieder nach einem interessanten Thema, nach einer Grundsatzdiskussioun, die eigentlich jedes Grundsatzes entbehrt, ich hör sie schon wieder, die die schreien "kauft euch Studioequipment, weil alles so viel ... ist"- ja was isses denn, das Studioequipment...

    Zitat:
    Die Systeme sind hervorragend für Menschen die gerne analytisch hören (ich zum Beispiel) - aber man sieht halt keine Bühne vor dem inneren Auge sondern einen Bratschisten der sich am Sack kratzt etc.

    ...aha - mal abgesehn von den pornographischen Aspekten dieser Aussage - kannst du mir mal den Unterschied zwischen `man sieht halt keine Bühne` und `Man ortet jedes Instrument, jede Stimme etc. absolut exact´ genauer erklären? Woraus setzt sich denn ´die Bühne´, der ´Aufnahmeraum´ zusammen, wenn nicht aus einer Anordnung von akustischen Ereignissen, deren exakte und präzise Wiedergabe den Eindruck eines geschlossenen ´Bühnenbildes´ hervorruft (bzw. das, was in der Realität übrigbleibt...)

    Wer hört denn - wenn er intensiv und konzentriert hört - nicht ´analytisch´? Oder besser, was ist ´nicht analytisch´ hören? Und das jetzt keiner sagt, das Gegenteil von analytisch sei musikalisch...

    Denn... Zitat:
    DAS IST TOTALER UNSINN - wie ein EMT kein HighEnd-Laufwerk ist und der EMT929er Tonarm sehr wenig musikalisch, so hält sich - meiner Meinung nach - die Musikalität dieser Lautsprecher EXTREMST in Grenzen.
    ------------

    Ich würde sogar sagen, die Musikalität jedes Lautsprecher hält sich extremst in Grenzen, Musikalität kann nach meiner Ansicht niemals eine Eigenschaft sein, die einem Gerät, welcher Art auch immer , zugesprochen werden kann - das ist die typische Ausdrucksweise der hier so oft und liebevoll zitierten ´Lachpresse´ - sowas gibt es nur in Fachmagazinen und der Werbung (musikalische Lautsprecher, sportliche Autos und schöne Männer...)

    Wo ist er denn nun, der Unterschied zwischen Studiogeräten und High-End? Ist das der gleiche Unterschied wie der zwischen Profi und Amateur? Dann ist also ein LKW das beste Auto, weil er von Profis benutzt wird?

    Ich will hier weder Studioequipment madig machen und auch kein Hifi verteufeln und erst recht nichts von beidem in den Himmel heben, denn ich nutze beides (beruflich das eine privat das ander), es gibt hier wie dort Licht und Schatten. Auch die Studiobranche kann sich nicht von Moderscheinungen lösen, auch hier siegt manchmal Marketing und Modeströming über die Vernunft. Wenn man sich mal die Vielzahl von Unteschiedlichen Studioabhören ansieht, die teilweise ebenso polarisieren wie Hifi, dann wird man sehr schnell feststellen, dass Studioequipment auch nicht für alle Lebenssituationen geeignet ist...

    Ich schließ mich Normi an, glaubt ihr wirklich, was ihr da erzählt?

    guido

  • InSch
    Gast
    • 13. Juli 2004 um 18:44
    • #11

    Hallo Reinhard,

    der Unterschied SP2/2 und SP2/3 ist mir selber auch noch nichz´t ganz klar, die Lautsprecher sehen gleich aus und scheinen auch sonst gleich zu sein. Vielleicht haben sie die Weiche etwas geändert o.ä.

    Hallo Normi,

    natürlich gibt es keinen perfekten Lautsprecher, auch Studiolautsprecher sind nicht perfekt. Aber: Zumindest einige dieser Lautsprecher (dazu zählt für mich Spendor, alle kenne ich natürlich nicht) versuchen mit ihren Unperfektheiten eben so "neutral" wie möglich zu sein.
    Was mich eben an den typischen hochgejubelten Hifi oder HighEnd Lautsprechern nervt ist, das jede Generation (die ja auch sehr schnell aufeinander folgen) immer anders klingt als die vorherige Generation, der Wechsel immer mit dem scheinbaren Einsatz irgendeiner neuer Technologie o.ä. begründet wird, und doch keine Generation sich wirklich um eine neutrale Wiedergabe bemüht. Stattdessen wird auf scheinbare Marktbedürfnisse wie bestimmte Designs (schlanke Standlautsprecher) o.ä. eingegangen.

