Was ist das für eine Aufhängung

  • Hi Frank,


    naja, an die Wand kommt er nicht - dafür wird der Faden sorgen.
    Der Ball wirkt ja an dem Faden wie ein Pendel und die Nadelreibung wird ihn auslenken. Die Flüssigkeit soll das ja wohl nur bedämpfen, auf den Endausschlag hat das aber keinen EInfluß.
    Um diesen Einfluß gering zu halten, muss der Ball möglichst schwer und der Faden möglichst kurz sein.
    Naja, zumindest würde ich das so betrachten.

    Hubert Reith
    Gewerblicher Teilnehmer


  • naja, an die Wand kommt er nicht - dafür wird der Faden sorgen.


    Hallo Hubert


    die zwei Fäden bilden mit dem Golfball ein Pendel. Es kommt auf die Abstände und Dimensionen des Rohres und des Golfballs an.


    Grüße Frank

    Gewerblicher Teilnehmer : Gestaltung und Realisation von AV Komponenten.
    Vertrieb von eigenen Konzepten und diversen Komponenten.
    AAA- Mitglied

  • Hi Frank,


    je länger der Faden ist, desto weiter könnte das Pendel auslenken. Von daher ist er eben so kurz wie möglich.
    Wenn die Kraft, mit der die Nadel am Arm zieht konstant wäre, wäre das ja kein Problem - aber das ist sie ja nicht.
    Von daher wird wärend des Abspielens die eff. Tonarmlänge und der Überhang moduliert. Wie schnell das geschehen kann, hängt von der Flüssigkeit ab. Aber geschehen wird es.
    Ob dies dann schlimm oder weniger schlimm ist .... keine Ahnung. Gerade ganz innen, wenn der Einfluß des Spurfehlwinkels groß wird, könnte es schon unangenehm werden.
    Man wird den Überhang ohne Reibung wohl einfach etwas kleiner einstellen müssen und hoffe, dass die Modulation nur gering ist.

    Hubert Reith
    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hi Hubert


    was noch zu bedenken ist ... die Füllung des "Rohres" irgend wann haben die Fäden ihren Sinn (Aufhängung) verloren.


    Größe Frank

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  • Hi Hubert


    der Golfball dient als "Schwimmer" in einer Flüssigkeit. Die Aufhängung und der "Schwimmer" sollten so ausbalanciert werden, das eine vertikale Stabilisierung noch gegeben ist.


    Grüße Frank

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    AAA- Mitglied

  • Hi Frank,


    ich dachte, der Ball ist relativ schwer so dass der Auftrieb in der Flüssigkeit seine Gewichtskraft zwar etwas mindert, diese aber dennoch recht hoch ist.
    Ich bin davon ausgegangen, dass die Flüssigkeit lediglich dazu da ist, damit der Ball eben bedämpft wird.

    Hubert Reith
    Gewerblicher Teilnehmer

  • Moin


    oje, ich sehe heute abend schon Hubert mit der Taschenlampe und Pilzkörbchen über die driving range schleichen...


    ---


    Ich muss zugeben, das ich auch schon länger immer wieder mit dem Gedanken spiele, mich an dieses Konzept ranzumachen.
    Wenn mein (leider sehr langsam ;-) drehender kollege mal mit den 'Ölwannen' rüberkäme, wär ich schon weiter.


    Er will mal 3 anfertigen, von 0,5mm Spiel um den radius des Balles bis zu 1,5mm.


    Die restl. Komponenten habe ich (nahezu alle) noch aus anderen Basteleien über- schaumermal...

  • Hi Frank,


    ich dachte, der Ball ist relativ schwer so dass der Auftrieb in der Flüssigkeit seine Gewichtskraft zwar etwas mindert, diese aber dennoch recht hoch ist.
    Ich bin davon ausgegangen, dass die Flüssigkeit lediglich dazu da ist, damit der Ball eben bedämpft wird.