    Also, die Spendors sind keine perfekten Lautsprecher. Ein paar Papptröten zeigt im Mitteltonbereich noch ein paar Details mehr, ein großes Horn bietet mehr Dynamik und so mancher großer Riesenlautsprecher mehr Baß. Das was ich an der Spendor so sehr schätze ist einfach die Tatsache, das sie durch alle Bereiche einen wirklich guten Kompromiß macht, und das sie mit immerhin 88dB 1W/1m praktisch auch völlig verstärkerunkritisch ist was Leistung anbelangt. Das ist eben meine persönliche Vorliebe für diesen Lautsprecher, ich erwarte jetzt nicht, das jeder das teilt oder nachvollziehen kann.


    Gruß

    Ingo

  • Markus Berzborn
    Musiker & Hörer
    Reaktionen
    491
    Beiträge
    23.018
    Bilder
    323
    • 13. Juli 2004 um 18:48
    • #12
    Zitat

    Das was ich an der Spendor so sehr schätze ist einfach die Tatsache, das sie durch alle Bereiche einen wirklich guten Kompromiß macht, und das sie mit immerhin 88dB 1W/1m praktisch auch völlig verstärkerunkritisch ist was Leistung anbelangt. Das ist eben meine persönliche Vorliebe für diesen Lautsprecher, ich erwarte jetzt nicht, das jeder das teilt oder nachvollziehen kann.

    Da wird wohl keiner was gegen sagen können. Auf der Suche nach dem für uns idealen Kompromiss sind wir doch letztlich alle, denke ich mal. :]

    Gruß,
    Markus

  • Michael-Otto
    Gast
    • 14. Juli 2004 um 10:14
    • #13

    Hallo tonosophie,

    Deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen.

    Da sicher einige nicht viel über Nahfeldmonitore wissen, hier dazu einiges ausführliches von K+H.

    Quelle: Klein + Hummel Datenblatt

    KH Studio-Regielautsprecher OY
    Ein neuer 3-Weg-Lautsprecher mit eingebauten Tief-und Hochton Verstärkern 2x30 Watt

    Anwendung
    Der K+H Regielautsprecher OY ist ein sogenannter Wand- oder Regallautsprecher mit zwei eingebauten 30-Watt-Verstärkern für die getrennte Verstärkung des Tief- und Hochtonbereiches. Mit dem Lautsprecher OY ist auch in kleineren Räumen ein regiemässiges Abhören möglich.
    Wegen seiner geringen Abmessungen, die seine Aufstellung in der gewünschten Raumebene gestatten, lässt sich der OY in hervorragender Weise auch bei der Stereo-Aufnahme- und Wiedergabetechnik einsetzen.
    In der Fernseh-Regie ist es jetzt möglich, den Lautsprecher OY direkt neben dem Bild-Monitor anzubringen (eine praktische Aufhängevorrichtung ist auf Wunsch lieferbar), so dass Bild und Ton aus einer Richtung kommen. Die Forderung der Toningenieure, den Ton von vorne zu bekommen, kann mit dem OY erfüllt werden. Viele Abhörräume konnten bislang nicht ausreichend gut beschallt werden, da die relativ grossen Regielautsprecher aus Platzgründen nur seitlich aufgestellt werden konnten.
    Mit dem kleinen K+H Abhörlautsprecher OY konnte das Problem des naturgetreuen Abhörens in kleinen Räumen, Übertragungs-Wagen und Reise-Studios von Schallplatten-Firmen gut gelöst werden. Die Empfindlichkeit des Eingangs wurde so ausgelegt, dass zum Betrieb ein NF-Pegel von 0 dBm (0,775 Volt) ausreicht. Ein eingebauter Pegelregler erlaubt den Betrieb auch mit höherem Eingangspegel, z. B. - 6 dBm (1,55 Volt). Der Lautsprecher OY ist also zum Anschluss an den üblichen Studio-Normpegel geeignet.
    Die Aussteuerung des OY kann aber auch direkt mit dem K+H Studio-Stereo-Vorverstärker SSV erfolgen. Dieser Vorverstärker ermöglicht die Aussteuerung von 2 Regielautsprechern OY direkt durch die Programm-Quelle. Durch die Kombination des OY mit dem SSV entsteht eine Stereo-Anlage von hervorragender Wiedergabequalität.
    Ausserdem ist ein Entzerrer-Schalter eingebaut, durch dessen Betätigung der NF-Pegel des TieftonKanals um r 3 dB angehoben werden kann. Es ist daher auch dann, wenn durch ungünstige räumliche Verhältnisse ein Abfall in der Tiefen-Abstrahlung erfolgen sollte, die Schalldruck-Kurve des OY zu „linearisieren" und somit der Tiefen-Abfall auszugleichen.
    Entwicklungsproblem
    Bei der Entwicklung von guten Abhörlautsprechern treten grundsätzliche Schwierigkeiten auf. Der Lautsprecher soll den Hörbereich (40 Hz - 16 kHz) mit einer möglichst linearen Schalldruckkurve (± 2 dB) wiedergeben. Das heisst, der Abhörlautsprecher muss die Frequenz von 100 Hz mit einer Wellen-Länge von 3,4 Metern mit demselben Schalldruck wie die Frequenz 10 000 Hz mit 3,4 Zentimetern Wellen-Länge wiedergeben. Lautsprecher die dies mit einem einzigen System schaffen, gibt es kaum. Fast immer werden daher zwei Lautsprecher-Systeme eingesetzt. Bei besonders guten Abhörlautsprechern wird der Übertragungsbereich in Tief-, Mittel- und Hochton-Lautsprecher aufgeteilt. Diese Aufteilung in 3 Wege erbringt den Vorteil des geringeren Klirrfaktors und der niedrigeren Intermodulations-Verzerrungen.
    Dies ist verständlich, wenn man bedenkt, dass eine Membrane von z. B. 30 cm Durchmesser kaum in der Lage ist, 40 Hz und 5 kHz zur gleichen Zeit abzustrahlen, ohne dass sich Zusatztöne bilden, die als Verzerrungen mess- und hörbar sind. Die gegenseitige Anpassung der Tief-, Mittel- und Hochton-Lautsprecher zur Erzielung einer linearen Schalldruckkurve ist aber nicht einfach, da u. a. die Lautsprecher unterschiedliche Wirkungsgrade aufweisen. Meist müssen die Mittel- und Hochton-Lautsprecher auf den Pegel des Tiefton-Lautsprechers heruntergebremst werden. Die Übernahmefrequenzen der Weichen müssen so angelegt werden, dass die Resonanzfrequenzen des Mittel- und Hochton-Systems ausserhalb des betreffenden Übertragungsbereiches fallen. Zur Bewältigung dieser Aufgaben wurden im allgemeinen Weichen mit einer Steilheit von 12 dB/Oktave benötigt. Solche Weichen jedoch, die sich zwischen dem Verstärker-Ausgang und den Lautsprechern befinden, ergeben häufig mangelhaftes Ein- und Ausschwingverhalten. Daher wird ein Lautsprecher, der direkt von einem Transistor-Verstärker mit einem Innenwiderstand von 0,1 Ohm gespeist wird, ein besseres Einschwingverhalten zeigen, als wenn er über eine Weiche aus Spule oder Kondensator an diesem Verstärker betrieben würde.