    Hallo Hubert


    es ist eine Frage des Füllstandes. ;) Wenn das "Bällchen" in der Flüssigkeit hängt, und einen geringen Auftrieb erfährt, wird die Pendelbewegung bedämpft.
    Wenn der Füllstand zu hoch ist, pendelt da nichts mehr ;)


    Grüße Frank

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  • Hi Frank,


    ein Golfball wiegt wohl ca 46g. Hinzu kommt noch das Gewicht des Armes und vor allem das Gegengewicht. Alles zusammen unterliegt der Schwerkraft.
    Er hat einen Durchmesser von ca 43mm.
    Würde er vollständig in Wasser eintauchen, dann würde er einen Auftrieb von 42g erfahren - er würde also untergehen !


    Ich kenne die Dichte der verwendeten Dämpfungsflüssigkeit nicht. Wenn es eine Art Öl ist, dürfte die Dichte geringer als bei Wasser sein.
    So gesehen könnte man das Ding also auch zum Taucher machen, zum Schwimmer wird es aber nicht.

    Hubert Reith
    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo Hubert


    außer Gewicht der Kugel,Tragfähigkeit, Gewicht und Platzierung des Tonarms auf der Kugel u.s.w. kommt wohl auch noch der Faktor der Verdrängung dazu. Ein weites Spektrum der Experimentiermöglichkeiten...


    Grüße Frank

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  • Hi Frank,


    "..Faktor der Verdrängung ..."
    => Der Ball verdrängt soviel Flüssigkeit, wie er eben in diese eintaucht. Mehr als sein eigenes Volumen kann er nicht verdrängen.
    Und darum kann der durch die Verdrängung entstehende Auftrieb auch keine größere "Gewichtsreduzierung" als die errechneten ca. 40g erzeugen.
    Wenn er mehr möchte, dann müsste er Arme zum schwimmen haben und diese bewegen können. Oder er würde eine Schiffsschraube benötigen und einen entsprechenden Antrieb. Oder Sklaven an Rudern und den passenden Trommler :)
    Ich bin kein Mechaniker, eventuell verstehe ich deshalb auch nicht, was du mit deinem Beitrag sagen willst.

    Hubert Reith
    Gewerblicher Teilnehmer

  • Mahlzeit


    ... Es geht hier nicht um den Well-Tonarm sondern um den von Hubert abgebildeten.
    Hallo Hubert ein Körper der in eine Flüssigkeit eintaucht verändert seine Stabilitätslage... egal ob er komplett oder nur halb eintaucht. Die Stabilität die ein Pendel durch die Erdanziehung erfährt wird dadurch reduziert.


    Grüße Frank

    Gewerblicher Teilnehmer : Gestaltung und Realisation von AV Komponenten.
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  • Hi Frank,


    "... Es geht hier nicht um den Well-Tonarm sondern um den von Hubert abgebildeten. "
    ==> mir wurde aber gesagt, dass es sich bei dem auf dem Bild zu sehenden Arm um den Well-Tonarm handelt.
    Und nach allen Berichten, die ich dazu gefunden habe, ist das auch richtig.
    Kannst auch mal auf
    http://hifi-statement.de/tests…adeus-plattenspieler.html
    gehen, da gibts schöne Bilder dazu. Auch ein paar Messwerte sind zu sehen.


    "..wird dadurch reduziert."
    ==> ja, aber sie wird eben nicht aufgehoben. Man könnte das relativ locker ausgleichen, in dem man ein Loch in den Ball bohrt und ihn mit einem dem Auftrieb entsprechenden Zusatzgewicht füllt. Wenn der Arm ein Gesammtgewicht von schätzen wir mal 200..400g hat, dann dürfte es ziemlich egal sein, ob das jetzt 15..20g mehr oder weniger sind. Zumal dieses Gewicht ja quasi direkt in der Umgebung des Lagermittelpunktes wirkt, sich auf das dynamische Verhalten somit praktisch nicht auswirken dürfte.
    Man könnte auch unterstellen, dass die Reduzierung durch den Auftrieb in der Dimensionierung der Konstruktion berücksichtigt ist.

    Hubert Reith
    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo Hubert


    danke für den Link ;) Habe vergeblich nach dieser Konstruktion im Internet gesucht. Da es ein wirklich einfach nachzubauendes System ist, wird es bestimmt oft kopiert werden.
    Mein erster Eindruck war halt ein aus Standardteilen zusammengbautes DIY Projekt. Aber darin liegt ja oft ein besonderer Reiz ...


    Grüße Frank

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