    Die neue Lautsprecher-Konzeption OY

    OY mit abgezogenem Metallgeflecht-Abdeckrahmen

    Um dies Nachteile der bekanntenannten, vorhandenen Abhörlautsprecher zu vermeiden, wurde der K+H Regielautsprecher OY entwickelt. Der Regielautsprecher OY hat einen Tief-, Mittel und Hochton-Lautsprecher. Die Übernahme-Frequenzen sind beim TT 500 Hz, beim MT 0,5 und 6 kHz, beim HT 6 kHz. Für die Aussteuerung des Tiefton-Lautsprechers und der Mittel- und Hochton-Lautsprecher werden 2 getrennte Verstärker von je 30 Watt entsprechend einer Gesamtleistung von 60 Watt verwendet. Die Auftrennung in Tiefton- und Hochton-Kanal wird mit elektronischen Filtern vor den Endverstärkern leistungslos mit 12 dB/Okt. vorgenommen. Der Tiefton-Lautsprecher liegt direkt am eisenlosen Ausgang des Tiefton-Verstärkers. Frequenzen oberhalb 500 Hz werden vom Tiefton-Verstärker ferngehalten, während im Mittel/Hochton-Verstärker Frequenzen unterhalb 500 Hz unterdrückt werden. Intermodulations-Verzerrungen können kaum mehr auftreten. Am Ausgang des Mittel/Hochton-Kanals liegt eine einfache Weiche, die bei 6 kHz Übernahmefrequenz den Hochtondruckkammer-Lautsprecher an den Mittel/Hochton-Kanal ankoppelt.
    Das Anpassen der verschiedenen Wirkungsgrade der Lautsprecher ist damit übersichtlich und einfach, wie auch die Entzerrung der einzelnen Lautsprecher auf die Schalldruck-Sollkurve.
    Die Entzerrung erfolgt eingangseitig in einer besonderen Vorstufe. Der für eine natürliche Wiedergabe wichtige Mittenbereich wird von dem am Endverstärker angekoppelten Mittelton-Lautsprecher abgestrahlt, wobei die Tiefen bereits am Verstärker-Eingang ferngehalten werden.
    Wie aus diesen Darlegungen ersichtlich, bringt die Anwendung des Zweikanal-Verstärkersystems interessante Vorteile, welche es gestatten, die Wiedergabe-Qualität zu steigern.

    Innenansicht des Regielautsprechers OY

    Innenansicht des Regielautsprechers OY

    Beschreibung des Lautsprechers OY

    Der K+ H Studio-Regielautsprecher OY ist in einem geschlossenen Gehäuse von 48X31 X23 cm eingebaut. Das stabile Gehäuse ist mit NEXTEL Kunststoff beschichtet. Die Schallwand ist mit einem von vorn abnehmbaren Metallgitter abgedeckt. Selbstverständlich ist das Gehäuse zwecks Unterdrückung stehender Wellen mit Dämpfungsmaterial gefüllt. Ein von aussen einstellbarer Schalter gestattet die Anpassung des Tiefen-Frequenzgangs an den Standort des Lautsprechers im Raum.
    Bekanntlich ist die Abstrahlung tiefer Frequenzen stark vom Aufstellort des Lautsprechers abhängig. Andererseits ist die Wiedergabe hoher Frequenzen von der Halligkeit des Raumes abhängig. Daher besitzt der Regielautsprecher OY neben dem vorerwähnten Tiefen-Einsteller auch einen 4-stufigen Einsteller für die Höhen.
    Ein Pegel-Regler gestattet das Einstellen auf eine bestimmte Lautstärke (z. B. + 6 dBm auf 98 DIN Phon B). Eine dem Eingang parallel geschaltete Tuchel-Dose ermöglicht das Zusammenschalten mehrerer OY zu Lautsprecher-Gruppen zwecks Beschallung sehr grosser Räume.
    Die zur genauen Einstellung des Frequenzgangs vorgesehenen Trimmregler für die Mittel- und HochtonLautsprecher sind verdeckt untergebracht und sollten - falls überhaupt erforderlich - nur bei der akustischen Einmessung des Lautsprechers bedient werden.
    Die direkte Speisung der Lautsprecher aus einem Innenwiderstand in der Grössenordnung von 1/1o Ohm und die drastische Reduzierung des Aufwandes an Induktivitäten und Kapazitäten sind für dias hervorragende Ein/Ausschwingverhalten massgebend. In den nachfolgenden Oszillogrammen kommt der erzielte Fortschritt eindringlich zum Ausdruck.

    Technische Daten des K+H Regielautsprechers OY
    Schalldruck 107 Phon (B) in 1 Meter Abstand
    Übertragungsbereich 30 Hz bis 20 kHz
    Frequenzgang gemessen mit Terzrauschen 40 Hz bis 16 kHz ± 2 dB
    Störschalldruck 10 Phon (A) in 1 Meter Abstand
    Dynamik 90 dB
    Richtcharakteristik (- 10 dB) 10 kHz 80 Grad, 4 kHz 100 Grad, 3 kHz 160 Grad
    Ein- und Ausschwingzeiten 10 mSec (60 Hz), 5 mSec ab 100 Hz, 2 mSec ab 500 Hz,
    1 mSec ab 1 kHz
    Klirrfaktor K 2 / K 3 bei mittleren Frequenzen 1 Prozent
    Verstärkerleistung Tiefton-Kanal 30 Watt,
    Mittel-Hochton-Kanal 30 Watt
    Überlappungs-Frequenzen 500/8000 Hz (elektrisch) 500/6000 Hz (akustisch)
    Volumen des Gehäuses 34 Liter
    Abmessungen 480 x 310 x 230 mm
    Gewicht ca. 20 kg
    Nachtrag Der Studio-Regielautsprecher OY arbeitet nach dem 2-KanalverstärkerPrinzip. Nachstehende Schalldruck-Angaben beziehen sich daher auf die Messung im Freihalbfeld mittels Rauschen (-3 dB/Okt. über Filter B).
    In 1 m Abstand werden erzielt:
    104 Phon bei einem Eingangspegel von 0 dB oder -f- 6 dB, je nachdem welche Eingangsbuchse verwendet wird.
    107 Phon maximal, bei Überschreitung des Norm-Eingangspegels.

    Technische Daten des Niederfrequenz-Teils im Regielautsprecher OY
    Eingangspegel bei voll aufgedrehtem Pegeleinsteller (107 Phon)
    Buchse 1 0 dBm (0,775 Volt), Buchse 2 - 6 dBm (1,55 Volt)
    Eingangs-Scheinwiderstand 4700 Ohm, symmetrisch, erdfrei
    Ausgangsleistung30 Watt an 4 Ohm im TT-Kanal, 30 Watt an 4 Ohm im MT-HT-Kanal
    Innenwiderstand (Ausgang) ca. 0,1 Ohm in beiden Kanälen
    Frequenzbereich TT-Kanal 20 Hz bis 500 Hz entzerrt MT-HT-Kanal 500 Hz bis 20 kHz entzerrt
    Tiefen-Einsteller zur Orts-Anpassung
    Entzerrer „aus", Entzerrer „ein"
    1 - 6 dB (60 Hz), - 3 dB
    2- 3 dB, Linear
    3 Linear, + 3 dB
    4 + 3 dB, + 6 dB
    Höhen-Einsteller zur Raum-Anpassung
    1 - 3 dB (10 kHz)
    2 Linear
    3 + 3dB
    4 + 6 d B
    Steilheit der Frequenz-Weichen ca. 12 dB /Oktave
    Klirrfaktor 0,25 Prozent in beiden Kanälen bei 30 Watt an 4 Ohm, im gesamten NF-Bereich
    Fremdspannung 0.7 mV an 4 Ohm
    Geräuschspannung 0.5 mV an 4 Ohm
    Einstellung der Schalldruckkurve, Verdeckt angebrachte Trimmregler
    a) Trimmer MT+HT zum Einpegeln des Mittel-Hochton-Kanals relativ zum TT-Kanal
    b) Trimmer HT zum Einpegeln des Hochton-Lautsprechers
    Modulationsanschluss 2 parallel geschaltete Tucheldosen T 3262, 3-polig
    Bestückung 22 Silizium-Transistoren, 1 Silizium-Netzgleichrichter
    Netz 220 Volt, 40-60 Hz, Leerlauf-Aufnahme ca. 15 Watt,
    Leistungs-Aufnahme bei mittlerer Aussteuerung ca. 35 Watt
    Mit Ausnahme des Eingangs-Übertragers ist der NF-Teil trafolos aufgebaut.

    Gruß

    Michael-Otto

  • Gast
    Gast
    • 14. Juli 2004 um 18:35
    • #14

    Hallo

    Mehr davon!!! :)

    Gruß von eugen

  • InSch
    Gast
    • 14. Juli 2004 um 20:10
    • #15

    Hallo,

    im Grunde war der OY damals schon sehr modern gestrickt, er erinnert mich wesentlich mehr an moderne Studiomonitore, als die klassischen Spendormodelle....

    Bei Klein und Hummel würde mich tendenziell aber mehr der OX interessieren, von dem habe ich interessehalber auch mal das Datenblatt von K+H runtergeladen. OX ist ein aktiver (Röhren!!!) Monitor mit Chassis eines bekannten amerik. Herstellers 8)

    Gruß

    Ingo

  • Michael-Otto
    Gast
    • 14. Juli 2004 um 20:33
    • #16

    Hallo Ingo,

    zumindestens ist im OY auch ein Amerikanischer Hochtöner, T-35 von Electro-Voice, der unter anderem auch im Klipschhorn eigebaut wurde.

    Gruß

    Michael-Otto

  • willich
    Agnostiker
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    6.340
    Bilder
    26
    • 18. Juli 2004 um 04:16
    • #17
    Zitat

    Original von Ingo Schröder
    Was mich eben an den typischen hochgejubelten Hifi oder HighEnd Lautsprechern nervt ist, das jede Generation (die ja auch sehr schnell aufeinander folgen) immer anders klingt als die vorherige Generation, der Wechsel immer mit dem scheinbaren Einsatz irgendeiner neuer Technologie o.ä. begründet wird, und doch keine Generation sich wirklich um eine neutrale Wiedergabe bemüht. Stattdessen wird auf scheinbare Marktbedürfnisse wie bestimmte Designs (schlanke Standlautsprecher) o.ä. eingegangen.


    Jaja, die wohlbekannten silbernen Designerkrüppel. Schauen schön aus (was natürlich Geschmacksache ist) und sind... äh für was sind die eigentlich gut? :D

    IMHO gibt es ab einer bestimmten Preisklasse meist gar keine schlechten Lautsprecher, sondern nur schlecht abgestimmte. Und das ist wie Ingo schon sagt, praktisch immer eine Modeerscheinung, die auch noch von Land zu Land unterschiedlich ist.

    So ist England das Land der Mitten und sehr viele Geräte die auf der Insel hergestellt werden, befassen sich primär mit diesen. Höhen und Bässe werden gerne mal ein bisschen hinten angestellt. Solche Lautsprecher klingen dann je nach dem Maße der Mittenbevorzugung auch schon mal recht schön analytisch.
    Eine andere Frequenzweichenabstimmung macht aus einer Rogers oder Spendor einen schönen Homehifi-LS mit Badewannenfrequenzgang, der auch in Amerika gut ankommen würde.

    Dass solche Abhörmonitore auf kompromisslose Analytik abgestimmt werden, ist verständlich. Wenn ich mit sowas arbeiten muss, ist es wichtig alles herauszuhören. Die Lautsprecher in der Disco möchte ich zuhause auch nicht unbedingt "genießen". Sind halt andere Anforderungen. Der Grat zwischen "alles raushören" und Haarspalterei ist ein dünner. Im Studio kann allerdings auf solche Haarspalterei nicht verzichtet werden.

    Ein weiterer Aspekt ist die Abhörentfernung. In einem Meter Abstand wird selbst aus einer Nautilus 800 ein analytischer Studiomonitor. Wenn man eine Rogers aus 3 Metern Entfernung hört, klingt die ganze Sache auch schon wieder deutlich anders.

    IMHO gibt es wie gesagt keine schlechten oder guten, sondern nur unterschiedlich abgestimmte LS. Und das wären sie sicher nicht, wenn es die erwähnten Modeströmungen bzw. unterschiedlichen Geschmäcker oder Anforderungsprofile nicht gäbe.

    Ich habe meine Meinung. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
    Mythology Zeus/Zeta/Aventurin6-TD160SMkV/Magician-CDX3-WA 2255-Audioanalyse A9-Pro 30D-NF/LS-Explorer, Gewerbl. Teiln Kabelbau 

  • Heinz-Werner
    Hört zu+genießt
    Reaktionen
    443
    Beiträge
    2.005
    Bilder
    121
    • 18. Juli 2004 um 11:39
    • #18

    Moin Moin.

    Andreas hat die Sache auf den Punkt gebracht!

    Abhörmonitore, und das kann man in den alten Schwarten aus den 60gern auch nachlesen, sind Konstruktionen damit die Sänger möglichst ihre eigene Stimme wiedererkennen können und man in der Lage ist die Instrumente zuzuordnen.
    Die "alten" Teile von BBC (Abhörmonitore) wo bei einer Zweiwegkombi der MTT mittels zwei Brettchen rechts und links vom LS nur noch ein kleiner Spalt bleibt sind sehr gewöhnungsbedürftig!!
    Die direkt aufgenommene Musik (Tonband ich weiß nicht wieviele Spuren) kann man sich sehr gut anhören allerdings bei Platten konnte man schon einiges "in die Tonne" kloppen. Dh.: es hörte sich derart schlecht an, dass einem unverständlich war warum man diese Platte hat!
    Auf einer "normalen" Anlage war die Welt dann wieder in Ordnung.
    Aber es gibt immer mehrere Seiten!!

    G r u ß
    Heinz-Werner

  • Volkmar
    Gast
    • 21. Juli 2004 um 17:17
    • #19

    Hallo,

    sehr interessant! Habe gerade erst zufällig gesehen, daß hier auch über LS diskutiert wird.

    Ich stehe kurz vor einer Kaufentscheidung für neue Lautsprecher. In Frage kommen:
    Verity Audio Parsifal
    Klein+Hummel O500C.

    Beide auf ihre Art sehr gut aber sehr unterschiedlich.

    Ich muß gestehen, daß ich die Frage Studio oder Highend völlig entspannt sehe, manche machen da einen Religionskrieg daraus.
    In vielen Punkten gefällt mir die Hummel besser (Klavier, Stimmen, Ortbarkeit), in anderen Aspekten jedoch die Parsifal (Räumlichkeit/Stimmung der Aufnahme). Für die Hummel spricht auch die Anpaßbarkeit an die Räumlichkeit.

    Schwierig. Aber ich könnte ohne Probleme mit beiden sehr gut leben.

    Kennt jemand die LS? (Sorry, habe noch nicht den kompletten Thread gelesen).

  • Normi
    Goldohr
    Reaktionen
    31.819
    Beiträge
    8.103
    Bilder
    3
    • 21. Juli 2004 um 17:50
    • #20
    Zitat

    Original von Volkmar
    Hallo,

    sehr interessant! Habe gerade erst zufällig gesehen, daß hier auch über LS diskutiert wird.

    Ich stehe kurz vor einer Kaufentscheidung für neue Lautsprecher. In Frage kommen:
    Verity Audio Parsifal
    Klein+Hummel O500C.

    Beide auf ihre Art sehr gut aber sehr unterschiedlich.

    Ich muß gestehen, daß ich die Frage Studio oder Highend völlig entspannt sehe, manche machen da einen Religionskrieg daraus.
    In vielen Punkten gefällt mir die Hummel besser (Klavier, Stimmen, Ortbarkeit), in anderen Aspekten jedoch die Parsifal (Räumlichkeit/Stimmung der Aufnahme). Für die Hummel spricht auch die Anpaßbarkeit an die Räumlichkeit.

    Schwierig. Aber ich könnte ohne Probleme mit beiden sehr gut leben.

    Kennt jemand die LS? (Sorry, habe noch nicht den kompletten Thread gelesen).

    Alles anzeigen

    "500OC"....bääh ....da wird ja die böse Digitaltechnik eingesetzt. Das kann ja nicht gut klingen. ?(:D:D

    Gruß Normi

  1. Nutzungsbestimmungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
  4. Impressum
  1. AAA MITGLIED WERDEN
  2. START
  3. FORUM
  4. GALERIE
  5. ARTIKEL
  6. YOUTUBE
  7. AAA WEBSEITE
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.24